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Film

Rubai

Rubai weigert sich, ihre erste Hl. Kommunion zu empfangen. Sie neigt in ihrem kindlichen Trotz eher zum Darwinismus und behauptet, Atheistin zu sein. Ein tiefgründiger und humorvoller Kurzspielfilm über ein unbequemes und kritisches Mädchen, verzweifelte Lehrer, überforderte Pfarrer, eine einfühlsame Mama und die grossen Fragen der Menschheit.

Autor/Herausgeber
KFW

Erschienen
2017

Trailer

Deshalb lohnt sich das Medium

Gott gibt es nicht, und darum will die kleine Rubai auch nicht zur Erstkommunion gehen. Mit ihren hartnäckigen Fragen und ihrer trotzigen Verweigerung bringt sie nicht nur ihre Mutter zur Verzweiflung, sondern auch ihren Lehrer und den Pfarrer ins Schleudern. Sie sind völlig hilflos, lassen sich Rubais Fragen doch nicht mit den 0-8-15-Antworten einer Kirche beantworten, die kritische Fragen und Einwände nicht gewohnt ist. Sie sind hilflos, leben sie doch unter der Dunstglocke kirchlichen Denkens und (vermeintlicher) religiöser Selbstverständlichkeit. Einzig Rubais Mutter lässt sich schliesslich auf Rubai ein, geht ihr nach und erfährt den Grund für Rubais Verweigerung: So sehr hatte das Mädchen für seinen sterbenskranken Vater gebetet. So sehr hatte es Gott gebeten, den Vater zu heilen. Doch der Vater stirbt trotzdem. Und nun ist für Rubai klar: Gott kann es gar nicht geben!

Einmal mehr erinnert der kleine, witzige Kurzspielfilm daran, dass Lehren viel mit Zuhören zu tun hat. Wird Religion doziert, läuft sie Gefahr, an den Fragen der Menschen und insbesonders an den Fragen der Kinder vorbei zu gehen. In diesem Sinn könnte sich der Film an Eltern und Katecheten richten, besonders (aber nicht nur!) zu Beginn der Vorbereitung zu Erstkommunion.

 

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Verfasser des Reli-Tipps
Peter WeskampPeter Weskamp,
Leiter Relimedia Zürich
peter.weskamp@relimedia.ch

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