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Religionen – Quellen des Friedens

Religionen mögen zwar den Schriften und Überlieferungen nach Frieden
bringen und Versöhnung schaffen. In Tat und Wahrheit wurden alle Religionen
irgendwann als Machtinstrument missbraucht. Religion hat im Laufe der Jahrtausende
viel von ihrer Unschuld verloren – aber auch viel Gutes geleistet und den Menschen
in seinem Streben nach Nähe zu Gott immer wieder inspiriert und vorangetrieben. Es
ist wichtig, Kindern eine andere Seite der Religiosität zu zeigen. Eine, von der sie
sich gestützt fühlen, und die sie als Leitplanken des Friedens in einer immer
konfuseren Welt nutzen können, um in ihrem kleinen Universum namens Alltag
klarzukommen. Offen für Neues und immer auf der Suche nach zwischenmenschlicher
Wahrheit, welche allen Religionen zugrunde liegt: der bedingungslosen Liebe und
Toleranz gegenüber allen Mitmenschen. Somit hat das Thema «Religionen – Quellen des
Friedens» bei aller Theorielastigkeit einen entscheidenden Bonus: Es zwingt uns, den
Kern unseres eigenen Glaubens besser kennenzulernen, um zuversichtlich den Glauben
anderer anzunehmen. Wenn wir also unseren Kindern im Religionsunterricht sagen: «Ich
glaube an Gott», dann sagen wir ihnen damit auch: «Ich glaube an Frieden,
Verständnis, Offenheit, Toleranz, Vielfalt, Güte und Liebe.»

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