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Film

Flucht ins Ungewisse – Bahar im Wunderland

Der Vater ist mit seiner Tochter Bahar illegal nach Deutschland geflüchtet. Fast haben sie es geschafft! Der Vater schärft seiner Tochter ein, sich ganz unauffällig zu verhalten, damit sie für die Polizei unsichtbar sind. Gar nicht so einfach!

Autor/Herausgeber
FWU

Erschienen
2015

Trailer

 

Deshalb lohnt sich das Medium

Bahar kennt einen Weg unsichtbar zu sein:  Sie schliesst die Augen und denkt sich an einen anderen Ort. Doch der Vater verbietet ihr dieses Kinderspiel.

Während Bahar dringend auf die Toilette muss, wird der wartende Vater von der Polizei verhaftet. Ganz allein auf sich gestellt beginnt eine Odyssee durch das nächtliche Frankfurt. Schliesslich wird sie von der Polizei aufgegriffen. Erstarrt vor Angst drückt sie ganz fest die Augen zu. So merkt sie gar nicht wie der Vater aus der Zelle kommt. Schon verloren geglaubt, fallen sie sich in die Arme. Bahar schliesst ihrem Vater die Augen. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. Zum Glück beherrscht Bahar die Kunst, sich an einen andern Ort zu denken, im Gegensatz zu den Erwachsenen, welche diese Fertigkeit verlieren.

„Flucht ins Ungewisse“ kommt mit sehr wenigen Dialogen aus, der Film vermittelt durch eine ausdruckstarke Bildsprache, wie sich das Leben als Flüchtling anfühlt. Auch die Schüler werden täglich mit dem Thema „Flüchtlinge“ konfrontiert. Was können wir angesichts dieses Leides tun? Sicher ist: Augen verschliessen nützt nichts.  Wir sind gefordert, genau hinzuschauen und entsprechend zu handeln. Zahlreiche Anregungen und Ideen finden sich auf dieser DVD-Rom.

 

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Verfasserin des Reli-Tipps
Regula BosshardRegula Bosshard,
Mitarbeiterin Relimedia Zürich
regula.bosshard@relimedia.ch

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