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Evangelium | Hochgebet | Lesung | Segen | …

„Ich brauche Segen“

Materialien zur Initiative "Ich brauche Segen"
Die ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ möchte in dieser herausfordernden Zeit neue Kraft spenden und mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen. Ein goldfarbener Aufkleber mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code, bzw. die Internetseite www.segen.jetzt auf Segensworte, die gelesen oder als Audio zugesprochen werden können.

Artikel von , , Simone Enthöfer

Medientyp: Medien, Gebet/Lied, Vorbereitung, Projektplanung

Schlagworte: Segen, Segensworte

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Prüfungssegen - Audio

Youtube-Video mit 1-minütigen Prüfungssegen zum Verschicken an die Schüler:innen
Auf der Seite https://www.pruefungssegen.de/pr%C3%BCfungssegen-audio  finden sich kurze ermutigende Audio-Files. Segensworte, die Schüler:innen zur Ruhe führen möchten und ermutigen möchten, die Prüfungssituation zu meistern.  

Artikel von , , Matthias Rumm

Medientyp: Medien, Audio, Gebet/Lied, Video

Schlagworte: Segen, Prüfung

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Prüfungssegen 2021 - Lost and Found

Liturgie und Material für den Prüfungssegen
In diesem Jahr haben wir uns im Vorbereitungsteam entschieden, wieder ein Thema und einige Impulse für den PrüfungsSegen 2021 zu geben. Eine ausgeformte Liturgie zum Thema Lost & Found findet sich hier. Aus den letzten Jahren liegen weitere vor, die als Anregung dienen können. Sie sind auf www.prüfungssegen.de/services abrufbar.

Artikel von , , Matthias Rumm

Medientyp: Medien, Gebet/Lied, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Segen, Schulabschluss, Schulgottesdienst

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„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.“

Schabbat bzw. Sonntag - eine Unterrichtsidee für die Grundschule
„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.“ Schabbat beziehungsweise Sonntag. Eine Unterrichtsidee für die Grundschule Fachlich-didaktische Einordnung Die Unterrichtseinheit zum Schabbat ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den folgenden Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie „sich mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen sowie Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“1. Mit den Stunden zu Schabbat und Sonntag werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen nehmen wahr, dass Menschen verschiedenen Religionen angehören“, „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“ sowie „die Schüler*innen arbeiten heraus, dass sich Menschen aus religiösen Gründen unterschiedlich verhalten“2 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden (inhaltlich) gut folgen können, ist es sinnvoll, wenn sie zuvor bereits einmal vom siebten Tag als Ruhetag (z.B. im Rahmen der Schöpfungserzählung) gehört haben. Darüber hinaus erleichtert es die Arbeit mit Variante a., wenn die Schüler*innen bereits PC-Kenntnisse haben, also z.B. alleine einen Browser sowie ein Computerprogramm öffnen können, damit die Unterrichtszeit inhaltlich intensiv genutzt werden kann. Der Schabbat ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Die Einhaltung des Schabbats ist eines der zehn Gebote und geht auf Exodus 20 und Deuteronomium 5 zurück. Der Schabbat wird von Freitagabend bis Samstagabend gefeiert, da im jüdischen Kalender der Tag bereits am Vorabend beginnt, was aus dem Begriff „Genesis“ (= es ward Abend und Morgen – ein Tag) abgeleitet wird. Die traditionelle Schabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Schabbatsegen und einem Festmahl. Am Samstagmorgen findet dann in vielen Gemeinden ein gemeinsamer Gottesdienst in der Synagoge statt, einschließlich der festlichen Tora-Prozession, daheim folgen ab mittags weitere Schriftenlesungen, Festessen, Gebete und Segen. Die Schabbatfeier endet mit dem Entzünden der geflochtenen Hawdala-Kerze und einem „Gesegneten Hinübergleiten“ in die neue Woche.3 Orthodoxe Jüd*innen verrichten am Schabbat keine Tätigkeiten, die laut der Tora als Arbeit definiert werden, was z. B. auch elektrische Geräte zu bedienen oder Gegenstände zu tragen einschließt. Reformierte, liberale und progressive Jüd*innen beachten allerdings hauptsächlich ethische Gebote und überlassen die Befolgung ritueller Vorschriften der individuellen Verantwortung. Im Christentum entstand die Feier des Sonntags aus dem jüdischen Schabbat. Dabei wurde der Ruhetag allerdings auf den Tag der Woche gelegt, an dem laut den Evangelien die Auferstehung Jesu geschah – einem Sonntag. Da zahlreiche Kinder- und Jugendstudien der letzten Jahre übereinstimmend zu der Aussage kommen, dass bereits Grundschüler*innen zunehmend unter Stress leiden, der sich als Bauch- und Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit und manchmal sogar in depressiven Episoden äußert, könnten die folgenden Stunden zu Schabbat beziehungsweise Sonntag Anlass sein, um mit den jungen Schüler*innen über Belastungen, Druck, Anspannung sowie geschenkte Ruhe, Entspannung, Langweile und Zeit ins Gespräch zu kommen. Wie nehmen sie ihre Sonntage wahr? Können sie Langeweile aushalten? Was trägt zur eigenen Entspannung bei? Fragen, die im Unterricht aufgegriffen und denen in einem theologisch-philosophischen Gespräch nachgegangen werden kann. Erste Stunde Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird gemeinsam das Erklärvideo zum Schabbat angeschaut, das unter https://videos.mysimpleshow.com/wWjmwwfVAp zu finden ist. Die Schüler*innen erhalten die Aufgabe, aufmerksam zuzuhören und sich möglichst viel über den Schabbat einzuprägen, damit sie anschließend M1 lösen können. Nachdem das Video angesehen wurde, kann eine kurzes Unterrichtsgespräch Fragen klären. Dann bearbeiten die Schüler*innen das Arbeitsblatt (M1). Zum Abschluss der Stunde vergleichen bzw. korrigieren die Schüler*innen ihre Arbeitsblätter und fassen wesentliche Elemente der Schabbatfeier zusammen. Zweite Stunde Mithilfe von M 1 werden den Schüler*innen die Besonderheiten des Schabbats ins Gedächtnis gerufen. Anschließend wird an der Tafel ein Cluster erstellt, das den Ruhetag der Christ*innen, also den Sonntag, in den Blick nimmt. Die Schüler*innen äußern sich frei dazu. Mögliche Antworten sind unter M 2 zu finden. Nach dieser Sammlung erläutert die Lehrkraft den Schüler*innen den Arbeitsauftrag. Variante a. Ein Computerraum mit Internetzugang steht zur Verfügung: In Partner*innenarbeit erstellen die Schüler*innen mit dem kostenfreien Programm „My simple Show“ ein Erklärvideo (wie das zum Schabbat). Dabei ist es sinnvoll, wenn die Lehrkraft vor der Stunde einen „Classroom-Zugang“ anlegt und die Schüler*innen diesen Zugang nutzen. Das Programm ist relativ selbsterklärend: Zunächst wird „Create a new show“ gewählt, dann „write your own skript“, dem ein Name gegeben werden muss (z.B. der der Schüler*innen). Dann wird die „leere Vorlage“ gewählt, Titel, Text und ein Abschlusssatz werden eingegeben. Aus diesen Texten entstehen dann im Programm mehrere Folien, zu denen Bilder (Visuals) ausgewählt werden können, um schließlich das Video mit „Finalize“ fertig zu stellen. Variante b. Es steht kein Computerraum zur Verfügung: In Kleingruppen erstellen die Schüler*innen einen Erklärtext zum Thema. Dann zeichnen sie Figuren, Symbole und Hinweisschilder, ähnlich dem o.g. Erklärvideo. Schließlich produzieren sie ein Erklärvideo, indem sie die Symbole passend zum vorgelesenen Text auf ein weißes DIN-A3-Blatt herein- und herausschieben. Nach mehreren Übungsrunden filmt die Lehrkraft das Erklärvideo schließlich mit dem Smartphone. Die Videos können mit Hilfe eines USB-Kabels auf einen PC übertragen und dann gemeinsam angesehen werden. Dritte Stunde (evtl. zwei Stunden) Nach dem Betrachten der Erklärvideos werden in einem Unterrichtsgespräch Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Schabbat und Sonntag herausgearbeitet. Um diese zu visualisieren und damit zu festigen, bearbeiten die Schüler*innen ein Leporello4 zu „Sechs Tage sollst du arbeiten…“ (M 3), das zum Abschluss der Unterrichtseinheit ausgewertet wird.  

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Judentum, Sonntag, Sabbat

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Freudenfeste - Pessach bzw. Ostern.

Pessach beziehungsweise Ostern. Eine Unterrichtsidee für die Grundschule
Fachlich-didaktische Einordnung Die Unterrichtseinheit „Freudenfeste” ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den folgenden Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie „sich mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen sowie Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“.1 Mit den „Freudenfesten“ werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen beschreiben christliche Feste“ und „nehmen ausgewählte Festzeiten des Kirchenjahres […] wahr“2 sowie „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“3 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden (inhaltlich) gut folgen können, ist es sinnvoll, wenn sie zuvor bereits die Mose-Erzählung, sowie die Passions- und Ostergeschichte kennengelernt haben. So können sie auf ihr Vorwissen zurückgreifen, sich inhaltlich besser in der Einheit zurechtfinden und bereits erworbene Kompetenzen festigen. Im Verlauf der Unterrichtseinheit wird u.a. auf Realien aus dem Judentum zurückgegriffen. Diese können in den Medienstellen der Kirchen kostenfrei entliehen werden. Es bleibt aber zu beachten, dass die Schüler*innen den Umgang mit fremden (religiösen) Gegenständen häufig nicht kennen. Um ihnen mit einem angemessenen Respekt begegnen zu können, bietet es sich an, die Aufmerksamkeit der Schüler*innen gezielt auf die Gegenstände zu lenken: Dazu überlegen die Schüler*innen sich vor der Präsentation (ggf. in Kleingruppen) Gesten, die die Realien ankündigen. Die Schüler*innen entwickeln also Bewegungen zu „Achtung! Jetzt kommt etwas Neues!“, „Seid gespannt!“, „Geht respektvoll / vorsichtig damit um!“ Die Bewegungen präsentieren sie sich gegenseitig, bevor die Lehrkraft die Realien „enthüllt“. So fokussieren sich die Schüler*innen auf die Gegenstände und bereiten sich selbstständig auf einen angemessenen Umgang mit diesen vor. Das Pessachfest gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Das Pessachfest wird sieben Tage lang gefeiert und ist ein Familienfest mit verschiedenen Riten. Pessach wird mit dem Sederabend eingeleitet und wird aufgrund des Verzehres der Mazzen auch Fest der ungesäuerten Brote genannt. Während des Festes darf nämlich gemäß des Gebotes Gottes nichts Gesäuertes verzehrt werden, was daran erinnern soll, dass die Israeliten so rasch aus Ägypten ausziehen mussten und zum Säuern der Brote für die Reise keine Zeit mehr blieb. In der Festvorbereitung werden daher sämtliche gesäuerten Nahrungsmittel verzehrt oder entsorgt. Das Haus wird gereinigt und die Mazzen werden (in weniger als 18 Minuten!) gebacken. Nach dem Beginn der Pessachfeierlichkeiten in der Synagoge folgt der Seder (Ordnung) mit einem Segen und den symbolischen Speisen. Währenddessen werden biblische Texte gelesen und die Kinder der Familie stellen Fragen zu den Texten, die von den Älteren beantwortet werden. Nach dem Essen der symbolischen Speisen folgt dann das eigentliche Festmahl, zu dem Wein getrunken wird. Pessach ist noch mehr als andere jüdische Feste ein Familienfest, mit dem die Angehörigen sich in die Tradition ihres Volkes stellen, an diese erinnern und sie neu bekräftigen. Die Erinnerung an die Erfahrungen ihres Volkes soll die Identität und den Zusammenhalt von Jüd*innen, auch in aller Zerstreuung und Verfolgung, bewahren.4 Erste Stunde Um der Unterrichtseinheit Transparenz zu geben, präsentiert die Lehrkraft die Wortkarten „Ostern“ und „Pessach“. Die Schüler*innen äußern sich zunächst zu beiden Wörtern spontan und aktiveren so ihr eventuelles Vorwissen, bevor die Lehrkraft erläutert, dass beide religiöse Feste beschreiben, über die die Schüler*innen in den kommenden Stunde mehr erfahren werden. Dann präsentiert die Lehrkraft den Schüler*innen den Liedtext von „Lass mein Volk jetzt frei!“ von Michael Landgraf und Reinhard Horn (M 1 und www.youtube.com/watch?v=xcLpXUDSzXY). Die Schüler*innen rufen sich die Mose-Geschichte mit Hilfe des Liedtextes wieder ins Gedächtnis: Dazu entwickeln sie zu den jeweiligen Strophen in arbeitsteiligen Gruppen Bewegungen. Zuvor überlegt sich allerdings die gesamte Gruppe gemeinsame Bewegungen und ggf. einfache Tanzschritte (z. B. drei Schritte und ein Tab nach Links, dann nach rechts; drei Schritte und ein Tab in die Kreismitte und zurück o.ä.) für den Refrain und die Zeile: „Lass mein Volk jetzt frei”. Nach der Gruppenarbeitsphase wird das Lied gemeinsam dargestellt; dazu präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse nacheinander (passend zur Musik). In einem abschließenden Unterrichtsgespräch werden die Gefühle der Israeliten thematisiert. Dazu wiederholen die Schüler*innen Szenen der Geschichte des Volkes Israels (Mose im Korb, Mose am Dornbusch, Sklaverei, Plagen, Flucht aus Ägypten) und wählen jeweils passende Emojis aus (M 2), die die Gefühlsveränderungen visualisieren. Zweite Stunde Zu Beginn der Stunde werden die ausgewählten Emojis erneut betrachtet. Die Schüler*innen wiederholen die Gefühle der Israeliten. Angst und Bedrängnis haben sich in Freude und Freiheit gewandelt. Und genau das wird mit dem Pessachfest gefeiert: Jüd*innen weltweit feiern die Flucht aus Ägypten. Wie genau diese Feier aussieht, das recherchieren die Schüler*innen nun unter www.religionen-entdecken.de5 in Partner-/Kleingruppenarbeit und mit Hilfe von M 3. Dritte Stunde Um M 3 gemeinsam auszuwerten, versammelt sich die Lerngruppe und bespricht die Fragen/Antworten. Ein von der Lehrkraft mitgebrachter Sederteller wird dabei nach und nach gefüllt (alternativ kann an dieser Stelle auch mit Bildkarten gearbeitet werden). Die Schüler*innen probierendabei die unterschiedlichen Speisen und erläutern deren Bedeutungen für die Pessachfeierlichkeiten (M 4). Vierte Stunde7  Diese Stunde beginnt mit der Betrachtung von zwei freudig aussehenden Egli-Figuren (alternativ können auch Playmobil- oder andere Figuren genutzt werden) (M 5). Die Schüler*innen werden gebeten, die Figuren zunächst zu beschreiben, dann ihre Gefühle und Gedanken zu verbalisieren, anschließend erzählt die Lehrkraft ihnen die Emmaus-Geschichte (M 6). Im Unterrichtsgespräch arbeiten die Schüler*innen heraus, dass die freudigen Menschen die Emmausjünger sind. Wieder ordnen die Schüler*innen den Szenen der Geschichte Emojis (M 2) zu. Dadurch erkennen sie, dass die Freude der Jünger über die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus genauso groß ist wie die Freude der Israeliten über ihre Flucht aus Ägypten. Der Grund für ein weiteres Freudenfest: Ostern. In einem gemeinsamen Unterrichtsgespräch sammeln die Schüler*innen mit der Lehrkraft Osterfestbräuche / Gegenstände; die Lehrkraft visualisiert die Ideen auf Wortkarten. Wieder recherchieren die Schüler*innen in Partner*innen- / Kleingruppen die Bedeutungen dieser Bräuche / Gegenstände ggf. arbeitsteilig, z. B. unter religionen-entdecken.de „Osterspeisen“. Fünfte Stunde Zur Auswertung der Recherchen präsentiert die Lehrkraft den Schüler*innen Memorykarten mit Bildern der Oster- und Pessachbräuche/Gegenstände sowie Blanko-Memorykarten (M 7). Aufgabe der Schüler*innen soll es sein, ein Pessach-Oster-Memoryspiel für eine Parallelklasse zu entwickeln, die über die beiden Feste noch nichts weiß. Exemplarisch wird eine Memorykarte gemeinsam erstellt, dann finden sich die Schüler*innen erneut in Kleingruppen zusammen, um ihr Memory zu entwickeln. Zur Sicherung/Korrektur/Festigung tauschen die Kleingruppen nach Abschluss ihrer Arbeit ihre Spiele, spielen diese und bewerten ihre Richtigkeit. Anmerkungen

  1. Niedersächsisches Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum Evangelische Religion für die Grundschule, Hannover 2020, 15.
  2. A.a.O., 24.
  3. A.a.O., 26.
  4. Vgl. Karl William Weyde: Passa, AT. WiBiLex. www.bibelwissenschaft.de/stichwort/30031 sowie Wikipedia: Pessach (letzter Zugriff jeweils am 11.11.2020).
  5. Über die sinnliche Erfahrung kann ein Gespräch initiiert werden. Die Lehrkraft sollte darauf achten, dass auch den Schüler*innen deutlich wird, dass sie kein Ritual nachahmen, sondern die Speisen schmecken.
  6. In dieser Stunde wird mit der relativ kindgerechten Emmausgeschichte gearbeitet, die hier exemplarisch für die Osterfreude rund um die Auferstehung Jesu steht.
 

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Pessach, Passah, Ostern, Sederteller

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20*C+M+B+21 Was ist Sternsingen?

Unterrichtseinheit für die Klassen 3 - 6
Anhand von vielen kleinen Videos von den 'Sternsingern' erfahren die Schülerinnen und Schüler, warum Kinder jedes Jahr als 'Heilige Drei Könige' verkleidet durch die Orte ziehen, bei Menschen läuten und einen Segen an ihrer Haustür anbringen.

Artikel von 1063, Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Sternsinger

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Die Taufe - Medienportal der Evangelischen und Katholischen Medienzentralen

Das Medienportal stellt folgenden Film vor: Die Taufe | 22 Minuten, ab 10 Jahren, Dokumentarfilm mit didaktischem Begleitmaterial
Die Taufe ist das Zeichen der Aufnahme eines Menschen in die Gemeinschaft der Christen. Die Produktion erklärt die Symbole sowie die zugehörigen Worte und Handlungen vor ihrem biblisch-theologischen Hintergrund. Der Film „Taufe“ lädt ein, dieses Sakrament als sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes kennenzulernen und zu reflektieren, welche Bedeutung es für das eigene Leben hat. Sequenziert in 4 Kapitel: Bedeutung und Teilnehmer (4:40 min.) Sakrament und ökumenische Bedeutung (2:20 min.) Ursprung und Wortbedeutung (3:30 min.) Symbole und Tauffeier (9:50 min.) Bitte beachten Sie die Nutzungsordnung Ihrer Medienzentrale.

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Medientyp: Medien, Video im Medienportal, Praxishilfen, Arbeitsblatt

Schlagworte: Pfarrer, Sakrament, Taufbecken, Konfirmation, Segen, Gemeinschaft, Brauchtum, Symbole, Rituale, Matthäusevangelium, Glaubensbekenntnis

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Anfangsunterricht im Fach Katholische Religionslehre

Ein Vorschlag des Erzbistums Köln in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung Mülheim a.d.R.
Sorgfältig ausgearbeiteter Vorschlag für den Anfangsunterricht in katholischer Religionslehre mit folgenden Inhalten:

  1. Ankommen im Religionsunterricht - Ich bin gesegnet und kann ein Segen sein
  2. Jesus wendet sich Menschen zu
  3. Heilige sind Menschen, durch die die Liebe Gotes scheint
  4. Advent - Vom Dunkel zum Licht

Artikel von ,

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Anfangsunterricht, Segen, Jesus Christus, Heilige, Nikolaus (Heiliger), Elisabeth von Thüringen, Martin von Tours, Advent

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Schule in Zeiten von Corona: Advent und Weihnachten

Ideen-Sammlung

In Coronazeiten wird  auch die Advents- und Weihnachtszeit in der Schule nicht so ablaufen können, wie wir es gewohnt sind oder gerne gestalten würden – vor allem nicht die Schulgottesdienste. Diverse Einrichtungen der EKD und Kolleginnen und Kollegen haben dazu Ideen und Vorschläge veröffentlicht,  die wir hier zusammengestellt haben (Stand: 26.12.2020)

Advent

Das RPI Baden hat Vorlagen für ein Advents-Lapbook erstellt, das noch lange nützlich sein wird und Materialien für die Sekundarstufe sowie einen Film für einen Gottesdienst mit Jugendlichen. Das Schulreferat des Erzbistums Köln hat speziell für diese Zeit Unterrichtsimpulse für alle Schulstufen entwickelt, die den eigentlichen Sinn der Adventszeit und des Weihnachtsfestes thematisieren und zwar auch so, dass Schülerinnen und Schüler selbstständig damit arbeiten können: The same Procedure as every Year? – Impulse zur Zeit Nr. 6 Neues in diesem Padlet: Neben Adventsandachten, Engelsandachten und kreativen Praxistipps vor allem den Gebärdenchor “HandsUp” mit dem Lied ‘Stern über Bethlehem’ und Tipps zu gebärdeten Liedern. Damit erledigen sich die Aerosole!  Zum Padlet des Ev. Schulreferates Leverkusen Einen Gang quer durch die Adventszeit für die 3. -5. Klasse für das eigenverantwortliche Lernen zuhause auf religionsunterricht.net: Advent – Ich weiß Bescheid! Ein Adventskalenderspiel mit Vorlage von der EKHN (Padlet Kirche mit Kindern, Advent zuhause) Corona Pandemie – Advent Ein phantastisches Angebot des Zentrums Verkündigung zur Adventszeit mit Bildern und Andachten sowie Geschichten für jeden Tag, Liedern, Ritualen u.am. Die Seite ist für Erwachsene, aber in diese Schatzkiste sollten Sie unbedingt schauen. Eine Seite für Kinder gibt es auch, vor allem mit Geschichten, aber auch Kindergottesdienstbeispielen u.a.m. Das PI Villigst hat vorweihnachtliche Geschichten online gestellt, zum Beispiel zu Nikolaus oder zur Heiligen Barbara u.a.m., die Kinder auch im Homeschooling betrachten können: Ideen rund um Advent und Weihnachten Das Medienhaus in Stuttgart bietet in seinem Shop kostenlose Bastelmaterialien und Faltkarten zum Download an. Einfache Bastelideen bietet auch das Bistum Eichstaett, zum Beispiel einen Adventswürfel - mit vielen guten Taten 🙂 Aber Schülerinnen und Schüler können sich ja selbst noch etwas einfallen lassen. Die bunten Sternchen sind auch sehr hübsch. Weihnachten sammeln… Eine schöne Idee des PTI der EKM: So, wie zu Renaissance-Zeiten wohlhabende Fürsten ‘Wunderkammern’ anlegten, in denen sie erstaunliche Dinge aus der Natur sammelten, aber auch unglaubliche künstlerische Kostbarkeiten, technische Errungenschaften sowie exotische Objekte, so legen auch die Schülerinnen und Schüler weihnachtliche Sammlungen an, die sie ordnen, präsentieren und fotografieren. Außerdem stellt das PTI eine auf diesen speziellen Advent zugeschnittene Körper- und Mentalübung vor (kurz: Andacht) zu Psalm 122, 7: Friede im Haus. Sie kann in verschiedenen Altersgruppen verwendet werden. Vier Lieder vor Weihnachten Hinter dem Adventskranz im Eingangsbereich hängt ein Plakat mit dem „Wochenlied“ (die Klassiker der Weihnachtsschulgottesdienste: Macht hoch die Tür, Stern über Bethlehem, Tochter Zion und O du fröhliche). Jeden Montag wird kurz vor der großen Pause im Treppenhaus ein Advents- bzw. Weihnachtslied instrumental gespielt – die Klassen öffnen dazu ihre Türen, bleiben aber im Klassenraum. Dazu wird auf Moodle ein von verschiedenen Klassen erstelltes Podcast freigeschaltet, der die Botschaft des Liedes enfaltet. (U. Ziegler, elk-wuePadlet) Die Nordkirche startet im Advent die Aktion “Hoffnungsleuchten”. Teil dieser Aktion sind zahllose leuchtende Sterne. Diese Sterne können selbst gebastelt werden, einer davon ‘dreidimensional’, man könnte z.B. einen Zettel ins Innere legen mit guten Wünschen, einem Segen o.ä. Auf dieser Seite finden Sie ganz unten die Bastelanleitungen Wimmelbild, Geheimnis-Adventskalender und andere Ideen auf den Seiten des PTZ Stuttgart (elk-wue Padlet) Ein Adventskalenderkörbchen mit Segenssprüchen, QR-Codes zu Liedern, Bildern, Gedichten, Texten … aus dem sich die Schüler*innen jeden Tag in der Adventszeit etwas nehmen können. (elk-wue Padlet) Die Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet einen Bastelbogen für eine Krippe an, die kostenlos in ihrem Shop heruntergeladen werden darf. Sie enthält 24 Figuren, so dass ab dem 1. Dezember täglich eine Figur der Krippe zugefügt werden kann. Fürs Fernlernen oder für den Beginn des Unterrichts – 24 Fragen zum Nachdenken und Innehalten im Advent (von Bernd Müllerschön) Eine Frage für jeden Tag Eine ähnliche Idee hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart: Adventliche Impulsfragen stellen: Worauf wartest du? (eine Bushaltestelle aufbauen und Sitzmöglichkeit bereitstellen, auf gepackten Koffern sitzen lassen,…) usw. Auf derselben Seite findet man auch noch die Idee einer ‘Silent-Disco’ und den Vorschlag, sich mit Actionbound eine spirituelle Adventsschnitzeljagd zu begeben. Adventliche Irritationen als Sehschule Diese Aktion hat nichts mit Corona zu tun, aber die Motive haben etwas Herausforderndes: 5 Motive als adventlich-irritierende Sehschule auf dem Portal ‘Pastorale Innovationen’ der Katholischen Kirche. Jede Woche ein Motiv als Aufhänger für Advent im Unterricht? Sehr schöne Ideen hat das RPI Loccum gesammelt, z.B. wie ein Adventsfenster oder ein Adventstisch gestaltet werden könnte, Andachten, Weihnachts-Tabu, digitale Angebote u.v.a.m. Allerdings gehen sie eher davon aus, dass die SuS im Unterricht präsent sind. Zum RPI Loccum Advents-Gottesdienst, der interaktiv und zeitunabhängig erlebbar ist; ab dem 1. Advent online unter www.onlinekirche.net (ein Angebot der EKMD) Die Schülerinnen und Schüler könnten auch eigene Impulse zur Adventszeit auf Video aufnehmen und im Intranet der Schule/Klasse zur Verfügung stellen. Die TV-Sendung Benjamin bietet einen filmischen Mitmach-Adventskalender, an jedem Tag ab dem 1.12.2020 wird ein neuer kleiner adventlicher Beitrag gesendet.

Weihnachten:

Eine Weihnachtsfeier-Toolbox für die Schule von der Elisabeth-Selbert-Schule Hameln, Fachteam Religion Das Bistum Mainz hat für die kirchliche Bildung im Elementarbereich sehr schöne Online-Bilderbücher zum Kirchenjahr online gestellt, auch zur Weihnachtszeit: Weihnachten - Jesus wird geboren
Bei diesem Angebot muss besonders auf die Rechte geachtet werden. RBB hat unter der Rubrik 'Schulstunde' einen Weihnachtsfilm zu Corona eingestellt, der allerdings eher auf 'was man darf und was man nicht darf' eingeht, die Weihnachtsgeschichte ist kein Thema.
Hohoho und AHA - Celia und das Corona-Weihnachten Das PI-Villigst hat eine Fortbildung, die normalerweise in Villigst stattfinden, online veranstaltet und auf seine Internetseite gestellt und so haben wir alle was davon: Neue Lieder mit Reinhard Horn, Lege-Erzählungen zur Hl. Barbara und zum Tannenbaum, die Weihnachtsgeschichte anhand der ‘Perlen des Glaubens’ u.a.m. Mit Materialangebot auf der Seite der Primarstufe des PI Villigst Die Badische Landeskirche hat auf ihrer Seite ‘Weihnachten auf der Straße’ eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, ein Audio von 3′:44” Geeignet auch für den Unterricht an der Grundschule Stall im Schuhkarton Zuhause und in der Schule machbar: mit Naturmaterialien wie Moos, Steine, Schilf, Zweige, Korkenzieher, Sand für die Figuren bieten sich Wachs, Knete oder Filz an. Die Schüler*innen können sich online oder direkt Tipps geben. Mit diese Krippe kann die Weihnachtsgeschichte wunderbar nachgespielt werden. (Religionspädagogin Pfleiderer, Elk-Wue-Padlet) Christbaumkugeln lettern Diese Idee ist ebenfalls von Religionspädagogin Pfleiderer: Die Weihnachtsgeschichte wird mit einem dünnen weißen Lackstift auf Christbaumkugeln geschrieben, die am Schulweihnachtsbaum aufgehängt werden – oder die Schülern lettern Kugeln mit Weihnachtswünschen oder einem Lieblingsbibelvers. Genaueres dazu im Elk-Wue-Padlet. #ENGEL SEIN TO GO Engel sind Boten. Sie bringen Hoffnung und kämpfen gegen die Angst. „Fürchte dich nicht!“ ist ein Satz, den Engel sagen. Deshalb der Plan: Menschen sollen Engel, Hoffnungs-Bot*innen werden, Selfies von sich mit Flügeln machen und Hoffnungsbotschaften über Messengerdienste verschicken. Das macht Spaß, die Menschen sind im Kontakt. Die Tipps zur Umsetzung sind auf die Gemeinde bezogen, können aber leicht für die Schule abgewandelt werden. Tipps zur Umsetzung vom Michaeliskloster, Landeskirche Hannovers Schüler*innen schmücken einen Weihnachtsbaum in der Gemeinde, nicht nur mit Sternen u.a. künstlerischen Werken, auch mit Gedanken, Gedichten, Gebeten… (Elk-Wue Padlet) Lieder unter freier Lizenz: Ebersberger Liedersammlung

Gottesdienste, Ideensammlung:

Wenn sich im Kirchenraum nur wenige Menschen treffen dürfen, bietet es sich an, aus eine Gottesdienst mehrere zu machen. Die dauern dann bspw. nur zehn Minuten: 30 Sek. Orgelvorspiel, 1 Min. Begrüßung, 2‘30 Min. Weihnachtsgeschichte, 4 Min. Predigt, 1 Min. Gebet und Segen. (Das geht auch in 20 oder 30 Minuten). Jürgen Stauffert hat in seiner Kirche Briefe auslegen lassen, die Gemeindemitglieder zu einem weihnachtlichen Thema geschrieben haben. Man kann jederzeit in die Kirche gehen und einen der Briefe lesen und sich dazu Gedanken machen. Genauer ist die Idee auf Facebook unter "Württemberg vernetzt" beschrieben. Christkind-Rallye  durch die Gemeinde, entlang an verschiedenen Stationen mit zu lösenden Aufgaben; Zielpunkt: Krippe/Weihnachtsbaum in oder vor der Kirche. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat Stationen ausgearbeitet mit kindgerechten Texten. Hier kann auch etwas zur Krippe gebracht werden. Auch das Erzbistum Köln hat sich einen Krippenweg ausgedacht für Familien mit kleinen Kindern und sämtliche Materialien online zur Verfügung gestellt! Die Materialien sind grundsätzlich in der Weihnachtszeit gut einsetzbar. Folgende Stationen hat sich die Nordkirche ausgedacht: Adventsweg mit sechs Stationen in der Kirche Erstellen eines digitalen Stop-Motion-Film über die Weihnachtsgeschichte. Weihnachten im Guckkasten, eine Idee der Nordkirche für die Gemeinde, die sich aber auch gut auf die Schule übertragen lässt: Weihnachten im Guckkasten Die Weihnachtsgeschichte als Schattenspiel spielen und daraus eine Fotostory entwickeln (mit Begleittext oder Musik). Oder pantomimische Filmaufnahmen von Kindern, die sich auch sonst im gleichen Raum aufhalten, zu verschiedenen biblischen Szenen. Ton wird nachgearbeitet. Angepasst an den Schulanfangsgottesdienst schlägt das PTZ Stuttgart einen “Weihnachtsgottesdienst in der Tüte” vor, außerdem mehrere Ideen für die Adventszeit: Ideensammlung Advent und Weihnachten in Zeiten von Corona Die Weihnachtsgeschichte als Kurzfilm und Präsentation Zur Verfügung gestellt von der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart für Unterricht und Gottesdienste Heilig Abend: Für die Familie “Paule und das Krippenspiel” auf KiKA Für Kinder und Familien, die sich an Weihnachten nicht auf  dem Weg zu einem örtlichen Weihnachtsgottesdienst machen können oder wollen, gibt es ein Angebot im Fernsehen. Auf KiKa läuft an Heiligabend um 15.55 Uhr ein Krippenspiel für Kinder und Familien. Die Sendung “Paule und das Krippenspiel” nach einer Vorlage der bekannten Kinderbuchautorin Kirsten Boie dauert circa 15 Minuten und ist eine gemeinsame Produktion von  MDR und Kinderkanal. Am 24. Dezember 2020 um 15:45 Uhr im KiKA
Am 24. Dezember 2020 ab 16:00 Uhr im MDR
Ab dem 22. Dezember 2020 auf kika.de und im KiKAPlayer Über den KiKAPlayer gibt es auch die Möglichkeit das Video in Andachten zu streamen. Sollten dazu die technischen Voraussetzungen fehlen oder ein Stream aus irgendeinem anderen Grund nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an Laura Beetz (Mail: laura.beetz@tellux.tv, Tel.: 089-909011-15). Sie stellt Ihnen gerne einen Download-Link zur Verfügung. Die Nutzung des Films ist für die Vorführung in den Kirchengemeinden vom 24. bis 26. Dezember 2020 kostenfrei gestattet.
Außerdem besteht die Möglichkeit, das Plakat zum Film (DinA4) ausdrucken und in Gemeinde aufzuhängen. Die Druckdatei finden Sie hier: https://we.tl/t-nPLc56yuuD.
Am besten wählen Sie bei Ihren Druckereinstellungen „An Druckbereich anpassen“ aus, damit das Plakat an den Seiten nicht abgeschnitten wird. Kindergottesdienst und Weihnachtsliedersingen gibt es außerdem an Heiligabend ab 14.00 Uhr auf dem youtube-Kanal der EKD-Kindergottesdienstverbände.

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Medientyp: Medien, Präsentation, Praxishilfen, Anforderungssituation, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Advent, Weihnachten, Schulgottesdienst, Gottesdienst

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Ehe und kirchliche Trauung

DVD, Religion/Ethik, Klasse 9 - 13, 23 Minuten, FWU - Beschreibung
Der Film „Bis dass der Tod uns scheidet?“ porträtiert zwei junge Paare, die sich bewusst für eine kirchliche Trauung entschieden haben. Die Produktion thematisiert u. a. die Geschichte der Ehe, den Umgang mit Sexualität, biblische Aussagen über die Ehe, Unter-schiede zwischen evangelischem und katholischem Eheverständnis, die Segnung gleich-geschlechtlicher Paare sowie Positionen zur Scheidung. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei zu einer eigenständigen Auseinandersetzung mit der Thematik angeregt.

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Medientyp: Medien, Video im Medienportal

Schlagworte: Ehe, Gottesdienst, Heirat, Trauung, Sakrament, Scheidung, Treue, Homosexualität, Segnung, Kirche

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Die Segensscheibe zum Schulbeginn

Ein Angebot der Ev. Kirche in der Pfalz zum Schulbeginn
Das Amt für Evangelischen Religionsunterricht in der Pfalz schreibt dazu: "Die Pandemie hat vorübergehend unmöglich gemacht, was bisher selbstverständlich war. Dennoch wollen wir gerade die Schulanfängerinnen und Schulanfänger für den Reli-Unterricht abholen und ihnen Gottes Segen mit auf den Weg geben. Dazu haben wir die Idee einer Segensscheibe  entwickelt. Der ausgearbeitete Vorschlag von Christian Günther und Michael Landgraf besteht aus drei Teilen:

  • Worte für ein Anfangsritual im Religionsunterricht oder für die Familie zu Hause. (Download)
  • Eine Segenscheibe (Kopiervorlage), die die Anfangssituation der Kinder aufgreift.
  • Beispiel für ein Begrüßungs- und Segensritual"

Artikel von 14986, Christian Günther, 14991, Michael Landgraf

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Schuljahresbeginn, Schulanfang, Segen, SARS-CoV-2

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Kirche Kunterbunt | Themenentwürfe & Praxisideen

Eine Seite für Kinder von FRESH X
Diese Seite wendet sich mit christlichen Inhalten an Kinder und ihre Angehörigen. Was Kirche Kunterbunt ist, wird in einem kurzen Clip erklärt. Die Materialien sind nicht für die Schule gedacht, bieten aber einen reichen Schatz an Praxisideen, wie man biblische Geschichten Kindern näher bringen kann. Auf der Seite sind auch 'coronataugliche Materialien' zu finden.

Artikel von ,

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Bewahrung der Schöpfung, Segen, Pfingsten, Noah, Schöpfung, Abraham, Sara, Jesus Christus, Krieg, Frieden, Palmsonntag, Josua, Mose, Wasser, Weihnachten, Josef

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Segenswünsche

Vorlage auf einer DIN A4 - Seite
Auf der Seite des Westfälischen Verbandes für Kindergottesdienst werden Materialien für den Gottesdienst zuhause zur Verfügung gestellt, unter anderem dieses Blatt mit Segenswünschen, die auch sehr gut für Abschlussfeiern am Schuljahresende genutzt werden können.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Gebet/Lied

Schlagworte: Segen, Abschied, Segensworte

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2020|4 rpi-aktuell: Einschulungsgottesdienste unter den Bedingungen der Corona-Situation

Ideen, wie der wichtige Einschulungsgottesdienst in Zeiten von Corona gefeiert werden kann
Die Einschulungsfeier für Erstklässler ist zu einer "Lebensabschnittsfeier" geworden, wichtig für Kinder, Eltern und Verwandte - auch wenn wenig bis kein christlicher Hintergrund besteht. Diese rpi-aktuell-Ausgabe des RPI der EKKW und EKHN stellt den Segen in den Mittelpunkt der gottesdienstlichen Feier zur Einschulung und macht Vorschläge für einen Ablauf eines Einschulungsgottesdienstes. Dazu gibt es eine Segenskarte und ein Musterschreiben an die Eltern.

Die gedruckte Segenskarte kann kostenfrei im Shop des RPI der EKKW und der EKHN  (gegen Porto) von Pfarrämtern und Schulen oder bei Bedarf auch von Angehörigen bestellt werden hanna.hirschberger(at)rpi-ekkw-ekhn.de

Artikel von 1436, Insa Rohrschneider, 38011, Anke Trömper, 1469, Christine Weg-Engelschalk

Medientyp: Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Einschulung, Schulgottesdienst, Gottesdienst, SARS-CoV-2

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Stundenentwürfe und Bausteine für die ersten Stunden nach Öffnung der Schulen

Sekundarstufe und Berufliche Schulen
Beiträge aus dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Nordkirche mit Unterrichtsbausteinen, Bausteinen für einen Gesprächskreis, Übungen aus dem kreativen Schreiben und Ideen für spirituelle Impulse in Klassen und Schule.

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: SARS-CoV-2, Unterrichtsbeginn, Hoffnung, Zeit, Gespräch, Ritual, Symbole, Spiritualität, Schreiben, Segen

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Stundenentwürfe und Bausteine für die ersten Stunden nach Öffnung der Schulen

Grundschule
Beiträge aus dem Pädagogisch-Theologischen Institut der Nordkirche mit Stundenentwürfen und Bausteinen sowie Ideen für spirituelle Impulse in Klassen und Schule.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Bild, Gebet/Lied, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: SARS-CoV-2, Unterrichtsbeginn, Hand, Ritual, Symbol, Segen, Hoffnung, Zukunft

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Segen - was ist das denn?

Aufgaben zum eigenständigen Erarbeiten
Einige Aufgaben zum selbstständigen Erarbeiten des Themas "Segen" für die 3./4. Jahrgangsstufe. Zum Material

Artikel von 15683, Frauke Liebenehm

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Lernstationen

Schlagworte: Segen

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Religion unterrichten in der Grundschule: Abraham und Sara

Unterrichtsentwurf für die 1./2. Klasse
Das RPZ St. Ingbert hat umfangreiche Materialien zu Sara und Abraham bereit gestellt: Einen Unterrichtsentwurf Eine Erzählvorlage mit Bodenbildern Anleitung zu einem Lapbook

Artikel von 14994, Horst Heller, 39780, Nadine Klimbingat

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Abraham, Sara, Lot, Segen, Nomade, Isaak, Ismael

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Wege mit Gott und Gottes Segen

Erzelterngeschichten im Religionsunterricht (GS und Sek.I)
Martina Steinkühler stellt Unterrichtsideen zur Verfügung, die die Segenslinie von Abraham über Isaak und Jakob bis hin zu Josef verfolgen. Der Segen wird Abraham direkt von Gott gegeben, aber danach nimmt er nicht immer die gerade Linie und das Vertrauen der Menschen in diesen Segen wird immer aufs neue herausgefordert - so wie Gottes Geduld mit den Menschen.

Artikel von 1560, Martina Steinkühler

Medientyp: Zeitschrift/Buch, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Abraham, Gottesbild, Segen, Sara, Jakob (Erzvater), Josef (Erzvater), Esau, Isaak

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zeitspRUng 2020/1 - Erzeltern reloaded

Zeitschrift für den Religionsunterricht in Berlin & Brandenburg
"Erzeltern stehen nicht nur für Aufbruch und Umzug durch die Wüste. Geschichten der Väter und Mütter der Bibel haben mit unserer Welt zu tun. Wir können auf einen Gott vertrauen, der nicht ortsgebunden ist und mir so Heimat sein kann in Zeiten ständiger Veränderungen." Der Zeitsprung 1/2020 beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit den Erzelterngeschichten und bietet ausführliches Material zu Jakob und zu  'Wege mit Gott und Gottes Segen" (Abraham, Jakob und Josef) an.

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Zeitschrift/Buch, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Erzeltern, Abraham, Isaak, Jakob (Erzvater), Sara

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2019/2 Starke Gefühle: Freude

Unterrichtsbausteine aus dem diakonischen Bereich für die Sek. I und den Konfirmandenunterricht
Das Material erzählt von der Osterfreude, aber auch von Menschen, die in verzweifelten Situationen Freude erlebt haben. Unterrichtsentwurf Schatten und Licht 2/2019  Schülermaterial 1 - Johannes Evangelium Schülermaterial 2 - Maria Magdalena Schülermaterial 3 - Ostergedicht Schülermaterial 4 - Gallery Walk Ausgabe Schatten und Licht 2/2019

Artikel von 21793, Apl. Prof. Dr. Gabriele Klappenecker

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Freude, Ostern, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit

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„Du sollst ein Segen sein“ – Eine multireligiöse Einschulungsfeier am Gymnasium

Artikel im Loccumer Pelikan 3/2019
In vielen Schulen gibt es daher noch immer den „klassischen“ Einschulungsgottesdienst – meist in der nächstgelegenen Kirche; oft bereits ökumenisch gestaltet. Doch ist dieses Angebot hinsichtlich unserer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft noch zeitgemäß? Grenzen wir dadurch nicht Schüler*innengruppen aus? Andererseits: Bei der Menge an unterschiedlichen Glaubensrichtungen, die gelebt werden – kann man hier überhaupt allen gerecht werden? Der vorliegende Ablauf einer multireligiösen Einschulungsfeier stellt einen Mittelweg dar. Die Feier wird in dieser Form von Vertreter*innen der drei abrahamitischen Religionen (Judentum – Christentum – Islam) seit 2006 an einem Osnabrücker Gymnasium durchgeführt. Zur Vorlage "Du sollst ein Segen sein"

Artikel von Doerthe Blömer

Medientyp: Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Schulgottesdienst, Multireligiöse Feier

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2019/3 Loccumer Pelikan: Biografien entdecken - Vorbildern begegnen

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum
Inhalt:

Silke Leonhard editorial
GRUNDSÄTZLICH
Ingrid Schoberth „Wenn ich sagen soll, wer ich bin, dann erzähle ich meine Geschichte.“ Vorbilder und Biografien bzw. Lebensgeschichten
Manfred L. Pirner und Nastja Häusler Influencer als Vorbilder? Eine Bestandsaufnahme und Impulse für den Religionsunterricht
Wilfried Drews Vom Vorbild zum Gegenüber. Ein Essay zu Jugend und Vorbildern
NACHGEFRAGT
Efdal Nur Tugrul Mein Vorbild: Said Nursî. Eine muslimische Perspektive
Oliver Friedrich Mit dem „Protestant-O-Mat“ Vorbilder finden. Eine evangelische Perspektive
Geshe Palden Öser Meine Vorbilder sind meine geistlichen Lehrer. Eine buddhistische Perspektive
PRAKTISCH
Silke Leonhard gespielt: Weltberühmt und unbekannt. Ein Ratespiel mit 100 Kurzbiografien
Oliver Friedrich gelesen: Saša Stanišić: Herkunft
Michaela Veit-Engelmann Paulus kompakt – Wissen verpackt. Der Pauluskoffer im Religionsunterricht
Kirsten Rabe Auf den Spuren prominenter Biografien. Am Beispiel der Kunstausstellung # WE ARE PART OF CULTURE
Tanja Voss Vorbilder – wie sie uns prägen. Ein Unterrichtsvorschlag für die Grundschule
Rainer Müller-Jödicke Glaubensvorbilder. Eine Predigtreihe in den Sommerferien
Jutta Köster Mein Glaubensvorbild: Johann Hinrich Wichern. Eine Predigt
Doerthe Blömer „Du sollst ein Segen sein.“ Eine multireligiöse Einschulungsfeier am Gymnasium

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Vorbild, Influencer, Biografie, Paulus, Islam, Buddhismus, Wichern, Segen

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2013/2 Loccumer Pelikan: Religion und Literatur

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Inhalt: Martina Kumlehn   Von den Möglichkeitsräumen des Lebens erzählen. Narrativität als Dimension einer ästhetisch sensiblen Religionspädagogik
Georg Langenhorst Literarische Texte im Religionsunterricht? Chancen und Beispiele
Mirjam Zimmermann „Hilfe, mein Kind liest nur Fantasy!“ Religionspädagogische Überlegungen zu Harry Potter, Reckless und anderer Fantasyliteratur
kontrovers
Bibelgeschichten erzählen oder lesen?
Judith Uhlhorn Beim Erzählen vertraue ich meinen inneren Bildern
Sönke von Stemm Bibel – lesen!
praktisch
Rike Haack und Birte Hagestedt Simon auf der Suche. Literatur im Religionsunterricht der Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung
Melanie Beiner Nichts. Was im Leben wichtig ist. Interpretation und Unterrichtsideen für die Sek I
Kirsten Rabe „Warum bin ich auf der Welt?“ Bausteine für eine schöpfungstheologische Lektüre von Wolf Erlbruchs „Die große Frage“ im Jahrgang 5/6
Rainer Merkel Das Pippi-Langstrumpf-Evangelium. Eine überfällige theologische Hermeneutik des Kinderbuchklassikers und ihre Didaktisierung in der Oberstufe
informativ
Martina Steinkühler Jenseits des Steinbruchs. Religion mit Kindern in der Grundschule

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Religionsunterricht, Literatur, Erzählen, Fantasy, Sinn, Grundschule, Pippi Langstrumpf

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2016/1 Loccumer Pelikan: Religion und Musik

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum
Inhalt:

Silke Leonhard editorial
grundsätzlich
Jochen Arnold Musik und Evangelium – eine wunderbare Beziehung
Peter Bubmann Musik und Religion – ein didaktisches Traumpaar
nachgefragt
Thomas Ebinger und Til von Dombois Welche Rolle spielt die evangelische Tradition in aktuellen Liederbüchern?
praktisch
Almut Volkers „Manchmal geht es mir wie Jona“. Die Jonageschichte musikalisch umsetzen und Gefühle entdecken …
Eva Gotthold Reformation durchs Lied: gesungener Protest. Ein Entwurf für die Jahrgangsstufe 7 eines allgemeinbildenden Gymnasiums
Franziska Jaap „Du hast ihn nie verraten, deinen Plan von Glück!“ Vom Umgang mit dem „unerwarteten“ Tod in der Popmusik
Axel Klein „Musibel“ – Musicals selbst produzieren
Christhard Lück „96, alte Liebe“ oder „You´ll never walk alone“. Fangesänge und ihre religiösen Implikationen als Gegenstände eines lebensweltorientierten Religionsunterrichts
informativ
Gerd-Peter Münden „Klasse! Wir singen“. Ein kulturübergreifendes Musikprojekt für Klassenstufe 1 bis 7.
Oliver Friedrich Die Kinder des Monsieur Mathieu. Ein generationenübergreifendes Filmgottesdienst-Projekt
Sönke von Stemm und Claudia Kasprzyck Konfirmandenarbeit mit musischen Projekten

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Musik, Lieder, Singen, Reformation, Jona, Tod, Popmusik, Fan

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2017/1 Loccumer Pelikan: Gender

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Inhalt:
Silke Leonhard editorial
grundsätzlich
Kerstin Söderblom „Darf es auch bunt sein?“ Gleichgeschlechtliche Lebensformen als Herausforderungen für eine Religionspädagogik der Vielfalt
Arend de Vries Die Segnung von Paaren in eingetragener Lebenspartnerschaft in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Ulrich Klocke Homophobie und Transphobie in Schulen und Jugendeinrichtungen. Was können pädagogische Fachkräfte tun?
nachgefragt
Theodor Adam Phänomene sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität
Fabian Outing heute
Beate Peters Auf dem Weg vom Mann zur Trans-Frau. Beate Peters im Gespräch mit Helen Lange Ein Gespräch mit dem Glaskünstler Helge Warme
praktisch
Kirsten Rabe „Es ist ein schönes Gefühl. Es ist das Gefühl von Leben in Bewegung.“ Impulse zu Andreas Steinhöfels Roman „Die Mitte der Welt“
Andreas Behr Genesis und Gender. Auf der Suche nach dem individuellen Konfirmationsspruch
Martin Wenzel Das Hohelied. Ein Projekt für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden
Lothar Teckemeyer „Jetzt ist der Tag des Heils“. Bildbetrachtung: Poller und Persenning
informativ
Ursula Remmers und Johanna Stukenbrook Was machen die Mädels? – Was machen die Jungs? Ein lyrisch-musikalisches Spiel
Giuseppina Lettieri Was heißt eigentlich „Trans“ und wofür steht das Sternchen? Das Projekt „Diversity Box” zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Niki Trauthwein Biografische Skizzen geschlechtlicher Identität
Ulrike Fiene Rollenbilder in der Kinder- und Jugendliteratur. Lektüreideen für die Schule
Felix Emrich „Gender“ – Ein Blick ins Internet
Kirsten Rabe „Gender“ – Ein Blick in die Presse

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gender, Homophobie, Biografie, Identität, Transphobie, Transsexualität, Geschlecht, Geschlechterrolle, Hohes Lied

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Endlich Ferien!

Schuljahresschlussgottesdienst
Die gymnasialpädagogische Materialstelle des RPZ Heilsbronn stellt im Juli 2019 diesen Gottesdienst zur Verfügung: Durch den vorgestellten Schuljahresabschlussgottesdienst werden die SuS und das Kollegium ermutigt, die Auszeit, welche die anstehenden Schulferien bieten, als Zeit der Ruhe und des Abstandes vom Alltag, als Zeit der Begegnung zwischen Menschen, aber auch zwischen Mensch und Gott, wahrzunehmen und zu gestalten. Der Segen einer durch den Wechsel von Arbeit und Ruhe, Werktag und Sonntag, Schule und Ferien strukturierten Zeit wird in diesem Gottesdienst auf unterhaltsame und nicht moralisierende Art und Weise kommuniziert und erfahrbar gemacht. Anhand der Geschichte von der Begegnung zwischen Martha, Maria und Jesus wird der Gedanke einer sinnvollen Gestaltung und Unterscheidung der Zeit als von Gott geschenkter Zeit anthropologisch und christologisch erschlossen und vertieft.  

Artikel von Quirin Gruber

Medientyp: Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Schulgottesdienst, Schuljahresende, Martha, Zeit, Freizeit, Ferien

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Fotogen: Digitales Lernen

Diese 7 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 3/18 - Digitale Kompetenz vermitteln"
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung in dem Thema "Digitales Lernen" verwendet werden.

Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Digitalisierung, Schreibmaschine, Hand, Segen, Roboter, Server

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Eröffnet! Bausteine zur Kirchraumpädagogik

Zugänge zum Erleben und Verstehen von Gottesdienst und Kirchenraum zu Beginn der Sek. I
Die Zeitschrift "Kirche und Schule" des katholischen Bistums Münster hat 'Bausteine' zur Kirchenraumbegehung veröffentlicht. Sie umfassen:

  • Haltung und Verhalten im Kirchenraum
  • Eine Kirche entdecken: Räume - religiöse Zeichen - Symbole
  • Kirchenraumerleben
  • Was ist in einem Kirchenraum anders? Eine Heranführung
  • Kirchen am Weg - Eine Ferienaufgabe
  • Muslimische Schüler/innen im Kirchenraum
Dazu kommen Artikel zur Heranführung und Einführung in den katholischen Gottesdienst, eine Gebetsübung, eine Heranführung an das Kreuzzeichen und an die Eucharistie sowie eine Segensübung.

Medientyp: Medien, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Kirchenbau, Kirchraumpädagogik, Symbole, Abendmahl, Gebet, Segen, Gottesdienst, Katholische Kirche, Kreuz

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It's a plastic world - ersticken wir am Plastikmüll?

Konzept für eine Unterrichtsstunde
Die Produktion und Vermeidung von Plastikmüll wird in drei Arbeitsblättern dargestellt. 1. Arbeitsblatt: Wie viel Plastikmüll produzieren wir? Ursachen für die Zunahme von Verpackungsmüll / Was passiert mit unserem Plastickmüll? 2. Arbeitsblatt: Plastik - Fluch oder Segen? Müllvermeidung: Weniger ist mehr! 3. Arbeitsblatt: Das passiert mit den gesammelten Verpackungen / Plastikmüll in der Schule vermeiden - so geht's!  

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt

Schlagworte: Plastik, Abfall, Umweltschutz

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Du bist ein Segen! Sie sind ein Segen!

Ein Portal zum Thema "Segen"
„Zum Glück gibt’s den Segen“ heißt die neue Aktion der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Segen und Segnen gehören mitten ins Leben. Segen ist nicht nur ein Teil des Gottesdienstes, sondern er hat seinen Platz auch in anderen Bereichen des Lebens. Im Segen kann man Gottes direkte Zuwendung spüren und weitergeben. U.a. Ideen für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden mit den Segenskärtchen der Impulspost "Zum Glück gibt's den Segen" (www.gluecksegen.de)

Artikel von 29910, Uwe Martini

Medientyp: Medien, Internetportal

Schlagworte: Konfirmanden, Konfirmandenunterricht, Konfirmation, Segen, Segensworte

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Biblische Gestalten

Materialsammlung des Katholischen Bibelwerks

Abraham / Erzelternerzählungen

Weitere Materialien Stammbaum der Familie Abrahams Viel Glück und viel Segen (Bibelarbeit mit Kindern) Abraham und Sara in Ägypten

Apostel

Brückenbauer Barnabas, einer der großen Fünf der Urkirche. Verlauf + Teilnehmerblätter + Predigt

Elija

Elijas Schritte aus der Verzeiflung, Arbeitsblatt

Jakob / Israel

Vorträge etc. auf Katholikentagen Glauben und Segen verbinden Generationen. Der Segen Jakobs über Sohn und Enkel.

Bibelarbeit zu Jakobs Traum von der Himmelsleiter (B. Leicht) Welche Wirkung hat ein Leben? Die Generationen nach Jakob (B. Wellmann)

Maria

Aus unserer Zeitschrift "Bibel und Kirche"

Maria im Koran, Sure 19, Übersetzung von Adele Khoury Eine Sure lesen, Anleitung am Beispiel von Sure 19, 16-33 von Ulrike Bechmann

Weitere Materialien Welches Evangelium erzählt was über Maria Lehramtliche Aussagen über Maria Übersicht der Marienfeste Übersicht zu den drei Ehen der Anna

Mose

Eine Übersicht der biblischen Überlieferungen Die Familie des Mose Das Leben Mosches im Rabbinischen Kalender Politiker oder Prophet? Die Moserezeption bei Freud und Buber

Paulus

Paulus und die Frauen. Teilnehmerblätter

Propheten / Prophetinnen

Aus unserer Zeitschrift "Bibel heute"

Bibelarbeit zu prophetischen Frauen Schaut, was uns die weisen Frauen sagen... (Elemente für die Kinderbibelarbeit, Bibel heute 3/09)

Vorträge etc. auf Katholikentagen Gibt es heute noch Propheten?

Aus der Reihe "Bibelarbeit mit Kindern": Prophetie - was ist das? Der Prophet Hosea findet neue Wörter über Gott Von Gottes Freude singen - Die Prophetin Mirjam Jesus und die prophetische Tradition der Bibel

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Mose, Familie, Abraham, Sara, Jünger, Segen, Barnabas, Maria, Jakob (Erzvater), Koran, Sigmund Freud, Martin Buber, Paulus, Frauen, Propheten, Mirjam, Hosea

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So geht es uns. Nikolaus Schneider kündigt seinen Rücktritt an.

Ein Video mit Arbeitsaufträgen und Zusatzmaterialien
Ende Juni 2014 frühstücken Anne und Nikolaus Schneider gemeinsam. Dann fährt der Ratsvorsitzende der EKD in sein Büro. Anne Schneider spürt seit einigen Tagen eine Entzündung in der Brust. Sie will das prüfen lassen und geht zum Arzt. Die Diagnose stoppt den Alltag, die Routine und das Planen: aggressiver Krebs. Am 30. Juni 2014 tritt Nikolaus Schneider vor die Kameras und kündigt seinen Rücktritt an. Er spricht über den Zusammenhang von Liebe und Dienst und über das Verhältnis von Segen und Wohlergehen. Dabei greift er auf ein Gedicht von Hilde Domin zurück und endet mit den Worten: … So geht es uns. Kernkompetenzen: Grundformen biblischer Überlieferung und religiöser Sprache verstehen. Jahrgang: Ab Klasse 8 Arbeitsformen: Videoanalyse, Gedichtinterpretation, biblische Lektüre, Kratzbilder

Artikel von 254, Andreas Ziemer

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Ethik, Leben, Liebe, Sterben, Sterbebegleitung, Tod, Trauer, Krankheit, Verantwortung

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Fair gehandelte Lebensmittel

Evas Evangelium 4, Video, 6:22'
In der vierten Folge von "Evas Evangelium" besucht Eva den Wochenmarkt in Frankfurt-Sachsenhausen und einen Bioladen und macht sich - wie immer - ihre ganz eigenen Gedanken über hungernde Menschen, unseren Umgang mit Lebensmitteln und fairen Handel.

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Fairer Handel, Lebensmittel, Frankfurt am Main, Markt, Ökonomie

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Mit Spannungen leben

EKD-Schrift zum Thema Homosexualität und Kirche.
Um angesichts dieser Herausforderung innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland zu einer sachlichen Klärung zu finden und womöglich zu einem Konsens zu helfen, setzte der Rat der Evangelischen Kirche im März 1994 eine ad-hoc-Kommission "Homosexualität" ein. Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema "Homosexualität und Kirche" wurde 1996 mit folgenden Kapiteln veröffentlicht: 1. Homosexualität in der gegenwärtigen Diskussion 2. Die biblischen Aussagen zu Sexualität und Homosexualität 3. Formen des Zusammenlebens in Schrift, Bekenntnis und gegenwärtiger Lehre 4. Homosexuelle Menschen in der Kirche 5. Homosexuell lebende Menschen und das kirchliche Amt 6. Segnung homosexueller Menschen Schlussüberlegung

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz

Schlagworte: Homosexualität, Familie

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Einschulung als neue Kasualie?

Arbeitsstelle Gottesdienst Zeitschrift der Gemeinsamen Arbeitsstelle für gottesdienstliche Fragen der Evangelischen Kirche in Deutschland 1/2006

Die Einschulung ist eine einschneidende biografische Zäsur. Gottesdienste, die den Übergang in den „Ernst des Lebens“ begleiten, gewinnen derzeit so stark an Bedeutung, dass zu fragen ist, ob mit ihnen eine „neue Kasualie“ ins Spiel kommt.
Das Heft widmet sich dieser Frage in folgenden Abschnitten:
Thema
  • Einschulung als Kasualie, Seite 5
  • Gottesdienst zur Einschulung, Seite 16
  • "Mama, Herr D. hat mich gesegnet", Seite 27
  • "Und er nahm die Kinder in seine Arme...", Seite 36
Impulse
  • Der liebe Gott und die Gummibärchen, Seite 42
  • Halt geben und Offenheit wahren, Seite 46
  • Schulentlassung, Seite 54
  • Segen empfangen, Gottesdienst zur Verabschiedung aus dem Kindergarten, Seite 61
  • Segnen beim Schritt über die Schwelle, Seite 65
  • Goldene Steine und Engelträume, Gottesdienst zur Einschulung unter Berücksichtigung multireligiöser Anforderungen, Seite 72
   

Medientyp: Fachinformation, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Schulgottesdienst, Einschulung

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Gebet

Materialien für den Unterricht
4teachers beinhaltet ein Komplettangebot rund um das Lehramt. Unterrichtsentwürfe und Arbeitsmaterialien. Darüber hinaus Lehramtsreferate, Klausurfragen, Fachliteratur und moderierte Beratungsforen, in diesem Fall zum Thema Gebet.

Medientyp: Medien, Gebet/Lied, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Gebet, Eucharistisches Hochgebet, Vaterunser

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Gebete

Sammlung
Eine private Homepage mit einer Sammlung von Gebeten, Meditationstexten und Segensworten.

Artikel von Schmidt-Wischhöfer, Olaf

Medientyp: Fachinformation, Medien, Gebet/Lied, Praxishilfen

Schlagworte: Gebet, Segen, Segensworte

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Themenbereich Gebet und Meditation

Information und praktische Ideen
Andreas Gruber unterrichtet Theologie und Religionspädagogik an der Fachakademie für Sozialpädagogik des Diakonischen Werks Traunstein. Auf seiner Website veröffentlicht er unterrichtspraktisches Wissen, hier zum Thema Gebet, Gebetserziehung,  Meditation und  Segen sowie Prüfungsfragen zum Themenbereich Gebet. Nach den Links muss man allerdings etwas suchen.

Artikel von 11542, Andreas Gruber, Gruber, Andreas

Medientyp: Medien, Gebet/Lied, Praxishilfen

Schlagworte: Gebet, Meditation, Segen

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Die Entstehung der Bibel

Dossier der Deutschen Bibelgesellschaft
Kenntnisse über die Entstehung der Bibel helfen oft beim Verständnis schwieriger Stellen. Erfahren Sie, wie die Bibel wurde, was sie ist in folgenden Abschnitten:

 

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Bibel, Bibelentstehung, Kanon, Thomasevangelium, Überlieferung, Altes Testament, Neues Testament, Bibelübersetzung

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Evangelium in Leichter Sprache

Lesungen der kath. Kirche an Sonn- und Feiertagen
Die Bibel in leichter Sprache. Eine Projekt für die sonntägliche Lesung der Evangelien in der Katholischen Kirche. Erarbeitet werden die biblischen Geschichten vom Katholischen Bibelwerk Stuttgart, der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Sr. Paulis Mels gemeinsam getragen wird. Hier können die inzwischen zahlreichen biblischen Geschichten nach Bibelstellen gesucht werden: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/bibelstellen  

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Evangelium, Markusevangelium, Matthäusevangelium, Lukasevangelium, Johannesevangelium

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Segen/Segnen, bibeldidaktisch, Grundschule

Lexikon-Artikel, fachliche und didaktische Hinführung Grundschule
Artikel von Christhard Lück im WiReLex, dem Wissenschaftlich-Religionspädagogischen Lexikon der Deutschen Bibelgesellschaft, mit folgenden Abschnitten:

Tipp für die Praxis: Besondere Beachtung ist dem Abschnitt "Weitere methodisch-didaktische Konkretionen zur Erschließung des Segens im Religionsunterricht der Grund- und Förderschule sowie in der Gemeindearbeit" zu widmen!

Artikel von 26014, Christhard Lück

Medientyp: Fachinformation, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Bibeldidaktik, Kinder, Kindersegnung, Segen

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Meditieren mit Nikolaus von Flüe

Die Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf
Die 2007 eingeweihte Kapelle am Ortsausgang von Wachendorf erinnert an Niklaus von Flüe, den berühmten schweizerischen Einsiedler, der sich nach einem aktiven politischen Leben in die Einöde zurückzog. Diese faszinierende Kapelle wurde vom berühmten Schweizer Architekten Peter Zumthor erbaut - aufgrund der Initiative einer Bauernfamilie, die auf diese Weise für den Segen Gottes in ihrem Leben Dank sagen wollte.

Artikel von 11665, Reinhard Kirste

Medientyp: Fachinformation, Lernorte, Lokale Einrichtung

Schlagworte: Meditation, Spiritualität

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"Baruch" und "Beracha"

Segen im Judentum

"Der Segen hat schon in der Hebräischen Bibel einen wichtigen Stellenwert,
ja oft Vermächtnischarakter (Dtn 33). Die Erzväter segnen ihre Kinder, besonders vor ihrem Tod (Gen. 27. 49 ff.)"
Rabbiner Dr. Walter Homolka erläutert fundiert die jüdische Bedeutung des Segens.

Artikel von 24834, Walter Homolka

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Segen, Judentum, Erzväter

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Das christliche Verständnis von Freiheit als Geschenk Gottes

Die Website bietet Links zu verschiedenen Dokumenten, die die christliche Freiheit thematisieren.
Es gibt Dokumente, die

  • die christliche Freiheit im Zusammenhang anderer relevanter biblischer Lehren (Gesetz, Evangelium, Gericht etc.) erklären,
  • die christliche Freiheit nach Sinn, Art und Grenzen darstellen,
  • die christliche Freiheit im ersten Korintherbrief an den Beispielen
    • der Aufhebung von Speisegeboten (1Kor 8 + 10),
    • der Transformation einer patriarchalen Anthropologie (1 Kor 11),
    • der Schlichtung von Rechtsstreitigkeiten (1 Kor 6)
    • im Geiste des Hohen Liedes der Liebe (1 Kor 13) veranschaulichen,
  • zeigen, dass es um Freiheit, nicht um Willkür geht.

Artikel von 13796, Bernd Voigt

Medientyp: E-Learning, Fachinformation, Lernorte, Virtueller Lernort, Medien, Internetportal, Text/Aufsatz, Praxishilfen, Lernstationen

Schlagworte: Christologie, Korintherbrief, Paulus, Jüngstes Gericht, Gesetz, Evangelium, Freiheit, Hohelied der Liebe, Emanzipation

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"Hab keine Angst!"

Handreichung für Unterrichtende zum Gedenken des 11.03.09
Ökumenisch erstellte Arbeitshilfe für die Gestaltung des Jahrestages des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen in Schule und Jugendarbeit. Der Titel "Hab keine Angst!" greift die biblische Zusage "Fürchte dich nicht" auf. Die Handreichung empfiehlt, zum Gedenken beispielsweise Hoffnungszeichen zu setzen. Aus dem Inhalt: Gestaltungsmöglichkeiten, Schweigeminute, Gottesdienstentwürfe und Andachten, z.B. Hoffnungsbaum, Zweigkreuz, Kreuzweg, Gewaltprävention.

Medientyp: Fachinformation, Vorbereitung

Schlagworte: Gedenkfeier, Gewalt, Hoffnung, Segen, Gebet, Kreuzweg, Angst

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Irischer Segenswunsch

Youtube Video
Nicht, dass keine Wolke Deinen Weg überschatte, nicht, dass Dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei; nicht, dass Du niemals bereuen müsstest; nicht, dass Du niemals Schmerzen empfinden solltest – nein, das wünsche ich Dir nicht. Mein Wunsch für Dich lautet: Dass Du tapfer bist in Stunden der Prüfung, wenn andere Kreuze auf Deine Schultern legen; wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind, wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert. Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse, und Dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die Dich mögen. Dass Du immer einen Freund hast, der es wert ist, so zu heißen, dem Du vertrauen kannst, der Dir hilft, wenn Du traurig bist, der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt. Und noch etwas wünsche ich Dir: Dass Du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst – das ist mein Wunsch für Dich, und für alle, die Dich mögen. Das ist mein Wunsch für Dich – heute und alle Tage.

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Kreuz, Segen, Hoffnung, Gebet

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Die Diakonie: Gelebte Nächstenliebe

Einführung
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", sagt Jesus im Markus-Evangelium zu den Schriftgelehrten. Es ist neben der Liebe zu Gott das wichtigste Gebot im Christentum, und es ist zugleich der Auftrag des Diakonischen Werkes der EKD. evangelisch.de bietet eine kurze Einführung in Geschichte und Aufgabe der Diakonie.

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz

Schlagworte: Diakonie, Wohlfahrtsverband, Fürsorge

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Last-Minute-Weihnachtszeug | Kursblog openreli

Materialien zur Weihnachtszeit für die Berufsschule
Textpuzzle und Weihnachtsgeschichtenquiz zum Evangelium nach Lukas

Artikel von 15977, Marion Holzhüter

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Lukasevangelium, Quiz, Weihnachtsgeschichte

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Ich geh mit Dir - Abraham

Unterrichtsvorschlag zur Umsetzung des Bildungsplanes 2016 für den kath. Religionsunterricht Klasse 5/6 Gymnasium
Beispielcurricula mit Download des Unterrichstvorschlages als PDF "Die Abrahamsgeschichte ist eine Reifungsgeschichte, die geradezu angelegt ist für „prozesshafte Kompetenzorientierung“. Sie erzählt vom Ringen eines Menschen um seine konkrete Lebensgestalt, sie thematisiert seine inneren und äußeren Auseinandersetzungen, sie zeigt Chancen und Konflikte auf, sie stellt die Frage nach gelingendem Glück („Segen“). Die Hinführung zu Abraham als Identifiationsfigur geschieht, mit Blick auf die SuS der Orientierungsstufe, beschränkt auf Gen 12; 15; 18." (Franz Domeier)

Artikel von Franz Domeier

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Abraham, Weg, Gottesbild

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Männer mit Ecken und Kanten - Abraham als Erzählfigur neu entdecken - nicht nur für Jungen

Vier Erzähleinheiten für Grundschule und Kindergottesdienst
Anhand von vier Erzählungen aus dem Abraham-Sara-Erzählkreis werden beispielhaft diese aktuellen Erkenntnisse aufgenommen und die “gender-Frage” im Segensraum Gottes ins Spiel gebracht. Jungen und Mädchen können mithilfe des Symbols “Zelt” Gottes Segen als lebensbegleitenden Raum entdecken. Dieser Segensraum befreit zu einem Leben im Vertrauen auf Gottes verborgene Möglichkeiten angesichts männlicher und weiblicher Unmöglichkeiten. Vier Erzähleinheiten für Grundschule und Kindergottesdienst.

Artikel von Dirk Schliephake

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Abraham, Erzväter, Sara, Gender

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Bibelerzähler: Die Segnung der Kinder

Video mit erzählter biblischer Geschichte
Die Folge "Die Segnung der Kinder" behandelt die gleichnamige Erzählung im Markusevangelium (Mk 10,13-16). Das Videoprojekt "Bibelerzähler" ist eine Kooperation von katholisch.de und dem Bistum Speyer.

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Kindersegnung

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Meine Reformation - Geocaching LiTourgie

Ein erlebnispädagogisches "Solo" mit GPS-Geräten
Mit Einstiegsphase und Besuchsphase dauert die gesamte Aktion ca. 180 Minuten bei einer Gruppengröße von 5-20 Personen - abhängig von der Geländegröße und Anzahl der GPS-fähigen Geräte. Die meisten Smartphones haben GPS-Empfang. Um die Koordinaten zu ermitteln, gibt es zahlreiche kostenfreie Apps wie beispielsweise "Karten Koordinaten" für Android oder "Easy GPS" für iOS, welche die Teilnehmenden vor der Aktion installieren können. Während der Aktion wird kein Internet benötigt und GPS funktioniert selbst dort, wo keine Mobilfunkabdeckung bereit steht, weil lediglich die Satelliten angepeilt werden müssen. [accordion]

Aufbau

Bei dieser Übung gestalten die Teilnehmenden jeweils einen Ort, den die anderen mittels GPS-Gerät aufsuchen können. Zu Beginn wird ein Sammelpunkt (welcher nicht unbedingt der Startpunkt sein muss) eingerichtet, der später als zentrale Anlaufstelle dient, um die Koordinaten der eingerichteten Orte zu tauschen. Zusätzlich werden von den Mitarbeitenden zuvor zwei konkrete Orte gestaltet, damit die Teilnehmenden, die als erste ihren Ort eingerichtet haben, gleich mit dem Besuchen anfangen können. Name und Koordinate der zwei eingerichteten Orte werden auf ein Kärtchen notiert, auf dessen Rückseite zur Sicherheit die Koordinate des Sammelpunktes steht. Jedes Team / jeder Teilnehmende erhält ein GPS-Gerät, ein Logbuch mit Plastikbox zum Schutz, einen Stift und ein Kärtchen (ebenfalls mit den Koordinaten des Sammelplatzes auf der Rückseite), um nach der Einrichtung den eigenen Platz einzutragen und an der Pinnwand des Sammelpunktes anderen zugänglich zu machen.

Instruktion

Die Einführung der Übung für die Teilnehmenden hat die Geschichte Martin Luthers zum Hintergrund. Vor der eigentlichen Aufgabenstellung kann die Gruppe liturgisch folgendermaßen auf das Thema eingestimmt werden:

Liedvorschläge

  • „Ein feste Burg ist unser Gott", EG 32 .
  • „Ich will dich segnen, du sollst ein Segen sein", EG 34
  • „I walk by faith", Feiert Jesus 1, 220
  • „Bahnt einen Weg unserm Gott", Feiert Jesus 2, 220

Biblische Verse als Grundlage/Impuls

  • 1. Mose 12,1: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will."
  • Psalm oder Gebet (eventuell in Auszügen auf Kärtchen mitgeben): Psalm 23, Psalm 46, Psalm 119

Aufgabenstellung an die Teilnehmenden „Meine Reformation" suchen und finden:

Martin Luther hat sich damals aufgemacht und ist Gottes Ruf gefolgt. Er hat Thesen formuliert, die Bibel übersetzt und seine Verantwortung für die Gestaltung der Welt übernommen. Ein Erlebnis in der Natur wurde für ihn zu einem Zeichen Gottes. Auch ihr werdet euch heute auf den Weg machen, um das umliegende Land zu erkunden. Wir haben für jeden von euch ein sogenanntes „Logbuch" vorbereitet. Darin findet ihr einige Texte von Martin Luther. Weiterhin bekommt ihr ein Kärtchen mit der Koordinate unseres Sammelpunktes. Eure Aufgabe besteht nun darin, euch in der Umgebung einen Platz zu suchen und ihn nach euren Ideen und mit den Mitteln, die ihr dort findet, zu gestalten. Ihr könnt beispielsweise etwas Individuelles bauen, dekorieren oder legen — eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es, dass diese Orte wachsen und von anderen weiter gestaltet werden können. Ihr könnt euch dazu ein Thema oder eine Aufgabe ausdenken, wie dieser Ort werden soll. Tragt dies in das Logbuch als Auftrag für die anderen ein, die nach euch zu diesem Platz kommen. Überlegt euch einen besonderen Namen für euren Ort und schreibt ihn ebenfalls in das Logbuch. Deponiert das Logbuch so, dass es geschützt ist und doch von den anderen gefunden wird. In den nächsten Stunden (oder Tagen) haben dann die anderen Teilnehmenden die Möglichkeit, euren Ort weiter zu gestalten und Einträge oder Kommentare ins Logbuch zu schreiben. Wählt die Orte so, dass ihr einander nicht sehen könnt.

Verlauf

Nach dem liturgischen Start folgt die Einführung in die Aufgabenstellung sowie die Einweisung in den Umgang mit den GPS-Geräten. Zum Start der Gestaltung von „MyPlace" stellen sich die Teilnehmenden dann alle im Kreis auf und machen sich sternförmig nach allen Richtungen auf die Suche nach ihrem persönlichen Ort. Sinnvoll ist die Begrenzung der Entfernung auf unter 10 Minuten vom Ausgangspunkt und die Vorgabe einer Schlusszeit. Die Teilnehmenden gestalten ihre Orte und tragen ihren Platz mit den Koordinaten auf dem Kärtchen ein, hinterlassen es an der Pinnwand am Sammelplatz und besuchen dann die Orte der anderen. Das Logbuch mit Name und Thema/Aufgabe verbleibt dabei am gestalteten Ort. Danach beginnt die Besuchsphase, die zeitlich begrenzt sein kann, z. B. auf zwei Stunden, oder über die Dauer einer ganzen Freizeit läuft. Um Wartezeiten zu vermeiden, werden die ersten beiden am Sammelpunkt eintreffenden Teilnehmenden zu einem der beiden bereits vorbereiteten Plätze geschickt. Doppelbelegungen werden umgangen, indem jeder das Kärtchen des Platzes, der aufgesucht wird, mitnimmt. An dem mit Hilfe des GPS-Gerätes gefundenen Ort werden nun die Anweisungen des Logbuchs ausgeführt. Dies ist fortlaufend, also mehrmals und immer wieder möglich. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit wird am Sammelpunkt auf das nahende Ende der Besuchsphase hingewiesen. Dabei ist zu klären, ob und wie die Orte abgebaut werden. Sinnvoll ist, dass die „Eigentümer" eines Platzes diesen auch wieder abbauen und auf diese Weise noch einmal sehen, was aus ihrem Platz geworden ist. Möglich ist auch das gemeinsame Aufsuchen aller Punkte mit der gesamten Gruppe, sodass vor Ort selbst ein Austausch über die Besonderheit und Entwicklung des jeweiligen Platzes möglich ist.

Lernimpulse | Transfermöglichkeiten

Passende Themenbereiche zur Vertiefung sind neben einem Rückbezug auf die Geschichte der Reformation und das Leben Martin Luthers unter anderem:
  • Neue Wege gehen/wagen
  • Hören in der Stille
  • Stille aushalten
  • Spuren hinterlassen
  • Zeichen setzen
  • Sich im Leben positionieren
  • Selbstwert und Identität
Im Blick auf Martin Luther geht es vor allem um die „Führung vom Himmel aus". So wie Martin Luther im Gewitter und Blitz die Führung Gottes erlebt hat, so gilt es auch heute (Lebens-)Weg-Weiser zu entdecken und zu deuten. Vergleichbar mit dem GPS-Gerät, das bei der Übung in die richtige Richtung weist, gibt Gott uns mit der Bibel eine Orientierungshilfe, die es ermöglicht, uns zu orientieren und unseren Standort zu bestimmen. Dieser Richtung können wir folgen, müssen aber nicht. Es ist wie die Bibel eine Einladung zur Nachfolge. Der zweite große Bereich, der während der Übung intensiv entdeckt und wahrgenommen wird, ist Gottes wunderbare Schöpfung. Die Natur ist mit all ihrer Schönheit, aber auch Verwundbarkeit, von Gott geschaffen. Die Teilnehmenden nehmen in Aktion die Schöpfung wahr und gestalten sie, gleichwie in 1. Mose 2,15 Gott dem Menschen die Aufgabe übertrug, die Schöpfung „zu pflegen und zu schützen" (Gute Nachricht Übersetzung). In der folgenden Auswertung kann darauf näher eingegangen werden.

Auswertungsmethode

Die Vertiefung der Übung kann vor allem über die einzelnen Plätze, deren Logbücher und Erbauer geschehen. Der gemeinsame Abbau der gestalteten Plätze sollte deshalb Teil der Auswertung sein und kann die folgenden Themen und Fragestellungen beinhalten:
  • Austausch über die Erlebnisse und Eindrücke an und mit den jeweiligen Orten.
  • Auswerten der Logbücherinhalte und was daraus entstanden ist.
  • Der Erbauer als Experte.
  • Finden des Platzes und Errichten.
  • Abgeben und Öffnen für andere.
  • Das Ergebnis.
  • Gemeinsam und doch unabhängig voneinander agieren („Gruppeneinsamkeit").
  • Umgang mit dem, was ein anderer geschaffen hat — Umgang mit Gottes Schöpfung und der Verantwortung damit.

Varianten

  • Die Übung kann auch nach einem Gottesdienst stattfinden, bei dem die Geschichte der Reformation behandelt wird.
  • Als alternative biblische Themen sind auch die Abrahamsgeschichte, der Exodus des Volkes Israel (2. Mose 1 ff.) und Jesus in der Wüste (Matthäus 4,1-11) denkbar. Bei Nacht kann zusätzlich mit den Sternen am Nachthimmel gearbeitet werden, die bei Abraham eine wichtige Rolle spielen („Sieh' die Sterne am Himmel an", 1. Mose 15,5).
  • Die im Vorfeld gestalteten Plätze mit Bibelversen/Psalm bestücken.
  • Die Grundidee, unterschiedliche Plätze aufzusuchen, ermöglicht auch einen Stationengottesdienst, bei dem die Auseinandersetzung mit dem Thema einzeln an den unterschiedlichen Stationen erfolgt.
  • Logbücher verbleiben nicht an den Stationen, sondern jeder hat für sich sein Logbuch und trägt bei sich immer etwas ein, wenn er an den von anderen gestalteten Orten ist. Die Übung ermöglicht auch eine Rückbesinnung auf die biblische Tradition Einsamkeit/Rückzug/Einkehr, sie kann auch als Visionssuche gestaltet werden.
[/accordion]

Artikel von 194, Jörg Lohrer

Medientyp: E-Learning, Gamification, Praxishilfen, Anforderungssituation, Aufgabenstellung, Lernstationen, Dossier, Vorbereitung, Projektplanung

Schlagworte: Religionspädagogik, Abenteuerpädagogik, Erlebnispädagogik, Reformation, Geocaching

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Die Frauen am Grab

Unterrichtsentwurf zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8
Die Erzählung zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8 steht im Zentrum dieses Unterrichtsentwurfs. Die Idee ist es, den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich die Geschichte vielseitig und ganzheitlich zu erschließen: Erzählung, Musik, Nacherzählung, Standbilder, malen, schreiben. Sämtliche Materialien, die Erzählung, alle Musikdateien und die hier entwickelten Ideen dürfen und sollen vervielfältigt, verbreitet, abgewandelt, bearbeitet und öffentlich zugänglich gemacht werden (sie stehen als freies Bildungsmaterial (#OER) unter CC0-Lizenz) [accordion]

Didaktische Vorüberlegungen

Nachdem die Passionseinheit mit der Grablegung Jesu geendet hat, beginnt nun die Einheit zur Auferstehung Jesu mit der Erzählung vom leeren Grab. Erst nach und nach wächst aus anfänglichem Erschrecken, Verwundern und Nichtbegreifen das Verstehen: Jesus lebt. In der ersten Stunde zu dieser Unterrichtseinheit, wird es deshalb Aufgabe sein, das Erschrecken und Verwundern der Frauen herauszuarbeiten, über die Vorstellungen der Schüler zu sprechen und Glaubensvorstellungen anzubahnen bzw. zu erweitern. Die folgenden Stunden zur Freude der Maria von Magdala (Joh 20, 1.11-18) und den Emmaus-Jüngern (Lk 24,13-35) beschreiben das Verwandeln von Verzweiflung und Trauer in Hoffnung und Freude. Die Stunde zu den Frauen am Grab, wird das Erschrecken der Frauen als das zentrale Erlebnis herausarbeiten müssen, um eine Grundlage für die weiterführenden Stunden bieten zu können. Es geht darum, den Schülern zu ermöglichen, sich in die Frauen einzufühlen und sie zu verstehen, damit sie sich über die Schwierigkeiten mit der Auferstehungserfahrung bewusst werden. Hindernis des Zugangs könnte sein, dass bei den Schülern noch keinerlei Bewusstsein für den Hintergrund des Ostergeschehens vorhanden ist. Das Thema ist zum ersten Mal Unterrichtsgegenstand und nur die wenigsten Kinder sind in ihrer religiösen Sozialisation den Ostergeschichten begegnet. Unter Beachtung der entwicklungspsychologischen Überlegungen soll anhand von erfahrungsorientierten Lernwegen den Schüler eine Identifikation mit den Frauen am Grab und ein Vergleich zur ihrer eigenen Lebenssituation ermöglicht werden.

Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

Nach der Theorie von E.H. Erikson befinden sich Kinder der 4. Klasse, d.h. im Alter von 9-10 Jahren auf der 4. Stufe ihrer Entwicklung. Diese Stufe wird mit “Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl"1 bezeichnet und beschreibt, wie wichtig es ist Kinder zu fordern, ohne sie jedoch ständig scheitern zu lassen. Grund dafür ist, dass sich die Schüler durch das Lernen identifizieren – „ich bin, was ich lerne“. Aus diesem Grund ist es wichtig, kreative Phasen in den Unterricht einzubauen. Dies bedeutet für die Unterrichtseinheit und für meine Stunde, den Schülern zu ermöglichen, selbst etwas zu bearbeiten, das eine Würdigung erfährt. Nach den Untersuchungen von Piaget können Kinder ab 9 Jahren die Reihenfolge der Geburten als auch das Konstantbleiben des Altersunterschieds als richtig erkennen, doch es wird ihnen nicht so leicht fallen, sich in eine andere Lebenswelt, hineinzuversetzen und zu verstehen, dass Sitten und Bräuche in anderen Ländern anders sind als bei uns. Sie sind dabei auf die Hilfe konkreter Anschauung angewiesen. Die Totensalbung und die Beerdigung in einem Felsengrab sind den Schülern fremd. Deshalb muß in der Erzählung eine ausführliche Erklärung dieser Sitten und Bräuche folgen. Des weiteren soll für Verständnisfragen im Anschluß an die Erzählung Raum gegeben werden, um den Schülern den Zugang in die Lebenswelt zur Zeit Jesu zu erleichtern. Nach Piaget befinden sich die Schüler in ihrer kognitiven Entwicklung auf der Stufe des “konkret - operatorischen“2 Denkens. Sie können noch keine Übertragungen leisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, während des Unterrichts, ausreichendes und unterschiedliches Anschauungsmaterial (das zur Erklärung dient) einzubringen. Dies geschieht durch einen ganzheitlichen Zugang und eine differenzierte Methodenauswahl, die sowohl kognitive als auch emotionale und aktionale Lernebenen miteinander verknüpft. Da Kinder diesen Alters die besondere Fähigkeit besitzen, sich mit den handelnden Personen in Geschichten zu identifizieren und mit ihnen zu lernen, können ihnen die „Frauen am Grab“ als Identifikationsmöglichkeit dienen. Die Schüler können gemeinsam mit ihnen Sorgen, Ängste und Hoffnungen erfahren. James W. Fowler spricht in seiner Stufentheorie in der zweiten Phase vom “mythisch - wörtlichen Glauben“3. Er geht davon aus, dass Mythen in dieser Stufe wörtlich genommen werden, d.h. sie werden dem Wortsinn nach verstanden und nicht als symbolische Sprache erkannt. Gott wird in dieser Phase als menschliches Wesen aufgefasst. „Die Stärke dieser Stufe liegt in der Offenheit für das, was man erzählten Sinn nennen könnte: Sinn, der sich dem erschließt, der in Geschichten lebt. Solche Geschichten aber als Geschichten zu erkennen und dann auch kritisch darüber nachzudenken, das ist auf dieser Stufe noch nicht möglich. Der Wortsinn bestimmt die Grenze des Verstehens.“4 Ihre Offenheit für den „erzählten Sinn“ und die emotionale Beteiligung der Schüler an der Erzählung, ermöglichen ihnen einen Zugang zum Ostergeschehen. Möglicherweise werden die Schüler historisch-kritisch fragen, ob sich die Auferstehung wirklich ereignet hat und was sich im Einzelnen zugetragen hat. Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, in der Erzählung zu leben, hat sich die Exegese des Markustextes (Mk 16,1-8) daher neben einer theologischen Ausarbeitung auch mit historischen Detailfragen zum Ostergeschehen zu beschäftigen. Zum Thema der Gottesfrage schreiben Oser und Gmünder, dass Kinder im Alter von 10 bis 11 Jahren Gott als Person beschreiben, die belohnt oder bestraft, aber mit sich handeln lässt. Der Mensch dagegen sei Subjekt, aber nur begrenzt autonom. Er könne Gott durch Gespräche, Gebete und Opfer präventiv beeinflussen. Er habe auch die Möglichkeit, ihn zu seinen eigenen Gunsten in den Dienst zu nehmen und sich gegen seine Sanktionen abzusichern. Im Blick auf diese Erkenntnisse ist darauf zu achten, dass bei den Kindern nicht das Bild von einem Gott entsteht, der den Frauen am Grab Furcht einflößen will. Die Totensalbung der Frauen ist als Trauerritus herauszustellen und von Opferhandlungen die Gott gefügig machen sollen, abzugrenzen. Den Schülern sollte auch die Möglichkeit gegeben werden, eigene Erfahrungen und Erlebtes mit in den Unterricht einzubringen. Dafür soll immer wieder im Unterrichtsgespräch Raum sein. 1 F. Schweitzer: Lebensgeschichte und Religion, München 1987, S.74 2 Oerter / Montada: Entwicklungspsychologie, S.530 ff. 3 F. Schweitzer: a.a.O., S. 145 f. 4 F. Schweitzer: a.a.O., S.146. [/accordion] [accordion]

Erzählung Text und Chords

Em (7) Jesus ist tot. So viele hat er geheilt, so viele Wunder vollbracht. Und jetzt ? Mit einem lauten Schrei starb er. Er, der König der Juden am Kreuz gestorben. Noch am selben Tag wurde der Leichnam Jesu vom Kreuz genommen. Denn der nächste Tag war Feiertag, Sabbat und da durfte man niemanden beerdigen. Am (7) Auch Maria und Marta sind traurig. Sie haben die ganze Nacht geweint. Nie mehr würde Jesus Marta in den Arm nehmen. Nie mehr mit Maria zu Tisch sitzen. Sie durften nicht einmal hin zu Jesus um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Um den Toten mit Öl zu salben. Sie mußten zusehen, wie sie Jesus in Leintücher wickelten und sie mußten zusehen, wie der tote Jesus in ein Grab getragen wurde. Dann wurde ein großer Stein vor das Grab gewälzt. G5 C5 G5 C5 ..... Ganz früh am Morgen stehen Maria und Marta auf. Sie wollen zum Grab. Sie wollen die ersten sein. In ihren Taschen haben sie wohlriechende Öle. Mit dem Öl möchten sie Jesus salben. Die Sonne geht gerade auf und bis zum Grab ist es nicht mehr weit. E7 "Oh je, Marta !" sagt Maria "Das Grab ist doch verschlossen mit einem rießigen Stein." "Wie sollen wir den da wegbekommen !" "Der ist doch viel zu schwer für uns beide !" A7 "Da habe ich gar nicht dran gedacht" entgegnet Marta "Aber schau mal, da oben stimmt etwas nicht" "der Stein ist gar nicht mehr da " " jemand hat ihn schon weggewälzt" A verm.(bzw. A°) schnell rennen die beiden Frauen den Berg hinauf. A#° Tatsächlich Das Grab ist offen Der Stein weggewälzt C#° Und wo ist Jesus ? Sein Leichnam ist weg D#° Gestohlen ? Stille Die beiden Frauen gehen langsam in das Grab hinein Es ist gar nicht Dunkel im Grab Und da sitzt ein Mann mit hellen Kleidern. A2 H2 A2 H2 .... "Fürchtet euch nicht. Ihr sucht Jesus von Nazareth. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Geht zu seinen Jüngern und zu Petrus. Sagt, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen wie er gesagt hat. Stille / schneller sprechen Maria und Marta schlägt das Herz bis zum Hals. "Schnell weg hier." Schreit Maria. Und gemeinsam rennen sie davon so schnell sie nur können. D#° / D° / C#° / C° / H° / A#° / A verm.(bzw. A°)

Lernwege und Verlaufsplanung

Beginn der Stunde

Zu Beginn der Stunde kann das Lernlied zur Einheit: "Eine freudige Nachricht" gesungen werden. Danach betet ein Schüler ein Gebet, gemeinsam mit der Klasse. Dieser liturgische Stundenbeginn führt die Schüler in das christliche Leben ein. Das Anfangsritual hilft den Schülern im Religionsunterricht anzukommen und stimmt auf die Stunde ein.

1. Die Erzählung mit Musik hören

Um den Kindern einen emotionalen Zugang zum Bibeltext zu ermöglichen wähle ich die Methode des Erzählens. Es wäre auch möglich, dass sich die Schüler den Bibeltext durch Textarbeit erschließen. Dieser eher kognitive Ansatz wäre zwar handlungsorientiert, würde die Emotionen der Frauen am Grab aber eher in den Hintergrund treten lassen. Das Geschichtenhören dient den Kinder als Lernfeld. Die innerseelische Funktion der Geschichte kann als "Ich-Erweiterung" für die Kinder beschrieben werden. Durch die Identifikationserfahrungen in Geschichten, findet das Kind seine eigene Identität. Deshalb ist es wichtig, den Kindern das Einswerden mit den Hauptfiguren in der Erzählung durch Anschaulichkeit zu erleichtern. Dies geschieht durch einen einfachen Satzbau, die Verwendung von direkter Rede und die Erzählung in der Gegenwart. Die Fragen und Motive der Handelnden sollen herausgestellt werden, damit die Kinder das Ostergeschehen in der Rolle der Frauen am Grab nacherleben und mitempfinden können. Zur Strukturierung und szenischen Gestaltung der Geschichte wird die Geschichte mit Gitarre begleitet. Durch die musikalische Untermalung soll die emotionale Beteiligung der Schüler intensiviert werden.

2. Die Nacherzählung - reden

In der Nacherzählung sind die Schüler aufgefordert, das eben Gehörte in eigenen Worten wiederzugeben. Die Schüler hören meist sehr gut zu und einige Schüler können Erzähltes detailgenau nacherzählen. Die szenische Gitarrenmusik sollen den Schülern Struktur anbieten und ihnen helfen, sich an der Nacherzählung zu beteiligen. Indem die Schüler aufgefordert werden, sich die musikalische Gestaltung der Geschichte zu erklären, lenkt der Lehrer das Unterrichtsgespräch auf die emotionale Ebene. Ziel dieser Phase ist es, dass die Schüler lernen, die Gefühle der beiden Frauen durch Bezugnahme auf die Musik zu verbalisieren.

3. Das Standbild - darstellen, sehen

Das Nachspielen der "Fluchtszene" ermöglicht den Schülern die Identifikation mit den beiden Frauen. Im Standbild können sich die Schüler an dieser Stelle spielerisch einfühlen ohne sich selbst preiszugeben. Zwei Schüler, die sich freiwillig melden, kommen vor die Tafel und werden von der Klasse "in Form gebracht". Die szenische Gestaltung ermöglicht die pantomimische Bezugnahme auf Gestik, Mimik und Körperhaltung der beiden Frauen. Da diese bisher noch nicht angesprochen wurden, ist die Phantasie der Schüler gefragt, um der Erzählung Gestalt zu geben. Diese Phase des Unterrichts dient zur Vorbereitung des ersten Ergebnissicherung in Form eines Bildes.

4. Bildnerisches Gestalten - malen

Das bilderische Gestalten ist eine ganzheitliche Ausdrucksmöglichkeit für die Schüler. Diese Methode ist auch für Kinder geeignet, denen es schwer fällt, sich in Worte zu fassen. Malen verbindet das Gefühl mit dem Intellekt und schafft zusammen mit der Motorik eine eigene Sprache. Der Vorgang der bildnerischen Gestaltung trägt dazu bei, die äußeren Eindrücke (Erzählung, Musik, Standbild) und die innere Anschauung zu verarbeiten. Im Malprozess können sich die Kinder den Unterrichtsinhalt in intensiver geistiger Auseinandersetzung erschließen. Das Bild ist als Verbindung von kognitiver und emotionaler Lernebene die Ergebnissicherung der Stunde.

5. Rätsel / Arbeitsblatt - schreiben

Das Arbeitsblatt dient als kognitive Bündelung der Unterrichtsstunde. Hier werden die wichtigsten Fakten sowie die verbalisierten Emotionen aus dem Bibeltext wiederholend zusammengetragen. Das Lösungswort "Sonnenaufgang" verweist auf den theologischen Hintergrund der Erzählung und dient als methodenimmanente Fehlerüberprüfung. Die Schüler können so die Richtigkeit ihrer Lösungen selbst überprüfen.

6. Würdigung der Bilder

Die Belohnung der Schüler durch ein Lob des Lehrers, wird in dieser Phase des Unterrichts besonders wichtig sein. Bei dem folgden Schülergespräch über die Bilder kommt es entscheidend darauf an, dass die Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Phantasien, ihre Vorstellungen und Meinungen und ihre besonderen Probleme und Schwierigkeiten in das Gespräch einbringen und miteinander besprechen. Auf Schülerseite heißt das vor allem, sich der eigenen Erfahrungen bewusst zu werden, auszusprechen und der Meinung anderer auszusetzten und ? wenn möglich ? sich über sie miteinander zu verständigen. Die Lehrerlenkung ist beim Schülergespräch stark reduziert, wenn möglich sogar ganz zurückgenommen. Der Lehrer gibt jedoch Hilfestellung bei der Gesprächsführung und Gesprächsdisziplin. Ich werde das Gespräch organisieren und darauf achten, dass die Spielregeln eingehalten werden, mich aber mit eigenen Gesprächsbeiträgen zurückhalten und allenfalls ermutigend eingreifen.

7. Besprechung des Arbeitsblattes

Die Besprechung des Arbeitsblattes bleibt fakultativ. Wenn noch ausreichend Zeit ist, wird die Lösung des Rätsels besprochen. Zur Fehlerüberprüfung wird das Rätselblatt mit dem Overhead-Projektor an die Wand projiziert. Falls die Schüler am Ende der Stunde noch genügend Disziplin aufbringen, können sie die Lösungen selbst in die Folie eintragen.

Rätsel / Arbeitsblatt - Die Frauen am Grab

Das Rätsel kann entweder auf dieser Seite verwendet, als Grafik und Text herauskopiert und neu zusammengestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden. 1. Der jüdische Wochenfeiertag heißt ... 2. Der Mann im Grab sagt: ?Jesus ist vom ... auferstanden.? 3. Der tote Jesus wurde in ... gewickelt. 4. Der ... vor dem Grab war weggewälzt 5. Am Abend vor der Kreuzigung nahm Jesus das Brot und sprach: ?Dies ist mein ...?. 6. Die Stelle, wo der ... von Jesus gelegen hatte war leer. 7. ... von Magdala war eine Freundin von Jesus. 8. Der Auferstandene heißt ... 9. Die beiden Frauen erschrecken und ... sich 10.Der Mann sagt: ?Jesus wird vor euch hingehen nach ... 11.Die beiden Frauen Maria und ... wollten den toten Jesus salben. 12.Der Mann im Grab war bestimmt kein Mensch, sondern ein ... 13.Zuerst dachten die zwei Frauen jemand hätte Jesus ... .

Unterrichtsphasen

Zeit/ Phase Inhalt/Ziel Unterrichtsgeschehen Methoden/Medien Didakt. Kommentar / Alternativen
0:05 Einstimmung Gemeinsamer Beginn Begrüßung, Lied + Gebet Gitarre / OHP / Liederheft Anfangsritual, das den Kindern vertraut ist.
0:05 Hinführung Biblischer Text zum Ostergeschehen. Grundlage für das weitere Unterrichtsgeschehen herstellen. Erzählung zu Markus 16,1-8 "Die Frauen am Grab". Gitarre, Lehrervortrag Erzählung mit Musik ermöglicht emotionale Beteiligung und Einfühlen der Schüler.
0:06 Weiterführung I Deutung der musikalischen Umsetzung durch die Schüler. Schüler erzählen mit Hilfe der Instrumentalversion die Geschichte nach. Gitarre, Unterrichtsgespräch Die musikalische Gestaltung dient der Strukturierung.
0:04 Vertiefung Das Erschrecken der Frauen wird transparent gemacht. Standbild zur ?Fluchtszene? der Frauen. Die Schüler stellen dar und drücken Erschrecken mit Worten, Gestik und Körperhaltung aus. Pantomime, Unterrichtsgespräch Ganzheitlicher Zugang zum Bibeltext. Vorbereitung Ergebnissicherung I.
0:10 Ergebnis-sicherung I Durch bildnerische Eigentätigkeit werden innere Vorstellungen zum Ausdruck gebracht. Die Schüler malen die Frauen am Grab. -> Bilder kommen zur "Vernissage" an die Tafel Bildgestaltung,Einzelarbeit bei guter Arbeitsweise -> Instrumentalmusik der Erzählung
0:05 Ergebnis-sicherung II Bündeln der bisherigen Ergebnisse. Schüler bearbeiten das Rätsel. Arbeitsblätter Einzelarbeit Schüler, die ihr Bild fertig haben, dürfen schon beginnen.
0:05 Würdigung der Bilder. Versammlung vor der Tafel, Gespräch über die Bilder und Schüleraustausch. Unterrichtsgespräch, Bilder Bei starker Unruhe bleiben die Schüler an ihren Plätzen.
0:05 Inhaltliche Ergebnissicherung. Besprechung des Arbeitsblattes. OHP / Unterrichtsgespräch Bei Zeitmangel wird das Arbeitsblatt zur Hausaufgabe.

Fachwissenschaftliche Analyse

Der Text (Mk 16,1-8) nach Luther

  1. Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
  2. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
  3. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
  4. Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
  5. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.
  6. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
  7. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
  8. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemanden etwas; denn sie fürchteten sich.

Traditionsgeschichte

Die Markuserzählung vom leeren Grab ist im „Stil der Legende“1 geschrieben. Es gibt jedoch einige Gründe, die für die Historizität der Überlieferung in ihren Grundelementen sprechen:
  1. Wäre die Erzählung aus dogmatisch-apologetischen Gründen erdichtet, so hätte man als Zeugen kaum lediglich eine oder drei Frauen genannt.
  2. Die Voraussetzung der Erzählung - ein Begräbnis Jesu - erwähnen unabhängig voneinander 1. Kor 15,4 und Mk 15,42-47.
  3. Schon das Kerygma in 1. Kor 15,4 datiert die Auferstehung auf den dritten Tag. Deshalb wurde von frühester Zeit an die gottesdienstliche Feier vom Sabbat auf den ersten Tag der Woche verlegt. Diese Datierung ist weder aus der Ersterscheinung Jesu vor Petrus noch aus dem „Schriftbeweis“2 mit Hosea 6,2 zu erklären, sondern aus dem Zusammentreffen der Tradition vom Leerfinden des Grabes mit der alttestamentlich-jüdischen Vorstellung, dass Gott am dritten Tag rettend eingreift.
  4. Schließlich ist es auffallend, dass die jüdische Polemik das leere Gab nicht bestreitet, sondern es zu erklären sucht: Die Jünger hätten den Leichnam gestohlen (Mt 28,13-15) oder der Gärtner habe ihn weggeräumt (Joh 20,15). Möglicherweise hat man schon in früher Zeit in der Jerusalemer Gemeinde ein leeres Grab Jesu gezeigt.3
R. Pesch schreibt, dass die „Entdeckung des geöffneten und leeren Grabes Jesu [...] nicht als historisch gesichert gelten kann“4, während Hans Frhr. von Campenhausen die Frage nach einer historischen Glaubwürdigkeit bejaht5. Meines Erachtens hat die Geschichte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen historischen Kern. Für ein abgesichertes Urteil fehlen den Bibelwissenschaftlern jedoch die Beweise.

Einzelexegese

V.1 Am Samstag Abend kaufen die Frauen das Salböl. Die Totensalbung ist zwar jüdischer Brauch, aber einen bereits bestatteten, in Tücher eingehüllten und schon anderthalb Tage im Grab liegenden Toten noch nachträglich salben zu wollen, gilt als ungewöhnlich: „Die Salbung einer bereits eingewickelten und beigesetzten Leiche ist in der Tat ein kühner Gedanke“6. „So wie wir unsere Gräber mit Blumen und Kränzen schmücken, um die grausame Wirklichkeit des Todes ein wenig zu überdecken, wollen die Frauen in ihrer Hilflosigkeit und Trauer gegen den Tod angehen.“7. Baldermann sieht das Handeln der Frauen als einen „Plan tiefer Verzweiflung“8. Die Trauer der Frauen wird somit zum Ausgangspunkt und zur grundlegenden Erfahrung, an der die Auferstehungshoffnung aufgehen muss. Dass dann in V.2 die Sonne aufgeht, ist der markinische9 Hinweis auf den theologischen Sinn10 der Erzählung: „Der Morgen ist in der biblischen Sprache in besonderer Weise die Zeit der Hilfe Gottes, das Aufgehen der Sonne Zeichen für neu geschenktes Leben“11. Von diesem morgendlichen Licht12 sehen die Frauen jedoch noch nichts. In V.3 scheint es, als würden sich die drei Frauen erst jetzt der Unmöglichkeit ihres Tuns bewusst: „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“. Auch hier wird wieder deutlich, wie wenig die Frauen bisher bereit waren, den Tod Jesu hinzunehmen oder über Konsequenzen der Bestattung nachzudenken. Der Stein kann als Symbol für die starre überdimensionale Barriere des Todes betrachtet werden, die nun in V.4 plötzlich weggeräumt ist. Die steinernen Tafeln des Gesetzes (2.Kor 3,3) oder das Herz aus Stein (Ez 36,26) sind ebenfalls Metaphern für Starre und Leblosigkeit und hier in Mk 16,4 ist der Stein besonders groß! Die Doppelung von „sehen“ und „gewahr werden“ unterstreicht die äußerliche Erkenntnis der Frauen, die in ihrem Inneren gerade erst angebahnt wird. In V.5 betreten die Frauen nun das Grab und sehen den Jüngling13. Der Hinweis, dass sich dieser „zur rechten Hand“ befindet „deutet auf die gute Botschaft hin, die er auszurichten hat“14. Seine Sitzposition unterstreicht die Autorität seiner Botschaft.15 Wo die Bibel von Boten Gottes spricht, haben diese keine eigene Macht und Wirklichkeit. So steht der Jüngling auch hier bei Markus, für den, dessen Boten er ist. Mit den Worten Baldermanns heißt das, dass die Frauen „in dieser jugendlichen leuchtenden Gestalt einen Reflex der Gegenwart Gottes“16 finden. Die Furchtreaktion der Frauen gehört zu den Stilgesetzen der Epiphanieerzählungen: „Die Erscheinung des Engels ist ein mysterium tremendum, vor dem der Mensch erschaudert“17. V.6 Auch das eröffnende Engelwort: „Entsetzt euch nicht!“ oder „Fürchtet euch nicht“ (vgl. Lk 2,10) ist charakteristisch für Epiphaniegeschichten. Der Engel deutet die Absicht der Frauen, Jesus zu salben als Suche nach Jesus von Nazareth, dem Gekreuzigten. Was nun folgt unterstreicht die Kontrasterlebnisse der Frauen. In der Nacht brachen sie auf und ihnen geht die Sonne auf. Sie erwarteten ein geschlossenes Grab und finden es geöffnet. Sie suchten den toten Jesus und erhalten die Nachricht, dass er nicht hier sei. Der gekreuzigt warist auferstanden. Am Ort des Todes können die Frauen dem Auferstandenen nicht begegnen, deshalb verweist sie der Engel in V.7 (anknüpfend an Mk 14,28) nach Galiläa, wo Jesus in seinem irdischen Leben gewirkt hat. Erst dort wird er sich offenbaren. In V.8 wird deutlich, dass sich in den Frauen noch die Welt des Todes spiegelt. Um sie herum ist schon alles neu geworden. Das Reich Gottes bricht bereits an und beginnt die Wirklichkeit der Welt zu verwandeln, doch die Frauen können die Botschaft des Engels und die Zeichen um sich her noch nicht verstehen, denn sie sind dem Auferstandenen noch nicht begegnet18: „Um zum Osterglauben gelangen zu können, um die Botschaft zu erfassen, daß Jesus lebt, bedarf es zuerst seiner Offenbarung und seines Wortes, in dem er sich selbst den Seinen erschließt.“19 Diese Offenbarung geschieht erst später: „Maria!“ (Joh 20,16). „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Apg 9,4). An dieser Stelle können die Frauen die ihnen gesagte Botschaft weder verstehen noch weitertragen. Sie „fliehen, denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen“. Markus könnte mit diesen Worten ganz bewusst seine Erzählung abgeschlossen haben20, denn die Fortführung seines Evangeliums war für ihn eher die Christusverkündigung der Apostel und nicht der, erst in späten Handschriften hinzugefügte, Anhang Mk 16,9-20.

Konsequenzen für die Stunde

Da für die Schüler die Glaubwürdigkeit des Ostergeschehens im Mittelpunkt steht, sind ihre Anfragen „ob die Geschichte wahr ist ?“, oder „ob das Grab wirklich leer war?“, zu bejahen. Das Auferstehungsgeheimnis selbst leuchtet in Gestalt der „tiefergründigen wunderbaren Erzählung“21 auf. Diese Erzählung dient zur Vorbereitung der Evangeliumsverkündigung und soll als solche den Schülern vermittelt werden. Weil die Offenbarung Jesu noch nicht geschehen ist, beginnen Osterglauben und Osterverkündigung erst mit den Erscheinungen in Galiläa, also in den nachfolgenden Stunden. Das Erschrecken der Frauen ist eine elementare Erfahrung, die auch die Schüler als Reaktionsweise auf die Auferstehung erleben können. Um die Schüler in ihrer Wahrnehmung und Deutung herauszufordern, ist daher eine erfahrungsorientierte Didaktik zu wählen. 1 Leonhard Goppelt: Theologie des Neuen Testamentes, Göttingen 31983, S.295. 2 Diese Verbindung des Prophetenwortes mit der Auferstehung tritt erst ab dem 2.Jh auf: „Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, er wird uns am dritten Tage aufrichten, daß wir vor ihm leben werden“. 3 Joachim Jeremias: Heiligengräber in Jesu Umwelt, 1958, S.144f. 4 R. Pesch: Das Markusevangelium, I/II, (HThK II), 1976/77, S.536. 5 Hans Frhr. von Campnhausen: Der Ablauf der Ostereignisse und das leere Grab, (SHAW, Phil.-hist.Kl., 1952), 21958 6 Paul Hoffmann, Art.: Auferstehung II/1 in: Theologische Realenzyklopädie (TRE) IV, Berlin 1979, S.498. 7 Gisela Kittel: Der Name über alle Namen II, Göttingen 1990, S.35. 8 Ingo Baldermann: Auferstehung sehen lernen, Neukirchen-Vluyn 1999, S.58. 9 Die doppelte Zeitangabe, „sehr früh“ und „als die Sonne aufging“ wird von Matthäus und Lukas nicht beibehalten. 10 Vgl. R. Pesch: a.a.O., S.520 f. 11 Gisela Kittel: a.a.O., S.35. 12 Vgl. 1.Mose 32,32; Ps 30,6b; 46,6; 90,14; 103,12; oder Klagelieder 3,23. 13 Im Unterschied zu Matthäus (28, 2.5) und Johannes (20,12) verzichtet Markus darauf, von einem „Engel“ zu reden (obgleich er an „Engel“ glaubt: Mk 1,13; 8,38; 12,25; 13,27.32!). 14 Hubertus Halbfas: Religionsunterricht in der Grundschule. Lehrerhandbuch 4, Düsseldorf 11986, S.323. 15 Vgl.: Mt 5,1, wo Jesus sich zu Bergpredigt setzt. 16 I. Baldermann: a.a.O., S.62. 17 H. Halbfas: a.a.O., S.323. 18 So urteilt auch E. Schweizer: Das Evangelium nach Markus (NTD1) 1986, S.215: „Nicht das Wunder der Auferstehung, nicht einmal die unbegreifliche Entdeckung des leeren Grabes schafft Glauben, sondern die Begegnung des Lebendigen mit seinen Jüngern.“. 19 G. Kittel: a.a.O., S.38. 20 So vermutet auch U. Wilckens: Auferstehung (ThTh 4), 1970, S.50-53. 21 G. Kittel: a.a.O., S.40. [/accordion]

Artikel von 194, Jörg Lohrer

Medientyp: Dossier, Medien, Audio, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Ostern, Ostergeschichte, Auferstehung

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Maria (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Maria". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Maria, die junge Frau, die Gott auserwählt hat, seinen Sohn auszutragen, erfährt vor allem in der katholischen und orthodoxen Kirche tiefe Verehrung. Einige der bekanntesten Kunstwerke der Welt sind ihr gewidmet. Im Protestantismus dagegen spielt sie kaum eine Rolle. Dies zeigt sich auch an den Inhalten des Religionsunterrichtes. Über ihre Herkunft erfährt man in der Bibel wenig. Weitere Informationen liefern die apokryphen Schriften, die vor allem in die katholischen Traditionen eingeflossen sind. Sie gilt als Frau, die sich Gott bedingungslos zur Verfügung stellt. Von einer unglaublichen Kraft zeugt Marias Lobgesang. Nach katholischer Tradition gilt sie als sündlose Jungfrau, deren Leib nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde.

Links

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Fachinformation

Maria, die Mutter Jesu

Institution: EKD

Info-Text der EKD
Im Rahmen der Materialien zu "Advent ist im Dezember" hat die EKD diesekurze Einführung zu Maria online gestellt.

Maria im Glauben der Kirche

Institution: Erzdiözese Freiburg

Informationstexte
Da Maria die Patronin der Erzdiözese Freiburg ist, hat diese ausführliches Material zu Maria online gestellt: - Maria in der Heiligen Schrift - Maria in der Lehre der Kirche - Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche über Maria - Maria - Vorbild im _Glauben - Darf man Maria Retterin nennen?

Maria

Institution: Ökumenisches Heiligenlexikon

Lexikoneintrag
Ausführliche Beschreibung Marias und der Traditionen, die sich in ihrer Verehrung herausgebildet haben im Ökumenischen Heiligenlexikon.

Die Frau aus Nazaret und der Sohn Gottes

Vorbereitung

Bilder von Maria

Institution: Bayerischer Rundfunk

Materialien des Bayrischen Rundfunks
Wie das Mädchen Mirjam zur Himmelskönigin wurde. Maria ist keineswegs nur die "reine Magd", auf die man sie in entsexualisierender Tendenz gerne reduzieren wollte. So gibt es an Maria, dieser wichtigen Figur der christlichen Tradition, überraschenderweise auch einiges Subversives zu entdecken. Der bayerische Schulfunk bietet umfassende Materialien an.

Praxishilfen

Auf dem Weg nach Bethlehem - Station 2: Maria

Institution: Institution suchen

Personen, Orte und Ereignisse der Weihnachtsgeschichte
Das Arbeitsblatt ist Teil der Materialreihe "Auf dem Weg nach Bethlehem", die auf 15 Einzelstationen das Geschehen der Weihnachtsgeschichte erzählt und durch Hintergrundinformationen zu den Personen, Orten und Ereignissen ergänzt. Die Lesetexte eignen sich für den Einsatz in den Klassen 3 bis 6 und sind so aufbereitet, dass sie von der Lehrkraft z.B. im Morgenkreis oder zu Beginn einer Stunde vorgetragen werden können. Jede Station schließt mit einer Frage ab, die auf beigefügten Kärtchen an die SchülerInnen ausgeteilt und von diesen in Heimarbeit recherchiert werden können. Geeignet für den Einsatz in den Klassenstufen 3 bis 6 zur Impulssetzung etwa im Morgenkreis oder im Rahmen des Unterrichtsfaches Religion... Institution: Lehrermaterial.de

Bildungsmedien

Maria - Gottesmutter und Superheilige

Institution: Planet Wissen

Materialien von Planet Wissen
Planet Wissen hat Materialien zur Maria online gestellt: - Über die Mutter Gottes - Ein Video - Marienverehrung - Mariendogmen und Frauenbild - Maria in den anderen monotheisitischen Religionen - Literatur - Linktipps

e-maria

Institution: EKD

E-Vodcast
Kurzer Animationsclip der EKD zu Maria.

Maria in der Kunst

Mensch Maria - ökumenische Entdeckungen

Institution: Institution suchen

Vortrag von Prof. Dr. Dorothea Sattler (Professorin für »Geschichte und Theologie der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
Vortrag von Prof. Dr. Dorothea Sattler (Professorin für »Geschichte und Theologie der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften aus der Reformation« und Direktorin des Ökumenischen Instituts der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster) am 10.10.2003 im Religionspädagogischen Institut Loccum. Vortrag im Originalton (Real-Audio; 63 Minuten)

Verschiedene Materialien

Maria

Institution: Institution suchen

Hintergrundinformationen, Unterrichtseinheiten, Fortbildungs-Begleitmaterialien, Links
Dieses Paket enthält eine exegetische und eine narrative Annäherung an die Mutter Jesu unter Berücksichtigung der biblischen Quellen. Hinzu kommen eine Menge Materialien bzw Zugänge für Grund- und Sekundarstufe mit Bildern, Musikdateien und unterrichtspraktischen Hinweisen. Außerdem wird die Entwicklung der (katholischen) Marienlehre bis in die Gegenwart und die dazugehörige Quellenlage beleuchtet.

Maria

Institution: Institution suchen

Zeitschrift des Bistums Mainz für den Religionsunterricht mit den Themen: - Christliches Menschenbild im Hinblick auf
Zeitschrift des Bistums Mainz für den Religionsunterricht mit den Themen: - Christliches Menschenbild im Hinblick auf Maria - Maria im NT - Magnificat - Marienlieder - Literarisches zu Maria - Marienfeste und Gebete - Maria in der bildenden Kunst - Maria im Islam

Maria

Lernorte

Religionsunterricht im Museum - Im Bilde sein

Institution: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Führungen zum Kirchenjahr
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bietet zu verschiedenen Themen des Kirchenjahres 90minütige Spezialführungen an: Advent und Weihnachten / Heilig-Drei-König / Passion und Ostern / Himmelfahrt sowie zu Tod und Trauer. Außerdem gibt es Führungen zu Johannes dem Täufer, Christusbildern, Kirchenbau, zur Volksfrömmigkeit, Luther u.a.m.

Praktische Impulse

- Sammeln, was die SuS über Maria wissen
- Biblische Geschichten zu Maria
- Texte von Maria: "Magnificat"
- Bilder von Maria, vergleichen
- frühere und heutige Verehrungsformen
- Lieder, in denen Maria vorkommt (Maria durch ein Dornwald ging, Magnificat...)
- Bedeutung von Maria für die kath. und orth. Kirchen
- Verschiedene Formen der Verehrung: Maria mit dem Kind, Maria als Schmerzensmutter, Maria als Himmelskönigin, als Schutzmantelmadonna, Maria im Rosenhaag
- Maria, die Jungfrau
- Maria, die Magd
- Maria im Johannes-Evangelium
- Marienerscheinungen, Lourdes, schwarze Madonnen [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Koran (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Koran". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Der Koran oder Qur'an (Lesung, Rezitierung, Vortrag) ist die heilige Schrift des Islam. Nach muslimischen Glauben sind die Worte des Korans direkte Offenbarungen Gottes, überbracht vom Engel Gabriel an Mohammed. Diese Botschaften erfolgten über Jahre hinweg und wurden von den Gläubigen auswendig gelernt. Als es nach dem Tod Mohammeds zu widersprechenden Aussagen über Inhalte kam, sorgte Kalif Uthman für eine schriftliche Fassung des Korans und schuf damit eine einheiltiche Version. Nur der arabische Koran enthält die unverfälschte Botschaft Gottes. Übersetzungen haben daher nicht den gleichen Rang.

Links

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Fachinformation

Umgang mit dem Hl. Qur'an in der Schule und in Unterrichtssituationen

Institution: Institution suchen

Überlegungen aus der Innensicht des Islam
Überlegungen aus der Innensicht des Islam. Erarbeitet von Halima Krausen, Ursula Qureshi und Waltraud Wahida Azhari (Musliminnen im GIR–Gesprächskreis Interreligiöser Religionsunterricht in Hamburg)

Koran und Mohammed - Wahrheit und Fiktion

Institution: Universität Tübingen

Zur Diskussion über die historische Glaubwürdigkeit
Manche Forscher zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Koran als historische Quelle für das Leben Mohammeds. Auf der Suche nach dem historischen Mohammed: Philologen und Theologen zwischen historischen Quellen und religiöser Überlieferung.

Der Koran für Kinder und Erwachsene

Institution: Institution suchen

Ausführliche Leseprobe
Hier findet man eine ausführliche Leseprobe - 25 Seiten - des Korans für Kinder und Erwachsene von Lamya Kaddor und Rabea Müller. Ferner eine Hörprobe und Rezensionen.

Suche in Koran und Hadith

Vorbereitung

Heilige Schriften - Bibel und Koran

Institution: PTI Kassel

Anregungen für eine kompetenzorientierte Unterrichtspraxis in der Jahrgangsstufe 6
Anke Kaloudis stellt didaktische und fachwissenschaftliche Klärungen sowie Kompetenzerwartungen vor sowie unterrichtspraktische Materialien.

Gottes Wort feiern

Praxishilfen

Islam

Bildungsmedien

»Erst im vierten Anlauf habe ich den Koran zu Ende gelesen«

Institution: jetzt.de

Ein Mann aus München berichtet über seinen Weg zum Islam
Er ist ein Multitalent: David Mayonga hat Pädagogik studiert, er rappt und scratcht als 'Roger Reckless', arbeitet mit Jugendlichen in Münchner Problemvierteln und gibt Hip-Hop-Workshops für das Goethe-Institut in der ganzen Welt. Im Interview erklärt der 30-Jährige, warum er sich vor zwei Jahren zum Islam bekehrt hat.

Der Koran - Ein Heiligtum entdecken

»Eine andere Form der Bibel«

Lernorte

Lutherhaus

Institution: lutherstadt-wittenberg.de

Triff Katharina von Bora...
Das einstige Augustinerkloster und Wohnhaus der Familie Luther mit seinen vielen Räumen, der Küche und dem Keller ist der Ort, an dem man auch Katharina von Bora begegnen kann.

Katharina Tag

Institution: Institution suchen

Torgau
"Martin Luther ist weltweit bekannt. Doch wie steht es mit seiner Frau Katharina von Bora? Hinter Luther stand eine Frau, die wusste, was sie wollte. Eine, die mit ihm, aber auch vor und nach der gemeinsamen Zeit ein bewegtes Leben hatte. Katharina von Bora, von Martin Luther gern "Herr Käthe" genannt, hat die Reformation durch ihr Leben und Wirken mitgeprägt. Der Katharina-Tag erinnert an diese couragierte Frau und starke Persönlichkeit." In Torgau, dem Ort, an dem die Ehefrau Luthers gestorben und beerdigt ist, kann man dieser außergewöhnlichen Frau auf besondere Weise begegnen.

Verschiedene Materialien

Wer ist Gott? Koran und Bibel im Vergleich

Minikurs Islam

Institution: Institution suchen

Klar gegliederte und gut verständliche Darstellung wichtiger Fragen zum Verständnis des Islam wie Entstehungsgeschichte
Klar gegliederte und gut verständliche Darstellung wichtiger Fragen zum Verständnis des Islam wie Entstehungsgeschichte des Koran, Leben Mohammeds, Pflichten im Islam oder Scharia. Der Minikurs ist Teil der Website des evangelikalen Orientdienstes, dessen Ziel nach eigenen Angaben die Evangelisation unter »Orientalen« ist.

Praktische Impulse

- Koran mit Koranständer
- Die zentrale Bedeutung des Korans für Muslime
- Wertschätzender Umgang der Muslime mit dem Koran an Beispielen
- Mohammed und der Koran
- Entstehungsgeschichte des Korans
- Zeitliche Einordnung des Korans im Kontext der "heiligen Schriften"
- Muslime erzählen, was ihnen der Koran bedeutet
- Koranschulen und was man in ihnen lernt
- Eine Sure kennenlernen (1. Sure zum Beispiel)
- Jesus im Koran
- Welche biblische Personen im Koran vorkommen
- Unterschiede zwischen Bibel und Koran
- Vergleiche von Lebensbeschreibungen, z.B. Abraham
- Das Problem der Übersetzung
- Kalligrafien von Koranversen [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Apostelgeschichte (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Apostelgeschichte". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Die Apostelgeschichte ist in der frühchristlichen Literatur ein Sonderfall. Weder entspricht sie ganz den Evangelien noch den Briefen. Außerdem ist sie eine "Fortsetzungsgeschichte" innerhalb des lukanischen Doppelwerkes. Obwohl sie von den Taten der Apostel und in weiten Teilen von den Reisen des Paulus berichtet, ist sie nach Roloff vor allem die "Darstellung des Handelns Gottes, das zur Entstehung der Kirche aus Juden und Heiden als des Gottesvolkes der Endzeit führte". (NTD, Die Apostelgeschichte, Seite 2, Göttingen 1998)

Links

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Fachinformation

Von der Urgemeinde zu Paulus

Gemeinden des Urchristentums

Die Apostelgeschichte

Evangelien und Apostelgeschichte

Institution: Universität München

Materialien zum Bibelstudium
Die Katholische Fakultät der LMU klärt die Begriffe, die Voraussetzungen für die Entstehung der Evangelien, stellt die kanonischen und apokryphen Evanglien vor und die Frage nach dem synoptischen Vergleich. Außerdem führt sie in die Apostelgeschichte ein.

Bildungsmedien

Philippus und der Kämmerer

Institution: Deutsche Bibelgesellschaft

Kurzer Filmausschnitt
Die Deutsche Bibelgesellschaft stellt diesen Filmausschnitt aus der Reihe "Begegnung mit der Bibel" online zur Verfügung. "Ein afrikanischer Finanzverwalter las in einer Schriftrolle des Propheten Jesaja vom »Gottesknecht«. Doch das schwer verständliche Schriftwort blieb ihm verschlossen. Erst durch ein Gespräch mit dem Jünger Philippus wurde ihm deutlich, dass diese Stellen im Alten Testament von dem Handeln und Wirken Christi sprachen. Er erkannte, dass Christus für die Schuld der Menschen gelitten hat und ließ sich von Philippus taufen."

Verschiedene Materialien

Bibelarbeit zur Rede des Paulus auf dem Areopag in Athen

Institution: EKD

Bibelarbeit zu Apg 17,16-34
Bibelarbeit von Wolfgang Huber auf dem Kirchentag 2007

Vorbereitung

Kirche am Anfang

Institution: IRP Freiburg

Unterrichtsentwurf
Mutig den Glauben an Jesus Christus leben: Unterrichtshilfe für die Klassen 5/6 an Hauptschulen vim katholischen IRP Freiburg, Arbeitsheft.

Leben in der Urgemeinde

Kirchengeschichte im Religionsunterricht

Begeisterung steckt an: das Evangelium bezeugen

Praxishilfen

Urgemeinde und Wir

Institution: Bistum Dresden-Meißen

Arbeitsblatt
Das Bistum Dresden/Meißen stellt ein Arbeitsblatt zur Vefügung mit dem Text von Apg. 2, 44 - 47. Die damalige Situation soll mit der heutigen Situation verglichen werden.

Jesusbilder

Institution: Institution suchen

Kombinierte Arbeitsmaterialien für Sekundarstufe II
Ausgangspunkt dieser Lernmaterialien sind Jesusbilder in der bildenden Kunst und im Film. Bilder werden natürlich auch in Texten erzeugt - sowohl in biblischen, theologischen oder literarischen Texten. Einige davon werden zur Sprache gebracht. Dabei wird versucht, mit den multimedialen Möglichkeiten von Computer und Internet die Frage nach unterschiedlichen Jesusbildern aufzugreifen. Dabei geht es nicht nur um persönliche Einstellungen, sondern auch um Hintergrundwissen. Kombinierte Arbeitsmaterialien für Sekundarstufe II

Lernorte

Religionsunterricht im Museum - Im Bilde sein

Institution: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Führungen zum Kirchenjahr
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bietet zu verschiedenen Themen des Kirchenjahres 90minütige Spezialführungen an: Advent und Weihnachten / Heilig-Drei-König / Passion und Ostern / Himmelfahrt sowie zu Tod und Trauer. Außerdem gibt es Führungen zu Johannes dem Täufer, Christusbildern, Kirchenbau, zur Volksfrömmigkeit, Luther u.a.m.

Praktische Impulse

- Das Pfingstereignis: Petrus mit Sprechblasen, was sind seine zentralen Aussagen
- In einem Gespräch berichtet ein Mitglied der Jerusalemer Gemeinde einem Freund, wie es dort zu geht
- Gerichtsszene: Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat / Stephanus
- Apostelkonzil, Diskussionrunde: Heidenchristen contra Judenchristen
- Petrus in der Apostelgeschichte
- Steckbrief des Apostels Paulus anhand von Bibelstellen / Silas / Timotheus
- Zeitungsbericht vom Damaskuserlebnis des Paulus
- Reisen des Apostels Paulus in Gruppen anhand von Karten und Bibelstellen erarbeiten
- Karten aus den Städten schreiben lassen, in denen Paulus war
- Spielszene: Paulus auf dem Markthügel von Athen
- Probleme der jungen Gemeind: Berichte - und wie Paulus darauf antwortet
- Tagebuch: Paulus in Gefangenschaft
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Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Twittern wie Luther

Ein Unterrichtsentwurf für den Religionsunterricht in Klasse 8-10 bei dem die Schülerinnen und Schüler sich die Thesen Martin Luthers erarbeiten, selbst im Twitter-Stil Thesen formulieren und das Thema dann vertiefen.
Ein Unterrichtsentwurf für den Religionsunterricht in Klasse 8-10 unter CC0-Lizenz als freies Bildungsmaterial (#OER) in unterschiedlichen Formaten. Zum Kopieren, Entwickeln, Verändern, Veröffentlichen, Verkaufen - alles ohne Urheberrechtsproblematik. https://twitter.com/AnnetteTheis/status/834468279792054272 Die untenstehenden Unterrichtsideen inklusive aller Bilder und Arbeitsblätter gibt es auch zur Bearbeitung:

Luthers Thesen

Heute würde Luther twittern...

[accordion]

Einstieg | Fotomontage

Das Bild (Fotomontage) wird – zunächst ohne Überschrift – gezeigt. [caption id="attachment_19713" align="aligncenter" width="748"] Fotomontage aus CC0 Luther: https://pixabay.com/photo-1076781/ CC0 Smartphone: https://pixabay.com/photo-586268/ [/caption] Die Schüler ...
  • Erkennen Luther (in einem Denkmal)
  • Es erfolgt einen zeitgeschichtliche Einordnung (Mittelalter->Neuzeit)
  • Nun wird die Überschrift ergänzt: Luther hätte getwittert ?! Was hätte er getwittert?
  • Verknüpfung zu den 95 Thesen wird hergestellt (vgl. Tweet).
  • Welche Medien standen Luther zur Verfügung (Brief, Flugblatt...)

Überleitung | Erarbeitung | Vertiefung

Überleitung: Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, in denen er Kritik an der Kirche übte. Luther setzte damit eine Protestbewegung in Gang, die letztlich dazu führte, dass sich das Christentum spaltete. EA 1: Formuliert auf der Grundlage eures bisherigen Wissens einen Tweet, wie er von Luther verfasst worden sein könnte. Packt seine theologische Botschaft in 140 Zeichen. Verwendet #Hashtags. Bemüht euch um Präzision. Mögliche Inhalte:
  • Kritik am Reichtum der Kirche
  • Kritik am Papst
  • Kritik am Gottesbild
  • Kritik am Ablass
  • ...
Ergebnisse werden im Plenum gesichtet, geprüft, besprochen. EA 2: Nun werden passende Thesen Luthers (in Auswahl) präsentiert.
  • Haben die S-Tweets Luthers Ton getroffen?
  • Passen Sie zu seiner theologischen Aussage? (Gnade, Erlösung, Solus Christus)
  • Worum geht es Luther? (Spätestens jetzt kommt der Ablass ins Spiel)
ÜL: Nennt spontane Assoziationen zum Ablass. Was wisst ihr? (Erlass zeitlicher Sündenstrafen, für sich selbst oder Verstorbene, Fegefeuer, Handel, Rolle Tetzels....) EA 3: Im Folgenden wird Luthers Kritik am Ablass genauer in den Blick genommen. Die S erhalten einzelne Thesen und/oder den Brief an den Erzbischof von Mainz, dem die Thesen ursprünglich angehängt waren (der Anschlag ist wohl Legende). LEK/Vertiefung: Die 96. These – ggf. formulieren die SuS einen weiteren Tweet, diesmal zum Ablass. Aktualisierung: „ecclesia semper reformanda est“ (Augustinus zugeschriebenes Zitat)
  • eine bleibende Aufgabe?
Wir befinden uns im sog. Lutherjahr. 500 Jahre nach Luthers ließe sich Kirche sicherlich weiter / wieder reformieren.
  • Welche Vorschläge zur Veränderung würdet ihr heute machen?
  • Wo seht ihr Handlungsbedarf?
  • ...

Luther twittert...

Aufgabe: Formuliert einen Tweet, wie er von Luther verfasst worden sein könnte. Packt seine theologische Botschaft in 140 Zeichen. Verwendet Hashtags. Bemüht euch um sprachliche Präzision. [caption id="attachment_19714" align="aligncenter" width="800"] CC0 Luther-Tweet: https://flic.kr/p/S9Sw1f[/caption]

Martin Luthers 95 Thesen

wurden am 31. Oktober 1517 als Beifügung an einen Brief an den Erzbischof von Mainz erstmals in Umlauf gebracht. Luther gab die Thesen an einige Bekannte weiter, die sie veröffentlichten und damit zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion im gesamten Reich machten. Dass Luther seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 eigenhändig an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll, ist wohl eine Legende. Aufgaben:
  • Lies die Thesenauswahl und bestimme daraus Luthers theologisches Programm.
  • Reduziere dieses „Programm“ auf insgesamt 4-5 Schlagworte.
[tabs]
11
Dieses Unkraut, daß man kirchliche Bußstrafen in Fegefeuerstrafen verwandelt, scheint sicherlich gesät worden zu sein, als die Bischöfe schliefen.
28
Das ist gewiß, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier zunehmen; das Fürbittwerk der Kirche steht aber im Ermessen Gottes allein.
36
Ein jeder Christ, der von wahrer Reue erfüllt ist, hat völlige Vergebung von Strafe und Schuld, die ihm auch ohne Ablaßbriefe gebührt.
43
Man lehre die Christen, daß, wer dem Armen gibt oder dem Bedürftigen leiht, besser tut, als wenn er Ablaß löst.
68
Doch in Wirklichkeit sind sie (die Ablässe) sehr gering, verglichen mit der Gnade Gottes und der Güte des Kreuzes.
84
Was ist das für eine neue Frömmigkeit Gottes und des Papstes, daß sie dem Gottlosen und dem Feinde um des Geldes willen gestatten, eine fromme und von Gott geliebte Seele zu erlösen, doch um der Not der frommen und geliebten Seele selbst willen und aus freigeschenkter Liebe erlösen sie sie nicht?
[/tabs]

Brief zu Luthers Position zum Ablasshandel

Brief Martin Luthers vom 31. Oktober 1517 an Erzbischof Albrecht von Mainz Dem hochwürdigen Vater in Christo und durchlauchtigsten Herrn, Albert,Erzbischof der Kirchen zu Magdeburg und Mainz, Primas, Markgraf zu Brandenburg usw., seinem Herrn und Hirten in Christo, geachtet in Ehrerbietung und Liebe! Verzeiht mir, ehrwürdigster Vater in Christo, durchlauchtigster Kurfürst, daß ich, der geringste unter den Menschen, so unbesonnen und vermessen bin und es wage, an Eure höchste Erhabenheit einen Brief zu richten. Der Herr Jesus ist mein Zeuge, daß ich, eingedenk meiner Niedrigkeit und Nichtswürdigkeit, lange aufgeschoben habe, was ich jetzt mit unverschämter Stirn vollbringe. […] Es werden Päpstliche Ablässe im Namen Euer Kurfürstlichen Gnaden zum Bau von St. Peter herum-getragen. Dabei klage ich nicht so sehr das Ausschreien der Ablaßprediger an, das ich nicht gehört habe, sondern ich bin schmerzlich besorgt über die überaus falschen Anschauungen des Volkes, die aus dem entstehen, was man überall und allerorts im Munde führt: etwa, daß die unglücklichen Seelen glauben, daß sie, wenn sie die Ablaßbriefe gekauft hätten, ihres Heiles sicher sind; desgleichen, daß die Seelen sofort aus dem Fegefeuer herausfliegen, sobald sie ihren Betrag in den Kasten gelegt haben; ferner, daß diese Gnaden so stark sind, daß keine Sünde so groß sei, als daß sie nicht erlassen werden könnte, […]; schließlich, daß der Mensch durch diese Ablässe von jeder Strafe und Schuld frei sei. […] Warum machen sie also durch jene falschen Fabeln und Versprechungen von Vergebung das Volk sicher und furchtlos, wo doch die Ablässe den Seelen geradezu nichts Gutes zum Heil und zur Heiligkeit beitragen, sondern lediglich die äußere Strafe wegnehmen, die man einst nach dem geistlichen Recht aufzulegen pflegte. Schließlich sind die Werke der Frömmigkeit und der Nächstenliebe unendlich besser als Ablässe und dennoch predigt man sie weder mit solchem Gepränge noch mit so großem Eifer, im Gegenteil wegen der zu predigenden Ablaßgnaden schweigt man von ihnen, wo es doch die erste und einzige Pflicht aller Bischöfe ist, daß das Volk das Evangelium und die Liebe Christi lernt. Christus hat niemals aufgetragen, Ablässe zu predigen, aber nachdrücklich hat er geboten, das Evangelium zu predigen. […] Es kommt hinzu, hochwürdigster Vater im Herrn, daß es in jener Instruktion für die Ablaßkommissare, die unter Eurem Namen ausgegangen ist, heißt (sicher ohne Euer Wissen und Eure Zustimmung), die eine der Hauptgnaden sei jenes unvergleichliche Geschenk Gottes, durch das der Mensch mit Gott wieder versöhnt wird und alle Strafen des Fegefeuers getilgt werden; desgleichen, daß eine Reue nicht nötig für die sei, die Seelen erlösen oder Beichtbriefe kaufen. […] Aufgabe: Fasse Luthers Position zum Ablass(handel) zusammen und erläutere sie in deinen eigenen Worten!
  • Wie denkt das Kirchenvolk?
  • Bestimme Luthers (Gegen)Position.
[/accordion] Hier die Aktion "Twittern wie Luther" auf dem Kirchentag 2017

Artikel von 12829, Annette Theis, 194, Jörg Lohrer

Medientyp: Lernorte, Virtueller Lernort, Medien, Bild, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Dossier, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Reformation, Reformationsjubiläum, Twitter <Softwareplattform>, Martin Luther, 95 Thesen, Thesen

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Den Reformationstag BEGEHEN

Kirchenpädagogik im Schulgottesdienst
"Im Anschluss an eine kirchenpädagogische Fortbildung im Sprengel Hildesheim entstand unter den Lehrkräften des Faches Evangelische Religion am Gymnasium Andreanum der Wunsch, für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 anstelle eines klassischen Schulgottesdienstes zum Reformationstag ein kirchenpädagogisches Projekt auszuarbeiten. Dabei sollten gottesdienstliche Elemente wie Singen und Beten, der Segen und das Erleben von Gemeinschaft nicht aufgegeben werden. Anstelle des Verkündigungsteils sollte eine Phase der Bewegung im Kirchenraum stehen, und beim Zugang zum Thema Reformation sollten die Sinne stärker einbezogen werden als es bei einer Predigt der Fall wäre. Stattfinden sollte die Veranstaltung in der St. Andreas-Kirche in Hildesheim und etwa 60 Minuten dauern."

Artikel von Susanne von Stemm

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Schulgottesdienst, Reformationstag, Kirchraumpädagogik

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Passionszeit - Dossier der EKD

Einführung und Materialangebot
Ein Dossier zur Passionszeit auf den Seiten der EKD, mit einer kurzen Einführungen zur Passionszeit, dazu ein Video in Gebärdensprache für Gehörlose, eine kurze Einführung in Gründonnerstag, Abendmahl und Karfreitag sowie dem Markus-Evangelium Kapitel 14 und 15 als Hörbibel. Die Texte sind kurz und ab der Sekundarstufe I verständlich. Die Audiodateien sind textgetreu, Dialoge werden von unterschiedlichen Stimmen gesprochen.

Medientyp: Fachinformation, Medien, Audio, Text/Aufsatz, Video

Schlagworte: Passion, Passionszeit

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Der Gotteskoffer

Symbolkoffer zum Thema Gott
"Der Symbolkoffer zum Thema Gott soll dazu einladen, die eigenen Konzeptionen von Gott zu reflektieren und diese mit den Vorstellungen und Erfahrungen anderer auszutauschen. Auch Menschen, die von sich sagen, dass sie nicht an Gott glauben, können für ihre Positionen Symbole im Gotteskoffer entdecken. Der Symbolkoffer regt an, sich erfahrungsbezogen mit der Vielfalt und Uneindeutigkeit biblischer Rede von Gott auseinanderzusetzen. Durch die Gegenstände werden verschiedene, ganzheitliche Zugänge zum Nachdenken über Gott ermöglicht." (Angela Kunze-Beiküfner) Zu dem Artikel gehören folgende Materialien:

 

Artikel von 1427, Angela Kunze-Beiküfner

Medientyp: Praxishilfen, Anforderungssituation

Schlagworte: Gott, Symbol, Koffer

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2017|1 rpi-impulse 'Gott neu suchen'

Religionspädagogische Zeitschrift "RPI Impulse"
rpi-impulse ist die Zeitschrift des rpi der Ev. Kirche von Kurhessen und Waldeck und der Ev. Kirche in Hessen und Nassau. Die Ausgabe 1/2017 trägt den Titel "Gott neu suchen".

Aus Kirche und Staat Grundsatzartikel: Von welchem Gott reden wir eigentlich? (Cornelia Richter) Der Gotteskoffer (Angela Kunze-Beiküfner) Gott hat viele Namen (Beate Wiegand) Wie spricht Gott zu Menschen? Und: woher wissen wir eigentlich, dass es Gott ist, der spricht  (Regina Günther-Weiß, Insa Rohrschneider) Wozu Gott, wenn es das Internet gibt?  (Karsten Müller)
Die Fotos im Heft von Peter Kristen:

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch

Schlagworte: rpi-impulse, Gott, Gottesbild

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