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Angenommen sein | Ausgegrenzt werden | Dankbarkeit | Einsamkeit | Gemeinsam stark sein | Sich einbringen | …


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Checker Can : Der Erntedank-Check

Video, Mediathek des Bayerischen Rundfunks, 24 Minuten
Wenn im Herbst die Bauern ihre Ernte einbringen, gibt es allen Grund zu feiern. Denn egal, mit wieviel Hightech die Landwirte mittlerweile arbeiten, noch immer hängt die Ernte jedes Jahr extrem vom Wetter ab. Video zu Erntedank und Erntedankbräuchen (in Bayern) mit Checker Can, Online bis zum 29.09.2025

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Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Erntedank, Brauchtum

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Gemeinsam besonders

Unterrichtsvorschläge unter der Rubrik 'Lernen und Gesundheit' des Schulportals der DGUV
Bedeutet anders auszusehen auch anders sein? Spiele für Grundschulkinder, die vermitteln, dass jedes Kind anders ist und diese Andersartigkeit es erst besonders macht. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung stellt immer wieder Unterrichtsmaterialien bereit, auch zu ethischen Fragestellungen. In diesen Vorschlägen geht es um den Schuljahresbeginn, die Übernahme einer neuen Klasse, Klassenregeln, Verhalten, Rituale, Spiele u.a.m. Sie richten sich eher an Klassenlehrer*innen, es findet sich aber auch für den RU die eine oder andere Idee/Arbeitsblatt.

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Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gemeinschaft, Klasse, Klassenleitung, Vielfalt, Spiel, Ritual, Schuljahresanfang, Schuljahresbeginn

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Checker Tobi: Der Islam-Check

Checker Tobi: Der Islam-Check | 25 Minuten, ab 8 Jahren
Gemeinsam mit der jungen Muslima Merve erkundet Tobi in dieser Folge der Reihe "Checker Tobi" den Islam. Tobi lernt dabei grundlegende Aspekte des Islam kennen (z. B. den Koran, den Propheten Mohammed, die fünf Säulen des Islam und die Moschee) und erhält einen unmittelbaren Einblick in den Alltag und das Leben einer muslimischen Familie. Merve erläutert ihre Haltung zum Kopftuch, zeigt Tobi, wie sie betet und besucht mit ihm ihre muslimische Gemeinde. Während des Ramadan fastet Tobi einen Tag lang mit Merves Familie und nimmt schließlich am Fastenbrechen nach Sonnenuntergang teil. .

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Medientyp: Medien, Video im Medienportal, Praxishilfen

Schlagworte: Koran, Mohammed, Islam, Moschee, Gebet, Fastenzeit, Imam, Zuckerfest, Allah, Mekka, Pilgern, Ramadan, Weltreligionen

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Der Erntedank-Check

Video mit Checker Can, 23':55''
Wenn im Herbst die Bauern ihre Ernte einbringen, gibt es allen Grund zu feiern. Denn egal, mit wieviel Hightech die Landwirte mittlerweile arbeiten, noch immer hängt die Ernte jedes Jahr extrem vom Wetter ab. Gecheckt werden folgende Fragen:

  • Was bedeutet Erntedank?
  • Was machen die Bauern nach der Ernte?
  • Was feiern Bauern beim Almabtrieb?

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Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Erntedank

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„Kennst du Weihnukka?“

Chanukka beziehungsweise Weihnachten. Eine Unterrichtsidee für die Grundschule
Fachlich-didaktische Einordnung Die vorliegende Unterrichtseinheit ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den u. g. Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie sich „mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen“ sowie „Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“1.  Mit den Stunden zu Weihnachten und Chanukka werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen beschreiben christliche Feste“ und „nehmen ausgewählte Festzeiten des Kirchenjahres […] wahr“ sowie „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“3 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden inhaltlich folgen und den Begriff „Chanukka“ angemessen einordnen können, ist es notwendig, zuvor zu erarbeiten, dass es im Judentum (wie auch im Christentum) einen glaubensspezifischen Festkreis gibt. Darüber hinaus sollten die Schüler*innen den Grund der Feier des christlichen Weihnachtsfestes wiedergeben sowie einige Bräuche und Traditionen aus ihrem Vorwissen abrufen können. Aus didaktisch-methodischer Sicht sind die geplanten Stunden ab der zweiten Klasse einsetzbar, da auch Schüler*innen, die noch nicht über eine hohe Lesekompetenz verfügen, mitarbeiten können. Das Chanukka oder Lichterfest ist ein achttägiges jüdisches Fest, das zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Jerusalemer Tempels gefeiert wird. Dieser wurde durch die Seleukiden entweiht und im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) wieder eingeweiht.In diesem neuen Tempel sollte nun die Menora (der siebenarmige Leuchter) nie wieder erlöschen. Doch nach den Unruhen und der Zerstörung war nur noch ein Krug mit geweihtem Öl zu finden, das die Menora zwar leuchten lassen konnte, aber höchstens für einen Tag reichen würde. Durch ein Wunder habe das Öl dann aber doch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die Lichter des achtarmigen Leuchters – Chanukkia –, die an jedem Tag der Feierlichkeiten nacheinander angezündet werden.5 Heute ist Chanukka ein Familienfest, an dem ausgelassen gefeiert wird und an dem es für die Kinder Geschenke und Süßigkeiten gibt. Üblicherweise werden vor allem in Öl gebackene Speisen wie Krapfen oder Kartoffelpuffer gegessen, es werden Chanukka-Lieder gesungen und Gebete gesprochen, während der Leuchter entzündet wird. An Chanukka ist auch das Spiel mit dem Dreidel sehr beliebt. Der Dreidel ist ein Kreisel, auf dessen Seiten hebräische Schriftzeichen stehen, die auf das Wunder im Tempel hindeuten: Nes Gadol Haja Scham (Ein großes Wunder geschah dort). Nach dem Chanukkafestmahl wird der Tisch oft rasch geräumt und jedes Familienmitglied bekommt zehn bis 15 Schokoladenmünzen. Jede*r legt eine Münze in die Mitte des Tisches – um diesen „Pot“ wird nun gespielt. Der erste Spieler dreht den Dreidel und je nachdem, welcher Buchstabe oben liegt, nimmt er „Geld“ aus dem Pot oder zahlt eine Münze ein. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Es gibt die Buchstaben Nun = Nichts! Gimel = Ganz! He = Halb! Und Schin = Ein Stück. Es wird so lange gespielt, bis ein Spieler den ganzen Pot gewonnen hat.6 Erste Stunde Die Lehrkraft stellt den Schüler*innen die Frage „Kennst du Weihnukka?“. Vermutlich werden die Schüler*innen ihn zunächst verneinen, jedoch relativ zügig entdecken, dass sich das Wort „Weihnachten“ in der Wortkreation versteckt. Die Lehrkraft erläutert ihnen nach dieser Entdeckung, dass Weihnukka zusätzlich auf das jüdische Wort Chanukka anspielt. Um den folgenden Unterrichtsstunden eine inhaltliche Transparenz zu geben, erläutert sie, dass die Schüler*innen sich mit beiden Festen näher beschäftigten werden, um die o.g. Frage schließlich erklären zu können. Da die Schüler*innen mit dem christlichen Weihnachtsfest bereits vertraut sein sollten, werden sie zunächst angeregt, ein Cluster zum Thema zu erstellen. In dieser sollten der Grund des Festes, Bräuche, Lieder und Speisen bedacht und notiert werden. Nach einer kurzen Einzelarbeitsphase stellen die Schüler*innen sich ihre Ergebnisse vor. Die Lehrkraft nimmt dabei die genannten Details in ein Tafelbild auf (M 1). Nach dieser Sammlung wird der erste Teil des Podcasts „Weihnukka” des Kinderfunkkollegs „Was glaubst du denn?”7 (bis Minute 4:00) gemeinsam gehört. Der Hörauftrag sollte dabei sein, weitere Bräuche zu entdecken, die in der Tabelle an der Tafel noch nicht genannt wurden. (Im Hörbeitrag werden, z.B. Lichterketten, Kreidestriche an der Tür sowie die Licht-und Tannengrünsymbolik erläutert). Diese können abschließend im Tafelbild ergänzt oder mündlich zusammengetragen und erläutert werden. Zweite Stunde Zu Beginn dieser Stunde werden die Schüler*innen in Kleingruppen eingeteilt. Bevor der zweite Teil des Podcasts „Weihnukka“ gehört wird, wird erläutert, dass nun dem Wort Chanukka auf den Grund gegangen werden soll. Dazu erhalten die Schüler*innen gruppenspezifische Höraufträge: Sie sollen etwas über die Bedeutung des Festes Chanukka herausfinden, erkennen, was es mit dem Leuchter auf sich hat, welche Speisen an Chanukka gegessen werden, was gebastelt wird und wie das Lied heißt, das gesungen wird. Dazu erhalten die Schüler*innen jeweils einen Notizzettel und ein gruppenspezifisches Arbeitsblatt (M 2). Wenn die Arbeitsaufträge deutlich sind, wird der Podcast „Weihnukka” des Funkkollegs für Kinder ab Minute 4.00 (bis Minute 8:42) gehört. Anschließend gleichen die Schüler*innen in der Gruppe ihre Notizen ab und tragen ihre Ergebnisse auf das gemeinsame Arbeitsblatt ein, bevor sich die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse gegenseitig vorstellen. Dabei wird das Tafelbild der vorangegangenen Stunde von der Lehrkraft ergänzt (M 3). Ggf. kann das Chanukka-Lied Sevivon sov sov sov (M 4) gemeinsam gesungen werden. Das Unterrichtsgespräch zum Ende dieser Stunde nimmt die im Kinderfunkkolleg-Beitrag genannten Gemeinsamkeiten von Weihnachten und Chanukka auf (es findet in der dunkelsten Zeit des Jahres statt, Lichtsymbolik, Beginn jeweils am Vorabend) und visualisiert diese auf Wortkarten. Dritte Stunde Diese Stunde beginnt mit der Betrachtung des entstandenen Tafelbildes und der Wortkarten, wodurch die Schüler*innen sich die Gemeinsamkeiten der Feste Weihnachten und Chanukka ins Gedächtnis rufen. Nun wird in einem Unterrichtsgespräch herausgearbeitet, wo Unterschiede zwischen den beiden Festen liegen. Dabei sollte der Fokus vor allem auf den unterschiedlichen Bedeutungen der Feste liegen, was im Tafelbild z.B., farbig hervorgehoben werden kann. Anschließend reflektieren die Schüler*innen in einem Unterrichtsgespräch, ob ihnen der Begriff Weihnukka sinnvoll und angemessen erscheint. Nach der Diskussion hören sie gemeinsam Schluss des Podcasts „Weihnukka” im Kinderfunkkolleg (ab Minute 9:25) und geben eine erklärende Antwort auf die Eingangsfrage „Kennst du Weihnukka?“ Da in dieser Unterrichtseinheit die Gemeinsamkeiten der beiden Feste im Vordergrund stehen sollen, werden von den Schüler*innen abschließend Kerzen aus Ton- und Transparentpapier gebastelt (M 5), die die Lehrkraft in einer dem Chanukka-Leuchter ähnlichen Formationen im Klassenraum aufhängt. Dies visualisiert die Wichtigkeit der Lichtsymbolik beider Feste und erinnert die Schüler*innen an den achtarmigen Chanukkaleuchter. Anmerkungen:

  1. Niedersächsisches Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum Evangelische Religion für die Grundschule, Hannover 2020, 15.
  2.  A.a.O., 24.
  3. A.a.O., 26.
  4. Vgl. Antje Yael Deusel: Chanukkafest. WiBiLex. www. bibelwissenschaft.de/stichwort/15885/ (letzter Zugriff am 11.11.2020).
  5. Vgl. ebd.
  6. Vgl. Israelabenteurer.de/judentum/juedische-feierta ge/chanukka/dreidel-spielanleitung-zum-chanukka fest (letzter Zugriff am 11.11.2020).
  7.  www.kinderfunkkolleg-trialog.de/themen/weihnukka. Direktdownload: www.kinderfunkkolleg-trialog. de/files/1413/2275/6224/hr2_funkkolleg_kinder_ 05Weihnukka.mp3 (letzter Zugriff am 11.11.2020)
 

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Medien, Audio, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Weihnachten, Chanukka

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Dankbarkeit: Sukkot bzw. Erntedank

Dankbarkeit: Sukkot bzw. Erntedank - Eine Unterrichtsidee für die Grundschule
Fachlich-didaktische Einordnung Die Unterrichtseinheit „Dankbarkeit: Sukkot und Erntedank” ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den folgenden Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie „sich mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen sowie Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“. Mit den Stunden zu Sukkot und Erntedank werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen beschreiben christliche Feste“ und „nehmen ausgewählte Festzeiten des Kirchenjahres […] wahr“2  sowie „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“3 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden inhaltlich folgen und die Begriffe „Sukkot“ und „Erntedank“ angemessen einordnen können, ist es notwendig, zuvor zu erarbeiten, dass es sowohl im Christentum als auch im Judentum einen glaubensspezifischen Festkreis gibt. Darüber hinaus sollte den Schüler*innen die Mose-Erzählung in Grundzügen bekannt sein, um die Wachtel- und Manna-Wundererzählung in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können. Im Zuge dessen darf auch wiederholt werden, dass diese Geschichte sich in beiden religiösen Büchern, der Bibel und der Thora, findet. Da beim Sukkot- und beim Erntedankfest die Dankbarkeit der Feiernden eine wesentliche Rolle spielt, sollte dieser Aspekt auch im Unterricht der u. g. Stunden beleuchtet werden: Wofür sind die Schüler*innen dankbar? Worüber können sie sich freuen? Vermutlich spielen in den ersten Gesprächen dabei vor allem materielle Dinge eine wichtige Rolle. (Dies sollte allerdings nicht negativ bewertet werden, da das dahinterstehende Gefühl der Freude von den Schüler*innen so dennoch nachempfunden werden kann.) Nach und nach sollte die Wahrnehmung der Schüler*innen aber auch auf die Lebensverhältnisse, unter denen sie aufwachsen, gelenkt werden: regelmäßiges Essen, ein Dach über dem Kopf, Schulbildung – Aspekte, für die Menschen in der globalisierten Welt denkbar sein können. Das Laubhüttenfest (Sukkot) ist ein jüdisches Herbstfest, das fünf Tage nach dem Versöhnungstag (Jom Kippur) im September oder Oktober gefeiert wird. Sukkot dauert sieben Tage lang und endet an Hoschana Rabba. Das Sukkotfest ist in der Thora mehrfach erwähnt und hat vermutlich einen kanaanitischen Ursprung. In Exodus wird das Fest als Fest des Einsammelns, in Leviticus als Laubhüttenfest bezeichnet. Dort heißt es: „Wenn nicht nur die Getreide-, sondern auch die Weinernte eingebracht ist, sollt ihr sieben Tage lang das Laubhüttenfest feiern. Begeht es als Freudenfest mit euren Söhnen und Töchtern, euren Sklaven und Sklavinnen und mit den Leviten in euerer Stadt, den Fremden, die bei euch leben, mit den Waisen und Witwen.“ Erst nachbabylonisch wird das Laubhüttenfest zu einem historischen Fest, das mit der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten begründet wird.4 Heute erfreut sich das Laubhüttenfest vor allem bei Familien und Kindern großer Beliebtheit. In Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, (als die Israeliten nur in provisorischen Behausungen lebten) wird jedes Jahr zu Sukkot unter freiem Himmel die Sukka gebaut, eine mit Ästen, Stroh und Laub gedeckte Hütte. In ihr werden, wenn es das Wetter zulässt, die Mahlzeiten während des Sukkotfestes eingenommen und in manchen Fällen wird hier sogar übernachtet. Jüdische Gemeinden in Deutschland erstellen oft eine gemeinsame Gemeindesukka, in der während des Sukkotfestes Versammlungen und Gottesdienste stattfinden. Erste Stunde Die Unterrichtseinheit beginnt mit der Erzählung des Wachtel-und-Manna-Wunders während der Wüstenwanderung des Volkes Israel. Die Lehrkraft erzählt dazu M 1 frei nach und visualisiert die Geschichte mit Hilfe einfacher Legematerialien (M 2). Nach der Klärung des Inhalts bzw. evtl. Verständnisfragen finden die Schüler*innen sich in Kleingruppen zusammen und entwickeln arbeitsteilig jeweils ein Standbild zu dem Text (M 3). Nach der Erprobung der Standbilder präsentieren die Schüler*innen ihre Gruppenarbeitsergebnisse. Dabei bittet die Lehrkraft die Akteur*innen, ihre Positionen einzufrieren, damit die Zuschauer*innen den Figuren eine Stimme geben können: Was denkt die jeweilige Person gerade? Wie fühlt sie sich? Was hofft sie? So werden die Sorge um das Überleben, aber auch die Freude über das Essen herausgearbeitet und im anschließenden Unterrichtsgespräch thematisiert. Zur Ergebnissicherung werden die Standbilder fotografiert, um sie als Einstieg in die nächste Stunde nutzen zu können. Zweite Stunde Mit Hilfe der entstandenen Standbild-Fotos erinnern sich die Schüler*innen an die vorangegangene Stunde. Die Wortkarten „Dankbarkeit“ und „Sorge“ werden präsentiert und die Schüler*innen äußern sich frei zu ihren (möglichen) Sorgen (Geldnot, Umweltverschmutzung, Einbrüche, Krankheit, …) und dazu, wofür sie dankbar sind (Kinderzimmer, Spielzeug, tägliches Essen, …). Die Lehrkraft visualisiert die Schlagworte zur Dankbarkeit während des Gesprächs auf Wortkarten. Sie rückt damit die Wortkarten zum Thema „Dankbarkeit“ in den Fokus der Klasse und erläutert, dass viele Menschen ihre Dankbarkeit mit Gott in Verbindung bringen. Diese Menschen danken Gott dafür, wenn es regelmäßig regnet, die Sonne scheint, dass das Korn auf dem Feld wächst und gedeiht und die Menschen genug zu essen haben, weil sie vieles ernten können. Darum feiern viele Menschen einmal im Jahr ein Fest, um Gott zu danken und an ihre Mitmenschen zu denken. Im Christentum heißt dieses Fest Erntedank, im Judentum Sukkot. Wie Erntedank und Sukkot gefeiert werden, sollen die Schüler*innen in der sich anschließenden Stationenarbeit herausfinden. In dieser erstellen sie ein Lapbook5 zum Thema, das zum Abschluss der Unterrichtseinheit als Sicherung dient und zu einem Unterrichtsgespräch einlädt. Zunächst beginnen die Schüler*innen ihr Lapbook allerdings gemeinsam, indem sie den äußeren Rahmen gestalten (M 4). Dritte Stunde/vierte StundeDie Schüler*innen gestalten ihr Lapbook (M 5, M 6, M 7). Dabei ist darauf zu achten, dass nicht die Bastelarbeiten im Mittelpunkt des Unterrichts stehen, sondern die inhaltliche Erarbeitung mit den jeweiligen Unterrichtsgegenständen. Um diese Auseinandersetzung zu vertiefen, sollte das abschließende Unterrichtsgespräch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Feste Sukkot und Erntedank thematisieren. Anmerkungen:

  1. Niedersächsisches Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum Ev. Religion für die Grundschule, Hannover 2020, 15.
  2. A.a.O., 24.
  3. A.a.O., 26.
  4. Vgl. Corinna Körting: Laubhüttenfest. www.bibelwissenschaft.de/stichwort/37040/ (letzter Zugriff am 9.11.2020).
  5. Ein Lapbook (auch Falt- oder Klappbuch) ist eine Form, mit der Schüler*innen Unterrichtsthemen erarbeiten, festhalten und gestalterisch umsetzen. Die Basis eines Lapbooks sind in der Regel aufklappbare Mappen oder Plakate im DIN-A-3-Format, die so gefaltet werden, dass sie das Format DIN-A-4 erhalten. Im Inneren eines Lapbooks kann die Grundfläche dann durch das Einkleben von Seiten, Leporelloelementen, Fächern und Drehscheiben vergrößert werden. Auch aufgeklebte Briefumschläge, Einschübe oder Bilder werden oft genutzt, um Inhalte zu sichern (siehe M 7).
 

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Lernstationen, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Laubhüttenfest, Erntedank, Lapbook, Mose, Dank, Dankbarkeit, Jüdische Feste, Fest

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„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.“

Schabbat bzw. Sonntag - eine Unterrichtsidee für die Grundschule
„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.“ Schabbat beziehungsweise Sonntag. Eine Unterrichtsidee für die Grundschule Fachlich-didaktische Einordnung Die Unterrichtseinheit zum Schabbat ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den folgenden Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie „sich mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen sowie Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“1. Mit den Stunden zu Schabbat und Sonntag werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen nehmen wahr, dass Menschen verschiedenen Religionen angehören“, „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“ sowie „die Schüler*innen arbeiten heraus, dass sich Menschen aus religiösen Gründen unterschiedlich verhalten“2 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden (inhaltlich) gut folgen können, ist es sinnvoll, wenn sie zuvor bereits einmal vom siebten Tag als Ruhetag (z.B. im Rahmen der Schöpfungserzählung) gehört haben. Darüber hinaus erleichtert es die Arbeit mit Variante a., wenn die Schüler*innen bereits PC-Kenntnisse haben, also z.B. alleine einen Browser sowie ein Computerprogramm öffnen können, damit die Unterrichtszeit inhaltlich intensiv genutzt werden kann. Der Schabbat ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Die Einhaltung des Schabbats ist eines der zehn Gebote und geht auf Exodus 20 und Deuteronomium 5 zurück. Der Schabbat wird von Freitagabend bis Samstagabend gefeiert, da im jüdischen Kalender der Tag bereits am Vorabend beginnt, was aus dem Begriff „Genesis“ (= es ward Abend und Morgen – ein Tag) abgeleitet wird. Die traditionelle Schabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Schabbatsegen und einem Festmahl. Am Samstagmorgen findet dann in vielen Gemeinden ein gemeinsamer Gottesdienst in der Synagoge statt, einschließlich der festlichen Tora-Prozession, daheim folgen ab mittags weitere Schriftenlesungen, Festessen, Gebete und Segen. Die Schabbatfeier endet mit dem Entzünden der geflochtenen Hawdala-Kerze und einem „Gesegneten Hinübergleiten“ in die neue Woche.3 Orthodoxe Jüd*innen verrichten am Schabbat keine Tätigkeiten, die laut der Tora als Arbeit definiert werden, was z. B. auch elektrische Geräte zu bedienen oder Gegenstände zu tragen einschließt. Reformierte, liberale und progressive Jüd*innen beachten allerdings hauptsächlich ethische Gebote und überlassen die Befolgung ritueller Vorschriften der individuellen Verantwortung. Im Christentum entstand die Feier des Sonntags aus dem jüdischen Schabbat. Dabei wurde der Ruhetag allerdings auf den Tag der Woche gelegt, an dem laut den Evangelien die Auferstehung Jesu geschah – einem Sonntag. Da zahlreiche Kinder- und Jugendstudien der letzten Jahre übereinstimmend zu der Aussage kommen, dass bereits Grundschüler*innen zunehmend unter Stress leiden, der sich als Bauch- und Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit und manchmal sogar in depressiven Episoden äußert, könnten die folgenden Stunden zu Schabbat beziehungsweise Sonntag Anlass sein, um mit den jungen Schüler*innen über Belastungen, Druck, Anspannung sowie geschenkte Ruhe, Entspannung, Langweile und Zeit ins Gespräch zu kommen. Wie nehmen sie ihre Sonntage wahr? Können sie Langeweile aushalten? Was trägt zur eigenen Entspannung bei? Fragen, die im Unterricht aufgegriffen und denen in einem theologisch-philosophischen Gespräch nachgegangen werden kann. Erste Stunde Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird gemeinsam das Erklärvideo zum Schabbat angeschaut, das unter https://videos.mysimpleshow.com/wWjmwwfVAp zu finden ist. Die Schüler*innen erhalten die Aufgabe, aufmerksam zuzuhören und sich möglichst viel über den Schabbat einzuprägen, damit sie anschließend M1 lösen können. Nachdem das Video angesehen wurde, kann eine kurzes Unterrichtsgespräch Fragen klären. Dann bearbeiten die Schüler*innen das Arbeitsblatt (M1). Zum Abschluss der Stunde vergleichen bzw. korrigieren die Schüler*innen ihre Arbeitsblätter und fassen wesentliche Elemente der Schabbatfeier zusammen. Zweite Stunde Mithilfe von M 1 werden den Schüler*innen die Besonderheiten des Schabbats ins Gedächtnis gerufen. Anschließend wird an der Tafel ein Cluster erstellt, das den Ruhetag der Christ*innen, also den Sonntag, in den Blick nimmt. Die Schüler*innen äußern sich frei dazu. Mögliche Antworten sind unter M 2 zu finden. Nach dieser Sammlung erläutert die Lehrkraft den Schüler*innen den Arbeitsauftrag. Variante a. Ein Computerraum mit Internetzugang steht zur Verfügung: In Partner*innenarbeit erstellen die Schüler*innen mit dem kostenfreien Programm „My simple Show“ ein Erklärvideo (wie das zum Schabbat). Dabei ist es sinnvoll, wenn die Lehrkraft vor der Stunde einen „Classroom-Zugang“ anlegt und die Schüler*innen diesen Zugang nutzen. Das Programm ist relativ selbsterklärend: Zunächst wird „Create a new show“ gewählt, dann „write your own skript“, dem ein Name gegeben werden muss (z.B. der der Schüler*innen). Dann wird die „leere Vorlage“ gewählt, Titel, Text und ein Abschlusssatz werden eingegeben. Aus diesen Texten entstehen dann im Programm mehrere Folien, zu denen Bilder (Visuals) ausgewählt werden können, um schließlich das Video mit „Finalize“ fertig zu stellen. Variante b. Es steht kein Computerraum zur Verfügung: In Kleingruppen erstellen die Schüler*innen einen Erklärtext zum Thema. Dann zeichnen sie Figuren, Symbole und Hinweisschilder, ähnlich dem o.g. Erklärvideo. Schließlich produzieren sie ein Erklärvideo, indem sie die Symbole passend zum vorgelesenen Text auf ein weißes DIN-A3-Blatt herein- und herausschieben. Nach mehreren Übungsrunden filmt die Lehrkraft das Erklärvideo schließlich mit dem Smartphone. Die Videos können mit Hilfe eines USB-Kabels auf einen PC übertragen und dann gemeinsam angesehen werden. Dritte Stunde (evtl. zwei Stunden) Nach dem Betrachten der Erklärvideos werden in einem Unterrichtsgespräch Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Schabbat und Sonntag herausgearbeitet. Um diese zu visualisieren und damit zu festigen, bearbeiten die Schüler*innen ein Leporello4 zu „Sechs Tage sollst du arbeiten…“ (M 3), das zum Abschluss der Unterrichtseinheit ausgewertet wird.  

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Judentum, Sonntag, Sabbat

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Freudenfeste - Pessach bzw. Ostern.

Pessach beziehungsweise Ostern. Eine Unterrichtsidee für die Grundschule
Fachlich-didaktische Einordnung Die Unterrichtseinheit „Freudenfeste” ist im Rahmen des Projekts #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland entstanden. Mit den folgenden Stunden soll der jüdisch-christliche Dialog gefördert werden, zusätzlich sind die Stunden aber auch an das Kerncurriculum der Grundschule anschlussfähig. Dort heißt es, dass die Schüler*innen ihre Dialogkompetenz erweitern sollen, indem sie „sich mit religiösen […] Fragen auseinandersetzen, eigene Fragen, Überzeugungen und religiöse Erfahrungen mit anderen teilen, sich darüber austauschen, andere Perspektiven einnehmen, sich mit verschieden Religionen […] auseinandersetzen sowie Regeln für einen respektvollen Dialog mit anderen berücksichtigen“.1 Mit den „Freudenfesten“ werden darüber hinaus die inhaltsbezogenen Kompetenzen „die Schüler*innen beschreiben christliche Feste“ und „nehmen ausgewählte Festzeiten des Kirchenjahres […] wahr“2 sowie „die Schüler*innen vergleichen Merkmale der jüdischen […] mit der christlichen Glaubenspraxis“3 geschult. Damit die Schüler*innen den entworfenen Stunden (inhaltlich) gut folgen können, ist es sinnvoll, wenn sie zuvor bereits die Mose-Erzählung, sowie die Passions- und Ostergeschichte kennengelernt haben. So können sie auf ihr Vorwissen zurückgreifen, sich inhaltlich besser in der Einheit zurechtfinden und bereits erworbene Kompetenzen festigen. Im Verlauf der Unterrichtseinheit wird u.a. auf Realien aus dem Judentum zurückgegriffen. Diese können in den Medienstellen der Kirchen kostenfrei entliehen werden. Es bleibt aber zu beachten, dass die Schüler*innen den Umgang mit fremden (religiösen) Gegenständen häufig nicht kennen. Um ihnen mit einem angemessenen Respekt begegnen zu können, bietet es sich an, die Aufmerksamkeit der Schüler*innen gezielt auf die Gegenstände zu lenken: Dazu überlegen die Schüler*innen sich vor der Präsentation (ggf. in Kleingruppen) Gesten, die die Realien ankündigen. Die Schüler*innen entwickeln also Bewegungen zu „Achtung! Jetzt kommt etwas Neues!“, „Seid gespannt!“, „Geht respektvoll / vorsichtig damit um!“ Die Bewegungen präsentieren sie sich gegenseitig, bevor die Lehrkraft die Realien „enthüllt“. So fokussieren sich die Schüler*innen auf die Gegenstände und bereiten sich selbstständig auf einen angemessenen Umgang mit diesen vor. Das Pessachfest gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Das Pessachfest wird sieben Tage lang gefeiert und ist ein Familienfest mit verschiedenen Riten. Pessach wird mit dem Sederabend eingeleitet und wird aufgrund des Verzehres der Mazzen auch Fest der ungesäuerten Brote genannt. Während des Festes darf nämlich gemäß des Gebotes Gottes nichts Gesäuertes verzehrt werden, was daran erinnern soll, dass die Israeliten so rasch aus Ägypten ausziehen mussten und zum Säuern der Brote für die Reise keine Zeit mehr blieb. In der Festvorbereitung werden daher sämtliche gesäuerten Nahrungsmittel verzehrt oder entsorgt. Das Haus wird gereinigt und die Mazzen werden (in weniger als 18 Minuten!) gebacken. Nach dem Beginn der Pessachfeierlichkeiten in der Synagoge folgt der Seder (Ordnung) mit einem Segen und den symbolischen Speisen. Währenddessen werden biblische Texte gelesen und die Kinder der Familie stellen Fragen zu den Texten, die von den Älteren beantwortet werden. Nach dem Essen der symbolischen Speisen folgt dann das eigentliche Festmahl, zu dem Wein getrunken wird. Pessach ist noch mehr als andere jüdische Feste ein Familienfest, mit dem die Angehörigen sich in die Tradition ihres Volkes stellen, an diese erinnern und sie neu bekräftigen. Die Erinnerung an die Erfahrungen ihres Volkes soll die Identität und den Zusammenhalt von Jüd*innen, auch in aller Zerstreuung und Verfolgung, bewahren.4 Erste Stunde Um der Unterrichtseinheit Transparenz zu geben, präsentiert die Lehrkraft die Wortkarten „Ostern“ und „Pessach“. Die Schüler*innen äußern sich zunächst zu beiden Wörtern spontan und aktiveren so ihr eventuelles Vorwissen, bevor die Lehrkraft erläutert, dass beide religiöse Feste beschreiben, über die die Schüler*innen in den kommenden Stunde mehr erfahren werden. Dann präsentiert die Lehrkraft den Schüler*innen den Liedtext von „Lass mein Volk jetzt frei!“ von Michael Landgraf und Reinhard Horn (M 1 und www.youtube.com/watch?v=xcLpXUDSzXY). Die Schüler*innen rufen sich die Mose-Geschichte mit Hilfe des Liedtextes wieder ins Gedächtnis: Dazu entwickeln sie zu den jeweiligen Strophen in arbeitsteiligen Gruppen Bewegungen. Zuvor überlegt sich allerdings die gesamte Gruppe gemeinsame Bewegungen und ggf. einfache Tanzschritte (z. B. drei Schritte und ein Tab nach Links, dann nach rechts; drei Schritte und ein Tab in die Kreismitte und zurück o.ä.) für den Refrain und die Zeile: „Lass mein Volk jetzt frei”. Nach der Gruppenarbeitsphase wird das Lied gemeinsam dargestellt; dazu präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse nacheinander (passend zur Musik). In einem abschließenden Unterrichtsgespräch werden die Gefühle der Israeliten thematisiert. Dazu wiederholen die Schüler*innen Szenen der Geschichte des Volkes Israels (Mose im Korb, Mose am Dornbusch, Sklaverei, Plagen, Flucht aus Ägypten) und wählen jeweils passende Emojis aus (M 2), die die Gefühlsveränderungen visualisieren. Zweite Stunde Zu Beginn der Stunde werden die ausgewählten Emojis erneut betrachtet. Die Schüler*innen wiederholen die Gefühle der Israeliten. Angst und Bedrängnis haben sich in Freude und Freiheit gewandelt. Und genau das wird mit dem Pessachfest gefeiert: Jüd*innen weltweit feiern die Flucht aus Ägypten. Wie genau diese Feier aussieht, das recherchieren die Schüler*innen nun unter www.religionen-entdecken.de5 in Partner-/Kleingruppenarbeit und mit Hilfe von M 3. Dritte Stunde Um M 3 gemeinsam auszuwerten, versammelt sich die Lerngruppe und bespricht die Fragen/Antworten. Ein von der Lehrkraft mitgebrachter Sederteller wird dabei nach und nach gefüllt (alternativ kann an dieser Stelle auch mit Bildkarten gearbeitet werden). Die Schüler*innen probierendabei die unterschiedlichen Speisen und erläutern deren Bedeutungen für die Pessachfeierlichkeiten (M 4). Vierte Stunde7  Diese Stunde beginnt mit der Betrachtung von zwei freudig aussehenden Egli-Figuren (alternativ können auch Playmobil- oder andere Figuren genutzt werden) (M 5). Die Schüler*innen werden gebeten, die Figuren zunächst zu beschreiben, dann ihre Gefühle und Gedanken zu verbalisieren, anschließend erzählt die Lehrkraft ihnen die Emmaus-Geschichte (M 6). Im Unterrichtsgespräch arbeiten die Schüler*innen heraus, dass die freudigen Menschen die Emmausjünger sind. Wieder ordnen die Schüler*innen den Szenen der Geschichte Emojis (M 2) zu. Dadurch erkennen sie, dass die Freude der Jünger über die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus genauso groß ist wie die Freude der Israeliten über ihre Flucht aus Ägypten. Der Grund für ein weiteres Freudenfest: Ostern. In einem gemeinsamen Unterrichtsgespräch sammeln die Schüler*innen mit der Lehrkraft Osterfestbräuche / Gegenstände; die Lehrkraft visualisiert die Ideen auf Wortkarten. Wieder recherchieren die Schüler*innen in Partner*innen- / Kleingruppen die Bedeutungen dieser Bräuche / Gegenstände ggf. arbeitsteilig, z. B. unter religionen-entdecken.de „Osterspeisen“. Fünfte Stunde Zur Auswertung der Recherchen präsentiert die Lehrkraft den Schüler*innen Memorykarten mit Bildern der Oster- und Pessachbräuche/Gegenstände sowie Blanko-Memorykarten (M 7). Aufgabe der Schüler*innen soll es sein, ein Pessach-Oster-Memoryspiel für eine Parallelklasse zu entwickeln, die über die beiden Feste noch nichts weiß. Exemplarisch wird eine Memorykarte gemeinsam erstellt, dann finden sich die Schüler*innen erneut in Kleingruppen zusammen, um ihr Memory zu entwickeln. Zur Sicherung/Korrektur/Festigung tauschen die Kleingruppen nach Abschluss ihrer Arbeit ihre Spiele, spielen diese und bewerten ihre Richtigkeit. Anmerkungen

  1. Niedersächsisches Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum Evangelische Religion für die Grundschule, Hannover 2020, 15.
  2. A.a.O., 24.
  3. A.a.O., 26.
  4. Vgl. Karl William Weyde: Passa, AT. WiBiLex. www.bibelwissenschaft.de/stichwort/30031 sowie Wikipedia: Pessach (letzter Zugriff jeweils am 11.11.2020).
  5. Über die sinnliche Erfahrung kann ein Gespräch initiiert werden. Die Lehrkraft sollte darauf achten, dass auch den Schüler*innen deutlich wird, dass sie kein Ritual nachahmen, sondern die Speisen schmecken.
  6. In dieser Stunde wird mit der relativ kindgerechten Emmausgeschichte gearbeitet, die hier exemplarisch für die Osterfreude rund um die Auferstehung Jesu steht.
 

Artikel von 40971, Lena Sonnenburg

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Pessach, Passah, Ostern, Sederteller

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METHODENSAMMLUNG »Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule«

Acht Methoden und Tipps zur Präventionsarbeit "Antisemitismus" in der Grundschule. Erarbeitet vom Anne Frank Zentrum
Jüdische Menschen in Deutschland müssen immer häufiger erleben, dass Antisemitismus nicht nur ein historisches Phänomen ist, sondern tagtäglich und in der Mitte unserer Gesellschaft vorkommt. Menschen werden angefeindet, die sich durch ihre Kleidung als Jüdinnen und Juden zu erkennen geben. Antisemitische Hetze ist in sozialen Netzwerken ebenso präsent wie leider die Beschimpfung und Bedrohung jüdischer Mädchen und Jungen an Schulen. Wir müssen feststellen, dass wir die jahrzehntelange pädagogische Bemühung, junge Menschen gemäß dem Schulgesetz gegen das nationalsozialistische Weltbild zu immunisieren, noch einmal wesentlich intensivieren müssen. Viele Lehrkräfte konstatieren einen Mangel an Bildungsangeboten für die Altersgruppe der sechs- bis zwölfjährigen mit ihren besonderen Bedürfnissen. Um diese Lücke zu schließen, haben in den letzten Jahren mehrere außerschulische Lernorte vielfältige Angebote geschaffen. Die nun vorliegende, gemeinsam mit dem Berliner Anne-Frank-Zentrum erarbeitete Handreichung soll ein weiterer Baustein dazu sein. Download der Handreichung!

Artikel von ,

Medientyp: Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Antisemitismus, Jude, Islam, Weltreligion, Holocaust

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Bildungshacks: Tipps für den digitalen Distanzunterricht | bpb

Videoreihe von werkstatt.bpb.de (Video vom 04.02.2021)
Wie übertrage ich den Unterricht oder den Workshop ins Digitale? Welche Methoden gibt es, um Gruppenarbeit auch beim Distanzunterricht interaktiv zu gestalten? Bildungsexpertin Nele Hirsch und Medienpädagogin Kristin Narr geben im Video Tipps für den digitalen Unterricht auf Distanz. Inklusive Links zu den im Video genannten Anwendungen und Kanälen. Über Bildungshacks: Im neuen Werkstatt-Format dreht sich alles um digitale und zeitgemäße Lehrmethoden in der Schule und der außerschulischen Bildung. Jeden Monat beantwortet Filli Montag gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragen der Werkstatt-Community – praxisnah und verständlich.

Artikel von , , Nina Heinrich, Filli Montag

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Digitales Lernen, Selbstgesteuertes Lernen

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Quarantine Routine - kurzundgut.ch

Kurzfilm mit Unterrichtsideen
Zur täglichen Quarantäne-Routine gehört auch das Gespräch am Telefon: gegen Auflösungserscheinungen und zum Glück! Viel Spass und "stay sane"! Auf dieser privaten Website stellt Matthias Kuhl Kurzfilme und Musikvideos vor, erschlossen für den Unterricht und vielseitig abonnierbar. Beruflich ist Matthias Kuhl mit den Arbeitsschwerpunkten Religions- und Mediendidaktik an der PH Bern tätig.

Artikel von 22756, Matthias Kuhl

Medientyp: Medien, Video, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: SARS-CoV-2, Einsamkeit, Quarantäne

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Impulse zum Schuljahresende und zum Schuljahresanfang

Doppelausgabe von irp-aktuell Juli/September 2020 für alle Schularten
Die Unterrichtssequenzen dieses Heftes umfassen folgende Themen:

  • Schuljahresende
  • Schuljahresanfang
  • COVID-19-Pandemie
Impulse für
  • Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren: Du bist nicht allein
  • die Grundschule: Regenbogen
  • Haupt-, Werkreal-, Realschule und Gemeinschaftsschule: Mauern überwinden
  • berufliche Schulen: Erlebnispädagogik
  • allgemeinbildende Gymnasien: Rosch Haschana.
Dazu:
  • Kurzspielfilm Lila
  • Herbert Grönemeyer: Der Weg
  • Wortgottesdienst
 

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Bild, Gebet/Lied, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf, Projektplanung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Schuljahresanfang, Schuljahresende, SARS-CoV-2, Einsamkeit, Gemeinschaft, Regenbogen, Mauer, Erlebnispädagogik, Rosch ha-Schanah, Weg, Gottesdienst

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Die Heilung der gekrümmten Frau

Unterrichtsvorschlag für den RU (auch zuhause), Klasse 3/4
Erzählung mit Aufgaben und Arbeitsblatt zur Heilung der gekrümmten Frau.

Artikel von 43474, Regina Eisenmann

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung

Schlagworte: Krankheit, Heilung, Jesus Christus, Frau, Einsamkeit, Leid, SARS-CoV-2, Selbstgesteuertes Lernen

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Achtsamkeitsübungen - nicht nur in Krisenzeiten

Achtsamkeitsübungen, Psalmen und Lernjournale zur Corona-Krise für die Grundschule
In Stress- und Konfliktsituationen erst einmal ruhig werden, heißt achtsam sein. Aus der Ruhe heraus gravierende Veränderungen und Verschlechterungen annehmen lernen, damit wir den Frieden nicht verlieren. Gemeinsam neue Probleme und Situationen bewältigen. Ruhig werden und in der Stille Kraft schöpfen, kann man jeden Tag üben und erlernen. Damit nicht die Angst unser Ratgeber wird. Aus der Ruhe heraus achtsam Gespräche führen, Dinge annehmen und Probleme lösen. Wie kann das gelingen, was und wer gibt mir Kraft? Susanne Gärtner bietet verbale und nichtverbale Impulse für Achtsamkeitsübungen an, die mit einer ganzen Klasse durchführbar sind oder sich auch als Auszeit-Aufgaben für einen Lernplan der Schüler*innen eignen (M1). Bibeltexte als Kraftquelle in Krisenzeiten deuten und verstehen bietet eine Auswahl von Übungen und Aufgaben zu den Psalmen 139 und 86 (M2). Mit dem Lernjournal von Melanie Hill (M3 und M4) Aspekte und Phänomene der aktuellen Krise verstehen und Kraftquellen entdecken u.a. durch ein kleines Tagebuch. Gut einsetzbar auch in Arbeitsplänen der Kinder in der schulfreien Zeit, einmal für Klasse 1-2 und Klasse 3-4  

Artikel von 38000, Susanne Gärtner

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: SARS-CoV-2, Krise, Achtsamkeit, Übung, Lernen, Psalm, Selbstgesteuertes Lernen

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2019/2 RU heute: Freiheit

Zeitschrift des Dezernates Bildung im Bischöflichen Ordinariat Mainz
Eine Zeitschrift mit Grundsatzartikeln zum Thema Freiheit: zum biblischen Freiheitsverständnis in AT und NT, zu Freiheit und Determination, Freiheit und Druck in der Arbeitswelt sowie einem Artikel von Clauß Peter Sajak zur Freiheit als einem religionspädagogischen Schlüsselbegriff. Katharina Beek stellt eine Unterrichtseinheit für die 3./4. Klasse vor: "Freiheit" - Philosophieren in der Grundschule ab S. 38 Außerdem werden Kinder- und Jugendbücher präsentiert. Ludger Verst ergänzt mit einem Beitrag "Schule macht stark" - Lernen personzentriert gestalten.

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Freiheit, Paradieserzählung, Paulus, Determinismus, Arbeit, Arbeitsbedingungen, Religionspädagogik, Philosophieren, Persönlichkeitsbildung

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Reihe: Der Krieg und ich – Planet Schule – Schulfernsehen multimedial des SWR und des WDR

Video-Reihe, Planet Schule
Die Doku-Drama-Serie „Der Krieg und ich“ erzählt in acht Filmen kindgerecht die Geschichten junger Protagonisten während des Zweiten Weltkriegs. Die Filme spielen in Deutschland, Polen, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, der Sowjetunion und der Tschechischen Republik. Sie schildern die Geschehnisse in Europa aus der Sicht der Kinder, stellen deren Erleben in den Vordergrund. Die Filme erfordern kein Vorwissen und sind daher auch bereits für eine junge Zielgruppe (ab Klasse 4) gut nachvollziehbar. Alle für das Verständnis notwendigen historischen Fakten werden in den Filmen in leicht verständlicher Sprache erklärt. Trotzdem ist es gut und hilfreich, die Kinder im Gespräch auf die Thematik – vor allem auf die Problematik des Krieges – vorzubereiten. Die Videos handeln von:

  • Eva aus der Tschechischen Republik
  • Justus aus Deutschland
  • Vera aus der Sowjetunion
  • Romek aus Polen
  • Calum aus Schottland
  • Sandrine aus Frankreich
  • Fritjof aus Norwegen
  • Anton aus Deutschland
Zu jeden Film gibt es Vorschläge für den Einsatz im Unterricht, sowohl für Allgemeinbildende Schulen als auch für Förderschulen.  

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Krieg, Auschwitz, Nationalsozialismus, Hitlerjugend, Widerstand, Judenverfolgung, Ghetto, Schmuggel, Polen, Kinderheim, Einsamkeit, Held, Heroismus, Hoffnung

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Lenas Traum - eine Geschichte über Vielfalt

Erzählung mit Kamishibai-Vorlagen
Schülerin Lena ist traurig, weil ihre Mitschüler/innen alle ganz andere Dinge mögen als sie selbst. Doch ein merkwürdiger Traum ändert ihre Meinung. Eine Geschichte von Roland Bühs (© Anti-Defamation League und Verlag Bertelsmann Stiftung). Mit Ideen für den Unterricht und großformatigen Bildern für den Einsatz im Kamishibai, einem japanischen Holztheater. Bilder im Großformat zu Lenas Traum  

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Bild, Praxishilfen, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Vielfalt, Einsamkeit, Kamishibai

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Sternsinger: Religionen der Welt

Sternsinger Magazin 3/2019
Warum gibt es eigentlich so viele Religionen auf der Welt? Und was haben die einzelnen Glaubensrichtungen gemeinsam? Wir stellen euch fünf der großen Weltreligionen vor: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus. Dazu haben wir Kinder aus Deutschland und aus der ganzen Welt gefragt, was ihr Glaube für sie bedeutet. Außerdem stellen wir euch die Goldene Regel vor, die zeigt, was alle großen Glaubensgemeinschaften miteinander verbindet. Zum Abschluss könnt ihr euer gesammeltes Wissen testen, denn es erwartet euch eine spannende Rätselseite. Das Heft kann hier bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Medientyp: Fachinformation, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Weltreligionen, Judentum, Christentum, Fünf Säulen des Islam, Hinduismus, Buddhismus

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Begegnung mit Psalmen im Religionsunterricht – Bibelwerk

Unterrichtsschritte in einer 4. Klasse, Primarschule Mühlebogen, Schweiz
"In der 4. Klasse der Primarschule Mühleboden in Therwil gestaltete Jutta Achhammer Moosbrugger, die Religionslehrerin, gemeinsam mit Peter Zürn 6 Unterrichtseinheiten. Auf dem Lehrplan stand «eigene Gefühle wahrnehmen und ausdrücken können». Die grundlegende Haltung dabei war es, Gefühle nicht zu bewerten. Alle Gefühle sind richtig und dürfen sein. Ziel der Einheiten war es, die Sprache der Psalmen als Angebot für die Wahrnehmung und den Ausdruck von Gefühlen kennenzulernen und zu erproben. Dabei sollten gerade auch solche Gefühle Raum bekommen, die im gewöhnlichen Alltag der Kinder eher negativ besetzt sind oder gar tabuisiert sind, wie z.B. Wut, Zorn, Trauer, Verzweiflung, Aggressivität, Konkurrenz... Bieten die Psalmen Ausdrucksformen an, um auch mit solchen Gefühlen umgehen zu können?" (Einführung des SKB)

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Psalmen

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2018/2 Loccumer Pelikan: Jung und Alt

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Silke Leonhard editorial
GRUNDSÄTZLICH
Klaus Hurrelmann Die Sozialisation der Generation Y. Wie junge Leute Bildung, Beruf, Familie und Alltag managen
Petra Schulz Alt und Jung in der Bibel. Grundlinien
NACHGEFRAGT
Hannes Michl Krippenspiel Generationen übergreifend gestalten. Eine Projektidee für die Gemeindearbeit
Kirsten Rabe Ich erinnere mich an ihre strahlenden Augen, als wir nach einem Musicalbesuch nach Hause fuhren. Kirsten Rabe im Gespräch mit der Ergotherapeutin Angelika Dreier
Gert Liebenehm-Degenhard Jung und Alt gemeinsam: Ein Hort im Seniorenwohnstift
PRAKTISCH
Matthias Surall Gehört: Bob Dylan, Red River Shore
Kirsten Rabe Gesehen: Ein Mann namens Ove
Oliver Friedrich Gelesen: Einquartiert bei den Großeltern
Lena Sonnenburg Mehr davon erfahren, was es heißt, „alt“ oder „jung“ zu sein. Unterrichtsideen für die Grundschule
Michaela Veit-Engelmann Auf das Nichtgesagte hören. Ein Seminar für eine Altenpflegeklasse zum Umgang mit Sterbenden
Kirsten Rabe Pflege 4.0. Unterrichtsideen für die Jahrgänge 10-13
Frauke Laging, Willem Heins und Andreas Behr Mentorinnen und Paten in der Konfirmandenarbeit
Bianca Reineke „Mut mit Hut“. Eine Gottesdienstidee zur Feier des Übergangs von der Kita in die Schule
INFORMATIV
Ute Beyer-Henneberger Eure Alten sollen Träume haben, eure Jünglinge sollen Gesichte sehen (Joel 3,1). Bericht über einen intergenerationellen Dialog
Christiane-Barbara Julius Außerschulische Lernorte für den evangelischen Religionsunterricht
Birgit Riepe Balu und Du – Großes Engagement für kleine Persönlichkeiten
Corinna Deutsch Außerschulische Lernorte für den Religionsunterricht finden. Die neue Website www.lernorte.kirche-schule.de
Marion Wiemann Jung und Alt im Film
Buch- und Materialbesprechungen

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Jugend, Alter

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Kinder haben Rechte (Lehrerheft)

Lehrerheft der Kindernothilfe
Kinderrechte sind in allen Bundesländern verpflichtender Bestandteil des Unterrichts in der Grundschule und Sekundarstufe I. In diesem Unterrichtsmaterial stehen Kinder als Handelnde im Mittelpunkt. In vier Bausteinen werden stark am Erleben und Tun orientierte Zugänge zu den Inhalten der UN-Kinderrechtskonvention geschaffen. Das Heft steht als Download zur Verfügung, kann aber auch im Shop der Kindernothilfe bestellt werden. Zielgruppe: Klasse 3 - 6

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Kinderrechte, Ruanda, Globales Lernen

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Wandelfibel

Wegweiser*in für ein zukunftsfähiges Leben
Diese Broschüre gibt viele praktische Tipps zu nachhaltigem Leben, Umweltschutz und Konsum, verweist auf viele Organisationen, die sich für Frieden, Umwelt und Demokratie einsetzen sowie entsprechende Internetseiten und Literatur.  Sie macht sozusagen einen "Rundumschlag". "Zeit ist ein ganz wichtiger Faktor in unserem Leben - sich Zeit zu nehmen, um Wandel zu gestalten. Denn der Wandel wird kommen, entweder by design oder by desaster. Entweder, indem wir den Karren vor die Wand fahren oder Wege in eine sozial-ökologische Transformation selbst gestalten. Dieses Büchlein lädt durch Inspirationen für ein zukunftsfähiges Leben dazu ein, dass wir den Wandel gemeinsam verwirklichen können – es zeichnet erste kleine Schritte und gibt Tipps zur Vernetzung, zum gegenseitigen Austausch und andere spannende Einblicke für ein gutes Leben für alle." (Auszug aus der Einleitung)  

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Zukunft, Nachhaltigkeit, Ökologie, Eine Welt, Ressourcen, Konsum, Kleidung, Kosmetik, Wohnen, Garten, Umweltschutz

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Fotobox: Schnappschuss mit mir und dir

10-Minuten-Übung
Die „Fotobox“ ist ein kleines Foto-Projekt, das sich gut für den Abschluss oder den Beginn des Schuljahreseignet. Die Schülerinnen und Schüler wählen sich je nach Motto einen oder mehrere Mitschüler*innen für einen Schnappschuss und lassen sich gemeinsam fotografieren.

Artikel von 23219, Gerda Gertz

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Fotografie, Schuljahresbeginn, Schuljahresende

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Unterrichtsmaterial über Wasser für die Grundschule

Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen
Wie viele Liter Wasser braucht man, um ein Kilo Äpfel anzubauen? Und für einmal duschen? Wir verbrauchen jeden Tag viele Liter Wasser, nicht nur als Durstlöscher. Jede*r von uns hat das Recht auf sauberes und sicheres Wasser, das zu Hause immer verfügbar ist, wenn wir es brauchen. Aber wusstet ihr, dass jede*r von uns auch das Recht auf eine Toilette hat? Viele Menschen, gerade in den ländlichen Gebieten Afrikas, haben leider weder Zugang zu Wasser noch zu einer Toilette. Die Hintergrundinformationen erklären, was dagegen getan wird, warum dreckiges Wasser krank macht und vieles mehr. Die Aufgaben und Fragen der Arbeitsblätter beschäftigen sich tiefer gehend mit den Themen Wasserverbrauch und –verteilung. Das Heft kann kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Wasser, Ökologie

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Hurraki ist ein Wörterbuch für Leichte Sprache

Hauptseite des Wörterbuchs
Viele Menschen reden umständlich. Nicht jeder versteht das. Die Wörter bei Hurraki soll jeder verstehen können. Niemand soll ausgegrenzt werden. Alle haben ein Recht auf Information. Hurraki ist kostenlos. Hurraki ist für alle. Jeder darf die Wörter lesen. Jeder kann mitmachen.

Medientyp: Fachinformation, Praxishilfen, Anforderungssituation, Erzählung

Schlagworte: Leichte Sprache

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Mensch, wo bist Du?

Gemeinsam gegen Judenfeindschaft - BLICKPUNKT Schule und Gemeinde
Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) veröffentlicht jährlich ein Themenheft. In diesem Jahr gibt es dazu eine Beilage  "Schule und Gemeinde". Ein Lehrer/-innen-Team aus dem Kreis Recklinghausen bietet Ideen und Anregungen an, wie das Jahresthema in der Schule aufgegriffen werden kann. Zusätzlich stellen Vikar/-innen neben einer weiteren Unterrichtsstunde drei Bausteine vor, die Anregungen für die Gemeindepraxis und Jugendarbeit bieten: ein Interview, zwei Radioandachten und einen Predigtvorschlag. Von einfachen Bausteinen bis zu umfangreicheren Projekten wird aufgezeigt, wie in verschiedenen Schulformen und auch fächerübergreifend gearbeitet werden kann. Dabei reicht das inhaltliche Spektrum von Antisemitismus über Gedenken bis zu Rassismus. Berücksichtigung finden nicht nur Fächer wie Geschichte oder Religion, sondern auch Pädagogik, Deutsch, Kunst, Sport oder Rechtskunde.

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Projektplanung

Schlagworte: Antisemitismus, Rassismus, Gedenken, Judentum, Christentum, Reichspogromnacht, Vorurteil, Dietrich Bonhoeffer, Nürnberg, Gesetz, Israel, Staatsgründung

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Fotogen: Religion im Schulleben

Diese 8 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 4/17 - Über den Religionsunterricht hinaus".
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die einzelnen Fotos können auch gesammelt und dann zu einem individuellen (Wunsch?) Bild von Religion in meiner der Schule zusammengestellt werden. Bild 1: Wegweiser Bild 2: Lernen unter dem Kreuz? Bild 3:  Berge versetzen Bild 4: Schöne ev. Schule Bild 5: Schulseelsorge Bild 6: Gemeinsam in die Kirche Bild 7: (Muslimisches) Mädchen Bild 8: Was ist der Mensch? Zur Startseite von "fotogen"  

Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Schule, Schulseelsorge, Religionsunterricht, Menschenbild

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Fotogen: Erzählen

Diese 6 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 1/18 - Erzähl mir was - Gute Geschichten kreativ erzählt"
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung in dem Thema "Erzählen" verwendet werden.

Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Erzählen, Selfie, Mühle, Zelt

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Fotogen: Christologie

Diese 7 Fotos gehören zu dem Heft RPI Impulse 2/18 "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen! Christologie im Religionsunterricht"
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung in dem Thema "Christologie" verwendet werden.

Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Christologie, Kreuz

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Fotogen: Digitales Lernen

Diese 7 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 3/18 - Digitale Kompetenz vermitteln"
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung in dem Thema "Digitales Lernen" verwendet werden.

Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Digitalisierung, Schreibmaschine, Hand, Segen, Roboter, Server

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Fotogen: Schöpfung

Diese 10 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 2/19 - Wunderbar Verwundbar"

Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls in dieser WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung verwendet werden.
  • Foto 1   Ohne Limit?
  • Foto 2   „Urgewalt“
  • Foto 3   „Ehe denn die Berge wurden …“
  • Foto 4   Ebenbild?
  • Foto 5   Schnee(kanonen)
  • Foto 6   Staunen
  • Foto 7   Eisbären im Grünen
  • Foto 8   Regenbogen
  • Foto 9   „Baum ab …“
  • Foto 10 Mehr als die Erde
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Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Schöpfung, Berg, Natur, Eisbär, Baum, Menschenbild, Regenbogen, Erde, Schneekanone

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Fotogen: Auferstehung

Diese 9 Fotos gehören zu dem Heft "RPI Impulse 1/2019 - Mehr Hoffnung wagen"
Zu den Bildern finden Sie jeweils einen kurzen Impuls als WORD Datei. Die Fotos können zusammen auch z.B. als Einstieg (Was haben diese Fotos wohl gemeinsam?) oder Ergebnisssicherung verwendet werden.

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Artikel von 18858, Peter Kristen

Medientyp: Medien, Bild

Schlagworte: Auferstehung, Tür, Weg, Grabstein

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Anfangsunterricht in den ersten Wochen der Schulzeit

Unterrichtsvorschlag des RPZ St. Ingberg
Religionsunterricht zu Beginn der SchulzeitSchülerinnen und Schüler haben bereits vom Beginn des 1. Schuljahres an ein Anrecht auf religiöse Bildung. Der Religionsunterricht darf deshalb nicht im Blick auf andere angeblich vordringliche Bildungsaufgaben der Schule abgewertet werden oder gar ausfallen.Auch der Religionsunterricht trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler in ihrer neuen Umgebung und angesichts neuer Regeln und Aufgaben ankommen und sich emotional aufgehoben fühlen.Schon in den ersten Wochen dürfen Schülerinnen und Schüler die Erfahrung machen, dass jede/ jedervon ihnen Wichtiges in den Unterricht einbringen darf und kann. Es versteht sich von selbst, dass der Übergang von einem mehr spielerischen Lernen zu einem aufgabenorientierten Arbeiten mit kleinen Schritten und behutsam organisiert wird. In dieser Beziehung nehmen die Rituale des Religionsunterrichts eine wichtige Rolle ein. Sie rhythmisieren die Unterrichtsstunde und geben den Schülerinnen und Schülern Sicherheit und Klarheit bezüglichderErwartungen, die an sie gestellt werden.

Artikel von 14994, Horst Heller, 39780, Nadine Klimbingat

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Anfangsunterricht, Schulanfang

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Ein Kleiner kommt groß raus - David

Ausstellungsideen, entwickelt in der Lernwerkstatt des RPI Loccum
Bei den Geschichten um David handelt es sich um sehr umfangreiches Material. Unsere Auswahl beabsichtigt, den Kindern die Gestalt des David auch in seiner Vielschichtigkeit und sogar Widersprüchlichkeit nahe zu bringen. Bei allem Heldenhaften soll der Mensch David sichtbar bleiben, der Mensch, in dem sich jede und jeder wieder findet: Stark und schwach, mutig und ängstlich, zweifelnd und vertrauensvoll. Es geht auch darum, mit den Kindern zu bedenken, wie Macht verantwortlich wahrgenommen werden kann und wie man sie andererseits auch missbrauchen kann.

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Lernstationen

Schlagworte: David (Israel, König), Held, Mut, Angst, Schuld, Psalmen

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Gemeinsam für Afrika: Unterrichtsmaterialien

Überblick über das Angebot des Portals
Sie sind Lehrkraft und möchten im Unterricht Afrika behandeln? Hier finden Sie sorgfältig konzipierte und kostenfreie Unterrichtsmaterialien. Es gibt:

  • 39 Unterrichtsmodule (Die flexiblen Unterrichtsmodule für Afrika in der Schule umfassen differenzierte Hintergrundinformationen, Arbeitsblätter für den praktischen Unterricht, ein Role Model das Handlungsoptionen für Schüler*innen aufzeigt und ein Projektbeispiel aus Afrika)
  • Einen Mode-Koffer (Über das Thema Mode wird den Schüler*innen ein differenzierteres Bild des afrikanischen Kontinents, verschiedener kultureller Aspekte und wirtschaftlicher Begebenheiten vermittelt. )
  • Einen Afrika-Koffer (Im Koffer finden sich vielfältige Lernangebote wie Musikinstrumente, Mode-Artikel, Lernspiele, Literatur, DVDs und Giveaways.)
Angeboten werden ebenfalls einige Lernspiele: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/bildungsarbeit/afrika-spiele/
  • Quiz #Spurensuche (Das Online-Quiz testet unser Wissen über Afrika und zeigt auf, was uns mit vielen Ländern in Afrika verbindet. Ein Highscore zeigt an, wer bisher am erfolgreichsten war.)
  • Gruppenspiel Spurensuche Afrika (Ein Kartenspiel für Familie, Freunde oder Schulklassen. Auf der Spurensuche findet man heraus, wie eng unsere Lebenswelt mit der des afrikanischen Kontinents verbunden ist.)
  • Vernetzungsspiel Afrika-Europa (Das Vernetzungsspiel veranschaulicht Verbindung zwischen den beiden Kontinenten auf einer großen Plane und eignet sich ideal für Straßenfeste, Festivals oder Schulveranstaltungen.)
Außerdem wurden drei Videos mit YouTuberin Ischtar Isik zu drei Konsum-Themen erstellt: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/was-verbindet-dich-mit-afrika-videos/    

Medientyp: Vorbereitung, Projektplanung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Afrika, Baumwollfaser, Schokolade, Schrott, Mode

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Frieden - Jedes Leben zählt

Unterrichtsmaterialien zum Thema Frieden für die Grundschule
Das Themenheft umfasst folgende Inhalte:

  • Was ist eigentlich Frieden?
  • Krieg
  • Friedensvisionen
  • Friedliches Miteindander

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Frieden

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Voller Erwartungen auf die neue Schule

Den Übergang bewältigen mit der Geschichte von Jakob
„Die letzten Wochen in der 4. Klasse sind von dem bevorstehenden Übergang in die weiterführende Schule geprägt. Auch im Religionsunterricht sprechen die Kinder darüber, an welchen Schulen die einzelnen angenommen worden sind, wie die schulischen Wege weitergehen werden. Welche Kompetenzen brauchen die Schülerinnen und Schüler, damit sie den Übergang gut schaffen und bewältigen lernen? Was kann ihnen helfen, mit ihren Erwartungen, aber auch mit ÄEnttäuschungen und Niederlagen gut umzugehen? Was kann der Religionsunterricht vermitteln? Was kann er den Kindern mitgeben, das sich – hoffentlich – als tragfähig erweist?“ Unterrichtseinheit von Anne Klaassen.

Artikel von 1680, Anne Klaaßen

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Abschied, Jakob, Kompetenzorientierung, Übergang, Jakob (Erzvater)

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Kinder aus aller Welt berichten

Frieden machen - gemeinsam Frieden erleben
Auf dieser Seite berichten Kinder aus verschiedenen Ländern aus ihrem Alltag, ebenso geflüchtete Kinder, die in Deutschland leben. Es wird erklärt, was ein interreligiöser Dialog ist und welche Bedeutung er für den Frieden hat - und für die Klasse gibt es eine 'Friedensmaschine'.

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Frieden, Kinder, Flüchtling, Fremd

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UBUNTU - gemeinsam sind wir stark!

Unterrichtsprojekt
"Immer lauter wird der Ruf nach Unterrichtshilfen, die ein gutes soziales Klima in der Klasse unterstützen und so auch längerfristig der Gewaltprävention dienen. Es gilt, Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, soziale Kompetenzen zu entwickeln, indem das gemeinsame Leben vor Ort als Chance zum nachhaltigen Lernen begriffen und genutzt wird. Dabei spielt eine große Rolle, wie die Beziehungen im konkreten Alltag – auch die zwischen Lehrenden und ihren Schülerinnen und Schülern – gelebt und gestaltet werden. Darüber hinaus gilt es, dem sozialen Lernen insgesamt Bedeutung einzuräumen und ihm somit Zeit einzugestehen." Ein zweitägiges Grundschulprojekt.

Artikel von Beate Peters

Medientyp: Medien, Bild, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Projektplanung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gemeinschaft, Gewaltprävention, Gewalt

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Echt stark!

Unterrichtsvorschlag
Die kostenlosen Unterrichtsmaterialien für die Primarstufe helfen, die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl von Schülerinnen und Schülern zu stärken und ihre Problemlösefähigkeit zu verbessern. Konkrete praktische Übungen stehen dabei im Vordergrund "Für Kinder ist es wichtig, auch das Neinsagen zu lernen. Sie sollten in der Lage sein, selbst Grenzen zu setzen, wenn sie in eine für sie unangenehme Situation geraten. Ziel der Unterrichtsmaterialien ist es, Persönlichkeit und Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken und ihre Problemlösefähigkeit zu verbessern." Unterrichtsvorschläge zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur Suchtprävention von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Präsentation, Text/Aufsatz, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gewaltprävention, Gewalt, Konflikt, Konfliktbewältigung, Sucht

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Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH

Stiftung zur Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen können und eine demokratische Kultur des Miteinanders erleben und erlernen. Deshalb bindet die DKJS Eltern, erwachsene Begleiter und Institutionen in ihre Programme mit ein und stößt an „neuralgischen Punkten“ Reformprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder lokalen Jugendpolitik. Die Programme und Projekte der DKJS geben praktische Antworten auf drängende Fragen im Kinder- und Jugendbereich. Lösungen werden nie isoliert gesucht, sondern mit Blick auf alle Lebensbereiche junger Menschen und gemeinsam mit Pädagogen, Verwaltungen, Unternehmen, Wissenschaftlern und den Jugendlichen selbst. Gemeinsam mit der "Entwicklungsagentur für Ganztagsschulen" (www.ganztaegig-lernen.org) organisierte sie den jährlich stattfindenden Ganztagsschulkongress in Berlin durchgeführt.

Medientyp: Medien, Internetportal

Schlagworte: Kinder, Ganztagsschule, Pädagogik, Stiftung, Schulentwicklung

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Was bedeutet Kirche?

Erklärfilm aus der Reihe "Katholisch für Anfänger" (Dauer 01':35'')
Es geht darum, anderen von Jesus und seiner Botschaft zu erzählen und sich um die zu kümmern, denen es schlecht geht und gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Vom Griechischen (kyriakos - zum Herrn gehörig) abgeleitet, bedeutet es, dass sowohl die Gemeinde, wie auch das Gebäude, das Gotteshaus, zu Gott gehören.

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Kirche, Katholische Kirche

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Aufeinander zugehen

Christliche und islamische Geschichten, Lieder und Ideen für die interreligiöse Begegnung in Kita und Schule

Buchempfehlung:

Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen Christliche und islamische Geschichten, Lieder und Ideen für die interreligiöse Begegnung in Kita und Schule

Autorenteam: Saida Aderras, Beate Brauckhoff, Reinhard Horn, Michael Landgraf, Ulrich Walter Kontakte Musikverlag Lippstadt ISBN 978-3-89617-310-2 128 Seiten     19,80 € Dazu bietet die ausführliche Besprechung von Manfred Spieß Anregungen für den unterrichtlichen Einsatz.

Artikel von 14991, Michael Landgraf

Medientyp: Medien, Zeitschrift/Buch

Schlagworte: Interreligiöses Lernen, Lieder

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"Ernährung - Nahrungsmittelproduktion und -handel"

MISEREOR-Lehrerforum Nr. 101
Kaum ein anderes schulisches Thema bietet so viele Lebensweltbezüge wie das der Ernährung. Alle Schülerinnen und Schüler können ihre eigenen Erfahrungen einbringen und an diese anknüpfen.  In diesem Lehrerforum machen wir Ihnen Vorschläge für die Umsetzung sowohl in Grundschulen als auch in weiterführenden Schulen. Das Heft wird zum freien Download angeboten. Die Materialien enthalten Unterrichtsvorschläge.Inhaltlich geht es um die Globalisierung und Probleme mit der Lebensmittelversorgung.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Bild, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung

Schlagworte: Essen, Lebensmittel, Globalisierung, Afrika, Brasilien, Ernährung

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Aufeinander zugehen - gemeinsam Schätze teilen

Interreligiöses Arbeitsbuch für Kita und Grundschule
Buchtitel: "Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen Christliche und islamische Geschichten, Lieder und Ideen für die interreligiöse Begegnung in Kita und Schule." Christliche und muslimische Autorinnen und Autoren haben dieses Praxisbuch gemeinsam entwickelt. Mehr dazu in der Buchempfehlung von Manfred Spieß.  

Artikel von 15027, Manfred Spieß

Medientyp: Medien, Zeitschrift/Buch

Schlagworte: Abraham, Mose, Josef (Erzvater), Jona, Weihnachten, Interreligiöses Lernen

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Einschulung als neue Kasualie?

Arbeitsstelle Gottesdienst Zeitschrift der Gemeinsamen Arbeitsstelle für gottesdienstliche Fragen der Evangelischen Kirche in Deutschland 1/2006

Die Einschulung ist eine einschneidende biografische Zäsur. Gottesdienste, die den Übergang in den „Ernst des Lebens“ begleiten, gewinnen derzeit so stark an Bedeutung, dass zu fragen ist, ob mit ihnen eine „neue Kasualie“ ins Spiel kommt.
Das Heft widmet sich dieser Frage in folgenden Abschnitten:
Thema
  • Einschulung als Kasualie, Seite 5
  • Gottesdienst zur Einschulung, Seite 16
  • "Mama, Herr D. hat mich gesegnet", Seite 27
  • "Und er nahm die Kinder in seine Arme...", Seite 36
Impulse
  • Der liebe Gott und die Gummibärchen, Seite 42
  • Halt geben und Offenheit wahren, Seite 46
  • Schulentlassung, Seite 54
  • Segen empfangen, Gottesdienst zur Verabschiedung aus dem Kindergarten, Seite 61
  • Segnen beim Schritt über die Schwelle, Seite 65
  • Goldene Steine und Engelträume, Gottesdienst zur Einschulung unter Berücksichtigung multireligiöser Anforderungen, Seite 72
   

Medientyp: Fachinformation, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf

Schlagworte: Schulgottesdienst, Einschulung

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Hiob - welche Themen hält das Buch für Kinder bereit?

Unterrichtsideen
Das Interesse von Kindern am Religionsunterricht wächst oft genau da, wo die Geschichten sich nicht einfach mit dem "lieben Gott" in Einklang bringen lassen. Hier können sie ihre eigenen, ganz persönlichen Fragen einbringen. Hier sind die Ecken und Kanten, die sie aus ihrem eigenen Leben kennen. Hier entdecken sie ungelöste Probleme, die wie die eigenen Probleme nicht immer einfach und glatt, manchmal gar nicht zu beantworten sind. Das Buch Hiob bietet einen Anknüpfungspunkt für Gespräche mit Kindern zu diesem Thema.

Artikel von Lena Kuhl

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Hiob, Theodizee

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Umgang mit Vielfalt

Unterrichtsmaterialien zum Wettbewerb des Bundespräsidenten "Eine Welt für Alle"
Jährlich schreibt der Bundespräsident unter der Website "Eine Welt für alle" einen Wettbewerb aus. Zu diesen Wettbewerben gibt es ausführliche Materialien für den Unterricht, im Jahr 2015/16 war dies zum Themenbereich Umgang mit Vielfalt "Unterschiede verbinden - gemeinsam einzigartig!" Das Heft zum Wettbewerb für die Klassen 1 - 6 Das Heft zum Wettbewerb für die Klassen 7 - 13 Die Seite dieses Wettbewerbs ist eine richtige Fundgrube zum Thema "Eine Welt"! Um die Schätze zu heben, muss man allerdings etwas Zeit mitbringen: Vielfalt ist angesagt.

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Vielfalt, Interkulturelles Lernen, Eine Welt

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Evangelium in Leichter Sprache

Lesungen der kath. Kirche an Sonn- und Feiertagen
Die Bibel in leichter Sprache. Eine Projekt für die sonntägliche Lesung der Evangelien in der Katholischen Kirche. Erarbeitet werden die biblischen Geschichten vom Katholischen Bibelwerk Stuttgart, der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Sr. Paulis Mels gemeinsam getragen wird. Hier können die inzwischen zahlreichen biblischen Geschichten nach Bibelstellen gesucht werden: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/bibelstellen  

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Evangelium, Markusevangelium, Matthäusevangelium, Lukasevangelium, Johannesevangelium

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zeitspRUng 2018/1 - Vorbilder

Zeitschrift für den Religionsunterricht in Berlin & Brandenburg
Vorbilder prägen: welche Einsichten wir gewinnen, wie wir uns im Leben einbringen, wie wir mit unserem Körper und unseren Bedürfnissen umgehen, welche Lebensentwürfe wir entwickeln - das alles kann sich an Vorbildern orientieren, die in unserem Leben eine Rolle spielten. Das religionspädagogische Zeitschrift der EKBO "ZeitspRUng" widmet die Ausgabe 1/2018 diesem Thema mit folgenden Artikeln:

Unterricht

"local heroes" per e-learning kennenlernen - Ein Lernbericht, Seite 4 Jesus als Vorbild? Eine Unterrichtssequenz (nicht nur) für die 4. Klasse, Seite 12 Maria - Bild, Vor-bild, oder Vorbild des Glaubens? Seite 15 "Bigger than life" - Lebensgeschichten im Film, Seite 20 Widerstand als Vorbild - Der Protest gegen die Sprengung der Garnisonskirche Potsdatm, Seite 26 Held der Nacht, Retter des Morgens - Wahrer Mensch und wahrer Gott Jesus, der Christus als Anlass für biografische Entdeckungen, Seite 28

Hintergrund

Nur noch kurz die Welt retten! Lernen an Vorbildern heute, Seite 35 Heroische und postheroische Gesellschaften - Die Vorstellung von Helden, Seite 38 Biblische Vorbilder - Zur Nachahmung empfohlen? Seite 40  

Artikel von ,

Medientyp: E-Learning, Online Lesson, Fachinformation, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Vorbild, Maria, Jesus Christus, Widerstand, Garnisonkirche

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"Ein Regenbogen"

Lied des Monats April 2018 von Kurt Mikula
Kurt Mikula schreibt dazu: 'Hier findest du zum Lied “Ein Regenbogen” das MP3, das Playback, ein Mitsing-Video und die Noten. Ebenso findest du Druckvorlagen für Regenbogen-Medaillen und Regenbogen-Buttons. Du bist eingeladen, die Materialien zu nützen, die hier eingestellt sind.'  

Artikel von 239, Kurt Mikula

Medientyp: Medien, Audio, Gebet/Lied, Video

Schlagworte: Regenbogen, Himmel, Leben, Freude, Freund, Leid, Einsamkeit

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CHI RHO - Das Geheimnis

Website zur TV-Reihe
Der Vater der 12jährigen Cora, ein berühmter Restaurator und Bibel-Experte, verschwindet eines Tages spurlos. Cora setzt alles daran,ihn wiederzufinden. Mit Hilfe eines magischen Zeitreisewürfels reist sie in die antike Welt der Bibel, um ihren Vater und die Heilige Schrift zuretten. Unterwegs schließt sie Freundschaft mit Habib, einem Jungen aus der Zeit Jesu, der ihr zur Seite steht, was immer auch passiert.Gemeinsam mit dem Eulerich C.T. und den Wonderers versuchen sie, dembösen Hreel das Handwerk zu legen. - Biblische Inhalte im Zeichentrickfilm mit weiteren Medien. Bildquelle: KiKA

Artikel von Roland Rosenstock

Medientyp: Medien, Internetportal

Schlagworte: Bibel

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Autofasten

Portal
Die Bistümer Trier, Mainz und Speyer, der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, die Evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz laden für die Fastenzeit gemeinsam mit der katholischen Kirche im Großherzogtum Luxemburg zum AUTOFASTEN ein.

Medientyp: Fachinformation, Medien, Internetportal, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Fasten, Auto

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Gemeinsam unterwegs

Ein Sternsingerlied
Für den Monat Januar 2018 stellt Kurt Mikula ein Sternsingerlied zur Verfügung, mit MP3, Playback, Mitsing-Video, Noten und Text. Außerdem Materialien zur Sternsingeraktion und den Videofilm zur Sternsingeraktion: Willi in Indien.

Artikel von 239, Kurt Mikula

Medientyp: Medien, Audio, Gebet/Lied, Video

Schlagworte: Sternsinger

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"So könnte es Weihnachten werden"

Ein Lied von Kurt Mikula

Hier findest du zum Weihnachtslied "So könnte es Weihnachten werden" das MP3, das Playback, die Noten und den Text und eine Bastelanregung für eine Zündholzschachtelkrippe und das gleichnahmige Weihnachtsspiel. Du bist eingeladen, die Materialien zu nützen, die hier eingestellt sind.                                                                Kurt Mikula
 

Artikel von 239, Kurt Mikula

Medientyp: Medien, Gebet/Lied, Video, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Weihnachten, Nächstenliebe, Einsamkeit, Gemeinschaft

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In der Gemeinschaft zusammenleben

Biblische Geschichten
Der evangelische Pfarrer und Prof. em. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage Erzählvorschläge zu biblischen Geschichten mit religionspädagogischen und fachlichen Hinweisen. Dazu kommen zahlreiche Erzählungen zu kirchengeschichtlichen Themen. In diesem Beitrag liefert Frieder Harz Episoden aus dem AT und NT, die geeignet sind, um das Thema Gemeinschaft zu erarbeiten: - Füreinander Verantwortung übernehmen: 1.Mose 13 (Abraham sorgt für Lot) - Gemeinsam gute Regeln für das Zusammenleben finden: 2. Mose 20 (Mose und die Gebote) - "Ich will aber!" - Wo sind Grenzen für den eigenen Willen? (Salomos Urteil, 1. Könige 3,16ff.) - Josefs Engel - Mit Engelsbotschaften nimmt Josef seine Verantwortung für Maria und das Jesuskind wahr (Matthäus 1) - Zachäus findet wieder zurück in die Gemeinschaft (Lukas 19) - Den anderen sehen, wir er wirklich ist - Wer ist arm, wer ist reich? Beobachtung am Opferkasten: Das "Scherflein der Witwe" (Markus 12,41-44) - Freundlichkeit kann Hass überwinden (Matthäus 5,41) - Vorurteile überwinden: Jesus und der Hauptmann von Kapernaum (Matthäus 8) - Maria und Martha - Für Begegnungen Zeit haben (Lukas 10,38-42) - Im Teilen Gemeinschaft erleben - Speisung der Vielen (Markus 6,30ff.) - Der Mann mit der lahmen Hand findet zurück in die Gemeinschaft (Markus 3,1-6) - Trennendes überwinden: Heilung des Gelähmten (Markus 2) - Ausgegrenzt Sein nachempfinden und neue Gemeinschaft als Geschenk erleben - Heilung des Aussätzigen (Markus 1,40-44) Menachem findet seine Stimme - Heilung des Taubstummen (Markus 7,31-36) - Von der Gemeinschaft ausgeschlossen und wieder in sie aufgenommen - Heilung des Bartimäus (Markus 10,46-52) Gemeinsam an einem Tisch - das Abendmahl am Gründonnerstag (Markus 14,12ff.) Jesus und die Kaisersteuer (Markus 12,13ff.) - Ausgebliebene Gäste - Jesu Gleichnis vom Gastmahl (Lukas 14,1ff.) Jesus macht sich zum Diener - und wäscht seinen Jüngern die Füße (Johannes 13) - Ausgegrenzt sein und wieder dazugehören - Heilung der Frau mit dem gekrümmten Rücken (Lukas 13) - Zur Gemeinschaft dazugehören - Das Gleichnis vom verlorenen Schaft und dem guten Hirten (Lukas 15) - Was ist gerecht? Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20) - Vom Bekommen und Weitergeben - Das Gleichnis vom 'Schalksknecht' (Matthäus 18) - Vom Hinschauen und Handeln; Umgang mit Regeln; Empathie und Aufmerksamkeit - Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10) - Gemeinschaft mit dem auferstandenen Jesus Christus: Der Weg nach Emmaus (Lukas 24) - Gemeinschaft mit Jesus Christus bleibt auch in dessen Unsichtbarkeit lebendig: Himmelfahrtsgeschichte (Apostelgeschichte 1) - Freude an der wachsenden Gemeinschaft im Glauben: Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte 2) - Ausgrenzung des Fremden wird überwunden: Der Kämmerer aus Äthiopien wird freundlich aufgenommen (Apostelgesch. 8,26-39) - Neue Zugehörigkeit und Gemeinschaft erleben: Lydia aus Philippi (Apostelgeschichte 16,12-15) - Gemeinschaft macht stark - 1. Korinther 12

Artikel von 249, Frieder Harz

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Gemeinschaft

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Freundschaft

Biblische Geschichten
Homepage vom Frieder Harz, evang. Pfarrer, Prof.i.R., bis 2009 an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg. Seit vielen Jahren mit Fortbildungen, Büchern und Artikeln im Bereich der religiösen Erziehung und Bildung im Elementarbereich tätig. Der evangelische Pfarrer und Prof. em. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage Erzählvorschläge zu biblischen Geschichten mit religionspädagogischen und fachlichen Hinweisen. Dazu kommen zahlreiche Erzählungen zu kirchengeschichtlichen Themen. In diesem Beitrag liefert Frieder Harz Episoden aus dem AT und NT, die geeignet sind, um das Thema Freundschaft zu erarbeiten: - Freundschaft als wertvolles Geschenk: 1. Sam. 18 (David und Jonathan) - Freundschaft bedeutet, andere nicht im Stich zu lassen: Ruth - Freundschaft heißt, Freud und Leid miteinander teilen: Maria und Elisabeth (Lukas 1) - Freundschaft mit Jesus heißt, sich mit ihm gemeinsam auf Neues einlassen (Matthäus 4) - Zachäus erlebt das Geschenk der Freundschaft (Lukas 19) - Freundschaft mit anderen Menschen, mit Jesus, mit Gott: Heilung des Gelähmten (Markus 2) - Freundschaft entbehren müssen und neu genießen können: Heilung des Aussätzigen (Markus 1,44ff.) - Petrus verleugnet seinen Freund und gewinnt ihn neu: Mit Petrus in Jerusalem   

Artikel von 249, Frieder Harz

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Freundschaft, Jonathan, David (Israel, König), Rut, Zachäus, Aussätziger, Heilung des Gelähmten, Petrus, Verleugnung

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Wer bin ich? - Wer möchte ich gerne sein?

Biblische Geschichten
Der evangelische Pfarrer und Prof. em. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage Erzählvorschläge zu biblischen Geschichten mit religionspädagogischen und fachlichen Hinweisen. Dazu kommen zahlreiche Erzählungen zu kirchengeschichtlichen Themen. In diesem Beitrag mit dem Titel „Wer bin ich? - Wer möchte ich gerne sein?“ liefert Frieder Harz Episoden aus dem AT und NT, die geeignet sind, um das Thema zu erarbeiten: Gottes Versprechen stärkt Jakob aus seinem Weg in die Fremde (1. Mose 28) - Über eigene Gaben und Fähigkeiten nachdenken: 1. Mose 39 (Josefs Aufstieg vom Sklaven zum Minister) - Josua bekommt einen großen Auftrag (Josua 1) - Mit einer großen Zukunft vor Augen: 1. Samuel 16 (Davids Berufung und Salbung) - Das Spiel gelingt: 1. Samuel 16 (David musiziert vor Saul) - Die Gefahr bannen können: 1. Samuel 17 (David und Goliath) - Ester, die kluge und mutige Königin (Buch Ester) - Kleine werden groß - Die zunächst unbedeutende Maria bekommt ein großes Versprechen (Lukas 1) - Eine große Zukunft für Maria und Elisabeth (Lukas 1) - Die unbedeutenden Hirten von Bethlehem werden ganz wichtig (Lukas 2) - Der zwölfjährige Jesus beeindruckt die Gelehrten (Lukas 2) - Johannes der Täufer und Jesus haben große Aufgaben (Markus 1 / Matthäus 2) - Simon und Andreas werden von Jesus für Großes auserwählt (Matthäus 4) - Mit Enttäuschungen leben - Jesus findet in Nazareth keine Beachtung (Markus 6,1-6) - Wichtig sein, Wertschätzung erfahren, bei den Großen dabei sein dürfen, Enttäuschung überwinden - Jesus segnet die Kinder (Markus 10) -Maria und Martha - Für Begegnungen Zeit haben (Lukas 10,38-42) - Zachäus findet bei Jesus Beachtung (Lukas 19) - Was meine Hände für mich bedeuten - Jesus heilt den Menschen mit der lahmen Hand (Markus 3,1-6) - Lähmende Einsamkeit überwinden - Die Heilung des Gelähmten (Markus 2) - Jesus schenkt durch seine Nähe Wertschätzung und Anerkennung (Markus 1,40-44) - Sehen und Hören: Die Heilung des Bartimäus (Markus 10,46-52) - Wertschätzung erfahren, Stärke in sich spüren, aufrecht gehen können: Heilung der gekrümmten Frau (Lukas 13) - Enttäuschung über ausgebliebene Gäste - Jesu Gleichnis vom Gastmahl (Lukas 14,1ff.) - Verloren gehen und wieder gefunden werden: Das Gleichnis vom verlorenen Schaf und dem guten Hirten (Lukas 15) - Wertvolles als einen Schatz hüten und Freude am Wiedergefundenen: Das Gleichnis von der verlorenen Münze (Lukas 15) - Eigene Wege gehen: Das Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lukas 15) - Mit Misserfolgen zurecht kommen: Gleichnis vom Säen und Ernten (vom vierfachen Ackerfeld, Matthäus 13,1-9) - Wertschätzung erleben, die der ganzen Person gilt; mit Enttäuschungen leben: Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20) - Mit Petrus in Jerusalem: Das Wechselbad der Gefühle zwischen Erwartung und Enttäuschung, Angst und Hoffnung nachempfinden; Sich mit dem Tod Jesu und der Trauer seiner Begleiter auseinandersetzen - Jesus macht sich zum Diener und wäscht seinen Jüngern die Füße (Johannes 13) - Die Frauen am Ostermorgen und die Botschaft des Engels: Trauer verwandelt sich in neue Freude (Markus 16) - Der Weg nach Emmaus: Trauer verwandelt sich in Freude (Lukas 24) - Der Auferstandene begegnet Maria aus Magdala: Trauer verwandelt sich in neue Freude (Johannes 20,11-18) - Zum Boten Jesu Christi berufen, um sein Werk fortzusetzen: Himmelfahrtsgeschichte (Apostelgeschichte 1) - Von Mutlosigkeit zu neuer Begeisterung: Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte 2) - Von der Enttäuschung zu einer bereichernden Begegnung: Der Kämmerer aus Äthiopien (Apostelgeschichte 2) - Sicher auf neue Aufgaben zugehen: Paulus kommt nach Europa (Apostelgeschichte 16)

Artikel von 249, Frieder Harz

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Identität, Jakob, Josef (Erzvater), Josua, David (Israel, König), Berufung, Salbung, Samuel, Saul, Goliath, Ester, Maria, Elisabeth, Bethlehem, Jesus Christus, Johannes der Täufer, Andreas, Petrus, Nazareth, Ablehnung, Kindersegnung, Martha, Zachäus, Wunder, Heilung, Anerkennung, Achtung, Bartimäus, Schatz, Verlorener Sohn, Acker, Arbeiter im Weinberg, Verleugnung, Dienst, Abendmahl, Auferstehung, Ostern, Ostermorgen, Maria Magdalena, Himmelfahrt, Kämmerer aus Äthiopien, Paulus

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Religion macht Kinder stark

Vortrag
Der evangelische Pfarrer und Prof. em. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage Erzählvorschläge zu biblischen Geschichten mit religionspädagogischen und fachlichen Hinweisen. Dazu kommen zahlreiche Erzählungen zu kirchengeschichtlichen Themen. Text eines Vortrags vom 21. September 2012 in Villigst.

Artikel von 249, Frieder Harz

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Religionspädagogik, Resilienz

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Interaktiver Adventskalender

Vorschlag für Elementarerziehung und Grundschule
"Der Kalender wird mithilfe der PowerPoint-Präsentation so gestaltet, dass die Zahlen des Deckblatts mit den passenden Folien verlinkt werden. So kann jede Folie individuell und kreativ bearbeitet und täglich "geöffnet" werden. Die einzelnen Seiten gestalten die Kinder gemeinsam mit der Pädagogin, dem Pädagogen. Den kreativen Umsetzungsmöglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt; hier finden individuelle Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten ihren Platz." (Bibernetz)

Medientyp: Medien, Präsentation, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Advent, Adventskalender

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Pixel Luther – das Projekt – Ein Schulprojekt zur Reformation

Spielgestaltung durch Schüler/innen
Pixel Luther ist ein Projekt im Rahmen des Religionsunterrichts. Gemeinsam gestalten Schülerinnen und Schüler ein einfaches Jump'n'Run-Spiel zu Luther und der Reformation.

Artikel von Tobias Schneider

Medientyp: E-Learning, Gamification

Schlagworte: Reformation, Reformationsjubiläum, Projekt, Online-Spiel

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2017|3 rpi-impulse 'Religion gemeinsam lernen'

Kooperation im Religionsunterricht
Die Situation des Religionsunterrichtes ändert sich. Evangelische und katholische Schüler und Schülerinnen werden immer weniger. Zum Religionsunterricht der christlichen Kirchen kommt der islamische Religionsunterricht hinzu. In Hamburg gibt es bereits ein religionsübergreifendes Unterrichtskonzept. Wie kann eine solche Kooperation funktionieren? Wo liegen Chanchen und Grenzen? Welche Rolle spielt die Konfessionalität der Lehrkraft? Welche Ideen und Modelle bewähren sich? Zur Beantwortung dieser Fragen möchte diese Ausgabe von rpi-impulse einen Beitrag leisten - wie gewohnt praxisorientiert.

EDITORIAL, Nadine Hofmann-Driesch, Christian Marker, Uwe Martini, Matthias Ullrich PERSONEN & PROJEKTE  - Es ist Zeit „Auf Wiedersehen!“ zu sagen und „Willkommen!“ und  Nächstenliebe schafft Klarheit - „Die Christen beten doch nur, wenn jemand stirbt!“ oder „Der hat das böse Allahuakbar-Wort gesagt!! HILFE!!!“ Zusatzmaterial: M1 Interreligiöser Obstsalat M2 Selbstprtrait Ich- Du - Wir M3 Kirchenglocken ud Ezan M4 Mindmap Gebet M5 Gebetshaltungen M6 Tabelle Gemeinsamnkeiten und Unterschiede M7 Mein Gebet M8 Gebet Ich kann im mer mt Gott sprechen M9 Gebetsanliegen und Gebete - Religionslehrerinnen und Religionslehrer erhielten ihre Vocatio @Weblink zum Artikel: https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/home/rpi-links/rpi-material/brillentuch/ GRUNDSATZARTIKEL - Bernd Schröder, Ist Religionsunterricht nach Art 7.3 GG zukunftsfähig? - Jan Woppowa, Zusammen ist man weniger allein - David Käbisch, Konfessioneller Religionsunterricht angesichts zunehmender Konfessionslosigkeit. Zwölf Thesen THEMATISCHE BEITRÄGE - Anke Kaloudis, Religionsunterricht wohin? @Weblinks zum Artikel: www.kinderfunkkolleg-trialog.de/themen/jesus  www.konfirmandenarbeit-ekkw-ekhn.de/downloads/06-apostolische-glaubenbekennt.pdf - Andreas Verhülsdonk, Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts – Anmerkungen zum neuen Bischofswort Zusatzmaterial: - Ungekürzter Artikel als Webversion - Felix Kerntke, Konfessioneller Religionsunterricht und die Konfessionalität der Religionslehrkräfte - Christoph Meier, Zur Situation des konfessionellen Religionsunterrichts in Rheinland-Pfalz @Weblink zum Artikel: www.vhrr.de/aktuelles-termine/positionspapiere-und-stellungnahmen-zum-ru-in-deutschland/ - Nurgül Altuntas, Berührungsängste abbauen und Begegnungen ermöglichen BEISPIEL-PROJEKTE - Christian Marker und Wolfgang Ritz, Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation - Anke Kaloudis, Lernen im Dialog - Marlis Felber und Brigitte Weißenfeldt, Maria – eine besondere Frau Zusatzmaterial: M1 Bildkarten und Erzähltetxte M2 Bibelstellen für Gruppenarbeit M3 Marien-Darstellungen der Kunst M4 Magnificat M5 Faltherz   M6 Zusatzinfos - Sophia Brand und Dagmar Ast, „Wie viel Paradies kann ich eigentlich ertragen?!“ Zusatzmaterial M1 Überblick Projekttage (Word) M2 Überblick Unterrichtstage (Word)  M3 Die Sehnsucht nach dem Anderswo (pptx) M4 Strukturanalyse zu Gen 2,4b-3,24 (Word) M5.0 Übersicht Stationen für die SuS (Word) M5.1 Jenseitsvorstellungen in der Antike (pdf) M5.2 Kunst Chagall Das Paradies (Word)    M5.3 Kunst Chagall Infos (Word)  M5.4 Kunst Chagall Leitaufgaben (Word)  M5.5 Kunst Skizze Chagall Paradies (Word)  M5.6 Musik Die Toten Hosen Infos (Word)  M5.7 Musik Die Toten Hosen Impulse (Word)  M5.8 Musik Die Toten Hosen Paradies (Word)  M5.9 Psychologie Texte (Word)  M5.10 Science Fiction (Word)  M5.11 Station Theologie (Word) M5.12 Walhalla Info (Word)  M5.13 Walhalla Arbeitsimpulse (Word)  M5.14 Zukunftswerkstatt Fragen Textzitate (Word) M5.15 Zukunftswerkstatt Gedicht (Word)  M5.16 Zukunftswerkstatt Sprüche  M5.17 Zukunftswerkstatt Zitate Paradies  M6 Film Gesprächsimpulse M7 Das Paradies Landart (ppp) - Patrizia Pascalis, „Ich bin doch keine Hure!“ – Weihnachten und der Koran Zusatzmaterial: M1 Bildunterschriften M2 Gespräch am Lagerfeuer M3 Texte: Lukas Evangelium und Maryam Sure   M4 Aufgaben und Vergleich: Lk 1&2 zu Sure 19 M5 Lösungen und Notizen zu den Aufgaben - Kristina Augst, Vergleich der Offenbarungen im Christentum und im Islam Zusatzmaterial: M1 Tafelbild Vergleich der Offenbarungen (Word) M2 Allah.jpg M3 Engel.jpg M4 Prophet Mohammed.jpg M5 Koran.jpg M6 Hadithe.jpg M7 Jwhw.jpg M8 Tora Lesender mit Kerzenleuchter,jpg M9 Jüngerinnen und Jünger.jpg M10 Jesus Christus der Rabbi.jpg M11 Bibelaufgeschlagen genau zwischen AT und NT.jpg M12 Wir wichtig ist (Word) M13 Was glauben (Word) - Birgit Kuhlmann, Der Hamburger Weg des Religionsunterrichts für alle – Aktuelle Perspektiven - Dennis Graham, Miteinander gerecht leben Zusatzmaterial: M1 Die Stadt des Einvernehmens M2 Informationsblatt für Lehrinnen und Lehrkräfte - Lisa Schätzlein und Ursula Alflen, Interreligiöser Dialog: Schüler begegnen den abrahamischen Religionen Zusatzmaterial: M1 Warum machen wir ein Projekt zum interreligiösen Dialog? M2 Exkursion zu den Gotteshäusern / Erfahrungsprotokoll M3 Gruppenpräsentationen M4 Bewertung M5 Evaluation PRAXIS TIPPS - Lit-Tipps  und Filme zum Thema / Bibelhaus / Reformation aktuell @Weblinks zum Artikel: - Themenportal http://blogs.rpi-virtuell.de/reformation/category/projekte/ - Kinderzeitmaschine http://www.kinderzeitmaschine.de/index.php?id=401&ht=6 - Befung http://www.kda-wue.de/fileadmin/mediapool/einrichtungen/E_kda/Veroeffentlichungen/KDA-Bund/2017_Themenheft_Arbeit_aus_Berufung.pdf - Impuls Reformation http://www.impuls-reformation.de/ - Spiel http://gott-neu-entdecken.ekhn.de/index.php?id=17606 - Schule www.schulprojekte-reformation.de - Twitter   https://news.rpi-virtuell.de/2017/03/07/95-thesen-luther-twittert/ - TIEFGANG | Soenke Krützfeld

Medientyp: Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Interreligiöses Lernen, Konfessionelle Kooperation, rpi-impulse

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Erzählungen zu Projekten und Anlässen

Sammlung biblischer Geschichten
Der evangelische Pfarrer und Prof.em. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage viele biblische Geschichten (aus dem AT und dem NT) mit religionspädagogischen und fachlichen Hinweisen sowie Erzählvorschlägen. In diesem Beitrag mit dem Titel „Projekte und Anlässe“ liefert er 30 Episoden aus dem AT und NT, die zu verschiedenen Projekten, Anlässen und Festzeiten im Jahreskreis passen:

Projekte, Anlässe, Festzeiten im Jahreskreis Projekte zu Themen der Natur:  Projekte zu kulturellen Themen:  Projekte zum Kirchenerkunden: Projekte zur Bibel Projekte zum Miteinander: Anlässe: Festzeiten im Jahreskreis    Advents- und Weihnachtszeit gestalten   Osterzeit gestalten   Erntedank
 

Artikel von 249, Frieder Harz

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Erzählung, Geschichte, Passion, Ostern, Kirchenbau, Abendmahl, Auferstehung, Himmelfahrt, Pfingsten, Advent, Weihnachten, Maria, Engel, Noah, Kain, Abel, Schöpfung, Gleichnisse, Umwelt Jesu, Sara, Abraham, Wunder, Tempel, Bibelübersetzung, Luther, Wartburg, Taufe, Jesus Christus, Überlieferung, Wasser, Bartimäus, Elija

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Perlenjahr

Ein Jahr mit den Perlen - Bilder und Geschichten
Ein sehr schönes Angebot für den Elementarbereich und die Grundschule! Die Autorinnen schreiben dazu: “Vielleicht kennen Sie die Perlenarmbänder, die “Perlen des Glaubens” oder “Perlen des Lebens” genannt werden. In den Perlen stecken Themen und Fragen, die Höhen und Tiefen, Stilles und Lautes, Gewaltiges und Zartes des Lebens aufscheinen lassen. An und mit den Perlen können Menschen jeden Alters das eigene Leben mit all seinen Facetten immer wieder neu in den Blick nehmen. Auf dieser Reise lernen Sie Isa und Lukas kennen. Mit den beiden gehen Sie durch ein Jahr. Es ist ein besonderes Jahr für die beiden, in dem sie den Perlen begegnen. Ihre Erlebnisse erzählen von besonderen Schätzen, von Freude und Traurigsein, von Abenteuerlust und Lebensfreude, vom Spielen und Streiten – von den Dingen, die im Leben von Bedeutung sind. In jedem Monat erleben sie eine neue Station auf der Reise und erkunden eine neue Perle. Diese Reise können Sie einerseits für sich selbst unternehmen. Vielleicht arbeiten Sie aber auch mit Kindern unterschiedlichen Alters und haben Lust, mit ihnen gemeinsam die Perlen zu entdecken. Alle Medien, die Sie auf dieser Seite finden, stehen unter einer Creative Commons Lizenz und dürfen für die eigene Arbeit verwendet werden.” Sie finden Geschichten, Bilder, Audios, Bastelanleitungen für ein Kamishi Bai u.a.m. Im Jahr 2020 sind Impulskarten neu dazugekommen.

Artikel von 16029, Simone Wustrack, Marina Rädiker

Medientyp: Medien, Audio, Bild, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Erzählung

Schlagworte: Glaube, Stille, Mandala, Bild, Perle

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Erntedank - Ein Fest der Sinne!

Familien feiern Kirchenjahr
"Erntedank ist ein Fest der Sinne! Die Farbenpracht und der Duft vomreifen Gemüse und Obst, die Freude über die geleistete Arbeit lässt das Staunen und die Dankbarkeit groß werden. Wir laden Sie ein, mit Spielen, Liedern, Gebeten, Basteleien oder einem Bibelgespräch diesen Dank über diese Fülle zum Ausdruck zu bringen." Katholische Kirche Vorarlberg

Artikel von Nägele, Matthias

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Erzählung

Schlagworte: Erntedank

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Aktion Schulstunde zur ARD-Themenwoche "Woran glaubst Du?"

Begleitend zur ARD-Themenwoche 2017 "Woran glaubst Du?" präsentiert die "Aktion Schulstunde" Filme, Projektideen und umfassende Unterrichtsmaterialien für den Schulunterricht rund um das Thema Glaube. Schwerpunktmäßig für Kinder der 3. bis 6. Klasse.
Mit drei kurzen Filmen gibt der kleine Philosoph Knietzsche Einführungen in die drei Schwerpunkt-Bereiche "Warum gibt es Glauben?", "Was ist Glauben?" und "Wie geht Glauben?". Die Filme können Sie herunterladen; sie sind für den Unterricht freigegeben. Im Mittelpunkt des Unterrichtsmaterials stehen das handlungsorientierte Lernen und die eigene Reflexion. Neben Rollenspielen, Bewegungsaufgaben und Basteleinheiten gibt es kurze Sachtexte und Porträts. Sie bieten lebensnahe Anregungen und Diskussionsstoff für die Schülerinnen und Schüler. Die Sachtexte sind optisch in zwei Bereiche untergliedert. Der erste blaue Teil des Textes ist als eigene, in sich abgeschlossene Sinneinheit mit einfachen, kurzen Sätzen verfasst. Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder einer schwächeren Aufmerksamkeit können so diesen ersten Abschnitt lesen. Zudem wurden zu den Sachtexten und Porträts Aufgaben in verschiedenen Differenzierungsstufen entwickelt: Die erste Aufgabe a) ist einfach gehalten. Sie ist immer mit dem ersten Teil des Textes lösbar. Die zweite Aufgabe b) basiert auf dem Verständnis des gesamten Textes. Darüber hinaus bieten weitere Aufgaben die Möglichkeit zu Transferleistungen. Alle Arbeitsblätter und Anregungen für kreative Aktionen können als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden.

INFORMATIONEN FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER

WARUM GIBT ES GLAUBEN?

http://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/c408496a-bec3-400e-964f-9d40600520cf_0fe105ac-11b2-4c9a-9c29-7ad0b641cac5.mp4 [accordion]

3.00 Min Knietzsche und der Glaube - FILMINFORMATIONEN

Manche Leute sagen: "Glaube kann Berge versetzen". Wer von etwas überzeugt ist, das man nicht sehen oder anfassen kann, der glaubt. Menschen glauben an unterschiedliche Dinge und manche wollen andere Menschen von ihrem Glauben überzeugen. Man kann an einen Gott, den Osterhasen oder Zauberer glauben – alles ist erlaubt. Am besten ist es jedoch, wenn man zuerst an sich selbst glaubt. Dann ist man stark genug, um sich von niemandem einen Glauben aufschwatzen zu lassen. Anleitung: Video als Download mit rechter Maustaste anklicken, "Ziel speichern unter" auswählen und speichern. DOWNLOAD (MP4, 12 MB)

DIE UNTERRICHTSMATERIALIEN - ZUM ANKLICKEN, AUSDRUCKEN UND HERUNTERLADEN

Ein Mädchen steht an der Tafel (Quelle: rbb, Fotolia/drubig-photo) Mach dich schlau! Warum glauben Menschen | Arbeitsblätter Interview: Glaube und Hoffnung | Arbeitsblätter Religionen im Altertum | Arbeitsblätter Was denkst du Was denkst du? Spuren auf deinem Lebensweg Glauben gibt Halt Mein Paradies Macht was zusammen! Rollenspiel: "Ich glaube dir, ich glaube dir nicht." Umfrage: Wer glaubt was? Lebensregeln [/accordion]

WAS IST GLAUBEN?

http://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/031f19dc-fb09-402d-b0a3-1a53ba709bf0_e1d8167f-0f1f-429e-8c74-791069a4fc2c.mp4 [accordion]

03:06 Min Knietzsche und die Religion - FILMINFORMATIONEN

Manche Leute sagen: "Zusammen ist man weniger allein". Auch wenn jeder Mensch ein Individuum ist, lebt er nicht gern allein. Manchmal finden Menschen zusammen, weil sie der Glaube an gemeinsame Rituale verbindet. Formulieren diese Menschen Regeln, Bekenntnisse oder finden gemeinsame Treffpunkte, kann daraus eine Religion entstehen. Wie in einer Herde gibt es einen Anführer. Er bringt den anderen die Regeln bei. Religion kann Orientierung geben und macht das Leben damit für viele Menschen leichter.   Anleitung: Video als Download mit rechter Maustaste anklicken, "Ziel speichern unter" auswählen und speichern. DOWNLOAD (MP4, 12 MB)

DIE UNTERRICHTSMATERIALIEN - ZUM ANKLICKEN, AUSDRUCKEN UND HERUNTERLADEN

Ein Mädchen steht an der Tafel (Quelle: rbb, Fotolia/drubig-photo) Mach dich schlau! Was ist Glaube? Steckbriefe der fünf Weltreligionen Steckbrief Atheismus Was denkst du Was denkst du? Der Traumbaum Ein Ort zum Glauben? Eine ungewöhnliche Begegnung Macht was zusammen! Gotteshäuser - ein Besuch Unsere Glaubens-Statistik Kartenspiel: Religiöse Symbole [/accordion]

WIE GEHT GLAUBEN?

http://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/b3c35399-8519-4efe-838a-0af55edf3784_7046066a-f833-4a17-8d43-2e5120c2728e.mp4 [accordion]

3:00 Min Knietzsche und der Aberglaube - FILMINFORMATIONEN

Manche Leute sagen: "Ich wünsche dir Hals- und Beinbruch". Das meinen sie natürlich nicht wortwörtlich. Sondern damit wünscht man Menschen für die Erledigung schwieriger Jobs oder für komplizierte Entscheidungen viel Glück. Aberglaube gibt es schon lange. Oft hat er einen wahren Hintergrund. Aberglaube hat immer eine Absicht und meistens ist das Glück. Man knüpft gute Gedanken, besondere Gegenstände oder Gewohnheiten an eine schwierige Herausforderung und wenn diese dann für einen gut ausgeht, dann schreibt man diesen Dingen besondere Fähigkeiten zu und glaubt an einen Zusammenhang. Anleitung: Video als Download mit rechter Maustaste anklicken, "Ziel speichern unter" auswählen und speichern. DOWNLOAD (MP4, 12 MB)

DIE UNTERRICHTSMATERIALIEN - ZUM ANKLICKEN, AUSDRUCKEN UND HERUNTERLADEN

Ein Mädchen steht an der Tafel (Quelle: rbb, Fotolia/drubig-photo) Mach dich schlau! Gewalt im Namen des Glaubens | Arbeitsblätter Mila, Maya, Fatima | Arbeitsblätter Leben für den Glauben | Arbeitsblätter Aberglaube | Arbeitsblätter Was denkst du Was denkst du? Religiöse Regeln Sprichwörter und Religion Ein Wunder! Macht was zusammen! Schweigen, Malen, Traumreise Martin Luther im Comic Religiöse Symbole im Alltag Musik in den Religionen [/accordion]

Medientyp: Medien, Video, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Dossier, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Glaube

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Die Frauen am Grab

Unterrichtsentwurf zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8
Die Erzählung zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8 steht im Zentrum dieses Unterrichtsentwurfs. Die Idee ist es, den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich die Geschichte vielseitig und ganzheitlich zu erschließen: Erzählung, Musik, Nacherzählung, Standbilder, malen, schreiben. Sämtliche Materialien, die Erzählung, alle Musikdateien und die hier entwickelten Ideen dürfen und sollen vervielfältigt, verbreitet, abgewandelt, bearbeitet und öffentlich zugänglich gemacht werden (sie stehen als freies Bildungsmaterial (#OER) unter CC0-Lizenz) [accordion]

Didaktische Vorüberlegungen

Nachdem die Passionseinheit mit der Grablegung Jesu geendet hat, beginnt nun die Einheit zur Auferstehung Jesu mit der Erzählung vom leeren Grab. Erst nach und nach wächst aus anfänglichem Erschrecken, Verwundern und Nichtbegreifen das Verstehen: Jesus lebt. In der ersten Stunde zu dieser Unterrichtseinheit, wird es deshalb Aufgabe sein, das Erschrecken und Verwundern der Frauen herauszuarbeiten, über die Vorstellungen der Schüler zu sprechen und Glaubensvorstellungen anzubahnen bzw. zu erweitern. Die folgenden Stunden zur Freude der Maria von Magdala (Joh 20, 1.11-18) und den Emmaus-Jüngern (Lk 24,13-35) beschreiben das Verwandeln von Verzweiflung und Trauer in Hoffnung und Freude. Die Stunde zu den Frauen am Grab, wird das Erschrecken der Frauen als das zentrale Erlebnis herausarbeiten müssen, um eine Grundlage für die weiterführenden Stunden bieten zu können. Es geht darum, den Schülern zu ermöglichen, sich in die Frauen einzufühlen und sie zu verstehen, damit sie sich über die Schwierigkeiten mit der Auferstehungserfahrung bewusst werden. Hindernis des Zugangs könnte sein, dass bei den Schülern noch keinerlei Bewusstsein für den Hintergrund des Ostergeschehens vorhanden ist. Das Thema ist zum ersten Mal Unterrichtsgegenstand und nur die wenigsten Kinder sind in ihrer religiösen Sozialisation den Ostergeschichten begegnet. Unter Beachtung der entwicklungspsychologischen Überlegungen soll anhand von erfahrungsorientierten Lernwegen den Schüler eine Identifikation mit den Frauen am Grab und ein Vergleich zur ihrer eigenen Lebenssituation ermöglicht werden.

Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

Nach der Theorie von E.H. Erikson befinden sich Kinder der 4. Klasse, d.h. im Alter von 9-10 Jahren auf der 4. Stufe ihrer Entwicklung. Diese Stufe wird mit “Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl"1 bezeichnet und beschreibt, wie wichtig es ist Kinder zu fordern, ohne sie jedoch ständig scheitern zu lassen. Grund dafür ist, dass sich die Schüler durch das Lernen identifizieren – „ich bin, was ich lerne“. Aus diesem Grund ist es wichtig, kreative Phasen in den Unterricht einzubauen. Dies bedeutet für die Unterrichtseinheit und für meine Stunde, den Schülern zu ermöglichen, selbst etwas zu bearbeiten, das eine Würdigung erfährt. Nach den Untersuchungen von Piaget können Kinder ab 9 Jahren die Reihenfolge der Geburten als auch das Konstantbleiben des Altersunterschieds als richtig erkennen, doch es wird ihnen nicht so leicht fallen, sich in eine andere Lebenswelt, hineinzuversetzen und zu verstehen, dass Sitten und Bräuche in anderen Ländern anders sind als bei uns. Sie sind dabei auf die Hilfe konkreter Anschauung angewiesen. Die Totensalbung und die Beerdigung in einem Felsengrab sind den Schülern fremd. Deshalb muß in der Erzählung eine ausführliche Erklärung dieser Sitten und Bräuche folgen. Des weiteren soll für Verständnisfragen im Anschluß an die Erzählung Raum gegeben werden, um den Schülern den Zugang in die Lebenswelt zur Zeit Jesu zu erleichtern. Nach Piaget befinden sich die Schüler in ihrer kognitiven Entwicklung auf der Stufe des “konkret - operatorischen“2 Denkens. Sie können noch keine Übertragungen leisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, während des Unterrichts, ausreichendes und unterschiedliches Anschauungsmaterial (das zur Erklärung dient) einzubringen. Dies geschieht durch einen ganzheitlichen Zugang und eine differenzierte Methodenauswahl, die sowohl kognitive als auch emotionale und aktionale Lernebenen miteinander verknüpft. Da Kinder diesen Alters die besondere Fähigkeit besitzen, sich mit den handelnden Personen in Geschichten zu identifizieren und mit ihnen zu lernen, können ihnen die „Frauen am Grab“ als Identifikationsmöglichkeit dienen. Die Schüler können gemeinsam mit ihnen Sorgen, Ängste und Hoffnungen erfahren. James W. Fowler spricht in seiner Stufentheorie in der zweiten Phase vom “mythisch - wörtlichen Glauben“3. Er geht davon aus, dass Mythen in dieser Stufe wörtlich genommen werden, d.h. sie werden dem Wortsinn nach verstanden und nicht als symbolische Sprache erkannt. Gott wird in dieser Phase als menschliches Wesen aufgefasst. „Die Stärke dieser Stufe liegt in der Offenheit für das, was man erzählten Sinn nennen könnte: Sinn, der sich dem erschließt, der in Geschichten lebt. Solche Geschichten aber als Geschichten zu erkennen und dann auch kritisch darüber nachzudenken, das ist auf dieser Stufe noch nicht möglich. Der Wortsinn bestimmt die Grenze des Verstehens.“4 Ihre Offenheit für den „erzählten Sinn“ und die emotionale Beteiligung der Schüler an der Erzählung, ermöglichen ihnen einen Zugang zum Ostergeschehen. Möglicherweise werden die Schüler historisch-kritisch fragen, ob sich die Auferstehung wirklich ereignet hat und was sich im Einzelnen zugetragen hat. Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, in der Erzählung zu leben, hat sich die Exegese des Markustextes (Mk 16,1-8) daher neben einer theologischen Ausarbeitung auch mit historischen Detailfragen zum Ostergeschehen zu beschäftigen. Zum Thema der Gottesfrage schreiben Oser und Gmünder, dass Kinder im Alter von 10 bis 11 Jahren Gott als Person beschreiben, die belohnt oder bestraft, aber mit sich handeln lässt. Der Mensch dagegen sei Subjekt, aber nur begrenzt autonom. Er könne Gott durch Gespräche, Gebete und Opfer präventiv beeinflussen. Er habe auch die Möglichkeit, ihn zu seinen eigenen Gunsten in den Dienst zu nehmen und sich gegen seine Sanktionen abzusichern. Im Blick auf diese Erkenntnisse ist darauf zu achten, dass bei den Kindern nicht das Bild von einem Gott entsteht, der den Frauen am Grab Furcht einflößen will. Die Totensalbung der Frauen ist als Trauerritus herauszustellen und von Opferhandlungen die Gott gefügig machen sollen, abzugrenzen. Den Schülern sollte auch die Möglichkeit gegeben werden, eigene Erfahrungen und Erlebtes mit in den Unterricht einzubringen. Dafür soll immer wieder im Unterrichtsgespräch Raum sein. 1 F. Schweitzer: Lebensgeschichte und Religion, München 1987, S.74 2 Oerter / Montada: Entwicklungspsychologie, S.530 ff. 3 F. Schweitzer: a.a.O., S. 145 f. 4 F. Schweitzer: a.a.O., S.146. [/accordion] [accordion]

Erzählung Text und Chords

Em (7) Jesus ist tot. So viele hat er geheilt, so viele Wunder vollbracht. Und jetzt ? Mit einem lauten Schrei starb er. Er, der König der Juden am Kreuz gestorben. Noch am selben Tag wurde der Leichnam Jesu vom Kreuz genommen. Denn der nächste Tag war Feiertag, Sabbat und da durfte man niemanden beerdigen. Am (7) Auch Maria und Marta sind traurig. Sie haben die ganze Nacht geweint. Nie mehr würde Jesus Marta in den Arm nehmen. Nie mehr mit Maria zu Tisch sitzen. Sie durften nicht einmal hin zu Jesus um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Um den Toten mit Öl zu salben. Sie mußten zusehen, wie sie Jesus in Leintücher wickelten und sie mußten zusehen, wie der tote Jesus in ein Grab getragen wurde. Dann wurde ein großer Stein vor das Grab gewälzt. G5 C5 G5 C5 ..... Ganz früh am Morgen stehen Maria und Marta auf. Sie wollen zum Grab. Sie wollen die ersten sein. In ihren Taschen haben sie wohlriechende Öle. Mit dem Öl möchten sie Jesus salben. Die Sonne geht gerade auf und bis zum Grab ist es nicht mehr weit. E7 "Oh je, Marta !" sagt Maria "Das Grab ist doch verschlossen mit einem rießigen Stein." "Wie sollen wir den da wegbekommen !" "Der ist doch viel zu schwer für uns beide !" A7 "Da habe ich gar nicht dran gedacht" entgegnet Marta "Aber schau mal, da oben stimmt etwas nicht" "der Stein ist gar nicht mehr da " " jemand hat ihn schon weggewälzt" A verm.(bzw. A°) schnell rennen die beiden Frauen den Berg hinauf. A#° Tatsächlich Das Grab ist offen Der Stein weggewälzt C#° Und wo ist Jesus ? Sein Leichnam ist weg D#° Gestohlen ? Stille Die beiden Frauen gehen langsam in das Grab hinein Es ist gar nicht Dunkel im Grab Und da sitzt ein Mann mit hellen Kleidern. A2 H2 A2 H2 .... "Fürchtet euch nicht. Ihr sucht Jesus von Nazareth. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Geht zu seinen Jüngern und zu Petrus. Sagt, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen wie er gesagt hat. Stille / schneller sprechen Maria und Marta schlägt das Herz bis zum Hals. "Schnell weg hier." Schreit Maria. Und gemeinsam rennen sie davon so schnell sie nur können. D#° / D° / C#° / C° / H° / A#° / A verm.(bzw. A°)

Lernwege und Verlaufsplanung

Beginn der Stunde

Zu Beginn der Stunde kann das Lernlied zur Einheit: "Eine freudige Nachricht" gesungen werden. Danach betet ein Schüler ein Gebet, gemeinsam mit der Klasse. Dieser liturgische Stundenbeginn führt die Schüler in das christliche Leben ein. Das Anfangsritual hilft den Schülern im Religionsunterricht anzukommen und stimmt auf die Stunde ein.

1. Die Erzählung mit Musik hören

Um den Kindern einen emotionalen Zugang zum Bibeltext zu ermöglichen wähle ich die Methode des Erzählens. Es wäre auch möglich, dass sich die Schüler den Bibeltext durch Textarbeit erschließen. Dieser eher kognitive Ansatz wäre zwar handlungsorientiert, würde die Emotionen der Frauen am Grab aber eher in den Hintergrund treten lassen. Das Geschichtenhören dient den Kinder als Lernfeld. Die innerseelische Funktion der Geschichte kann als "Ich-Erweiterung" für die Kinder beschrieben werden. Durch die Identifikationserfahrungen in Geschichten, findet das Kind seine eigene Identität. Deshalb ist es wichtig, den Kindern das Einswerden mit den Hauptfiguren in der Erzählung durch Anschaulichkeit zu erleichtern. Dies geschieht durch einen einfachen Satzbau, die Verwendung von direkter Rede und die Erzählung in der Gegenwart. Die Fragen und Motive der Handelnden sollen herausgestellt werden, damit die Kinder das Ostergeschehen in der Rolle der Frauen am Grab nacherleben und mitempfinden können. Zur Strukturierung und szenischen Gestaltung der Geschichte wird die Geschichte mit Gitarre begleitet. Durch die musikalische Untermalung soll die emotionale Beteiligung der Schüler intensiviert werden.

2. Die Nacherzählung - reden

In der Nacherzählung sind die Schüler aufgefordert, das eben Gehörte in eigenen Worten wiederzugeben. Die Schüler hören meist sehr gut zu und einige Schüler können Erzähltes detailgenau nacherzählen. Die szenische Gitarrenmusik sollen den Schülern Struktur anbieten und ihnen helfen, sich an der Nacherzählung zu beteiligen. Indem die Schüler aufgefordert werden, sich die musikalische Gestaltung der Geschichte zu erklären, lenkt der Lehrer das Unterrichtsgespräch auf die emotionale Ebene. Ziel dieser Phase ist es, dass die Schüler lernen, die Gefühle der beiden Frauen durch Bezugnahme auf die Musik zu verbalisieren.

3. Das Standbild - darstellen, sehen

Das Nachspielen der "Fluchtszene" ermöglicht den Schülern die Identifikation mit den beiden Frauen. Im Standbild können sich die Schüler an dieser Stelle spielerisch einfühlen ohne sich selbst preiszugeben. Zwei Schüler, die sich freiwillig melden, kommen vor die Tafel und werden von der Klasse "in Form gebracht". Die szenische Gestaltung ermöglicht die pantomimische Bezugnahme auf Gestik, Mimik und Körperhaltung der beiden Frauen. Da diese bisher noch nicht angesprochen wurden, ist die Phantasie der Schüler gefragt, um der Erzählung Gestalt zu geben. Diese Phase des Unterrichts dient zur Vorbereitung des ersten Ergebnissicherung in Form eines Bildes.

4. Bildnerisches Gestalten - malen

Das bilderische Gestalten ist eine ganzheitliche Ausdrucksmöglichkeit für die Schüler. Diese Methode ist auch für Kinder geeignet, denen es schwer fällt, sich in Worte zu fassen. Malen verbindet das Gefühl mit dem Intellekt und schafft zusammen mit der Motorik eine eigene Sprache. Der Vorgang der bildnerischen Gestaltung trägt dazu bei, die äußeren Eindrücke (Erzählung, Musik, Standbild) und die innere Anschauung zu verarbeiten. Im Malprozess können sich die Kinder den Unterrichtsinhalt in intensiver geistiger Auseinandersetzung erschließen. Das Bild ist als Verbindung von kognitiver und emotionaler Lernebene die Ergebnissicherung der Stunde.

5. Rätsel / Arbeitsblatt - schreiben

Das Arbeitsblatt dient als kognitive Bündelung der Unterrichtsstunde. Hier werden die wichtigsten Fakten sowie die verbalisierten Emotionen aus dem Bibeltext wiederholend zusammengetragen. Das Lösungswort "Sonnenaufgang" verweist auf den theologischen Hintergrund der Erzählung und dient als methodenimmanente Fehlerüberprüfung. Die Schüler können so die Richtigkeit ihrer Lösungen selbst überprüfen.

6. Würdigung der Bilder

Die Belohnung der Schüler durch ein Lob des Lehrers, wird in dieser Phase des Unterrichts besonders wichtig sein. Bei dem folgden Schülergespräch über die Bilder kommt es entscheidend darauf an, dass die Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Phantasien, ihre Vorstellungen und Meinungen und ihre besonderen Probleme und Schwierigkeiten in das Gespräch einbringen und miteinander besprechen. Auf Schülerseite heißt das vor allem, sich der eigenen Erfahrungen bewusst zu werden, auszusprechen und der Meinung anderer auszusetzten und ? wenn möglich ? sich über sie miteinander zu verständigen. Die Lehrerlenkung ist beim Schülergespräch stark reduziert, wenn möglich sogar ganz zurückgenommen. Der Lehrer gibt jedoch Hilfestellung bei der Gesprächsführung und Gesprächsdisziplin. Ich werde das Gespräch organisieren und darauf achten, dass die Spielregeln eingehalten werden, mich aber mit eigenen Gesprächsbeiträgen zurückhalten und allenfalls ermutigend eingreifen.

7. Besprechung des Arbeitsblattes

Die Besprechung des Arbeitsblattes bleibt fakultativ. Wenn noch ausreichend Zeit ist, wird die Lösung des Rätsels besprochen. Zur Fehlerüberprüfung wird das Rätselblatt mit dem Overhead-Projektor an die Wand projiziert. Falls die Schüler am Ende der Stunde noch genügend Disziplin aufbringen, können sie die Lösungen selbst in die Folie eintragen.

Rätsel / Arbeitsblatt - Die Frauen am Grab

Das Rätsel kann entweder auf dieser Seite verwendet, als Grafik und Text herauskopiert und neu zusammengestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden. 1. Der jüdische Wochenfeiertag heißt ... 2. Der Mann im Grab sagt: ?Jesus ist vom ... auferstanden.? 3. Der tote Jesus wurde in ... gewickelt. 4. Der ... vor dem Grab war weggewälzt 5. Am Abend vor der Kreuzigung nahm Jesus das Brot und sprach: ?Dies ist mein ...?. 6. Die Stelle, wo der ... von Jesus gelegen hatte war leer. 7. ... von Magdala war eine Freundin von Jesus. 8. Der Auferstandene heißt ... 9. Die beiden Frauen erschrecken und ... sich 10.Der Mann sagt: ?Jesus wird vor euch hingehen nach ... 11.Die beiden Frauen Maria und ... wollten den toten Jesus salben. 12.Der Mann im Grab war bestimmt kein Mensch, sondern ein ... 13.Zuerst dachten die zwei Frauen jemand hätte Jesus ... .

Unterrichtsphasen

Zeit/ Phase Inhalt/Ziel Unterrichtsgeschehen Methoden/Medien Didakt. Kommentar / Alternativen
0:05 Einstimmung Gemeinsamer Beginn Begrüßung, Lied + Gebet Gitarre / OHP / Liederheft Anfangsritual, das den Kindern vertraut ist.
0:05 Hinführung Biblischer Text zum Ostergeschehen. Grundlage für das weitere Unterrichtsgeschehen herstellen. Erzählung zu Markus 16,1-8 "Die Frauen am Grab". Gitarre, Lehrervortrag Erzählung mit Musik ermöglicht emotionale Beteiligung und Einfühlen der Schüler.
0:06 Weiterführung I Deutung der musikalischen Umsetzung durch die Schüler. Schüler erzählen mit Hilfe der Instrumentalversion die Geschichte nach. Gitarre, Unterrichtsgespräch Die musikalische Gestaltung dient der Strukturierung.
0:04 Vertiefung Das Erschrecken der Frauen wird transparent gemacht. Standbild zur ?Fluchtszene? der Frauen. Die Schüler stellen dar und drücken Erschrecken mit Worten, Gestik und Körperhaltung aus. Pantomime, Unterrichtsgespräch Ganzheitlicher Zugang zum Bibeltext. Vorbereitung Ergebnissicherung I.
0:10 Ergebnis-sicherung I Durch bildnerische Eigentätigkeit werden innere Vorstellungen zum Ausdruck gebracht. Die Schüler malen die Frauen am Grab. -> Bilder kommen zur "Vernissage" an die Tafel Bildgestaltung,Einzelarbeit bei guter Arbeitsweise -> Instrumentalmusik der Erzählung
0:05 Ergebnis-sicherung II Bündeln der bisherigen Ergebnisse. Schüler bearbeiten das Rätsel. Arbeitsblätter Einzelarbeit Schüler, die ihr Bild fertig haben, dürfen schon beginnen.
0:05 Würdigung der Bilder. Versammlung vor der Tafel, Gespräch über die Bilder und Schüleraustausch. Unterrichtsgespräch, Bilder Bei starker Unruhe bleiben die Schüler an ihren Plätzen.
0:05 Inhaltliche Ergebnissicherung. Besprechung des Arbeitsblattes. OHP / Unterrichtsgespräch Bei Zeitmangel wird das Arbeitsblatt zur Hausaufgabe.

Fachwissenschaftliche Analyse

Der Text (Mk 16,1-8) nach Luther

  1. Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
  2. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
  3. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
  4. Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
  5. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.
  6. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
  7. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
  8. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemanden etwas; denn sie fürchteten sich.

Traditionsgeschichte

Die Markuserzählung vom leeren Grab ist im „Stil der Legende“1 geschrieben. Es gibt jedoch einige Gründe, die für die Historizität der Überlieferung in ihren Grundelementen sprechen:
  1. Wäre die Erzählung aus dogmatisch-apologetischen Gründen erdichtet, so hätte man als Zeugen kaum lediglich eine oder drei Frauen genannt.
  2. Die Voraussetzung der Erzählung - ein Begräbnis Jesu - erwähnen unabhängig voneinander 1. Kor 15,4 und Mk 15,42-47.
  3. Schon das Kerygma in 1. Kor 15,4 datiert die Auferstehung auf den dritten Tag. Deshalb wurde von frühester Zeit an die gottesdienstliche Feier vom Sabbat auf den ersten Tag der Woche verlegt. Diese Datierung ist weder aus der Ersterscheinung Jesu vor Petrus noch aus dem „Schriftbeweis“2 mit Hosea 6,2 zu erklären, sondern aus dem Zusammentreffen der Tradition vom Leerfinden des Grabes mit der alttestamentlich-jüdischen Vorstellung, dass Gott am dritten Tag rettend eingreift.
  4. Schließlich ist es auffallend, dass die jüdische Polemik das leere Gab nicht bestreitet, sondern es zu erklären sucht: Die Jünger hätten den Leichnam gestohlen (Mt 28,13-15) oder der Gärtner habe ihn weggeräumt (Joh 20,15). Möglicherweise hat man schon in früher Zeit in der Jerusalemer Gemeinde ein leeres Grab Jesu gezeigt.3
R. Pesch schreibt, dass die „Entdeckung des geöffneten und leeren Grabes Jesu [...] nicht als historisch gesichert gelten kann“4, während Hans Frhr. von Campenhausen die Frage nach einer historischen Glaubwürdigkeit bejaht5. Meines Erachtens hat die Geschichte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen historischen Kern. Für ein abgesichertes Urteil fehlen den Bibelwissenschaftlern jedoch die Beweise.

Einzelexegese

V.1 Am Samstag Abend kaufen die Frauen das Salböl. Die Totensalbung ist zwar jüdischer Brauch, aber einen bereits bestatteten, in Tücher eingehüllten und schon anderthalb Tage im Grab liegenden Toten noch nachträglich salben zu wollen, gilt als ungewöhnlich: „Die Salbung einer bereits eingewickelten und beigesetzten Leiche ist in der Tat ein kühner Gedanke“6. „So wie wir unsere Gräber mit Blumen und Kränzen schmücken, um die grausame Wirklichkeit des Todes ein wenig zu überdecken, wollen die Frauen in ihrer Hilflosigkeit und Trauer gegen den Tod angehen.“7. Baldermann sieht das Handeln der Frauen als einen „Plan tiefer Verzweiflung“8. Die Trauer der Frauen wird somit zum Ausgangspunkt und zur grundlegenden Erfahrung, an der die Auferstehungshoffnung aufgehen muss. Dass dann in V.2 die Sonne aufgeht, ist der markinische9 Hinweis auf den theologischen Sinn10 der Erzählung: „Der Morgen ist in der biblischen Sprache in besonderer Weise die Zeit der Hilfe Gottes, das Aufgehen der Sonne Zeichen für neu geschenktes Leben“11. Von diesem morgendlichen Licht12 sehen die Frauen jedoch noch nichts. In V.3 scheint es, als würden sich die drei Frauen erst jetzt der Unmöglichkeit ihres Tuns bewusst: „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“. Auch hier wird wieder deutlich, wie wenig die Frauen bisher bereit waren, den Tod Jesu hinzunehmen oder über Konsequenzen der Bestattung nachzudenken. Der Stein kann als Symbol für die starre überdimensionale Barriere des Todes betrachtet werden, die nun in V.4 plötzlich weggeräumt ist. Die steinernen Tafeln des Gesetzes (2.Kor 3,3) oder das Herz aus Stein (Ez 36,26) sind ebenfalls Metaphern für Starre und Leblosigkeit und hier in Mk 16,4 ist der Stein besonders groß! Die Doppelung von „sehen“ und „gewahr werden“ unterstreicht die äußerliche Erkenntnis der Frauen, die in ihrem Inneren gerade erst angebahnt wird. In V.5 betreten die Frauen nun das Grab und sehen den Jüngling13. Der Hinweis, dass sich dieser „zur rechten Hand“ befindet „deutet auf die gute Botschaft hin, die er auszurichten hat“14. Seine Sitzposition unterstreicht die Autorität seiner Botschaft.15 Wo die Bibel von Boten Gottes spricht, haben diese keine eigene Macht und Wirklichkeit. So steht der Jüngling auch hier bei Markus, für den, dessen Boten er ist. Mit den Worten Baldermanns heißt das, dass die Frauen „in dieser jugendlichen leuchtenden Gestalt einen Reflex der Gegenwart Gottes“16 finden. Die Furchtreaktion der Frauen gehört zu den Stilgesetzen der Epiphanieerzählungen: „Die Erscheinung des Engels ist ein mysterium tremendum, vor dem der Mensch erschaudert“17. V.6 Auch das eröffnende Engelwort: „Entsetzt euch nicht!“ oder „Fürchtet euch nicht“ (vgl. Lk 2,10) ist charakteristisch für Epiphaniegeschichten. Der Engel deutet die Absicht der Frauen, Jesus zu salben als Suche nach Jesus von Nazareth, dem Gekreuzigten. Was nun folgt unterstreicht die Kontrasterlebnisse der Frauen. In der Nacht brachen sie auf und ihnen geht die Sonne auf. Sie erwarteten ein geschlossenes Grab und finden es geöffnet. Sie suchten den toten Jesus und erhalten die Nachricht, dass er nicht hier sei. Der gekreuzigt warist auferstanden. Am Ort des Todes können die Frauen dem Auferstandenen nicht begegnen, deshalb verweist sie der Engel in V.7 (anknüpfend an Mk 14,28) nach Galiläa, wo Jesus in seinem irdischen Leben gewirkt hat. Erst dort wird er sich offenbaren. In V.8 wird deutlich, dass sich in den Frauen noch die Welt des Todes spiegelt. Um sie herum ist schon alles neu geworden. Das Reich Gottes bricht bereits an und beginnt die Wirklichkeit der Welt zu verwandeln, doch die Frauen können die Botschaft des Engels und die Zeichen um sich her noch nicht verstehen, denn sie sind dem Auferstandenen noch nicht begegnet18: „Um zum Osterglauben gelangen zu können, um die Botschaft zu erfassen, daß Jesus lebt, bedarf es zuerst seiner Offenbarung und seines Wortes, in dem er sich selbst den Seinen erschließt.“19 Diese Offenbarung geschieht erst später: „Maria!“ (Joh 20,16). „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Apg 9,4). An dieser Stelle können die Frauen die ihnen gesagte Botschaft weder verstehen noch weitertragen. Sie „fliehen, denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen“. Markus könnte mit diesen Worten ganz bewusst seine Erzählung abgeschlossen haben20, denn die Fortführung seines Evangeliums war für ihn eher die Christusverkündigung der Apostel und nicht der, erst in späten Handschriften hinzugefügte, Anhang Mk 16,9-20.

Konsequenzen für die Stunde

Da für die Schüler die Glaubwürdigkeit des Ostergeschehens im Mittelpunkt steht, sind ihre Anfragen „ob die Geschichte wahr ist ?“, oder „ob das Grab wirklich leer war?“, zu bejahen. Das Auferstehungsgeheimnis selbst leuchtet in Gestalt der „tiefergründigen wunderbaren Erzählung“21 auf. Diese Erzählung dient zur Vorbereitung der Evangeliumsverkündigung und soll als solche den Schülern vermittelt werden. Weil die Offenbarung Jesu noch nicht geschehen ist, beginnen Osterglauben und Osterverkündigung erst mit den Erscheinungen in Galiläa, also in den nachfolgenden Stunden. Das Erschrecken der Frauen ist eine elementare Erfahrung, die auch die Schüler als Reaktionsweise auf die Auferstehung erleben können. Um die Schüler in ihrer Wahrnehmung und Deutung herauszufordern, ist daher eine erfahrungsorientierte Didaktik zu wählen. 1 Leonhard Goppelt: Theologie des Neuen Testamentes, Göttingen 31983, S.295. 2 Diese Verbindung des Prophetenwortes mit der Auferstehung tritt erst ab dem 2.Jh auf: „Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, er wird uns am dritten Tage aufrichten, daß wir vor ihm leben werden“. 3 Joachim Jeremias: Heiligengräber in Jesu Umwelt, 1958, S.144f. 4 R. Pesch: Das Markusevangelium, I/II, (HThK II), 1976/77, S.536. 5 Hans Frhr. von Campnhausen: Der Ablauf der Ostereignisse und das leere Grab, (SHAW, Phil.-hist.Kl., 1952), 21958 6 Paul Hoffmann, Art.: Auferstehung II/1 in: Theologische Realenzyklopädie (TRE) IV, Berlin 1979, S.498. 7 Gisela Kittel: Der Name über alle Namen II, Göttingen 1990, S.35. 8 Ingo Baldermann: Auferstehung sehen lernen, Neukirchen-Vluyn 1999, S.58. 9 Die doppelte Zeitangabe, „sehr früh“ und „als die Sonne aufging“ wird von Matthäus und Lukas nicht beibehalten. 10 Vgl. R. Pesch: a.a.O., S.520 f. 11 Gisela Kittel: a.a.O., S.35. 12 Vgl. 1.Mose 32,32; Ps 30,6b; 46,6; 90,14; 103,12; oder Klagelieder 3,23. 13 Im Unterschied zu Matthäus (28, 2.5) und Johannes (20,12) verzichtet Markus darauf, von einem „Engel“ zu reden (obgleich er an „Engel“ glaubt: Mk 1,13; 8,38; 12,25; 13,27.32!). 14 Hubertus Halbfas: Religionsunterricht in der Grundschule. Lehrerhandbuch 4, Düsseldorf 11986, S.323. 15 Vgl.: Mt 5,1, wo Jesus sich zu Bergpredigt setzt. 16 I. Baldermann: a.a.O., S.62. 17 H. Halbfas: a.a.O., S.323. 18 So urteilt auch E. Schweizer: Das Evangelium nach Markus (NTD1) 1986, S.215: „Nicht das Wunder der Auferstehung, nicht einmal die unbegreifliche Entdeckung des leeren Grabes schafft Glauben, sondern die Begegnung des Lebendigen mit seinen Jüngern.“. 19 G. Kittel: a.a.O., S.38. 20 So vermutet auch U. Wilckens: Auferstehung (ThTh 4), 1970, S.50-53. 21 G. Kittel: a.a.O., S.40. [/accordion]

Artikel von 194, Jörg Lohrer

Medientyp: Dossier, Medien, Audio, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Ostern, Ostergeschichte, Auferstehung

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Was glaubst du?

Video: Leonie lässt sich taufen, 9.28'
"Leonie glaubt an Gott. Sie geht regelmäßig zum Kindergottesdienst und betet fast jeden Tag. Trotzdem gehört sie noch nicht richtig zur Gemeinschaft der Christen. Denn obwohl Leonie schon zehn Jahre alt ist, ist sie noch nicht getauft. Das will sie jetzt ändern. Gemeinsam mit einem Pfarrer bereitet sie ihren Taufgottesdienst vor und auch die Taufpaten stehen schon fest. Was es genau bedeutet, getauft zu werden? Warum es katholische und evangelische Christen gibt? Und wie Leonie den Tag ihrer Taufe erlebt? All das erfährst du in dieser Folge von neuneinhalb." (WDR, neuneinhalb)

Medientyp: Medien

Schlagworte: Taufe, Glaube

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Gewalt (Elementarbereich, Grundschule)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Gewalt". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Elementarbereich, Grundschule

Einführung

Jeder Mensch ist privat oder öffentlich, durch andere Menschen oder Institutionen Gewalt ausgesetzt. Gewalt zerstört, Gewalterfahrungen können Gesellschaften destruieren und Personen traumatisieren. Aus diesem Grund ist Gewaltvermeidung und Gewaltprävention zentrales Thema in deutschen Bildungsplänen und Teil des Religionsunterrichtes.

Links

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Fachinformation

Gewalt

Institution: Bundeszentrale für politische Bildung

Definition
Definition von Gewalt: allgemein, politisch und soziologisch von der Bundeszentrale für politische Bildung.

DAK-Initiative "Gemeinsam gute Schule entwickeln"

Institution: Universität Lüneburg

Mobbing und Gewalt an Schulen und Vorbeugung
In der Studie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana gab fast jeder dritte Schüler (31,2 Prozent) an, in letzter Zeit mindestens einmal „fertig gemacht oder schikaniert“ worden zu sein. Als Täter von Mobbinghandlungen sehen sich 37 Prozent der Befragten, wobei der Anteil der betroffenen Jungen und Mädchen nahezu gleich war. Die Folgen dieser Schikanen führen zu einem im Vergleich zu anderen Schülern deutlich schlechterem Gesundheitszustand. Die Auswertung der Studie belegt einen großen Handlungsbedarf bezüglich der Gewaltprävention an Schulen.

Gewalt ist geil

Institution: Institution suchen

Erste Vorbemerkung: Es sind schon genug kluge Aufsätze geschrieben worden; Hintergründe, individuelle wie gesellschaftliche
Erste Vorbemerkung: Es sind schon genug kluge Aufsätze geschrieben worden; Hintergründe, individuelle wie gesellschaftliche Ursachen jugendlicher Gewalt sind erforscht worden; regelmäßig werden politische Forderungen erhoben; Pessimisten beklagen vermeintlichen allgemeinen Wertverlust, andere sprechen von Wertewandel allein, Eltern wie Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Sozialpädagogen hilft«s im Alltag vermutlich wenig. Viele haben den zutreffenden Eindruck, dass die Problemlage allzu komplex und die Ursachen zu vielfältig sind, als dass ein/e Pädagoge/ Pädagogin oder auch eine Schule ihnen wirksam begegnen könnte. Bei vielen machen sich Resignation und Kapitulation breit. Zweite Vorbemerkung: Es gibt auf der anderen Seite in vielen Schulen kleine Schritte, aber keine Patentlösungen. Und es ist ein langer Weg, weil wir Erwachsenen ein Teil des Problems sind auch da, wo wir weitab jeglicher Gewalt sind oder sein wollen. Insofern braucht es im Hinblick auf unser Thema eine

Vorbereitung

Jugendgewalt vorbeugen

Institution: Institution suchen

Unterrichtsmaterialien
Zahlreiche Arbeitsblätter für Grundschule und weiterführende Schulen mit einer begleitenden pädagogischen Handreichung werden von der Stiftung "Jugendgewalt-vorbeugen" online zur Verfügung gestellt.

Sehnsucht und Verheissung

Institution: RPI Loccum

Unterrichtsvorschlag
Das Leben vieler Kinder ist von Unfrieden, Gewalt, Angst und Sorge getrübt – auch in Deutschland. So nimmt die Zahl derjenigen Kinder zu, die in armen Verhältnissen aufwachsen; mehr als früher rückt ihnen eine bedrohte Zukunft ins Bewusstsein, ängstigt sie und lässt den Traum vom Frieden in den Hintergrund treten. In unserer unfriedlichen Welt ist es nicht nur für uns Erwachsene, sondern vor allem auch für Kinder schwer vorstellbar, was wirklicher Frieden ist oder sein kann. Die Herausforderungen heutiger Kindheit wahrzunehmen heißt, sich mit der Situation der Kinder auseinander zu setzen und sie anzunehmen. Aus diesen Gründen wird es sinnvoll und notwendig, Kinder für die Sehnsucht nach Frieden zu sensibilisieren, in ihnen Träume und Bilder vom Frieden entstehen zu lassen und ihnen Sprache dafür zu geben. Mit Kindern einer vierten Grundschulklasse mache ich mich auf den Weg, die »Gesichter des Friedens« zu ergründen. ...

Praxishilfen

Gewalt, Streit

Institution: 4teachers.de

Vorschläge für den Unterricht
Vorschläge von 4teachers.de: Streitschlichter, Konfliktlösungen, Selbstverletzendes Verhalten, Besinnungstexte u.a.m.

Bildungsmedien

Niemals Gewalt

Institution: niemals-gewalt.de

Video, 5.53'
Dieser Film greift Gedanken von Astrid Lindgren auf und setzt sich mit Gewalt als Erziehungsmittel auseinander. Dabei wird der Blickwinkel des Kindes eingenommen.

Gewalt

Institution: Institution suchen

http://www.frieden-fragen.de/gewalt.html
Was ist Gewalt? Welche Formen von Gewalt gibt es? Warum gibt es Gewalt? Wo geschieht Gewalt überall? Was ist Mobbing? Was kann man gegen Gewalt tun? Diesen Fragen widmet sich diese Website der Berghof-Foundation/Friedenspädagogik Tübingen in kindgerechter Sprache.

Bridge (Kurzfilm 2010)

Institution: Institution suchen

Zeichentrickfilm (3 min, FSK 6)
Eine lange Brücke, die so schmal ist, dass immer nur einer hinüber gehen kann. Aber was passiert, wenn sich zwei in der Mitte entgegen kommen? Wer muss zurückgehen? Wer gewinnt? Matthias Heil hat dieses Video entdeckt, und sieht viele Bezüge für einen Einsatz im Unterricht: “Umgang mit Macht”, “Arm und Reich”, “Darf man alles was man kann” ... Originaladresse: http://vimeo.com/27299211

Verschiedene Materialien

Schritte gegen Gewalt

Institution: Bundeszentrale für politische Bildung

Dossier
Dossier mit vielen Artikeln, Materialien, Projekten, Unterrichtsvorschlägen u.a.m. auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung.

Infothek von UNICEF

Institution: Unicef

Informationen und methodische Anregungen für den Unterricht
Hier finden Sie Informationsmaterialien und Unterrichtsmaterialien über die weltweite Arbeit von UNICEF und die Kinderrechte. Über die Filterleiste können Sie nach Materialtyp, Thema, Format und Sprache sortiert Info- und Faltblätter, Unterrichtsmaterialien, Ausstellungen, Poster, Aufkleber, Online-Banner und vieles mehr abrufen.

Gewaltprävention in der Grundschule

Kidkit - Kinderseite für die Hilfe bei Eltern mit Suchtproblemen

Institution: Institution suchen

Hilfe für Kinder und Jugendliche
Website für Kinder und Jugendliche, die Hilfen bei Suchtproblemen, Gewaltproblemen und psychischen Erkrankungen anbietet. Themen: - Wenn Eltern süchtig sind - Wenn Eltern weh tun - Wenn Eltern anders sind - Wenn Eltern psychisch krank sind - Du allein bist wichtig - Hilfe für Jugendliche. Angeboten werden Beratungen, Chats, Foren, Pinnwand, Informationen, Hinweise auf Beratungsstellen vor Ort, rechtliche Tipps u.a.m... Institution: KOALA e.V. ; Drogenhilfe Köln e.V.

Lernorte

Jugendherbergen mit Trickfilmangeboten

Institution: nachhaltige-trickfilme.de

Eine Übersicht
Diverse Jugendherberge bieten die Möglichkeit an, Ferien mit Trickfilmkursen zu verbinden. nachhaltige-trickfilme.de bieten eine Übersicht.

Zoom - Kindermuseum

Institution: kindermuseum.at

Trickfilm- und Soundstudio im Museum
In diesem Museum in Wien werden Trickfilmworkshops angeboten für Schulen und Privatpersonen.

Praktische Impulse

- Was ist überhaupt Gewalt?
- Wo werden Gewaltsituationen erlebt?
- Problemsituationen spielen
- Körpersprache wahrnehmen, Mimik
- Ärgerliche Gefühle ausdrücken
- Zuhörübungen
- Streitschlichtungsregeln kennenlernen
- Das Eisbergmodell
- einfache Konfliktlösungsübungen in Rollenspielen einüben
- Gesprächsregeln klären und einüben
- Tipps für gute Gespräche in kritischen Situationen
- Welche Gewaltsituationen werden erlebt? Wie könnte ein Eingreifen aussehen? (erarbeiten z.B. anhand von Bildkarteien)
- Leitfaden für Eingreifen erstellen
- Dilemmageschichten
- Filme [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Konfessionelle Kooperation (Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Konfessionelle Kooperation". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe

Einführung

In einigen Bundesländern findet "konfessionell-kooperativer Religionsunterricht" statt. D.h., evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler besuchen gemeinsam den Religionsunterricht. Die Lehrkräfte wechseln sich in vorgegebenen Rhythmen ab. Meist geschieht dies in der 1. und 2. Klasse. In diesem Unterricht sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konfessionen entdeckt und die eigene Konfessionzugehörigkeit besser verstanden werden.

Links

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Fachinformation

Warum Religion nicht ökumenisch unterrichten?

Institution: Institution suchen

Artikel in "Christ in der Gegenwart".
Zusammenfassende Darstellung der Situation konfessionell-kooperativen Religionsunterrichtes zu Beginn des Jahres 2014.

Konfessionelle Zusammenarbeit im Religionsunterricht

Konfessionell-kooperatives Lernen

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Erfahrungen und Evaluation

Institution: RPI der EKHN

Arbeitsbericht über das Projekt KRU
Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (KRU) ist ein konfessioneller Religionsunterricht. Er wird in Übereinstimmung mit den Lehren und Grundsätzen der Evangelischen beziehungsweise Katholischen Kirche (vgl. Art7 Abs. 3 GG) erteilt und in Baden- Württemberg landesweit in einem seit 2005 laufenden Schulversuch realisiert. Die Erfahrungen des Versuchs waren so erfreulich, dass die Kirchen aus dem Versuch im Jahr 2009 eine feste Einrichtung gemacht haben.

Vorbereitung

Josefs Weg

Institution: PTZ Stuttgart

Unterrichtsideen für die Klassen 1 und 2
Die Unterrichtseinheit "Josef" des baden-württembergischen Bildungsplanes für die Klassen 1 und 2, kompetenzorientiert und geeignet für den konfessionell-kooperativen Unterricht

Angst und Mut

Institution: PTZ Stuttgart

Unterrichtsideen für die 1. und 2. Klasse der Grundschule
Unterrichtsideen für die 1. und 2. Klasse des baden-württembergischen Bildungsplanes zu den Themenbereichen "Angst und Geborgenheit", "Jesus Christus zeigt den Menschen die Liebe Gottes" und Psalm 23. Geeignet für den konfessionell-kooperativen Unterricht

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht im 2. Schuljahr

Institution: Institution suchen

Überblick
Um Hilfen zur konfessionellen Kooperation zu geben, bietet eine Arbeitsgruppe aus evangelischen und katholischen Religionspädagogen Themen für das 2.Schuljahr an. Die Themen der gültigen evangelischen und katholischen Rahmenrichtlinien werden in Bezug auf fachübergreifende, propädeutisch/allgemein-religiöse und biblische-christliche Aspekte aufgeschlüsselt. Die Hinweise auf konfessionelle Besonderheiten sollen dem Unterricht keine neuen Aufgaben oder Ziele geben, sondern die Lehrkräfte in der oben beschriebenen Weise zum Nachfragen und zum Gespräch mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern der jeweils anderen Konfession anregen. Die bearbeiteten Themen für das 2. Schuljahr sind: * Geborgen in Gottes Hand * Vom Reich Gottes * Tod – Trauer – neues Leben * Weihnachten feiern – Freude schenken * Mit Jesus auf dem Weg * Die Geschichte Gottes mit Noah * Ostern verändert – neue Gemeinschaft entsteht * Leben in Kirche und Gemeinde * Die Josefsgeschichten (Genesis 37-5

Praxishilfen

Das Kirchenjahr

Institution: Schuldekanat Schorndorf

Lernen an Stationen
Mit diesen von Elke Duck erarbeiteten Vorlagen können die Schülerinnen und Schüler das Kirchenjahr selbstständig erarbeiten.

Der Kirchenjahreskreis

Institution: Schuldekanat Schorndorf

Arbeitsblatt zum Kirchenjahreskreis
Das Kirchenjahr in Bild- und Textelementen, dargestellt im Jahreskreis, gezeichnet von Elke Duck nach einer Vorlage des Rauhen Hauses Eignet sich gut, um einen Überblick über das Kirchenjahr zu geben oder das Kirchenjahr zu wiederholen.

Feste im Kirchenjahr

Institution: Bildungsserver Hessen

Selbstlernplattform Mauswiesel
Auf der Selbstlernplattform Mauswiesel stellt der hessische Bildungsserver unter dem Themenbereich Religion online-Aufgaben zum Kirchenjahr zur Verfügung. Dabei wird vor allem auf die "Wissenskarten" zurückgegriffen, aber auch auf andere Internetseiten. Die Aufgabenstellungen sind eher offen und müssten für den eigenen Bedarf eventuell konkretisiert werden. Materialien werden zu folgenden Festen und Feiertagen zur Verfügung gestellt: - Ostern - Fronleichnam - Pfingsten - Christi himmelfahrt - Reformationstag - St. Martin - St. Nikolaus - Weihnachten

Entdeckungsreise Kirchenjahr

Institution: Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Unterrichtsmaterialien für die Grundschule
Der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht stellt eine Leseprobe dieses Buches zur Verfügung. Es umfasst die Inhaltsangabe, Einleitung und Materialien zu Advent und Nikolaus.

Bildungsmedien

Karnelval

Institution: katholisch.de

Närrisches Treiben in der fünften Jahreszeit
Dossier mit Artikeln und Filmen auf dem Portal der Katholischen Kirche in Deutschland.

Feiertags-ABC zu Erntedank

Institution: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Pop-Ups auf dem Portal der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Zu dem pfiffig gemachten Liturgischen Kalender auf dem Portal der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gehört ein ABC zu Erntedank, das man über ein Pop-Up öffnen kann. Jeder Buchstabe von A - Z verrät uns etwas über Erntedank.

Erntedankfest

Institution: Tessloff-Verlag

Information für Kinder
Kindergerechte Beschreibung des Erntedankfestes mit Bildern in der Reihe "Was ist was?"

Bildmeditationen zum Jahreskreis

Institution: Institution suchen

Große Sammlung von meditativen Texten
Eine Fülle von kurzen meditativen Texten zu verschiedenen Bildern und Fotos. Zu: Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten, Heilige, Psalmen... Institution: Bistum Augsburg

Verschiedene Materialien

Berichte vom Religionsunterricht an der Spartacus-Grundschule, Berlin-Kreuzberg

Institution: Spartacus-Grundschule Berlin

Religionsunterricht: fragen- entdecken- verstehen. An unserer Schule wird evangelischer und katholischer Religionsunterricht
Religionsunterricht: fragen- entdecken- verstehen. An unserer Schule wird evangelischer und katholischer Religionsunterricht angeboten. Wir arbeiten in einem konfessionell - kooperativen Modell, das die Verständigung und Begegnung der Religionen fördert. Daher finden einige ausgewählte Themen und Projekte gemeinsam statt.

Formulierungshilfen für Zeugnisse im Fach Religion in den Klassen 1 und 2

Institution: RPZ Bayern

In Bayern hat eine konfessionell-kooperative Arbeitsgruppe der religionspädagogischen Institute Formulierungshilfen
In Bayern hat eine konfessionell-kooperative Arbeitsgruppe der religionspädagogischen Institute Formulierungshilfen für die Beurteilungen in den Zeugnissen der Klassen 1 und 2 zusammengestellt und veröffentlicht.

Konfessionelle Kooperation

Institution: PTZ Stuttgart

KOKO-Unterrichtsplanung 5/6 Realschule
Das PTZ Stuttgart stellt für den konfessionell-kooperativen Unterricht in den Klassen 5 und 6 der Realschule eine Zweijahres-Planung vor, die die Unterrichtseinheiten Ich-Du-Wir, Kirchenjahr, Lebenswelt Jesu, Urkirche, Bibel, Evangelisch-Katholisch, Schöpfung, Psalmen, Gemeinde, Jesusbegegnungen und Islam umfasst. Eine Zweijahresplanung, die die wichtigsten Kompetenzen der kath. und evang. Lehrpläne für Kl. 5/6 enthält - aber keine Unterrichtsentwürfe.

Auf Entdeckerreise durch die Bibel - Ein Projekttag in der Grundschule

Institution: Institution suchen

Seit der Einführung des gemeinsamen Religionsunterrichtes in den Klassen 1 und 2 an der Grundschule Bockenem trifft
Seit der Einführung des gemeinsamen Religionsunterrichtes in den Klassen 1 und 2 an der Grundschule Bockenem trifft sich regelmäßig eine ökumenische Arbeitsgruppe der Religionslehrer, die Fachkonferenzen vorbereitet, Material sammelt und zusammenstellt, die jährlich stattfindenden Schulgottesdienste und andere Vorhaben plant. In dieser Kleingruppe entstanden auch die Idee und das Konzept für einen Projekttag im Jahr der Bibel, bei dem ein ganzer Schultag dem Thema Bibel gewidmet werden sollte.

Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden

Jetzt erst recht

Institution: Institution suchen

Ökumenische Zusammenarbeit im Religionsunterricht
Jetzt erst recht - ökumenische Zusammenarbeit im Religionsunterricht. Artikel von Lena Kuhl und Aloys Lögering, RPI Loccum.

Lernorte

Interaktiv-multimedial: Kirchenjahres-Kalender online

Institution: Institution suchen

Interaktiver fortlaufender liturgischer Kalender. Verlinkung zu den Bibeltexten, Erklärung der besonderen Bedeutung
Interaktiver fortlaufender liturgischer Kalender. Verlinkung zu den Bibeltexten, Erklärung der besonderen Bedeutung der Sonn-und Festtage. Orientiert an traditioneller Symbol- und Farbgebung der Kirchenjahreszeiten. Audio: Bibeltexte, Kirchenlieder. Zur Verfügung gestellt von der Evang.-Lutherischen Kirche in Bayern.

Praktische Impulse

Inhalte des konfessionell-kooperativen Unterrichts können gemeinsame Inhalte wie Bibel, Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Feste und Symbole sein. Aber auch das Unterscheidende wie Marienverehrung, Heilige (z.B. Elisabeth, Franziskus), Rolle der Frau, Kirchen- und Ämterverständnis, Papsttum und Sakrementenlehre. [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Paradies (Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Paradies". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Der Ausdruck „Paradies“ hat in der Religionsgeschichte einen langen Weg hinter sich. Ursprünglich war damit ein eingegrenzter Garten – manchmal auch „Luxusgarten“ der Könige – gemeint. In den Erzählungen der Genesis sind diese Vorstellungen auf den Anfang der Erde und der Menschheit bezogen. Später gibt es Verknüpfungen mit einem idealen bzw. gottnahen Endzustand, oft auch Himmel genannt. Die Hoffnungen der Menschen auf „paradiesische Zustände“ bilden sich auch stark in der Werbung und in Medien (Filmen) ab.

Links

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Fachinformation

Paradies - bibelwissenschaftlich

Institution: Deutsche Bibelgesellschaft

Henrik Pfeiffer in WiBiLex
Ausführliches über altorientalische Gärten und fachkundliche Hintergründe zur biblischen Paradieserzählung.

Das versprochene Paradies - Religion in der Werbung

Institution: Institution suchen

»Fast 40 Prozent der religiösen Motive aus dem christlichen Sektor spielen auf das Paradies an«, sagt Buschmann.
»Fast 40 Prozent der religiösen Motive aus dem christlichen Sektor spielen auf das Paradies an«, sagt Buschmann. Der Kauf des beworbenen Produktes verspreche die Rückkehr ins Paradies oder den Aufstieg in den Himmel. Als Wesen des Himmels verkündeten häufig Engel die gute Botschaft, also die Verheißung des Produkts.

Trialog der Religionen

Institution: Institution suchen

Stationenarbeit zu Judentum, Christentum und Islam
Buchbesprechung: Mit diesem Arbeitsbuch zum trialogischen Lernen stehen Religionslehrkräften sehr gute neue Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Ansatz, Religionen nicht über ihre dogmatischen Lehren kennen zu lernen, sondern über die reflektierte Alltagspraxis, ist vielversprechend. Die Materialien können schulisch breit verwendet werden, denn sie sind nicht an Konfessionen gebunden. Neben der Methode der Stationenarbeit können die Materialien selbstverständlich auch in anderen Unterrichtsformen hilfreiche Dienste leisten.

Tod und Auferstehung. Gerichts- und Paradiesvorstellungen im Islam

Vorbereitung

Das käufliche Paradies

Institution: Institution suchen

Paradies und die Werbung
Religiöse Motive in der Werbung. In der Waren- bzw. Werbewelt tauchen sehr häufig religiöse Symbole und Motive auf. Ihr Bedeutungszusammenhang wird kommerziell instrumentalisiert. Der Kauf des beworbenen Produktes verspricht die Einkehr ins Paradies oder den Aufstieg in den Himmel.

Das Paradies

Institution: Institution suchen

Lexikonartikel für Kinder
Woher kommen wir? Wie ist das Paradies? Wo ist das Paradies? Wie sehen die Religionen das Paradies? - Kurze Impulse für den Unterricht; interreligiös ausgerichtet

Praxishilfen

Geographieunterricht, Ökologieunterricht, Biologieunterricht - Unterrichtsmaterialien

Bildungsmedien

Wo wohnt Gott?

Institution: Institution suchen

Morgenimpuls vom 18. Juli 2013
In der Reihe „Kirche in WDR2“ erläutern Kinder Fragen rund um die Themen Gott, Glaube und Kirche

Verschiedene Materialien

Ewigkeitsverkehr

Lernorte

Zukunft gestalten - Nachhaltigkeit lernen

Institution: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Linkliste
Außerschulische Lernorte zum Klimawandel, Umweltschutz, Ökologie u.a.m. in Baden-Württemberg.

Verein Natur- und Lebensraum Rhön

Hessisches Jugendwaldheim

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Artikel von Manfred Spiess

Medientyp: Dossier

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Noah (Elementarbereich, Grundschule)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Noah". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Elementarbereich, Grundschule

Einführung

Die Noah-Geschichte ist eine der bekanntesten biblischen Geschichten. Sie schildert Urerfahrungen der Menschen, die Sintflut ist Teil vieler Mythologien. Sie zeigt auch, dass das menschliche Handeln Gott nicht gleichgültig ist. Und obwohl ihn die Menschen mit ihrer Boshaftigkeit aufs tiefste enttäuscht haben, ist sein Wille zur Rettung größer. Mit Noah wagt er einen Neubeginn, Noah gilt als untadelig und gerecht. Er geht seinen Weg mit Gott. Am Ende der Noahgeschichte steht ein universaler Bund Gottes mit Noah unter dem sichtbaren Zeichen des Regenbogens.

Links

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Fachinformation

Noach

Institution: Ökumenisches Heiligenlexikon

Lexikoneintrag
Das Ökumenische Heiligenlexikon hat alle wichtigen Daten zu Noah übersichtlich zusammengetragen.

Sintflut / Sintfluterzählung

Institution: WiBiLex

Artikel im WiBiLex
Artikel im Wissenschaftlichen Bibellexikon der Deutschen Bibelgesellschaft mit folgenden Abschnitten: 1. Name und Titel 2. Abgrenzung und Aufbau 3. Konzeptionelle und theologische Aspekte 4. Schichten und Entstehung 5. Ein Vergleich mit altorientalischen Fluterzählungen 6. Historisches Ereignis oder literarisches Motiv

Noah

Institution: bibelwissenschaft.de

WiBiLex-Artikel
Online-Artikel von Bibelwissenschaft.de zu Noah mit folgenden Abschnitten: 1. Name 2. Noah in der Hebräischen Bibel 3. Noah in späterer Rezepten 4. Wirkungsgeschichte

Vorbereitung

Wir öffnen die "Relikiste"

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Ein schulpastorales Angebot für Schülerinnen und Schüler der Grundschule
"Im Schuljahr 2009/10 bin ich neu an die Uhlandschule Marbach gekommen und suchte nach einem Projekt, mit dem Schulpastoral hier an der Förderschule eingeführt werden konnte. Ich wollte ein niederschwelliges Angebot finden, das alle Kinder anspricht, egal welcher Religion sie zugehörig sind. So entstand die Idee der „Relikiste“, die den Schülerinnen und Schülern v.a. einen Raum bieten sollte, wo sie einfach nur da sein dürfen und Kirche jenseits des Religionsunterrichts erleben können. Jeden ersten Montag im Monat trafen sich zwischen 5 und 14 Kindern, die meisten aus der 3. Klasse."

Praxishilfen

Noah und die große Flut (1. Mose 7-9)

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Geschichte des Monats
Der evangelische Pfarrer und Prof.i.R. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage in der Reihe „Geschichte des Monats“ monatlich eine von ihm verfasste biblische Nacherzählung bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten des christlichen Glaubens. Er liefert dabei hilfreiche fachliche Hintergrundinformationen für Religionspädagogen, den besagten religionspädagogisch geeigneten (Nach-)Erzähltext sowie gute Ideen für die Verwendung des Materials im Unterricht. Diese Ausgabe aus dem Mai 2014 handelt von den Kapiteln 7-9 im 1. Buch Mose, in denen von Noah und der Sintflut berichtet wird. In thematischer Anlehnung an den Bibeltext liefert Frieder Harz hier eine in acht Portionen aufgeteilte eigene Erzählung.

Arche Noah

Institution: www.pvsenglischefraeulein.at

Online-Spiele
Monika Weißenböck hat auf der Website der Englischen Fräulein St. Pölten Puzzle, Suchsel, Memory u.a.m. online gestellt.

Arche Noah

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Unterrichtsidee
Diese Idee mit vielen Materialien ist dem Tierschutzgedanken stark verbunden, sie soll letztendlich zu einem Familiengottesdienst führen.

Noah

Institution: 4teachers.de

Unterrichtsvorschläge
Unterrichtsideen auf 4teachers.de zum Themenbereich "Noah".

Bildungsmedien

Endlich Inklusion!?

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Wie sich die Wirklichkeit von den Idealen unterscheidet
Eltern von Förderschülern und die Förderschüler selbst sehen Inklusion nicht durchweg positiv. Für einige ist die Regelschule der große Traum...Förderkinder und ihre Eltern erzählen Quarks&Co von ihren Sorgen und Bedenken in Sachen Inklusion. Film des WDR 45 Min.

So funktioniert Inklusive Schule

Institution: YouTube

YouTube-Video
Ein Film über die Preisträger des "Jakob Muth-Preises 2012/2012 für Inklusive Schule" der Bertelsmann Stiftung. Er dauert 16 Minuten.

Kinospot 'Superhelden'

Institution: mittendrin e.V.

Ein einminüter Film zum Thema Inklusion
"Eine Schule für alle" - Eine Kooperation der Kunsthochschule für Medien Köln und dem Verein mittendrin e.V.

Inklusion - Zehn Fragen und Antworten

Institution: Universität Köln

Kurze Interviews mit Prof. Kersten Reich
Dr. Kersten Reich ist Professor für Internationale Lehr- und Lernforschung am Institut für Vergleichende Bildungsforschung der Universität Köln. Er wird zum Thema Inklusion befragt.

Verschiedene Materialien

Dossier NOAH

Institution: Amt für Religionsunterricht der Ev. Kirche der Pfalz

Geschichten, Grafiken und Folienvorlagen zum RPH-Heft 3/2009
Dieses Dossier enthält Zusatzmaterialien zum RPH-Heft 3/2009 Noah. Die hier aufgeführten Materialien sind entweder selbst erstellt oder unseres Wissens nach anderweitig nicht verfügbar.

Grundschulideen zu Abraham, Noah und Schöpfung

Arche-Typen. Das neue Online-Quiz der EKD

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Online-Spiel
Arche-Typen. Sehr schönes Online-Spiel auf www.ekd.de

Geschichten aus dem Alten Testament

Institution: www.derkindergottesdienst.de

Erzählvorschläge und Ideen
deen und Anregungen fürs Erzählen von biblischen Geschichten und die Vertiefung durch Spiele, Basteln oder andere Aktionen. Stundenentwürfe mit Bastelideen und Spielvorschlägen für Kindergottesdienst, Kinderkirche, Sonntagsschule, Jungschar oder Kinderhauskreis. .. Institution: www.derkindergottesdienst.de

Lernorte

Heinrich-Albertz-Schule

Institution: Heinrich-Albertz-Schule

Evangelische Grundschule Salzgitter
"Inklusion beginnt dort, wo sich ein Kollegium hinsetzt und gemeinsam überlegt, wie allen Kindern eine optimale Bildung ermöglicht werden kann und danach sucht, wo in der Schule Hindernisse, Barrieren und Diskriminierungen bestehen, um diese zu beseitigen." Die Evangelische Heinrich-Albertz-Grundschule in Salzgitter versucht, ohne diese Barrieren zu arbeiten.

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Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Kooperatives Lernen (Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Kooperatives Lernen". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Kooperatives Lernen (Cooperative Learning) ist eine von Norm Green in Kanada entwickelte Form des Lernens. Dabei werden in Partner- und Gruppenarbeit gemeinsam Ergebnisse erreicht. Schüler und Schülerinnen unterstützen sich dabei gegenseitig. Es wurden verschiedene Methoden entwickelt, die eine hohe Schüleraktivität zur Folge haben und das selbstständige Lernen der Schüler und Schülerinnen verstärken und des Weiteren die Sozial- und Problemlösekompetenz verbessern.

Links

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Fachinformation

Individuelle Förderung durch Kooperatives Lernen

Institution: Institution suchen

Buchauszug aus "Individuelle Förderung in der Sek. I und II"
Individuelle Förderung im Unterricht unter den in Deutschland vorzufindendenen Bedingungen ist nur schwer umsetzbar. Die Autoren halten das Kooperative Lernen für eine hilfreiche Methode. Es bietet gegenüber dem herkömmlichen Klassenunterricht erheblich mehr Möglichkeiten zur Individualisierung.

Unterschied zwischen Kooperativem Lernen und Gruppenarbeit

Institution: Universität Köln

nach Norm Green
Der Unterschied zwischen Koopoerativem Lernen und Gruppenarbeit besteht in 5 grundlegenden Elementen.

Vorbereitung

Kooperatives Lernen im Ethikunterricht

Institution: www.schule-bw.de

Thema: Islam - Christentum
"Anstoß zu diesem Projekt gab die Beobachtung, dass der Wissensstand der Schüler/innen zu diesen Themen sehr heterogen ist und die Forderung der Bildungsstandards nach einer Kompetenzorientierung des Unterrichts. Beide Punkte können in einem Projekt mit kooperativem Lernen berücksichtigt werden."

Praxishilfen

Die Methode "Table-Set"

Institution: univie.ac.at

Einführung
"Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Schüler noch auf einer niedrigen Kompetenzstufe der Kartenauswertung befinden. Oft werden Karten nur beschrieben, die Zusammenhänge werden nicht erkannt bzw. können nichtzugeordnet und erklärt werden. Das Lernarrangement "Table-Set" ermöglicht es dem Lehrer, den Lernstand der Schüler zu erkennen."

Methodenbausteine Kooperatives Lernen

Institution: lehrerfortbildung-bw.de

Vorstellung der Methoden...
...auf der Seite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen.

Kooperatives Lernen mit 'Zeitreise'

Institution: Klett-Verlag

Methodendarstellung
Der Klett-Verlag stellt hier anhand seines Geschichtswerkes "Zeitreise" übersichtlich folgende Methoden des kooperativen Lernens dar: 1. Think - Pair - Share 2. Four Corners 3. Finde jemanden, der weiß... 4. Lerntempoduett 5. Partnerpuzzle 6. Strukturierte Kontroverse 7. Reziprokes Lesen

Einführung in das Kooperative Lernen...

Institution: Landesinstitut für Schule Bremen

...durch das Landesinstitut für Schule Bremen (LIS)
Beim Kooperativen Lernen werden in Partner- oder Gruppenarbeit gemeinsam Ergebnisse erreicht. Die lernenden Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig bei der Arbeit. Beigefügt sind Links zu Arbeitsblättern.

Bildungsmedien

bibleserver.com

Institution: Institution suchen

Mehrsprachiges Bibelportal mit vielen Optionen
Bibleserver.com bietet mehr als 30 Bibelübersetzungen in vielen europäischen Sprachen sowie Versionen in Griechisch, Hebräisch und Latein. Im Portal enthalten sind Lexika, Wörterbücher und Kommentare, außerdem hilfreiche Tools, z. B. als Konkordanz, zur Synopse von Bibeltexten und zum Vergleich von Übersetzungen, Versandmöglichkeit von Bibelversen als E-Cards... Institution: bibleserver.com

Der Biblionär

e-bibel

Institution: EKD

E-Vodcast
Ein kurzer Animationsclip der EKD zum Thema Bibel.

BIBEL+ORIENT Museum - Musée BIBLE+ORIENT

Verschiedene Materialien

Kooperatives Lernen

Institution: IQES online

Instrumente für die Qualitätsentwicklung und Evaluation an Schulen
"Kooperatives Lernen - Eine Antwort auf die vielen Herausforderungend des Unterrichts oder die Kunst, viele Fliegen auf einen Streich zu schlagen." Eine umfassende Seite aus der Schweiz zum Thema, mit vielen Methodentipps.

Treffpunkt Kooperatives Lernen...

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...wenn das Herz den Verstand trifft.
Internetportal mit der Philosophie des Kooperativen Lernens, den Methoden und wichtigsten Arbeitsmaterialien. Es werden auch abrufbare Fortbildungen angeboten.

Kooperatives Lernen

Institution: ZUM-Wiki

ZUM-Wiki
"Kooperatives Lernen stellt Eigenaktivität und Kooperation von Schülerinnen und Schülern als wichtige Elemente des Unterrichts in den Mittelpunkt." ZUM-Wiki bietet eine ausführliche Einführung mit vielen Fachbeiträgen.

Lernorte

Bibelhaus Frankfurt

Institution: Bibelhaus Frankfurt

Museum
Das Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum präsentiert die Bibel und ihre Botschaft erlebbar, verständlich und wissenschaftlich fundiert für Menschen aller Altersstufen und Bildungsgrade.

Überblick über alle Bibelzentren in Deutschland

Institution: Deutsche Bibelgesellschaft

Interaktive Karte
Auf dieser interaktiven Karte Deutschlands sind alle Orte mit Bibelzentren (Bibelmuseen, Bibelwerkstätten, Bibel-Erlebnishäuser u.a.m.) übersichtlich zu sehen.

Bibeldorf Rietberg

Institution: Institution suchen

Leben wie zur Zeit der Bibel
Seit 2003 wird auf dem Gelände (25.000m²) des ehemaligen Klärwerks der Stadt Rietberg ein so genanntes Bibeldorf aufgebaut. In den Monaten Mai bis Oktober kommen Schulklassen, Jugend- und Erwachsenengruppen zu Projekten und Besuchen auf das Gelände; etwa 10.000 Besucher pro Jahr. Ziel ist es: Menschen für die Welt und Umwelt der Bibel zu begeistern. Warum? Biblische Geschichten und historische Hintergründe sind ganz offensichtlich eher unbekannt. Vielerorts wird das mangelnde Basiswissen zu religiösen Sachverhalten durch Lehrende in Schule und Gemeinde beklagt. Traditionsabbrüche, familiäre Unorientiertheit, Desinteresse ... und unzählige Aspekte gehören in den argumentativen Bereich, um zu verstehen, warum dies so ist. Das Bibeldorf ist ein außerschulischer Lernort. Die pädagogische Arbeit im Bibeldorf versteht sich selbst als ein Versuch, Neugierde und Freude an Biblischem zu wecken. Hier wird Wissen im Sinne ganzheitlicher Religionspädagogik vermittelt . In dieser Form i

Bibel-Erlebnis-Haus Nürnberg

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Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Taufe (Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Taufe". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Jede Religion hat ihre Aufnahmeriten - bei den Christen ist es die Taufe. Ursprünglich waren es Erwachsene, die sich dem christlichen Glauben zugewandt hatten und durch das Untertauchen im Wasser das Hintersichlassen des alten Lebens und den Beginn eines neuen anzeigen wollten. In den christlichen Großkirchen hat sich die Kindertaufe durchgesetzt, bei der die Eltern und Paten stellvertretend für die Kinder um Aufnahme in die christliche Gemeinschaft bitten. Viele Kinder im Religionsunterricht sind getauft, aus diesem Grund ist die Taufe in der Regel ein Grundschulthema. Für evangelische Christen wiederholt es sich ausführlich im Konfirmandenunterricht, da die Konfirmation als Bestätigung der Taufe durch die nun mündige Person angesehen wird.

Links

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Fachinformation

Arbeitshilfe zur Taufe

Institution: Institution suchen

Beitrag
Der evangelische Pfarrer und Prof.i.R. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage viele verschiedene Materialien, die für Religionspädagoginnen und –pädagogen geeignet sind. Zu diesem Beitrag heißt es: "Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat das Jahr 2011 zum "Jahr der Taufe" erklärt. Dazu finden Sie in diesem Beitrag religionspädagogische Anregungen!.

Die Kindertaufe fordert uns heraus

Institution: Ruhr-Universität Bochum

Aufsatz
Am Neuen Testament stoßen alle Tauftheorien an ihre Grenzen - Aufsatz von Peter Wick, Ruhr-Universität Bochum.: 1. Spannungen und Aporien, ob und wenn Kinder getauft werden sollen 2. Die Erschütterungen der großkirchlichen Selbstverständlichkeiten im 20. Jahrhundert 3. Neutestamentliche Perspektiven im Ringen um das richtige Taufverständnis 4. Der Glaube und die Taufe ihrer Wirkungen 5. Taufe und individualistische Engführung hin auf ein Mündigkeitspostulat 6. Schlussfolgerungen

Taufe kennenlernen

Institution: Institution suchen

Beitrag
Der evangelische Pfarrer und Prof.i.R. für Religionspädagogik Frieder Harz bietet auf seiner Homepage viele Materialien und Texte, unter anderem auch längere Beiträge. In diesem Beitrag unter dem Titel „Taufe kennenlernen“ liefert Harz nach eigenen Angaben folgende Informationen: „Diese Arbeitshilfe gibt religionspädagogische Anregungen, sich auf unterschiedliche Weise mit der Taufe zu beschäftigen. Taufgeschichten, Taufsymbole, Tauffeiern, theologische Klärungen sind eng miteinander verbunden und tragen dazu bei, dass das Sakrament der Taufe immer wieder die Aufmerksamkeit gewinnen kann, die ihm gebührt.“ Sein etwas längerer Beitrag ist durch fünf Kapitel sehr übersichtlich und gut strukturiert und kann somit auch nur in Teilen eingesehen und gelesen werden, als da wären: - Hinführung - Taufgeschichten - Taufsymbole - Anregungen zum Tauffest - Theologische Klärungen

Die Taufe

Institution: EKD

Orientierungshilfe der EKD
Eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis der Taufe in der evangelischen Kirche. Vorgelegt vom Rat der EKD, 2008, hg. vom Kirchenamt der EKD.

Vorbereitung

Taufe - Wachsen in einer starken Gemeinschaft

Institution: Evangelische Kirche der Pfalz

Reader der Ev. Kirche der Pfalz
Ein ausführlicher Reader zum Thema Taufe, entstanden zum Jahr der Taufe 2011, mit Materialien und einer Unterrichtseinheit für den RU, den Konfirmandenunterricht u.v.a.m.

Mit allen Wassern gewaschen - Taufe mit allen Sinnen

Institution: geistreich.de

Ein Taufprojekt in der Kita
Bei regelmäßigen Besuchen der KiTas in der Kirche werden die biblischen Taufgeschichten erzählt und verortet. Vom Taufbecken aus werden weitere Lebensorte im Kirchenraum erkundet. Die Eltern werden von den Kindern in das Projekt eingebunden. Die Kantorin übt Tauflieder ein und ein Familiengottesdienst schließt das Projekt ab.

Unterrichtsprojekt Christliche Taufe

Institution: Institution suchen

Ein handlungsorientiertes Unterrichtsprojekt zum Thema Taufe
Ein handlungsorientiertes Unterrichtsprojekt. Schülerinnen und Schüler einer Klasse an den Berufsbildenden Schulen (funktioniert im Berufsschulschulbereich genauso wie im Fachgymnasium Wirtschaft, Fachoberschule oder Berufsfachschule oder allgemeinbildenden Schulen höhere Sek I und Sek II) erarbeiten projekthaft einzelne Elemente der evangelischen Taufe und übernehmen dabei probehaft Elemente des kirchlichen Taufritus. Dabei wird alles mit Fotos dokumentiert und schließlich als Plakat präsentiert. Die Kasualie / das Ritual Taufe bzw. einzelne Elemente werden durch Schülerinnen und Schüler ausprobiert und eingeübt. Und so die Bedeutung der christlichen Taufe in evangelischer Prägung als Ritual, das hauptsächlich am Lebensanfang gefeiert wird, theologisch / inhaltlich durchdrungen. Ausführliche Beschreibung Dieses Projekt hat seinen Platz im Rahmen einer Unterrichtseinheit z. B. zum Thema "Christlich Leben" oder "Rituale als sinnstiftende Handlungen". Durch die Praxisorientierung / Han

Eine Tauflandschaft

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Thema »Taufe« im Konfirmandenunterricht
Die leitende Intention für die Konfirmandenunterrichtseinheit war es, den Kindern in spielerischer Form zunächst einen Ausgangspunkt bei ihnen vertrauten und bekannten Aspekten von Taufe zu ermöglichen, um von da aus über die Erschließung von unbekannten und unverständlichen Taufelementen hinzuführen zur Aneignung von individuell bedeutsamen Sinngehaltes der Taufe. Mit Hilfe der Tauflandschaft gelang es in anschaulicher Weise, den Kindern einen Ein- und Überblick über die hermeneutische Vielfalt und Mehrdeutigkeit des Taufaktes zu vermitteln, wie auch die teilweise historisch bedingte und wandelbare Gestalt seiner rituellen Ausführung transparent zu machen. Die Kinder lernten so, zwischen dem theologisch unabdingbaren Kerngehalt der Taufe und ihren zufälligen, indifferenten Rahmenaspekten zu differenzieren. ...

Praxishilfen

Taufe

Institution: 4teachers.de

Unterrichtsideen
4teachers.de stellt diverse Unterrichtsideen und Unterrichtsmaterialien zum Thema Taufe zur Verfügung.

Taufe

Institution: 4teachers.de

Unterrichtsideen
Unterrichtsideen von 4teachers.de zum Thema Taufe mit Erzählungen, Einführungsstunden, Unterrichtsentwürfen u.a.m.

Symbol Kreuz

Institution: Institution suchen

Einführung
Frieder Harz erklärt das Symbol Kreuz im Zusammenhang mit der Taufe.

Feste im Lebenslauf

Institution: Institution suchen

Feste in Judentum, Christentum, Islam
Weltreligionen - Feste im Lebenslauf (Judentum, Christentum, Islam). Initiationsritus wie Taufe, Beschneidung, etc; Religionsmündigkeitsritus wie Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, Bar und Bat Mitzwa; Fortpflanzungsritus wie Hochzeit; Bestattungsritus wie Beerdigung.

Bildungsmedien

Was bedeutet Taufe? 3.09'

Institution: katholisch.de

Video-Clip
Video-Clip zur Taufe aus der Reihe "Katholisch für Anfänger".

Was glaubst du?

Institution: neuneinhalb.wdr.de

Video: Leonie lässt sich taufen, 9.28'
"Leonie glaubt an Gott. Sie geht regelmäßig zum Kindergottesdienst und betet fast jeden Tag. Trotzdem gehört sie noch nicht richtig zur Gemeinschaft der Christen. Denn obwohl Leonie schon zehn Jahre alt ist, ist sie noch nicht getauft. Das will sie jetzt ändern. Gemeinsam mit einem Pfarrer bereitet sie ihren Taufgottesdienst vor und auch die Taufpaten stehen schon fest. Was es genau bedeutet, getauft zu werden? Warum es katholische und evangelische Christen gibt? Und wie Leonie den Tag ihrer Taufe erlebt? All das erfährst du in dieser Folge von neuneinhalb." (WDR, neuneinhalb)

E - Wie Evangelisch: Die Taufe

Institution: Institution suchen

kurzer Videoclip (02:56)
„E - Wie Evangelisch: Begriffe – aus dem Leben gegriffen“ ist eine Serie von kurzen Videoclips, die zu Themen von A wie „Advent“ bis Z wie „Zehn Gebote“ eine evangelische Stimme bietet. Hier geht es um die Taufe. Dazu gibt es einen kurzen Videoclip, in dem wie immer zuerst ein Meinungsbild vorgestellt wird, dem dann ein Expertenbeitrag folgt, diesmal von dem Theologen Bernhard Felmberg. "e-wie-evangelisch.de" ist ein Projekt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Philippus und der Kämmerer

Institution: Deutsche Bibelgesellschaft

Kurzer Filmausschnitt
Die Deutsche Bibelgesellschaft stellt diesen Filmausschnitt aus der Reihe "Begegnung mit der Bibel" online zur Verfügung. "Ein afrikanischer Finanzverwalter las in einer Schriftrolle des Propheten Jesaja vom »Gottesknecht«. Doch das schwer verständliche Schriftwort blieb ihm verschlossen. Erst durch ein Gespräch mit dem Jünger Philippus wurde ihm deutlich, dass diese Stellen im Alten Testament von dem Handeln und Wirken Christi sprachen. Er erkannte, dass Christus für die Schuld der Menschen gelitten hat und ließ sich von Philippus taufen."

Verschiedene Materialien

Du bist getauft

Institution: Kirche mit Kindern

Praxismaterialien
"Websites zur Thema Taufe gibt es viele - doch die umfangreichste und attraktivste Materialsammlung rund um das Sakrament bietet kirche-mit-kindern.de! Entdecken Sie hier das ungewöhnliche Portal mit spannenden Erkärttexten zum Verständnis von Taufe, Ökumenischen Perspektiven, Unterrichtsmaterial für die Schule, Buchtipps und noch vielem mehr!"

Taufe

Institution: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Einführung
Eine umfassende zum Teil interaktive Einführung in das Thema Taufe mit Erklärung des Patenamtes, Ablauf, Checkliste, Taufsprüche, Feiervorschlägen u.a.m. von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

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Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Kindertheologie (Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Kindertheologie". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Elementarbereich, Grundschule, Sekundarstufe

Einführung

Kinder- und Jugendtheologie versteht sich als eine offene Gesprächsform, in der sich Kinder und Jugendliche mit ihrer speziellen Religiosität auseinandersetzen. Eigenständiges theologische Denken soll sich im didaktischen Dreieck von Thema, Lehrkraft und Schüler_innen entwickeln.Theologie wird dabei verstanden als Rede von Gott, als Glaubenswissenschaft und als Erkenntnisbemühung.

Links

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Fachinformation

„Maria war die Frau von Jesus“? –Chancen und Grenzen kindertheologischer Zugänge

Institution: Universität Münster Kindertheologie irritiert und provoziert. Sie ist mit einem notwendigen Perspektivwechsel verbunden und befragt die Kindertheologie irritiert und provoziert. Sie ist mit einem notwendigen Perspektivwechsel verbunden und befragt die wissenschaftliche Theologie auf ihre eigenen Prämissen. Zudem vermag sie Anregungen für die religionspädagogische Praxis zu geben. - Eine Auswertung von 57 Kinderaussagen aus verschiedenen Milieus Deutschlands.

Methoden der Kindertheologie

Institution: theo-web.de Zur Präzisierung von Forschungsdesigns im kindertheologischen Diskurs "Der Vielfalt des Begriffs "Kindertheologie" entspricht eine Fülle von Methoden, die unter diesem Stichwort eingesetzt werden und genuin mit dem Gegenstand verknüpft sind. Wer von Methoden in der "Kindertheologie" reden will, muss also zunächst klären, welchen "Kindertheologie" er oder sie meint". Mirjam Zimmerman erruiert in ihrem Artikel die Möglichkeiten einer präziseren Erforschung des Themas.

"Kindertheologie"

Institution: Universität München Ein religionspädagogisches Resümee nach zwei Jahrzehnten eines theologischen Perspektivwechsels "20 Jahre Kindertheologie – ebenso wertgeschätzt wie umstritten, ist sie heute wie in heftig-kontroversen Disputen in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine bleibende Zumutung und Herausforderung für den fachwissenschaftlichen Diskurs – Kinder als Theologen? Nichtsdestotrotz haben viele Religionspädagogen bereits schon sehr früh von der Kindertheologie als einem neuen ‚Paradigma‘ oder einem ‚neuen Ansatz in der Theologie‘ gesprochen. Dieser Beitrag unternimmt den Versuch, die Darstellung der Entwicklung der Kindertheologie mit systematisch-reflektierenden Gedanken zu verbinden und in einem kritischen Resümee die Bedeutung dieser ‚Didaktik eines Perspektivenwechsels‘ zu belegen." Holger Dörnemann

Theologisieren mit Kindern

Institution: Calwer.com Artikel "Das Theologisieren mit Kindern ist eine hervorragende Möglichkeit, Kinder als Subjekte des Glaubens ernst zu nehmen und ihre theologischen Leistungen dadurch zu fördern. Wichtige, in den Bildungsplänen für das Fach Religion formulierte Aufgaben, Ziele und Kompetenzen, werden dabei gefordert und gefördert, beispielsweise die Entwicklung der religiösen Sprachund Gestaltungsfähigkeit bei den Schülerinnen und Schülern (1)." Manfred Hilkert

Bildungsmedien

Philosophieren und Theologisieren mit Kindern

Institution: TPI Moritzburg Medienempfehlungen Philosophieren mit Kindern heißt, sie zum Denken anzuregen. Alle Fragen sind erlaubt, vorschnelle Antwortvorgaben der Erwachsen jedoch nicht! Das Philosophieren und Theologisieren mit Kindern muss gut vorbereitet werden. Anders als in der Schule oder einem Seminar können die Kinder meistens nicht direkt in das Thema einsteigen und sofort darüber diskutieren - sie müssen "abgeholt" werden. Deshalb steht am Beginn oft, eine Geschichte, eine Wahrnehmungsübung, eine Spielsituation, ein Bild oder eben auch ein kurzer (!) Film. Das hilft Kindern, mit entsprechenden Impulsen, an eigene Erfahrungen anzuknüpfen.

Koffer "Gott ist .... "

Institution: Institution suchen Materialkoffer Wie würden Sie Gott beschreiben, wenn Sie dazu aufgefordert würden? Als groß und unbegreiflich (Ps 36, 26), als einen verborgenen Gott (Jes 45,15a), als Liebe (1. Joh 4,16b), als Schöpfer des Menschen (Gen 1,26a), als ein Fels, bei dem ich mich berge (2 Sam 22,3a)....? Die Bibel spricht in vielfältiger Weise von Gott. Der Gotteskoffer, der am PTI in Drübeck gepackt wurde, enthält 35 verschiedene Gegenstände, die zu Symbolen biblischer Rede von Gott werden können und zu einer eigenen metaphorischen Rede von Gott einladen.

Mit Kindern von Gott reden - Kindertheologie

Institution: Institution suchen Audiobeitrag SWR1 Anstöße Mit Kindern von Gott sprechen heißt nicht, sie zu belehren. Man muss bereit sein, sich überraschen zu lassen und selbst noch etwas dazu lernen zu wollen. .. Institution: SWR 1 Anstöße

Verschiedene Materialien

Bildungsstandards und Kindertheologie

Institution: RPI Baden Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Rupp in Loccum 2005 "Bei dem mir gestellten Thema höre ich gleichzeitig zwei Fragen. Die eine ist: Passen Bildungsstandards und indertheologie zusammen? Die andere lautet: Wie bringt der das zusammen – einer, der sich für beides stark macht für Kindertheologie und für Bildungsstandards und dazu sich noch für religiöse Kompetenz verkämpft?...Auf der einen Seite geht es um institutionelle Religion, denn der Religionsunterricht wird in Übereinstimmung mit den Grundsätzen einer Religionsgemeinschaft erteilt, auf der anderen Seite um die individuelle Religion von Kindern." Was Hartmut Rupp aus dieser Diskrepanz gemacht hat, erfahren Sie in diesem Vortrag.

Kindertheologie und Jugendtheologie

Institution: Institution suchen Präsentation des PTI Mitteldeutschland Eine Didaktik des Perspektivwechsels Aufbau der Präsentation: - Wurzeln der Kinder- und Jugendtheologie - Das Theologisieren - die methodisch-didaktische Praxis der Kindertheologie - Die Theologie von Kindern und Jugendlichen - das Forschungsinteresse - Früchte der Kinder- und Jugendtheologie

Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen

Institution: Mitarbeiter-Uni.de Präsentation (PDF-Datei) Präsentation von Heinz-Günter Kübler, Dozent am RPI Baden, zum Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen.

Theologisieren und Philosophieren mit Kindern

Institution: Institution suchen Zeitschrift mit folgenden Artikeln: - Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen - Gott, doch mehr als ein Mensch? - Zeitschrift mit folgenden Artikeln: - Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen - Gott, doch mehr als ein Mensch? - Die Theologie von, mit und für Kinder - Fragen stellen - Fragen zulassen - Fragen ertragen (mit Ideen für den Unterricht von Rainer Oberthür)

Vorbereitung

Theologisieren mit Kindern - "Gott wohnt bei uns im Klassenraum"

Institution: Institution suchen Unterrichtseinheit Eine Unterrichtseinheit, durchgeführt in einer 2. Klasse. Ein Grundthema war "Angst".

An der Arche um Acht - Unterrichtseinheit zum Theologisieren mit Kindern

Institution: RPI der EKHN Artikel im Schönberger Heft 2/2008 Die Arche Noah-Geschichte wollte ich in der Schule nie erzählen. Sie gehörte nicht zu meinem Unterrichtsrepertoire. Ich finde sie, wenn sie vordergründig erzählt und inszeniert wird, grausam: Wie soll man damit umgehen, dass alle anderen Lebewesen auf der Erde, die nicht zu den auserwählten in der Arche gehörten, jämmerlich ertrinken müssen? Der »niedliche« Aufbau der Tierpaare, wenn sie in die Arche ein- oder aus ihr ausziehen, täuscht darüber hinweg, wie Menschen sich mit der Frage nach Gott auseinandergesetzt und nach Deutungen gesucht haben. Arbeit mit dem Buch "An der Arche um Acht", von Ulrich Hub und Jörg Mühle

Symbolische Landkarten gestalten - Ein Weg zum elementaren Theologisieren mit Jugendlichen

Institution: RPI Loccum Theologisieren mit Jugendlichen Bildung ist mehr als Wissensvermittlung, sie schließt besonders im Religionsunterricht das Sich-Herausbilden-Lassen von Persönlichkeit mit ein. Deshalb muss Raum gegeben werden für das Spekulieren, Philosophieren, Theologisieren über den Sinn des Lebens. Im Primarbereich reicht die Tradition des Philosophierens mit Kindern bis zur Reformpädagogik Hermann Nohls zurück. Seit einigen Jahren werden Überlegungen zum Theologisieren mit Kindern verstärkt in den Jahrbüchern der Kindertheologie angestellt. Die Kindertheologie stellt einen Perspektivwechsel dar, der eine veränderte Sicht auf das Kind sowie einen erweiterten Theologiebegriff zur Voraussetzung hat ...

Jenseitsvorstellungen von Kindern ins Gespräch bringen

Institution: Universität Kassel 3. Band der Beiträge zur Kinder- und Jugendtheologie Michaela Wicke hat sich in ihrer Examensarbeit gründlich in den Forschungsstand zur Kindertheologie eingearbeitet und eine 4. Grundschulklasse zu dem Thema "Jenseitsvorstellungen" ins Gespräch gebracht.

Praxishilfen

Jugendliche als Theologinnen und Theologen

Institution: RPZ Heilsbronn Methoden und Bausteine aus der Konfirmandenarbeit "In der Pubertät geht es „in erster Linie darum, all jene, das Denken, Fühlen und Handeln bestimmenden Muster, die man als Kind übernommen hat, noch einmal im Hinblick auf die eigene, selbständige Lebensgestaltung zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern. Es geht also um das Finden eines eigenen Konzepts zur eigenen Lebensgestaltung“.[1] Diese Definition aus dem Bereich der Hirnforschung kann man religionspädagogisch mit einer Forderung verbinden: Jugendliche brauchen Zeit- und Gestaltungsräume, um sich bewusst mit dem beschäftigen zu können, was jetzt für sie gilt und was ihrem Leben Halt und Richtung geben kann. Im kirchlichen Kontext (von Religionsunterricht, Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit) ist es sinnvoll, dafür Äußerungen der (christlichen wie nicht-christlichen) Religion anzubieten, mit denen die Jugendlichen ihre Vorstellungen von Gott verknüpfen und überprüfen können." (RPZ)

Mensch als Abbild Gottes

Institution: Institution suchen Schülerarbeiten aus der 7. Klasse Jeder Mensch ist ein Abbild Gottes Johanna, Laura und Teuta aus der Klasse 7r haben dazu in der Schule ein Bild gemalt und ein Gedicht erstellt. Diese Schülerarbeiten entstanden in Kleingruppenarbeit in einer 7. Klasse. Form und Inhalt wurden von den Schülerinnen ganz eigenständig gewählt.

Lernorte

Religionsunterricht im Museum - Im Bilde sein

Institution: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Führungen zum Kirchenjahr Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bietet zu verschiedenen Themen des Kirchenjahres 90minütige Spezialführungen an: Advent und Weihnachten / Heilig-Drei-König / Passion und Ostern / Himmelfahrt sowie zu Tod und Trauer. Außerdem gibt es Führungen zu Johannes dem Täufer, Christusbildern, Kirchenbau, zur Volksfrömmigkeit, Luther u.a.m. [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

Schlagworte: Kindertheologie

Artikel lesen · Mehr dazu im rpi-virtuell Materialpool

Besondere Empfehlungen