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2021/2 Loccumer Pelikan: Film und Religion

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Heft 2/2021 als PDF-Download
Zum Inhalt: Film und Religion
Silke Leonhard: editorial

grundsätzlich

Wilhelm Gräb

Film und Religion oder: Filme mit etwas Theologie im Kopf anschauen

Edgar Edel Wie sehen wir einen Film?

Hans-Martin Gutmann

Das Böse in der populären Kultur

Simone Liedtke

Kleine Helden, großes Kino: Kindheit und Jugend im Film

Inge Kirsner

Nein! Wenn der Affe zu sprechen beginnt, werden Grenzen gesetzt. Tierethik und Menschenbild anhand der PLANET DER AFFEN-Prequels (2011-2017)

Simone Liedtke im Gespräch mit Phil Rieger
"Der Film ist ein für sich stehendes Erlebnis"

nachgefragt

Andreas Behr

Welches ist dein Top-Jesusfilm? Das Neue Evangelium

Bettina Wittmann-Stasch

Welches ist dein Top-Jesusfilm? K-PAX Alles ist möglich

Simone Liedtke
Welches ist dein TOP-Jesusfilm? Son of Man

praktisch

Andreas Behr

GELESEN: James Douglas Morrison: The Lords & The New Creatures

Michaela Veit-Engelmann

GESEHEN: Marteria – OMG

Felix Emrich

GEHÖRT: Podcast "Jesus und John Wayne"

Andreas Behr

BETRACHTET: Der Baader Meinhof Komplex. Das Filmplakat

Lena Sonnenburg

Filme im Religionsunterricht der Grundschule. Bausteine und Filmtipps

Andreas Behr

Meine Lieblings-Filmtropfen

Kirsten Rabe

"Die heilige Dreifaltigkeit: lesbisch, nichtjüdisch, deutsch". Unterrichtsideen für den Sekundarbereich II zur israelischen Komödie KISS ME KOSHER (2020)

Andreas Behr und Henrike Müller

KIRSCHBLÜTEN – HANAMI. Mediatives Filmwochenende

Manfred Tiemann

Neuere Bibelfilme im Religionsunterricht

Christoph Martsch-Grunau

Ran an die Kamera! Mit Konfis kreative Filmprojekte umsetzen

Christina Harder im Gespräch mit Silvia Büthe
Filmleidenschaft

informativ

Anja Klinkott

Filmtipps aus der Medienarbeit im Haus kirchlicher Dienste

Nicole Schwarzer

Filme in Gemeinde und Schule. Hinweise aus der Medienstelle des HKD

Dietmar Adler

Filmfestivals und kirchliche Filmarbeit

Julia Helmke

Weshalb der Blick zurück lohnt. Ein kurzer Abriss evangelischer Filmarbeit

Christoph Sterl

Jugendschutz. Als Theologe bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK)

Phil Rieger

Auf der Leinwand spielt das Leben. Das Projekt „Kirchen und Kino. Der Filmtipp“

Lena Sonnenburg

Bildung und Kompetenz mit Medien. Das Medienzentrum der Region Hannover (MZRH)

Simone Liedtke

ONEMINUTESKY. Eine Video-Serie von Simone Liedtke

Buch- und Materialbesprechungen

„Corona heißt für uns: organisatorischer Umgang mit Unverfügbarkeit!“. Drei Fragen an PD Dr. Silke Leonhard

Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2021 online verfügbar

Abschied von Kirsten Rabe

Nachrichten aus Schule, Staat und Kirche

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Film, Evangelische Religion, Jesus

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Die Liebe zählt : Ein Pfarrhaus, zwei Pfarrerinnen

Kirche und Homosexualität
Yvonne Renner ist Pfarrerin, lesbisch und verheiratet - mit Christiane, die als Vikarin arbeitet. Die evangelische Kirche sich dazu entschieden, auch homosexuelle Paare zu segnen. Das Credo: Die Liebe zählt.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Homosexualität, Kirche, queer

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Zu Besuch in einer ehemaligen Synagoge

Die dritte Unterrichtsreihe von „Die Reli-Lehrer“ führt uns in die ehemalige Synagoge in Affaltrach und vermittelt Wissenswertes über ein Gebäude, das 1851 als Synagoge erbaut wurde und auf eine wechselhafte Geschichte zurückblickt. Alle Videos bieten zahlreiche Informationen zum Judentum, orientieren sich dabei aber an den Räumlichkeiten der Synagoge und den Themen der Ausstellung:

Im ersten Video der Serie begrüßt uns Heinz Deininger, Vositzender des Vereins "Freundeskreis ehemalige Synagoge Affaltrach e.V.", an der ehemalige Synagoge und nimmt uns lebendig mit in die Geschichte des Judentums und dieses geschichtsträchtigen Gebäudes. Video 1 Im bereitgestellten Arbeitsmaterial erarbeiten die SuS anhand der Informationen im Video und im Arbeitsblatt einige Grundlage des Judentums und die Geschichte der Synagoge in Affaltrach.
Die Videos 2 und 3 führen die Zuschauer in den Betsaal der ehemaligen Synagoge. Video 2 zeigt den Betsaal als solchen und gibt Informationen darüber, wie ein Gottesdienst sowie ein klassischer Sabbat in einer jüdischen Gemeinde abläuft. Video 3 - Jüdische Kultgegenstände Video 3 widmet sich ausführlich der Tora sowie den Gebetsriemen (Tefillin) und den Türpfostenschildchen (Mesusa). Tefillin und Mesusa gehen auf eine Weisung im Anschluss an das Sch’ma Israel zurück. Das Arbeitsblatt beschäftigt sich zunächst allgemein mit der Tora und anschließend mit dem Sch’ma Israel, dem jüdischen Glaubensbekenntnis. Die Schüler lernen den Zusammenhang zwischen den Weisungen der Tora und der Mesusa und den Tefillin kennen.
Normalerweise würde man den Materialkoffer zum Judentum ja gemeinsam mit den Schülern im Unterricht auspacken. Weil das in der Pandemie nicht geht, haben sich die Reli-Lehrer einen Koffer besorgt und packen ihn im vierten Video dieser Unterrichtsreihe aus. Der Koffer enthält zahlreiche Gegenstände, die für das religiöse Leben im Judentum elementar wichtig sind und vermittelt anhand der gezeigten Gegenstände grundlegendes Wissen über jüdische Feste und Rituale. Zur Weiterarbeit und Ergebnissicherung steht den Schülern ein Quizlet zur Verfügung. Quizlets sind digitale Karteikarten, mit denen die Lerninhalte wiederholt werden können. Übrigens: Auch in den evang. Schuldekanaten Heilbronn und Öhringen, sowie im kath. RPI Heilbronn gibt es ausleihbar Medienkoffer zum Judentum. Also melden Sie sich gerne, wenn sie diese im Unterricht einsetzten wollen.
"Was muss ich eigentlich beachten, wenn eine jüdische Familie bei mir zu Gast ist?“ - Keine ganz einfache Frage, die Herr Müller da in der Küche der ehemaligen Synagoge Affaltrach stellt. Schließlich gibt es da einiges zu beachten. Das Video erklärt den Begriff koscher sowie die zwei grundlegenden Speisegebote im Judentum. Weil die Schülerinnen und Schüler beim Thema „Essen“ sicher eigene Traditionen und Bezugspunkte mitbringen, eignet sich das Video besonders zum Einsatz in einem „klassischen“ Unterrichtsarrangement - sofern geeignete Plattformen für eine Videokonferenz zur Verfügung stehen. Das Unterrichtsmaterial enthält eine Powerpoint-Präsentation, die begleitend zum Video in einer Videokonferenz gezeigt werden kann.

Der jüdische Friedhof in Affaltrach

Video: Jüdischer Friedhof
Das Arbeitsblatt greift zuerst die bei den SuS vorhandenen Emotionen bei der Berührung mit dem Thema Tod auf und ruft ihr Vorwissen über Rituale, Bräuche, etc. ab. Es ergänzt sie sachlich durch die des Judentums und führt die Kinder zu einer persönlichen Bewertung: „Was von alle dem (jüdisch und christlich) kann mir in einer Trauersituation helfen?“ Die Rückseite geht anschließend mit Hilfe des Videos noch einmal metaobjektiv an den jüdischen Friedhof heran und eröffnet den Raum für das Gespräch über Symbole, Geschichte, Kultur des europäischen Judentums anhand der Bestattungskultur.

Die Mikwe in der ehemaligen Synagoge

Die Mikwe ist ein Tauchbad, das der rituellen Reinigung dient. Das ist aber nur die schnelle und oberflächliche Betrachtungsweise, denn die Mikwe ist gleichzeitig auch ein sehr altes jüdisches Ritual, in dem eine große Wertschätzung gegenüber der Ressource Wasser zum Ausdruck kommt. Eine Wertschätzung, die viele andere Religionen teilen. Video und Arbeitsblatt stellen zum einen die Mikwe in der ehemaligen Synagoge vor, enthalten aber auch Denkanstöße zu den Themen „Reinheit“ und „Rituale mit Wasser in den Weltreligionen“. Mit höheren Klassen ist unabhänig von diesem Video auch ein kritischer Umgang mit dem Begriff "Reinheit" im spirituellen Sinne in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit denkbar. Dazu ist beispielsweise der Artikel "Mit mir selbst im Reinen" der SZ Kolumnistin Linda Rachel Sabiers geeignet. Zur Mikwe gibt es weiteres Unterrichtsmaterial vom Lehrstuhl für Geschichte des jüdischen Volkes Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg: http://www.hfjs.eu/md/hfjs/juedische_emanzipation/ue_baden_in_baden_aug16.pdf

Eine jüdische Kindheit zur Zeit des 3. Reichs

Im Jahr 1933 lebten noch 19 Juden in Affaltrach. Das Video stellt zwei jüdische Mädchen vor, die ihre Teenagerjahre zunächst im Affaltrach der 1930er Jahre und nach der Flucht 1939 in England verbrachten. Das Arbeitsblatt richtet den Blick auf die Familiengeschichten der Mädchen und ihre Gefühlswelt in dieser Zeit und ermöglicht auf diese Weise einen emotionalen Zugang zur Thematik.
 

Artikel von 44212, Stefan Pauler, Bernd Müller

Medientyp: Lernorte, Virtueller Lernort, Medien, Bild, Präsentation, Video, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Judentum, Sabbat, Mikwe, Jüdischer Friedhof, Synagoge, Speisegebot, Tora

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Creation Spirituality

Zur Frage des nachhaltigen Umgangs mit der Schöpfung
Sehr umfangreiches Material, mit  verschiedenen Lernsequenzen zum Thema Schöpfung. Unterrichtsmaterial für die Klassenstufe 9/10. Anhand von  Schöpfungsmythen und naturwissenschaftlichen Modellen, setzen sich SchülerInnen mit der Thematik "Schöpfung und Bewahrung der Schöpfung" auseinander. Didaktischer Kommentar!

Artikel von , , Ekkehard; A. Thelen-Eiselen

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Lernstationen, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Bewahrung der Schöpfung, Schöpfung, Schöpfungsmythos, Schöpfungstheologie, Credo, Glaubensbekenntnis

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Die Taufe - Medienportal der Evangelischen und Katholischen Medienzentralen

Das Medienportal stellt folgenden Film vor: Die Taufe | 22 Minuten, ab 10 Jahren, Dokumentarfilm mit didaktischem Begleitmaterial
Die Taufe ist das Zeichen der Aufnahme eines Menschen in die Gemeinschaft der Christen. Die Produktion erklärt die Symbole sowie die zugehörigen Worte und Handlungen vor ihrem biblisch-theologischen Hintergrund. Der Film „Taufe“ lädt ein, dieses Sakrament als sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes kennenzulernen und zu reflektieren, welche Bedeutung es für das eigene Leben hat. Sequenziert in 4 Kapitel: Bedeutung und Teilnehmer (4:40 min.) Sakrament und ökumenische Bedeutung (2:20 min.) Ursprung und Wortbedeutung (3:30 min.) Symbole und Tauffeier (9:50 min.) Bitte beachten Sie die Nutzungsordnung Ihrer Medienzentrale.

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Video im Medienportal, Praxishilfen, Arbeitsblatt

Schlagworte: Pfarrer, Sakrament, Taufbecken, Konfirmation, Segen, Gemeinschaft, Brauchtum, Symbole, Rituale, Matthäusevangelium, Glaubensbekenntnis

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Glaubensbekenntnis von Nicäa

Interaktive Übung zum Glaubensbekenntnis.
Ordner die Absätze des Bekenntnisses (H5P) Weiterführende fachdidaktische Informationen:

Gerhard Beck hat die Idee aufgenommen und in seinem Online Konfikurs weitergeführt: https://blogs.rpi-virtuell.de/konfikurs/das-glaubensbekenntnis  

Artikel von 27899, Joachim Happel

Medientyp: E-Learning, Gamification

Schlagworte: Glaubensbekenntnis

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RUcomplett - Kerncurriuculum Evangelische Religionslehre Sek. I, Klasse 10, BW

Themenplan für das 10. Schuljahr 2020/21, PTZ Stuttgart
Gerhard Ziener und Ingrid Käss haben für die 10. Klasse in BW ein Kerncurriculum für das Schuljahr 2020/21 erstellt. Es enthält folgende Themen:

  1. Mit der Bergpredigt leben
  2. Christen und Kirche in der Welt
  3. Was glaubt man, wenn man an Jesus Christus glaubt?
  4. All You need is Love...?
  5. Religion, Glaube, Atheismus - Was bleibt nach 10 Jahren Reli?

Artikel von 16256, Gerhard Ziener, Ingrid Käss

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Curriculum, Weltreligionen, Bergpredigt, Jesus Christus, Nationalsozialismus, Deutsche Christen, Kirchenkampf, Widerstand, Evangelische Kirche, Liebe, Sexualität, Ethik, Glaubensbekenntnis, Religionsfreiheit

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"Kyrie eleison"

Lied des Monats März 2020
Flott und ungewöhnlich: das "Kyrie Eleison" von Kurt Mikula mit Video, Audio, Playback, Noten und Text mit Akkorden.

Artikel von 239, Kurt Mikula

Medientyp: Medien, Audio, Gebet/Lied, Video

Schlagworte: Gebet, Fürbitte, Veränderung

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2019/4 Loccumer Pelikan: Mensch und Tier

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum
  Der Loccumer Pelikan 4/2019 widmet sich den Themen:

Silke Leonhard editorial
GRUNDSÄTZLICH
Simone Horstmann Mehr als „Verantwortung“ und „Mitgeschöpflichkeit“. Überlegungen zu den Tiefendimensionen einer theologischen Tierethik jenseits der schönen Phrasen
Elena Thurner und Andreas Aigner  Geliebt, genutzt, gegessen: Eine Einführung in die Tierethik
Peter Kunzmann Moderne Tierhaltung in einer modernen Gesellschaft?
Hans-Martin Gutmann Ungeheuer
KONTROVERS
Kai Funkschmidt Tiere christlich bestatten? Wer Haustiere beerdigt, müsste sie eigentlich auch taufen
Michael Rosenberger Tiere christlich bestatten? Tierbestattungen kein Tabu mehr
PRAKTISCH
Matthias Hülsmann BETRACHTET: Agnus dei – Lamm Gottes
Kirsten Rabe GELESEN: Hilal Sezgin: Artgerecht ist nur die Freiheit
Ingrid Illig MITGESPIELT: Krippenspiel mit echten Tieren
Martina Steinkühler Hat Gott auch an die Tiere gedacht? Ein Weg durch die Bibel mit Lieblingstieren. Stationenarbeit für Grundschulkinder
Jeanette Kantuser Ethische Urteilsbildung am Beispiel „Tierversuche“. Ein Unterrichtsentwurf für den Sekundarbereich I
Barbara Hanusa Lernen mit Tieren: Lamawanderungen im Berner Oberland
Lea Nickel Gottesdienst für Mensch und Tier.Ein Praxisbericht
Veronika Kuntz und Gesa Nebe Tiergestützte Pädagogik an der Förderschule
Kirsten Schuster Und plötzlich wird es ganz still im Klassenraum
INFORMATIV
Lena Sonnenberg im Gespräch mit Janina K. Mensch und Tier arbeiten zusammen
Ina Schaede Strukturwandel in der Landwirtschaft.Elementare Klärungshilfe im Blick auf religiöse Bildungsprozesse
Kirsten Rabe Irgendwie hat es geholfen.Vom Ablauf einer Pferdebestattung
Oliver Friedrich Von virtuellen Tierfriedhöfen und der Kulturgeschichte der Tierhaltung. Drei Fundstücke aus dem Internet
Erwin Bastian, Kathrin Röper und Yvonne Riedelt Die Zooschule im Erlebnis-Zoo Hannover
Helmut Aßmann Der nachösterliche Fischfang – oder: die seltsamste Zahl der Bibel
Andreas Goetze Ochs und Esel
Marion Wiemann Filmtipps zum Thema „Mensch und Tier“
Buch- und Materialbesprechungen
Simone Liedtke AUSGESTELLT: Der Totempfahl.Kunst aus dem urbanen Raum.Collagen, Fotografien und Bildobjekte von Wolfgang Kowar
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Evangelische Kirche fordert neue Wertschätzung für Nutztiere.EKD-Text 133 „Nutztier und Mitgeschöpf! Tierwohl, Ernährungsethik und Nachhaltigkeit aus evangelischer Sicht“

Artikel von ,

Medientyp: Medien, Bild, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Lernstationen, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf, Projektplanung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Tier, Tierethik, Verantwortung, Schöpfung, Lamm, Krippenspiel, Ungeheuer, Bestattung, Haustiere, Freiheit, Gottesdienst, Hund, Friedhof, Wanderung, Lama, Polizei, Tierhaltung

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2019/2 Starke Gefühle: Freude

Unterrichtsbausteine aus dem diakonischen Bereich für die Sek. I und den Konfirmandenunterricht
Das Material erzählt von der Osterfreude, aber auch von Menschen, die in verzweifelten Situationen Freude erlebt haben. Unterrichtsentwurf Schatten und Licht 2/2019  Schülermaterial 1 - Johannes Evangelium Schülermaterial 2 - Maria Magdalena Schülermaterial 3 - Ostergedicht Schülermaterial 4 - Gallery Walk Ausgabe Schatten und Licht 2/2019

Artikel von 21793, Apl. Prof. Dr. Gabriele Klappenecker

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Freude, Ostern, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit

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2013/2 Loccumer Pelikan: Religion und Literatur

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum

Inhalt: Martina Kumlehn   Von den Möglichkeitsräumen des Lebens erzählen. Narrativität als Dimension einer ästhetisch sensiblen Religionspädagogik
Georg Langenhorst Literarische Texte im Religionsunterricht? Chancen und Beispiele
Mirjam Zimmermann „Hilfe, mein Kind liest nur Fantasy!“ Religionspädagogische Überlegungen zu Harry Potter, Reckless und anderer Fantasyliteratur
kontrovers
Bibelgeschichten erzählen oder lesen?
Judith Uhlhorn Beim Erzählen vertraue ich meinen inneren Bildern
Sönke von Stemm Bibel – lesen!
praktisch
Rike Haack und Birte Hagestedt Simon auf der Suche. Literatur im Religionsunterricht der Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung
Melanie Beiner Nichts. Was im Leben wichtig ist. Interpretation und Unterrichtsideen für die Sek I
Kirsten Rabe „Warum bin ich auf der Welt?“ Bausteine für eine schöpfungstheologische Lektüre von Wolf Erlbruchs „Die große Frage“ im Jahrgang 5/6
Rainer Merkel Das Pippi-Langstrumpf-Evangelium. Eine überfällige theologische Hermeneutik des Kinderbuchklassikers und ihre Didaktisierung in der Oberstufe
informativ
Martina Steinkühler Jenseits des Steinbruchs. Religion mit Kindern in der Grundschule

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Religionsunterricht, Literatur, Erzählen, Fantasy, Sinn, Grundschule, Pippi Langstrumpf

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2016/1 Loccumer Pelikan: Religion und Musik

Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum
Inhalt:

Silke Leonhard editorial
grundsätzlich
Jochen Arnold Musik und Evangelium – eine wunderbare Beziehung
Peter Bubmann Musik und Religion – ein didaktisches Traumpaar
nachgefragt
Thomas Ebinger und Til von Dombois Welche Rolle spielt die evangelische Tradition in aktuellen Liederbüchern?
praktisch
Almut Volkers „Manchmal geht es mir wie Jona“. Die Jonageschichte musikalisch umsetzen und Gefühle entdecken …
Eva Gotthold Reformation durchs Lied: gesungener Protest. Ein Entwurf für die Jahrgangsstufe 7 eines allgemeinbildenden Gymnasiums
Franziska Jaap „Du hast ihn nie verraten, deinen Plan von Glück!“ Vom Umgang mit dem „unerwarteten“ Tod in der Popmusik
Axel Klein „Musibel“ – Musicals selbst produzieren
Christhard Lück „96, alte Liebe“ oder „You´ll never walk alone“. Fangesänge und ihre religiösen Implikationen als Gegenstände eines lebensweltorientierten Religionsunterrichts
informativ
Gerd-Peter Münden „Klasse! Wir singen“. Ein kulturübergreifendes Musikprojekt für Klassenstufe 1 bis 7.
Oliver Friedrich Die Kinder des Monsieur Mathieu. Ein generationenübergreifendes Filmgottesdienst-Projekt
Sönke von Stemm und Claudia Kasprzyck Konfirmandenarbeit mit musischen Projekten

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Vorbereitung, Gottesdienstentwurf, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Musik, Lieder, Singen, Reformation, Jona, Tod, Popmusik, Fan

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2017/2 RU heute: Beten

Fachzeitschrift für den katholischen RU des Bistums Mainz
Diese Ausgabe der katholischen Fachzeitschrift für den RU widmet sich dem Thema Gebet mit der Frage, ob man Beten lernen könne, reflektiert das Thema philosophisch-theologisch und fragt nach dem Gebet an öffentlichen Schulen. Unterrichtspraktisch macht Rainer Oberthür einen Vorschlag zum Vaterunser für Grundschulkinder. Desweiteren werden Einführungen in das Herzensgebet, in die Perlen des Glaubens und die Tagzeitenliturgie gegeben.

Artikel von ,

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gebet, Gebetserziehung, Vaterunser

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Glaubensbekenntnis...hast Du´s drauf?

Übung: in richtige Reihenfolge bringen
Die webbasierte interaktive Reihenfolge-Übung ermöglicht die eigenständige und unmittelbare Selbstevaluation des mancherorts z.B. im Konfirmandenunterricht noch erforderten Auswendiglernens des apostolischen Glaubensbekennnisses. Die Übung bei learningapps.org kann verlinkt, per QR-Code abgerufen, auf Webseiten eingebettet und herstellerunabhängig auf Interactive Whiteboards wie auch auf mobilen Endgeräten benutzt (allerdings nicht heruntergeladen und gespeichert) werden. Die Wiedergabe des Bekenntnistextes erfolgt mit freundlicher Genehmigung der EKD (Quelle: www.ekd.de/glaubens-abc ). Responsive Design ist evtl.  geräteabhängig.

Artikel von 57, Michael Beisel

Medientyp: E-Learning, Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Glaubensbekenntnis, Konfirmandenunterricht

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Arbeitsmaterialien der Katechetischen Blätter

Arbeitsmaterialien zum Download
Der Deutsche Katecheten-Verein stellt zahlreiche Arbeitsmaterialien zu seinen Themenheften zum Download (pdf-Format) zur Verfügung. Eine großartige Geste, die Lehrkräften reichhaltigen Zugang zu interessanten Unterrichtsmaterialien bietet. Schauen Sie selbst in die Themenangebote.

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Glaubensbekenntnis, Jeremia, Juden, Prophet

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Biblische Gestalten

Materialsammlung des Katholischen Bibelwerks

Abraham / Erzelternerzählungen

Weitere Materialien Stammbaum der Familie Abrahams Viel Glück und viel Segen (Bibelarbeit mit Kindern) Abraham und Sara in Ägypten

Apostel

Brückenbauer Barnabas, einer der großen Fünf der Urkirche. Verlauf + Teilnehmerblätter + Predigt

Elija

Elijas Schritte aus der Verzeiflung, Arbeitsblatt

Jakob / Israel

Vorträge etc. auf Katholikentagen Glauben und Segen verbinden Generationen. Der Segen Jakobs über Sohn und Enkel.

Bibelarbeit zu Jakobs Traum von der Himmelsleiter (B. Leicht) Welche Wirkung hat ein Leben? Die Generationen nach Jakob (B. Wellmann)

Maria

Aus unserer Zeitschrift "Bibel und Kirche"

Maria im Koran, Sure 19, Übersetzung von Adele Khoury Eine Sure lesen, Anleitung am Beispiel von Sure 19, 16-33 von Ulrike Bechmann

Weitere Materialien Welches Evangelium erzählt was über Maria Lehramtliche Aussagen über Maria Übersicht der Marienfeste Übersicht zu den drei Ehen der Anna

Mose

Eine Übersicht der biblischen Überlieferungen Die Familie des Mose Das Leben Mosches im Rabbinischen Kalender Politiker oder Prophet? Die Moserezeption bei Freud und Buber

Paulus

Paulus und die Frauen. Teilnehmerblätter

Propheten / Prophetinnen

Aus unserer Zeitschrift "Bibel heute"

Bibelarbeit zu prophetischen Frauen Schaut, was uns die weisen Frauen sagen... (Elemente für die Kinderbibelarbeit, Bibel heute 3/09)

Vorträge etc. auf Katholikentagen Gibt es heute noch Propheten?

Aus der Reihe "Bibelarbeit mit Kindern": Prophetie - was ist das? Der Prophet Hosea findet neue Wörter über Gott Von Gottes Freude singen - Die Prophetin Mirjam Jesus und die prophetische Tradition der Bibel

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Mose, Familie, Abraham, Sara, Jünger, Segen, Barnabas, Maria, Jakob (Erzvater), Koran, Sigmund Freud, Martin Buber, Paulus, Frauen, Propheten, Mirjam, Hosea

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Wer sind die Remonstranten?

Internetpräsenz der Remonstranten in Berlin
Die Remonstranten – eine Kirche der besonderen Art. Protestantisch und humanistisch, dogmenfrei und lernbereit von anderen Religionen. Sie hat eine lange Tradition, sie hat sich immer wieder weiterentwickelt. Sie ist eng mit der Ökumenischen Bewegung verbunden, hat aber auch gleichermaßen Interesse am Dialog mit humanistischen Gruppen. In den Niederlanden hat sie ca. 6000 Mitglieder und “registrierte Freunde”.

Medientyp: Medien, Internetportal

Schlagworte: Bekenntnis, Gemeindeerneuerung, Ethik, Freikirche, Glaubensbekenntnis, Humanismus, Kirche, Niederlande

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Fair gehandelte Lebensmittel

Evas Evangelium 4, Video, 6:22'
In der vierten Folge von "Evas Evangelium" besucht Eva den Wochenmarkt in Frankfurt-Sachsenhausen und einen Bioladen und macht sich - wie immer - ihre ganz eigenen Gedanken über hungernde Menschen, unseren Umgang mit Lebensmitteln und fairen Handel.

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Fairer Handel, Lebensmittel, Frankfurt am Main, Markt, Ökonomie

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Schuldekanat Schorndorf: Islam

Arbeitsblätter
Im Rahmen einer Freiarbeitswerkstatt zum Thema Islam sind viele Arbeitsblätter entstanden, die auch unabhängig von den Freiarbeitsvorlagen eingesetzt werden können.

Artikel von ,

Medientyp: Praxishilfen, Arbeitsblatt

Schlagworte: Islam, Fünf Säulen des Islam, Mohammed, Koran, Moschee, Glaubensbekenntnis, Heiliger Krieg

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Tod und Sterben im Christentum: Glaube an die Auferstehung

Kurze Einführung
Jeden Sonntag bekennen Christen in ihrem Glaubensbekenntnis, dass sie an ein Leben nach dem Tod glauben. Doch was bedeutet der Glaube an die "Auferstehung der Toten und das ewige Leben"? Eine kurze und übersichtliche Einführung in den Umgang mit Sterben und Tod im Christentum.

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Christentum, Auferweckung, Auferstehung, Sterben, Tod

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Das Apostolische Glaubensbekenntnis eines Migranten

Glaubensbekenntnis aktuell
Englisches Original: The Immigrant Apostles’ Creed. Deutsche Übersetzung: "Ich glaube an den allmächtigen Gott, der das Volk leitete im Exil und beim Auszug aus der Sklaverei,..." Aktuelle Bezüge zum apostolischen Glaubensbekenntnis, zur Bibel und zur gegenwärtigen Fluchtsituation. In höheren Klassen der Sekundarstufe kann dieses zweisprachige Dokument eingesetzt werden.  

Artikel von José Luis Casal

Medientyp: Praxishilfen, Anforderungssituation, Erzählung

Schlagworte: Glaubensbekenntnis, Migration, Flüchtlinge

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Glaube wird sichtbar

Fachdidaktischer Beitrag rpi-impulse 3/2018

Glaube in einer mediatisierten Welt lässt sich an unterschiedlichen Orten wahrnehmen. Schüler/-innen begegnen diesen Orten des Glaubens im Alltag, etwa wenn sie auf YouTube ein Video schauen, oder im Urlaub religiöse Bauwerke betreten, aber auch im Familien- und Bekanntenkreis miteinander ins Gespräch kommen. Dabei kommunizieren sie auch selbst, was ihnen wichtig im Leben ist, beim Kommentieren von Videos, Gestalten von eigenen Glaubensbekenntnissen und Deuten des Kirchenraums.
Material:
 

Artikel von 31868, Jens Palkowitsch-Kühl, Eva-Maria Leven, Esma Öger-Tunc

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Wahrnehmung, Kommunikation, Glaube, Glaubensbekenntnis, Interview, Moschee, Kirchenbau, Islam, Digitalisierung, Digitales Lernen, Digitale Kompetenz

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2018|2 rpi-impulse "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!"

Christologie im Religionsunterricht

Heft 2|18 Zum Herunterladen des gesamten Heftes als PDF-Datei bitte auf die Titelseite klicken.

Diese rpi-impulse bieten christologische Unterrichtsvorschläge von der Grundschule über die Sek. I bis zur Oberstufe und Berufsschule an.

EDITORIAL, Nadine Hofmann-Driesch, Christian Marker, Uwe Martini, Matthias Ullrich

PERSONEN & PROJEKTE  - Großer Bibelwettbewerb an Hessens Schule #heilig - Neue Studienleiterin in Mainz: Susanne Gärtner - Neue Studienleiterin in Kassel: Anke Trömper

KIRCHE UND STAAT  - Hearing "Jugend und Kirche" - Würdingung von Schülerleistungen - Ihr sei das Licht der Welt! - Neuer Leiter des Schulamtes in Fritzlar - EKD Text zur konfessionellen Kooperation GRUNDSATZARTIKEL Insa Rohrschneider, Wozu brauchen wir Christen eigentlich Jesus Christus?

FACHDIDAKTISCHE BEITRÄGE Martina Steinkühler, Blicke hinter den Vorhang (Grundschule) M1 Bastelvorlage: der Wende-Jesus M2 Bild Das Christkind M3 Bild Jesus wird getauft M4 Bild Jesus wird versucht M5 Bild Jesus wird verklärt M6 Erzählung Jesus wird getauft M7 Erzählung Jesus wird versucht M8 Erzählung Jesus wird verklärt M9 Bibelblatt Jesus wird getauft M10 Bibelblatt Jesus wird versucht M11 Bibelblatt Jesus wird verklärt  M12 Symbolkarten M13 Advanced Organizer Gerhard Neumann, Die vielen Gesichter Jesu Christi (Sek I) M1 Fragebogen zu Jesus Christus M2 Bibelarbeit M3 Anleitung zur Bildbetrachtung M4 Christusdarstellung aus Nordamerika M5 Christusdarstellung aus Afrika M6 Christusdarstellung aus Indonesien M7 Christusdarstellung aus Indien Petra Hilger, Christologie kompakt (Sek I) M1 Strukturiertes Bild der Christusikone M2 Arbeitsaufträge zum Christusbild M3 Schema zur Geburtsikone Anke Pachauer und Uwe Martini, freeJee - Denkanstösse aus Stoff (Sek I) M1 FreeJee1 M2 FreeJee2 M3 FreeJee3 M4 FreeJee4 M5 Guido Rocha "Der Gemarterte Christus" M6 Ein Spottkreuz aus römischer Zeit M7 Stimmen von freeJee Besitzern (im Heft) @Weblink zum Artikel: www.freejee.de Lutz Neumeier, Finding J - Eine Reise in die Zeit Jesu mit dem Smartphone @Weblinks zum Artikel. Studiendownload: https://www.mpfs.de/studien/?tab=tab-18-1 Zum Projekt: www.findingJ.de Anke Kaloudis ud Serdar Özsoy, Zwischen Friedensutopie und Gewalt (Sek I) M1 Trialog der Religionen M2 Texte aus der Bergpredigt M3 Was bedeutet eigentlich das Wort "Islam"? M4 Tahar Ben Jelloun: Papa, was ist ein Fremder? @Weblinks zum Artikel: - Videoclip Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen:  https://www.youtube.com/watch?v=p46yD0MMviE - Global lernen Ausgabe 2/3, Jg. 2015, S. 8f. https://www.brot-fuer-diewelt.de/gemeinden/schulen/global-lernen - Artikel bei Planet Schule: Evangelikale Christen: konservativ bis radikal  https://www.planet-wissen.de/ - ARD-Dokumentation von 2014 zum Thema: „Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland“ https://www.youtube.com/watch?v=95ESpJn4Szs - Ruft der Koran zur Gewalt auf? http://www.bpb.de/mediathek/216147/ruft-der-koran-zu-gewalt-auf - Was bedeutet Dschihad? http://www.bpb.de/mediathek/222109/info-islam-was-bedeutet-dschihad - Was bedeutet Salafismus? http://www.bpb.de/mediathek/222090/was-bedeutet-eigentlich-salafismus Christoph Terno, Lernen mit Lernaufgaben in der Oberstufe (Sek II) M1 Lernaufgabe: Mein Credo M2 Lernaufgabe: Mein Jesusbild M3 Lernaufgabe: Der zerstörte Jessu in Werne @Weblinks zum Artikel - Fotoprojekt „Jesus an der Ruhr“ http://artothek.rpi-virtuell.net/arssacra/raum_01/index.htm - Eine große Anzahl von Christusdarstellungen bis 1900 findet sich i nder Web Gallery of Art http://www.wga.hu/ . Suchbegriffe müssen auf Englisch eingeben werden. - Todesanzeige Jesu in Loccumer Pelikan 3/2013: http://www.rpi-loccum.de/material/pelikan/pel3-13  Hans-Winfried Auel, "Hier ist es für uns gut sein" (Markus 9,5) (Sek II) Kristina Augst, "Für wen haltet ihr mich?" (BBS) M1a Gemäldegalerie M1b Gemäldegalerie Aufgaben M2 Jesus/Isa: Erwählung und Aufftrag M3a Arbeitsblatt Taufe M3b Arbeitsblatt Johannes und Jesus M3c Arbeitsblatt Jesus und Petrus M3d Arbeitsblatt Lückentext zu koranischen Texten M3e Lückentext zu koranischen Texten Lösungen M4 Ergebnissicherung M5a Jesu/Isas Geburt M5b Jesu Tod und Auferstehung / Isas Erhebung M6a Arbeitsblatt Jesu/Isas Geburt M6b Arbeitsblatt Mekka News M6c Arbeitsblatt Vertiefungsaufgabe zur Geburtsgeschichte M6d Arbeitsblatt Chat zur Geburtsgeschichte M6e Bilder zu Tod und Auferstehung Jesu M6f Faltanleitung M6g Sprechblasen M6h Arbeitsblatt Szenen aus der Passions- und Ostergeschichte M6i  Mekka News Kreuz M7 Lernkontrolle M8 Übersicht über die Unterrichtseinheit KONFIRMANDENARBEIT Achim Plagentz, Zwei Jahre Leitfaden "Die Konfi-Zeit gestalten" - Gut verknüpft @Weblinks zu Artikel: www.konfizeit-gestalten.de PRAXIS TIPPS Filme zum Thema @ Weblinks zum Artikel: www.medienzentrale-ekhn.de http://www.medienzentrale-kassel.de/ Lit-Tipps @ Weblinks zum Artikel:  www.lit-tipps.de  Buchbesprechungen - TIEFGANG | Dr. Gudrun Neebe

 DER NEUE RPI SERVICE: fotogen! Bild-Impulse für den Religionsunterricht (mit Fotos aus den RPI-Impulsen) von Peter Kristen

Medientyp: Fachinformation, Medien, Zeitschrift/Buch, Lernstationen, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Christologie, Jesus Christus, rpi-impulse

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Creatio Dei? Survival of the fittest?

Theologisieren über eine "Einbruchstelle des Glaubens"

"In Längsschnittstudien wird deutlich, dass Jugendliche mit zunehmendem Alter Probleme mit dem Schöpfungsglauben haben. Eine Erklärung dafür dürfte darin bestehen, dass religiöse Aussagen in der Muttersprache kommuniziert werden, aber eigentlich einer Fremdsprache angehören, d. h. aus einem anderen zeitlichen und kulturellen Kontext stammen. In der so entstehenden Konfrontation „Glaube gegen Naturwissenschaft“ verlieren religiöse Aussagen in den Augen Jugendlicher häufig ihre Glaubwürdigkeit, weil sie – entwicklungsbedingt – eher einem naturwissenschaftlichen Weltbild vertrauen. Den meisten dürfte nicht bewusst sein, dass damit letztlich „Glaube gegen Glaube“ steht, da ja gerade (natur -)wissenschaftliche Aussagen belegen, dass wir die Wirklichkeit an sich überhaupt nicht erkennen können, sondern sie immer nur – auf Grund unserer physischen Gegebenheiten bzw. unserer Erfahrungen – „konstruieren“ .
Es gehört zu den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, dies zu erkennen und
komplementäre Denkstrukturen im Blick auf ihre Weltbeziehung zu entwickeln." (Herbert Kolb)
 

Artikel von 23269, Herbert Kolb

Medientyp: Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Glaube, Naturwissenschaft, Schöpfung

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Mein Gott & Walter

Junger und humorvoller Glaubeskurs der katholischen Kirche

Mein Gott und Walter sind ein filmischer Glaubenskurs, der eine „theologische Einführung in die Lehre der katholischen Kirche“ bietet. Die 24 Episoden sind jeweils etwa 15 Minuten lang und jede behandelt ein Glaubensthema, die Abfolge orientiert sich am Apostolischen Glaubensbekenntnis. Herausgeber ist der in Liechtenstein ansässige Verein kathmedia.

Ein zugehöriges Begleitheft enthält Aufgaben und weitere Informationen zu den Themen der einzelnen Episoden. Dadurch soll sich Mein Gott und Walter besonders für den Religionsunterricht, Firmkatechese, Jugendgruppen, Gebetskreise und Glaubenskurse eignen und zum Weiterdenken anregen, wobei weiterführend auf den Katechismus der Katholischen Kirche und den Jugendkatechismus Youcat verwiesen wird.

Die einzelnen Episode können bei YouTube angeschaut werden oder direkt auf der Homepage des Projekts heruntergeladen oder bestellt werden.

(Quelle: IRP Freiburg)

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Glaubensbekenntnis

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Die Entstehung der Bibel

Dossier der Deutschen Bibelgesellschaft
Kenntnisse über die Entstehung der Bibel helfen oft beim Verständnis schwieriger Stellen. Erfahren Sie, wie die Bibel wurde, was sie ist in folgenden Abschnitten:

 

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Bibel, Bibelentstehung, Kanon, Thomasevangelium, Überlieferung, Altes Testament, Neues Testament, Bibelübersetzung

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Aus dem Evangelium des Lukas

Erzählungen von Martina Steinkühler
Die als Grundlage für das eigene Erzählen verfassten Bearbeitungen biblischer Originale erleichtern insbesondere Nicht-Theolog/inn/en die notwendige Vorarbeit. Die Texte sind in exegetischer und religionspädagogischer Auseinandersetzung mit dem Original entstanden.

Artikel von 1560, Martina Steinkühler

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Jesus Christus, Lukasevangelium

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Aus dem Evangelium des Markus

Erzählungen von Martina Steinkühler
Die als Grundlage für das eigene Erzählen verfassten Bearbeitungen biblischer Originale erleichtern insbesondere Nicht-Theolog/inn/en die notwendige Vorarbeit. Die Texte sind in exegetischer und religionspädagogischer Auseinandersetzung mit dem Original entstanden.

Artikel von 1560, Martina Steinkühler

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Markusevangelium, Jesus Christus

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Aus dem Evangelium des Matthäus

Erzählungen von Martina Steinkühler
Die als Grundlage für das eigene Erzählen verfassten Bearbeitungen biblischer Originale erleichtern insbesondere Nicht-Theolog/inn/en die notwendige Vorarbeit. Die Texte sind in exegetischer und religionspädagogischer Auseinandersetzung mit dem Original entstanden.

Artikel von 1560, Martina Steinkühler

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Jesus Christus, Matthäusevangelium

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Evangelium in Leichter Sprache

Lesungen der kath. Kirche an Sonn- und Feiertagen
Die Bibel in leichter Sprache. Eine Projekt für die sonntägliche Lesung der Evangelien in der Katholischen Kirche. Erarbeitet werden die biblischen Geschichten vom Katholischen Bibelwerk Stuttgart, der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Sr. Paulis Mels gemeinsam getragen wird. Hier können die inzwischen zahlreichen biblischen Geschichten nach Bibelstellen gesucht werden: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/bibelstellen  

Medientyp: Praxishilfen, Erzählung

Schlagworte: Evangelium, Markusevangelium, Matthäusevangelium, Lukasevangelium, Johannesevangelium

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Das christliche Verständnis von Freiheit als Geschenk Gottes

Die Website bietet Links zu verschiedenen Dokumenten, die die christliche Freiheit thematisieren.
Es gibt Dokumente, die

  • die christliche Freiheit im Zusammenhang anderer relevanter biblischer Lehren (Gesetz, Evangelium, Gericht etc.) erklären,
  • die christliche Freiheit nach Sinn, Art und Grenzen darstellen,
  • die christliche Freiheit im ersten Korintherbrief an den Beispielen
    • der Aufhebung von Speisegeboten (1Kor 8 + 10),
    • der Transformation einer patriarchalen Anthropologie (1 Kor 11),
    • der Schlichtung von Rechtsstreitigkeiten (1 Kor 6)
    • im Geiste des Hohen Liedes der Liebe (1 Kor 13) veranschaulichen,
  • zeigen, dass es um Freiheit, nicht um Willkür geht.

Artikel von 13796, Bernd Voigt

Medientyp: E-Learning, Fachinformation, Lernorte, Virtueller Lernort, Medien, Internetportal, Text/Aufsatz, Praxishilfen, Lernstationen

Schlagworte: Christologie, Korintherbrief, Paulus, Jüngstes Gericht, Gesetz, Evangelium, Freiheit, Hohelied der Liebe, Emanzipation

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Credo - Für Zeitgenossen des 21. Jh.

Texte und Bilder zum Glaubensbekenntnis
Von keiner anderen Überzeugung als der folgenden wird diese Erklärung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses geleitet: dass man auch als Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts, trotz aller Kritik an Christentum und Kirche, in einer Haltung vernünftigen Vertrauens sagen kann: Credo, ich glaube. Ich kann Ja sagen zu den (gewiss recht verschieden gewichtigen) Artikeln des Apostolischen Glaubensbekenntnisses als Orientierung für das eigene Leben und Hoffnung für das eigene Sterben. 1999 legte Jean-Louis Gindt, Religionslehrer am Athenäum in Luxemburg, eine Kurzfassung des 250seitigen Küng-Buches (Das Apostolische Glaubensbekenntnis - Zeitgenossen erklärt", 1992) vor, die bei Publik-Forum als "Publik-Forum Dossier" herauskam. "Credo - für Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts" titelte Jean-Louis Gindt seine 20seitige Zusammenfassung, die in 6 Kapitel unterteilt ist. Daraus entstand bei Publik-Forum das CREDO-PROJEKT. Harald Pawlowski, damaliger Chefredaktor bei Publik-Forum, schrieb im Vorwort des Dossiers: "Mehr noch als die Texte des Glaubensbekenntnisses haben über Jahrhunderte hinweg Bilder die religiöse Überzeugung geprägt - die Bildgläubigkeit hat die Schrift- und Buchstabengläubigkeit weit übertroffen und einige Artikel des Credos so anschaulich gemacht, dass sie den Sinngehalt festlegten. Der moderne Mensch ist dadurch verunsichert." Diese Online-Version verbindet den Text einerseits mit dem Credo-Raum der Artothek und bietet andererseits schnellen Zugriff auf das Online-Religions-Lexikon RELI-LEX, damit Fachbegriffe problemlos verstanden werden. Die Artothek und das Reli-Lex sind Entwicklungen von rpi-virtuell, der Religionspädagogischen Plattform im Internet.

Artikel von 22650, Jean-Louis Gindt

Medientyp: Fachinformation, Medien, Bild, Internetportal, Text/Aufsatz

Schlagworte: Glaubensbekenntnis, Christentum

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Mustafa und der Ramadan

Beispiele muslimischen Glaubens, Video 28 Minuten
Drei Beispiele muslimischen Glaubens: Das Fastengebot im Islam gilt nur für die Erwachsenen, aber dieses Jahr macht auch Mustafa mit - zum ersten Mal. Sequenzen: Essen vor Sonnenaufgang Moscheebesuch Ein ganzer Tag ohne Essen und Trinken Ende der Fastenzeit Die Archäologiestudentin Jasmin findet die "Schahada", das muslimische Glaubensbekenntnis, und erfährt eine Menge über die Geschichte des Islam. Sequenzen: Ein Blatt mit arabischen Schriftzeichen Wie kam die Schahada in das Buch? Die fünf Säulen des Islam Ebru Shikh Ahmad ist Karatemeisterin. Weil sie Muslimin ist, durfte sie als junges Mädchen nicht im Verein schwimmen. Sie erzählt davon, wie der Islam ihr Leben beeinflusst hat und welche Rolle die Religion in ihrem Alltag spielt. Sequenzen: Eine Karatemeisterin und Schülerinnen Der strenge Vater Die Rolle des Glaubens

Medientyp: Medien

Schlagworte: Islam, Ramadan, Glaubensbekenntnis

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Die fünf Säulen des Islam

Video
In Sequenzen getaktetes Video zu den fünf Pflichten: Glaubensbekenntnis; Gebet; Armensteuer, Fasten, Pilgerfahrt. Dazu gibt es Arbeitsmaterialien. Ein Online Angebot von Planet Schule (WDR)

Medientyp: Medien

Schlagworte: Islam, Gebet, Wallfahrt

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Die Diakonie: Gelebte Nächstenliebe

Einführung
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", sagt Jesus im Markus-Evangelium zu den Schriftgelehrten. Es ist neben der Liebe zu Gott das wichtigste Gebot im Christentum, und es ist zugleich der Auftrag des Diakonischen Werkes der EKD. evangelisch.de bietet eine kurze Einführung in Geschichte und Aufgabe der Diakonie.

Medientyp: Fachinformation, Medien, Text/Aufsatz

Schlagworte: Diakonie, Wohlfahrtsverband, Fürsorge

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Die fünf Säulen des Islam - Wie Muslime glauben

Was glauben Muslime? Video von planet-schule 28:27
„Fünf Säulen des Islam“. Damit gemeint sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet, das Fasten, die Armensteuer und die große Wallfahrt nach Mekka. In fünf Kapiteln zeigt die Sendung diese fundamentalen religiösen Bräuche und beleuchtet ihre Hintergründe. Praktizierende Moslems führen zu den Schauplätzen ihres Glaubens.

Medientyp: Medien, Video

Schlagworte: Islam, Glaubensbekenntnis, Mekka, Koran

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Was ist der Islam?

Einführung
Eine Einführung in den Islam aus Sicht des Islamischen Zentrums München zu den Themen: Was ist Islam? / Der Glaube / Die Fünf Säulen / Frau & Familie im Islam / Fragen und Antworten / Prophetentum / Der Prophet Mohamed / Erziehung / Islam und Wissenschaft. Auch für die Schule interessant: Listen der arabischen Namen -männlich und weiblich - als pdf zum Download: http://www.islamisches-zentrum-muenchen.de/PDF/Vornahmen_M01.pdf ; http://www.islamisches-zentrum-muenchen.de/PDF/Vornahmen_W01.pdf

Medientyp: Fachinformation

Schlagworte: Islam, Allah, Glaubensbekenntnis, Namen, Arabisch, Frau

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Last-Minute-Weihnachtszeug | Kursblog openreli

Materialien zur Weihnachtszeit für die Berufsschule
Textpuzzle und Weihnachtsgeschichtenquiz zum Evangelium nach Lukas

Artikel von 15977, Marion Holzhüter

Medientyp: Praxishilfen, Aufgabenstellung

Schlagworte: Lukasevangelium, Quiz, Weihnachtsgeschichte

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zeitspRUng 2017/2 - Rahmenlehrplan

Zeitschrift für den Religionsunterricht in Berlin und Brandenburg

Anlass für die Erstellung eines neuen Rahmenlehrplans für den Evangelischen Religionsunterricht in der EKBO war das Inkrafttreten eines Rahmenlehrplanwerks in den Ländern Berlin und Brandenburg, das erstmalig alle Schulformen, Bildungsgänge und staatlich verantworteten Unterrichtsfächer der Jahrgangsstufen 1-10 umfasst. Es ist das Anliegen dieses Heftes, die „Textur“ des Rahmenlehrplans für den Evangelischen Religionsunterricht im größeren Kontext dieses Rahmenlehrplanwerkes verständlich zu machen. Daher liegt der Schwerpunkt der Artikel auf den durch dieses Werk angeregten Neuerungen: vier Kompetenzbereiche religiöser Bildung, Niveaustufenkonkretisierung, 35 verbindliche Kerninhalte für die Jahrgänge 1-10 (davon zehn für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht) und das schulinterne Curriculum. Dazu zeigen je ein unterrichtspraktischer Beitrag für die Grundschule und die Sekundarstufe I, wie mit dem neuen Rahmenlehrplan eine Unterrichtseinheit geplant werden kann." (Ulrike Häusler)
UNTERRICHT
„Verstecken spielen“ mit Gott Lebensfrage 7 in der Grundschule – am Beispiel  „sehen“ . . . . 4 (Martina Steinkühler)
Jahwe, Gott, Allah - einer für alle?
Eine Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe I mit dem neuen Rahmenlehrplan erstellen . . . . . . . . . . . . . 12 (Cornelia Oswald, Susanne Schröder)
   

Artikel von 1560, Martina Steinkühler, 1556, Susanne Schroeder, 1517, Cornelia Oswald, 1510, Ulrike Häusler

Medientyp: Fachinformation, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Gott, Glaubensbekenntnis

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2017|3 rpi-impulse 'Religion gemeinsam lernen'

Kooperation im Religionsunterricht
Die Situation des Religionsunterrichtes ändert sich. Evangelische und katholische Schüler und Schülerinnen werden immer weniger. Zum Religionsunterricht der christlichen Kirchen kommt der islamische Religionsunterricht hinzu. In Hamburg gibt es bereits ein religionsübergreifendes Unterrichtskonzept. Wie kann eine solche Kooperation funktionieren? Wo liegen Chanchen und Grenzen? Welche Rolle spielt die Konfessionalität der Lehrkraft? Welche Ideen und Modelle bewähren sich? Zur Beantwortung dieser Fragen möchte diese Ausgabe von rpi-impulse einen Beitrag leisten - wie gewohnt praxisorientiert.

EDITORIAL, Nadine Hofmann-Driesch, Christian Marker, Uwe Martini, Matthias Ullrich PERSONEN & PROJEKTE  - Es ist Zeit „Auf Wiedersehen!“ zu sagen und „Willkommen!“ und  Nächstenliebe schafft Klarheit - „Die Christen beten doch nur, wenn jemand stirbt!“ oder „Der hat das böse Allahuakbar-Wort gesagt!! HILFE!!!“ Zusatzmaterial: M1 Interreligiöser Obstsalat M2 Selbstprtrait Ich- Du - Wir M3 Kirchenglocken ud Ezan M4 Mindmap Gebet M5 Gebetshaltungen M6 Tabelle Gemeinsamnkeiten und Unterschiede M7 Mein Gebet M8 Gebet Ich kann im mer mt Gott sprechen M9 Gebetsanliegen und Gebete - Religionslehrerinnen und Religionslehrer erhielten ihre Vocatio @Weblink zum Artikel: https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/home/rpi-links/rpi-material/brillentuch/ GRUNDSATZARTIKEL - Bernd Schröder, Ist Religionsunterricht nach Art 7.3 GG zukunftsfähig? - Jan Woppowa, Zusammen ist man weniger allein - David Käbisch, Konfessioneller Religionsunterricht angesichts zunehmender Konfessionslosigkeit. Zwölf Thesen THEMATISCHE BEITRÄGE - Anke Kaloudis, Religionsunterricht wohin? @Weblinks zum Artikel: www.kinderfunkkolleg-trialog.de/themen/jesus  www.konfirmandenarbeit-ekkw-ekhn.de/downloads/06-apostolische-glaubenbekennt.pdf - Andreas Verhülsdonk, Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts – Anmerkungen zum neuen Bischofswort Zusatzmaterial: - Ungekürzter Artikel als Webversion - Felix Kerntke, Konfessioneller Religionsunterricht und die Konfessionalität der Religionslehrkräfte - Christoph Meier, Zur Situation des konfessionellen Religionsunterrichts in Rheinland-Pfalz @Weblink zum Artikel: www.vhrr.de/aktuelles-termine/positionspapiere-und-stellungnahmen-zum-ru-in-deutschland/ - Nurgül Altuntas, Berührungsängste abbauen und Begegnungen ermöglichen BEISPIEL-PROJEKTE - Christian Marker und Wolfgang Ritz, Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation - Anke Kaloudis, Lernen im Dialog - Marlis Felber und Brigitte Weißenfeldt, Maria – eine besondere Frau Zusatzmaterial: M1 Bildkarten und Erzähltetxte M2 Bibelstellen für Gruppenarbeit M3 Marien-Darstellungen der Kunst M4 Magnificat M5 Faltherz   M6 Zusatzinfos - Sophia Brand und Dagmar Ast, „Wie viel Paradies kann ich eigentlich ertragen?!“ Zusatzmaterial M1 Überblick Projekttage (Word) M2 Überblick Unterrichtstage (Word)  M3 Die Sehnsucht nach dem Anderswo (pptx) M4 Strukturanalyse zu Gen 2,4b-3,24 (Word) M5.0 Übersicht Stationen für die SuS (Word) M5.1 Jenseitsvorstellungen in der Antike (pdf) M5.2 Kunst Chagall Das Paradies (Word)    M5.3 Kunst Chagall Infos (Word)  M5.4 Kunst Chagall Leitaufgaben (Word)  M5.5 Kunst Skizze Chagall Paradies (Word)  M5.6 Musik Die Toten Hosen Infos (Word)  M5.7 Musik Die Toten Hosen Impulse (Word)  M5.8 Musik Die Toten Hosen Paradies (Word)  M5.9 Psychologie Texte (Word)  M5.10 Science Fiction (Word)  M5.11 Station Theologie (Word) M5.12 Walhalla Info (Word)  M5.13 Walhalla Arbeitsimpulse (Word)  M5.14 Zukunftswerkstatt Fragen Textzitate (Word) M5.15 Zukunftswerkstatt Gedicht (Word)  M5.16 Zukunftswerkstatt Sprüche  M5.17 Zukunftswerkstatt Zitate Paradies  M6 Film Gesprächsimpulse M7 Das Paradies Landart (ppp) - Patrizia Pascalis, „Ich bin doch keine Hure!“ – Weihnachten und der Koran Zusatzmaterial: M1 Bildunterschriften M2 Gespräch am Lagerfeuer M3 Texte: Lukas Evangelium und Maryam Sure   M4 Aufgaben und Vergleich: Lk 1&2 zu Sure 19 M5 Lösungen und Notizen zu den Aufgaben - Kristina Augst, Vergleich der Offenbarungen im Christentum und im Islam Zusatzmaterial: M1 Tafelbild Vergleich der Offenbarungen (Word) M2 Allah.jpg M3 Engel.jpg M4 Prophet Mohammed.jpg M5 Koran.jpg M6 Hadithe.jpg M7 Jwhw.jpg M8 Tora Lesender mit Kerzenleuchter,jpg M9 Jüngerinnen und Jünger.jpg M10 Jesus Christus der Rabbi.jpg M11 Bibelaufgeschlagen genau zwischen AT und NT.jpg M12 Wir wichtig ist (Word) M13 Was glauben (Word) - Birgit Kuhlmann, Der Hamburger Weg des Religionsunterrichts für alle – Aktuelle Perspektiven - Dennis Graham, Miteinander gerecht leben Zusatzmaterial: M1 Die Stadt des Einvernehmens M2 Informationsblatt für Lehrinnen und Lehrkräfte - Lisa Schätzlein und Ursula Alflen, Interreligiöser Dialog: Schüler begegnen den abrahamischen Religionen Zusatzmaterial: M1 Warum machen wir ein Projekt zum interreligiösen Dialog? M2 Exkursion zu den Gotteshäusern / Erfahrungsprotokoll M3 Gruppenpräsentationen M4 Bewertung M5 Evaluation PRAXIS TIPPS - Lit-Tipps  und Filme zum Thema / Bibelhaus / Reformation aktuell @Weblinks zum Artikel: - Themenportal http://blogs.rpi-virtuell.de/reformation/category/projekte/ - Kinderzeitmaschine http://www.kinderzeitmaschine.de/index.php?id=401&ht=6 - Befung http://www.kda-wue.de/fileadmin/mediapool/einrichtungen/E_kda/Veroeffentlichungen/KDA-Bund/2017_Themenheft_Arbeit_aus_Berufung.pdf - Impuls Reformation http://www.impuls-reformation.de/ - Spiel http://gott-neu-entdecken.ekhn.de/index.php?id=17606 - Schule www.schulprojekte-reformation.de - Twitter   https://news.rpi-virtuell.de/2017/03/07/95-thesen-luther-twittert/ - TIEFGANG | Soenke Krützfeld

Medientyp: Medien, Zeitschrift/Buch, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung

Schlagworte: Interreligiöses Lernen, Konfessionelle Kooperation, rpi-impulse

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Die Frauen am Grab

Unterrichtsentwurf zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8
Die Erzählung zu den "Frauen am Grab" aus Markus 16,1-8 steht im Zentrum dieses Unterrichtsentwurfs. Die Idee ist es, den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich die Geschichte vielseitig und ganzheitlich zu erschließen: Erzählung, Musik, Nacherzählung, Standbilder, malen, schreiben. Sämtliche Materialien, die Erzählung, alle Musikdateien und die hier entwickelten Ideen dürfen und sollen vervielfältigt, verbreitet, abgewandelt, bearbeitet und öffentlich zugänglich gemacht werden (sie stehen als freies Bildungsmaterial (#OER) unter CC0-Lizenz) [accordion]

Didaktische Vorüberlegungen

Nachdem die Passionseinheit mit der Grablegung Jesu geendet hat, beginnt nun die Einheit zur Auferstehung Jesu mit der Erzählung vom leeren Grab. Erst nach und nach wächst aus anfänglichem Erschrecken, Verwundern und Nichtbegreifen das Verstehen: Jesus lebt. In der ersten Stunde zu dieser Unterrichtseinheit, wird es deshalb Aufgabe sein, das Erschrecken und Verwundern der Frauen herauszuarbeiten, über die Vorstellungen der Schüler zu sprechen und Glaubensvorstellungen anzubahnen bzw. zu erweitern. Die folgenden Stunden zur Freude der Maria von Magdala (Joh 20, 1.11-18) und den Emmaus-Jüngern (Lk 24,13-35) beschreiben das Verwandeln von Verzweiflung und Trauer in Hoffnung und Freude. Die Stunde zu den Frauen am Grab, wird das Erschrecken der Frauen als das zentrale Erlebnis herausarbeiten müssen, um eine Grundlage für die weiterführenden Stunden bieten zu können. Es geht darum, den Schülern zu ermöglichen, sich in die Frauen einzufühlen und sie zu verstehen, damit sie sich über die Schwierigkeiten mit der Auferstehungserfahrung bewusst werden. Hindernis des Zugangs könnte sein, dass bei den Schülern noch keinerlei Bewusstsein für den Hintergrund des Ostergeschehens vorhanden ist. Das Thema ist zum ersten Mal Unterrichtsgegenstand und nur die wenigsten Kinder sind in ihrer religiösen Sozialisation den Ostergeschichten begegnet. Unter Beachtung der entwicklungspsychologischen Überlegungen soll anhand von erfahrungsorientierten Lernwegen den Schüler eine Identifikation mit den Frauen am Grab und ein Vergleich zur ihrer eigenen Lebenssituation ermöglicht werden.

Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

Nach der Theorie von E.H. Erikson befinden sich Kinder der 4. Klasse, d.h. im Alter von 9-10 Jahren auf der 4. Stufe ihrer Entwicklung. Diese Stufe wird mit “Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl"1 bezeichnet und beschreibt, wie wichtig es ist Kinder zu fordern, ohne sie jedoch ständig scheitern zu lassen. Grund dafür ist, dass sich die Schüler durch das Lernen identifizieren – „ich bin, was ich lerne“. Aus diesem Grund ist es wichtig, kreative Phasen in den Unterricht einzubauen. Dies bedeutet für die Unterrichtseinheit und für meine Stunde, den Schülern zu ermöglichen, selbst etwas zu bearbeiten, das eine Würdigung erfährt. Nach den Untersuchungen von Piaget können Kinder ab 9 Jahren die Reihenfolge der Geburten als auch das Konstantbleiben des Altersunterschieds als richtig erkennen, doch es wird ihnen nicht so leicht fallen, sich in eine andere Lebenswelt, hineinzuversetzen und zu verstehen, dass Sitten und Bräuche in anderen Ländern anders sind als bei uns. Sie sind dabei auf die Hilfe konkreter Anschauung angewiesen. Die Totensalbung und die Beerdigung in einem Felsengrab sind den Schülern fremd. Deshalb muß in der Erzählung eine ausführliche Erklärung dieser Sitten und Bräuche folgen. Des weiteren soll für Verständnisfragen im Anschluß an die Erzählung Raum gegeben werden, um den Schülern den Zugang in die Lebenswelt zur Zeit Jesu zu erleichtern. Nach Piaget befinden sich die Schüler in ihrer kognitiven Entwicklung auf der Stufe des “konkret - operatorischen“2 Denkens. Sie können noch keine Übertragungen leisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, während des Unterrichts, ausreichendes und unterschiedliches Anschauungsmaterial (das zur Erklärung dient) einzubringen. Dies geschieht durch einen ganzheitlichen Zugang und eine differenzierte Methodenauswahl, die sowohl kognitive als auch emotionale und aktionale Lernebenen miteinander verknüpft. Da Kinder diesen Alters die besondere Fähigkeit besitzen, sich mit den handelnden Personen in Geschichten zu identifizieren und mit ihnen zu lernen, können ihnen die „Frauen am Grab“ als Identifikationsmöglichkeit dienen. Die Schüler können gemeinsam mit ihnen Sorgen, Ängste und Hoffnungen erfahren. James W. Fowler spricht in seiner Stufentheorie in der zweiten Phase vom “mythisch - wörtlichen Glauben“3. Er geht davon aus, dass Mythen in dieser Stufe wörtlich genommen werden, d.h. sie werden dem Wortsinn nach verstanden und nicht als symbolische Sprache erkannt. Gott wird in dieser Phase als menschliches Wesen aufgefasst. „Die Stärke dieser Stufe liegt in der Offenheit für das, was man erzählten Sinn nennen könnte: Sinn, der sich dem erschließt, der in Geschichten lebt. Solche Geschichten aber als Geschichten zu erkennen und dann auch kritisch darüber nachzudenken, das ist auf dieser Stufe noch nicht möglich. Der Wortsinn bestimmt die Grenze des Verstehens.“4 Ihre Offenheit für den „erzählten Sinn“ und die emotionale Beteiligung der Schüler an der Erzählung, ermöglichen ihnen einen Zugang zum Ostergeschehen. Möglicherweise werden die Schüler historisch-kritisch fragen, ob sich die Auferstehung wirklich ereignet hat und was sich im Einzelnen zugetragen hat. Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, in der Erzählung zu leben, hat sich die Exegese des Markustextes (Mk 16,1-8) daher neben einer theologischen Ausarbeitung auch mit historischen Detailfragen zum Ostergeschehen zu beschäftigen. Zum Thema der Gottesfrage schreiben Oser und Gmünder, dass Kinder im Alter von 10 bis 11 Jahren Gott als Person beschreiben, die belohnt oder bestraft, aber mit sich handeln lässt. Der Mensch dagegen sei Subjekt, aber nur begrenzt autonom. Er könne Gott durch Gespräche, Gebete und Opfer präventiv beeinflussen. Er habe auch die Möglichkeit, ihn zu seinen eigenen Gunsten in den Dienst zu nehmen und sich gegen seine Sanktionen abzusichern. Im Blick auf diese Erkenntnisse ist darauf zu achten, dass bei den Kindern nicht das Bild von einem Gott entsteht, der den Frauen am Grab Furcht einflößen will. Die Totensalbung der Frauen ist als Trauerritus herauszustellen und von Opferhandlungen die Gott gefügig machen sollen, abzugrenzen. Den Schülern sollte auch die Möglichkeit gegeben werden, eigene Erfahrungen und Erlebtes mit in den Unterricht einzubringen. Dafür soll immer wieder im Unterrichtsgespräch Raum sein. 1 F. Schweitzer: Lebensgeschichte und Religion, München 1987, S.74 2 Oerter / Montada: Entwicklungspsychologie, S.530 ff. 3 F. Schweitzer: a.a.O., S. 145 f. 4 F. Schweitzer: a.a.O., S.146. [/accordion] [accordion]

Erzählung Text und Chords

Em (7) Jesus ist tot. So viele hat er geheilt, so viele Wunder vollbracht. Und jetzt ? Mit einem lauten Schrei starb er. Er, der König der Juden am Kreuz gestorben. Noch am selben Tag wurde der Leichnam Jesu vom Kreuz genommen. Denn der nächste Tag war Feiertag, Sabbat und da durfte man niemanden beerdigen. Am (7) Auch Maria und Marta sind traurig. Sie haben die ganze Nacht geweint. Nie mehr würde Jesus Marta in den Arm nehmen. Nie mehr mit Maria zu Tisch sitzen. Sie durften nicht einmal hin zu Jesus um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Um den Toten mit Öl zu salben. Sie mußten zusehen, wie sie Jesus in Leintücher wickelten und sie mußten zusehen, wie der tote Jesus in ein Grab getragen wurde. Dann wurde ein großer Stein vor das Grab gewälzt. G5 C5 G5 C5 ..... Ganz früh am Morgen stehen Maria und Marta auf. Sie wollen zum Grab. Sie wollen die ersten sein. In ihren Taschen haben sie wohlriechende Öle. Mit dem Öl möchten sie Jesus salben. Die Sonne geht gerade auf und bis zum Grab ist es nicht mehr weit. E7 "Oh je, Marta !" sagt Maria "Das Grab ist doch verschlossen mit einem rießigen Stein." "Wie sollen wir den da wegbekommen !" "Der ist doch viel zu schwer für uns beide !" A7 "Da habe ich gar nicht dran gedacht" entgegnet Marta "Aber schau mal, da oben stimmt etwas nicht" "der Stein ist gar nicht mehr da " " jemand hat ihn schon weggewälzt" A verm.(bzw. A°) schnell rennen die beiden Frauen den Berg hinauf. A#° Tatsächlich Das Grab ist offen Der Stein weggewälzt C#° Und wo ist Jesus ? Sein Leichnam ist weg D#° Gestohlen ? Stille Die beiden Frauen gehen langsam in das Grab hinein Es ist gar nicht Dunkel im Grab Und da sitzt ein Mann mit hellen Kleidern. A2 H2 A2 H2 .... "Fürchtet euch nicht. Ihr sucht Jesus von Nazareth. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Geht zu seinen Jüngern und zu Petrus. Sagt, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen wie er gesagt hat. Stille / schneller sprechen Maria und Marta schlägt das Herz bis zum Hals. "Schnell weg hier." Schreit Maria. Und gemeinsam rennen sie davon so schnell sie nur können. D#° / D° / C#° / C° / H° / A#° / A verm.(bzw. A°)

Lernwege und Verlaufsplanung

Beginn der Stunde

Zu Beginn der Stunde kann das Lernlied zur Einheit: "Eine freudige Nachricht" gesungen werden. Danach betet ein Schüler ein Gebet, gemeinsam mit der Klasse. Dieser liturgische Stundenbeginn führt die Schüler in das christliche Leben ein. Das Anfangsritual hilft den Schülern im Religionsunterricht anzukommen und stimmt auf die Stunde ein.

1. Die Erzählung mit Musik hören

Um den Kindern einen emotionalen Zugang zum Bibeltext zu ermöglichen wähle ich die Methode des Erzählens. Es wäre auch möglich, dass sich die Schüler den Bibeltext durch Textarbeit erschließen. Dieser eher kognitive Ansatz wäre zwar handlungsorientiert, würde die Emotionen der Frauen am Grab aber eher in den Hintergrund treten lassen. Das Geschichtenhören dient den Kinder als Lernfeld. Die innerseelische Funktion der Geschichte kann als "Ich-Erweiterung" für die Kinder beschrieben werden. Durch die Identifikationserfahrungen in Geschichten, findet das Kind seine eigene Identität. Deshalb ist es wichtig, den Kindern das Einswerden mit den Hauptfiguren in der Erzählung durch Anschaulichkeit zu erleichtern. Dies geschieht durch einen einfachen Satzbau, die Verwendung von direkter Rede und die Erzählung in der Gegenwart. Die Fragen und Motive der Handelnden sollen herausgestellt werden, damit die Kinder das Ostergeschehen in der Rolle der Frauen am Grab nacherleben und mitempfinden können. Zur Strukturierung und szenischen Gestaltung der Geschichte wird die Geschichte mit Gitarre begleitet. Durch die musikalische Untermalung soll die emotionale Beteiligung der Schüler intensiviert werden.

2. Die Nacherzählung - reden

In der Nacherzählung sind die Schüler aufgefordert, das eben Gehörte in eigenen Worten wiederzugeben. Die Schüler hören meist sehr gut zu und einige Schüler können Erzähltes detailgenau nacherzählen. Die szenische Gitarrenmusik sollen den Schülern Struktur anbieten und ihnen helfen, sich an der Nacherzählung zu beteiligen. Indem die Schüler aufgefordert werden, sich die musikalische Gestaltung der Geschichte zu erklären, lenkt der Lehrer das Unterrichtsgespräch auf die emotionale Ebene. Ziel dieser Phase ist es, dass die Schüler lernen, die Gefühle der beiden Frauen durch Bezugnahme auf die Musik zu verbalisieren.

3. Das Standbild - darstellen, sehen

Das Nachspielen der "Fluchtszene" ermöglicht den Schülern die Identifikation mit den beiden Frauen. Im Standbild können sich die Schüler an dieser Stelle spielerisch einfühlen ohne sich selbst preiszugeben. Zwei Schüler, die sich freiwillig melden, kommen vor die Tafel und werden von der Klasse "in Form gebracht". Die szenische Gestaltung ermöglicht die pantomimische Bezugnahme auf Gestik, Mimik und Körperhaltung der beiden Frauen. Da diese bisher noch nicht angesprochen wurden, ist die Phantasie der Schüler gefragt, um der Erzählung Gestalt zu geben. Diese Phase des Unterrichts dient zur Vorbereitung des ersten Ergebnissicherung in Form eines Bildes.

4. Bildnerisches Gestalten - malen

Das bilderische Gestalten ist eine ganzheitliche Ausdrucksmöglichkeit für die Schüler. Diese Methode ist auch für Kinder geeignet, denen es schwer fällt, sich in Worte zu fassen. Malen verbindet das Gefühl mit dem Intellekt und schafft zusammen mit der Motorik eine eigene Sprache. Der Vorgang der bildnerischen Gestaltung trägt dazu bei, die äußeren Eindrücke (Erzählung, Musik, Standbild) und die innere Anschauung zu verarbeiten. Im Malprozess können sich die Kinder den Unterrichtsinhalt in intensiver geistiger Auseinandersetzung erschließen. Das Bild ist als Verbindung von kognitiver und emotionaler Lernebene die Ergebnissicherung der Stunde.

5. Rätsel / Arbeitsblatt - schreiben

Das Arbeitsblatt dient als kognitive Bündelung der Unterrichtsstunde. Hier werden die wichtigsten Fakten sowie die verbalisierten Emotionen aus dem Bibeltext wiederholend zusammengetragen. Das Lösungswort "Sonnenaufgang" verweist auf den theologischen Hintergrund der Erzählung und dient als methodenimmanente Fehlerüberprüfung. Die Schüler können so die Richtigkeit ihrer Lösungen selbst überprüfen.

6. Würdigung der Bilder

Die Belohnung der Schüler durch ein Lob des Lehrers, wird in dieser Phase des Unterrichts besonders wichtig sein. Bei dem folgden Schülergespräch über die Bilder kommt es entscheidend darauf an, dass die Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Phantasien, ihre Vorstellungen und Meinungen und ihre besonderen Probleme und Schwierigkeiten in das Gespräch einbringen und miteinander besprechen. Auf Schülerseite heißt das vor allem, sich der eigenen Erfahrungen bewusst zu werden, auszusprechen und der Meinung anderer auszusetzten und ? wenn möglich ? sich über sie miteinander zu verständigen. Die Lehrerlenkung ist beim Schülergespräch stark reduziert, wenn möglich sogar ganz zurückgenommen. Der Lehrer gibt jedoch Hilfestellung bei der Gesprächsführung und Gesprächsdisziplin. Ich werde das Gespräch organisieren und darauf achten, dass die Spielregeln eingehalten werden, mich aber mit eigenen Gesprächsbeiträgen zurückhalten und allenfalls ermutigend eingreifen.

7. Besprechung des Arbeitsblattes

Die Besprechung des Arbeitsblattes bleibt fakultativ. Wenn noch ausreichend Zeit ist, wird die Lösung des Rätsels besprochen. Zur Fehlerüberprüfung wird das Rätselblatt mit dem Overhead-Projektor an die Wand projiziert. Falls die Schüler am Ende der Stunde noch genügend Disziplin aufbringen, können sie die Lösungen selbst in die Folie eintragen.

Rätsel / Arbeitsblatt - Die Frauen am Grab

Das Rätsel kann entweder auf dieser Seite verwendet, als Grafik und Text herauskopiert und neu zusammengestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden. 1. Der jüdische Wochenfeiertag heißt ... 2. Der Mann im Grab sagt: ?Jesus ist vom ... auferstanden.? 3. Der tote Jesus wurde in ... gewickelt. 4. Der ... vor dem Grab war weggewälzt 5. Am Abend vor der Kreuzigung nahm Jesus das Brot und sprach: ?Dies ist mein ...?. 6. Die Stelle, wo der ... von Jesus gelegen hatte war leer. 7. ... von Magdala war eine Freundin von Jesus. 8. Der Auferstandene heißt ... 9. Die beiden Frauen erschrecken und ... sich 10.Der Mann sagt: ?Jesus wird vor euch hingehen nach ... 11.Die beiden Frauen Maria und ... wollten den toten Jesus salben. 12.Der Mann im Grab war bestimmt kein Mensch, sondern ein ... 13.Zuerst dachten die zwei Frauen jemand hätte Jesus ... .

Unterrichtsphasen

Zeit/ Phase Inhalt/Ziel Unterrichtsgeschehen Methoden/Medien Didakt. Kommentar / Alternativen
0:05 Einstimmung Gemeinsamer Beginn Begrüßung, Lied + Gebet Gitarre / OHP / Liederheft Anfangsritual, das den Kindern vertraut ist.
0:05 Hinführung Biblischer Text zum Ostergeschehen. Grundlage für das weitere Unterrichtsgeschehen herstellen. Erzählung zu Markus 16,1-8 "Die Frauen am Grab". Gitarre, Lehrervortrag Erzählung mit Musik ermöglicht emotionale Beteiligung und Einfühlen der Schüler.
0:06 Weiterführung I Deutung der musikalischen Umsetzung durch die Schüler. Schüler erzählen mit Hilfe der Instrumentalversion die Geschichte nach. Gitarre, Unterrichtsgespräch Die musikalische Gestaltung dient der Strukturierung.
0:04 Vertiefung Das Erschrecken der Frauen wird transparent gemacht. Standbild zur ?Fluchtszene? der Frauen. Die Schüler stellen dar und drücken Erschrecken mit Worten, Gestik und Körperhaltung aus. Pantomime, Unterrichtsgespräch Ganzheitlicher Zugang zum Bibeltext. Vorbereitung Ergebnissicherung I.
0:10 Ergebnis-sicherung I Durch bildnerische Eigentätigkeit werden innere Vorstellungen zum Ausdruck gebracht. Die Schüler malen die Frauen am Grab. -> Bilder kommen zur "Vernissage" an die Tafel Bildgestaltung,Einzelarbeit bei guter Arbeitsweise -> Instrumentalmusik der Erzählung
0:05 Ergebnis-sicherung II Bündeln der bisherigen Ergebnisse. Schüler bearbeiten das Rätsel. Arbeitsblätter Einzelarbeit Schüler, die ihr Bild fertig haben, dürfen schon beginnen.
0:05 Würdigung der Bilder. Versammlung vor der Tafel, Gespräch über die Bilder und Schüleraustausch. Unterrichtsgespräch, Bilder Bei starker Unruhe bleiben die Schüler an ihren Plätzen.
0:05 Inhaltliche Ergebnissicherung. Besprechung des Arbeitsblattes. OHP / Unterrichtsgespräch Bei Zeitmangel wird das Arbeitsblatt zur Hausaufgabe.

Fachwissenschaftliche Analyse

Der Text (Mk 16,1-8) nach Luther

  1. Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
  2. Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
  3. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
  4. Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
  5. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.
  6. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
  7. Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
  8. Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemanden etwas; denn sie fürchteten sich.

Traditionsgeschichte

Die Markuserzählung vom leeren Grab ist im „Stil der Legende“1 geschrieben. Es gibt jedoch einige Gründe, die für die Historizität der Überlieferung in ihren Grundelementen sprechen:
  1. Wäre die Erzählung aus dogmatisch-apologetischen Gründen erdichtet, so hätte man als Zeugen kaum lediglich eine oder drei Frauen genannt.
  2. Die Voraussetzung der Erzählung - ein Begräbnis Jesu - erwähnen unabhängig voneinander 1. Kor 15,4 und Mk 15,42-47.
  3. Schon das Kerygma in 1. Kor 15,4 datiert die Auferstehung auf den dritten Tag. Deshalb wurde von frühester Zeit an die gottesdienstliche Feier vom Sabbat auf den ersten Tag der Woche verlegt. Diese Datierung ist weder aus der Ersterscheinung Jesu vor Petrus noch aus dem „Schriftbeweis“2 mit Hosea 6,2 zu erklären, sondern aus dem Zusammentreffen der Tradition vom Leerfinden des Grabes mit der alttestamentlich-jüdischen Vorstellung, dass Gott am dritten Tag rettend eingreift.
  4. Schließlich ist es auffallend, dass die jüdische Polemik das leere Gab nicht bestreitet, sondern es zu erklären sucht: Die Jünger hätten den Leichnam gestohlen (Mt 28,13-15) oder der Gärtner habe ihn weggeräumt (Joh 20,15). Möglicherweise hat man schon in früher Zeit in der Jerusalemer Gemeinde ein leeres Grab Jesu gezeigt.3
R. Pesch schreibt, dass die „Entdeckung des geöffneten und leeren Grabes Jesu [...] nicht als historisch gesichert gelten kann“4, während Hans Frhr. von Campenhausen die Frage nach einer historischen Glaubwürdigkeit bejaht5. Meines Erachtens hat die Geschichte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen historischen Kern. Für ein abgesichertes Urteil fehlen den Bibelwissenschaftlern jedoch die Beweise.

Einzelexegese

V.1 Am Samstag Abend kaufen die Frauen das Salböl. Die Totensalbung ist zwar jüdischer Brauch, aber einen bereits bestatteten, in Tücher eingehüllten und schon anderthalb Tage im Grab liegenden Toten noch nachträglich salben zu wollen, gilt als ungewöhnlich: „Die Salbung einer bereits eingewickelten und beigesetzten Leiche ist in der Tat ein kühner Gedanke“6. „So wie wir unsere Gräber mit Blumen und Kränzen schmücken, um die grausame Wirklichkeit des Todes ein wenig zu überdecken, wollen die Frauen in ihrer Hilflosigkeit und Trauer gegen den Tod angehen.“7. Baldermann sieht das Handeln der Frauen als einen „Plan tiefer Verzweiflung“8. Die Trauer der Frauen wird somit zum Ausgangspunkt und zur grundlegenden Erfahrung, an der die Auferstehungshoffnung aufgehen muss. Dass dann in V.2 die Sonne aufgeht, ist der markinische9 Hinweis auf den theologischen Sinn10 der Erzählung: „Der Morgen ist in der biblischen Sprache in besonderer Weise die Zeit der Hilfe Gottes, das Aufgehen der Sonne Zeichen für neu geschenktes Leben“11. Von diesem morgendlichen Licht12 sehen die Frauen jedoch noch nichts. In V.3 scheint es, als würden sich die drei Frauen erst jetzt der Unmöglichkeit ihres Tuns bewusst: „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“. Auch hier wird wieder deutlich, wie wenig die Frauen bisher bereit waren, den Tod Jesu hinzunehmen oder über Konsequenzen der Bestattung nachzudenken. Der Stein kann als Symbol für die starre überdimensionale Barriere des Todes betrachtet werden, die nun in V.4 plötzlich weggeräumt ist. Die steinernen Tafeln des Gesetzes (2.Kor 3,3) oder das Herz aus Stein (Ez 36,26) sind ebenfalls Metaphern für Starre und Leblosigkeit und hier in Mk 16,4 ist der Stein besonders groß! Die Doppelung von „sehen“ und „gewahr werden“ unterstreicht die äußerliche Erkenntnis der Frauen, die in ihrem Inneren gerade erst angebahnt wird. In V.5 betreten die Frauen nun das Grab und sehen den Jüngling13. Der Hinweis, dass sich dieser „zur rechten Hand“ befindet „deutet auf die gute Botschaft hin, die er auszurichten hat“14. Seine Sitzposition unterstreicht die Autorität seiner Botschaft.15 Wo die Bibel von Boten Gottes spricht, haben diese keine eigene Macht und Wirklichkeit. So steht der Jüngling auch hier bei Markus, für den, dessen Boten er ist. Mit den Worten Baldermanns heißt das, dass die Frauen „in dieser jugendlichen leuchtenden Gestalt einen Reflex der Gegenwart Gottes“16 finden. Die Furchtreaktion der Frauen gehört zu den Stilgesetzen der Epiphanieerzählungen: „Die Erscheinung des Engels ist ein mysterium tremendum, vor dem der Mensch erschaudert“17. V.6 Auch das eröffnende Engelwort: „Entsetzt euch nicht!“ oder „Fürchtet euch nicht“ (vgl. Lk 2,10) ist charakteristisch für Epiphaniegeschichten. Der Engel deutet die Absicht der Frauen, Jesus zu salben als Suche nach Jesus von Nazareth, dem Gekreuzigten. Was nun folgt unterstreicht die Kontrasterlebnisse der Frauen. In der Nacht brachen sie auf und ihnen geht die Sonne auf. Sie erwarteten ein geschlossenes Grab und finden es geöffnet. Sie suchten den toten Jesus und erhalten die Nachricht, dass er nicht hier sei. Der gekreuzigt warist auferstanden. Am Ort des Todes können die Frauen dem Auferstandenen nicht begegnen, deshalb verweist sie der Engel in V.7 (anknüpfend an Mk 14,28) nach Galiläa, wo Jesus in seinem irdischen Leben gewirkt hat. Erst dort wird er sich offenbaren. In V.8 wird deutlich, dass sich in den Frauen noch die Welt des Todes spiegelt. Um sie herum ist schon alles neu geworden. Das Reich Gottes bricht bereits an und beginnt die Wirklichkeit der Welt zu verwandeln, doch die Frauen können die Botschaft des Engels und die Zeichen um sich her noch nicht verstehen, denn sie sind dem Auferstandenen noch nicht begegnet18: „Um zum Osterglauben gelangen zu können, um die Botschaft zu erfassen, daß Jesus lebt, bedarf es zuerst seiner Offenbarung und seines Wortes, in dem er sich selbst den Seinen erschließt.“19 Diese Offenbarung geschieht erst später: „Maria!“ (Joh 20,16). „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ (Apg 9,4). An dieser Stelle können die Frauen die ihnen gesagte Botschaft weder verstehen noch weitertragen. Sie „fliehen, denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen“. Markus könnte mit diesen Worten ganz bewusst seine Erzählung abgeschlossen haben20, denn die Fortführung seines Evangeliums war für ihn eher die Christusverkündigung der Apostel und nicht der, erst in späten Handschriften hinzugefügte, Anhang Mk 16,9-20.

Konsequenzen für die Stunde

Da für die Schüler die Glaubwürdigkeit des Ostergeschehens im Mittelpunkt steht, sind ihre Anfragen „ob die Geschichte wahr ist ?“, oder „ob das Grab wirklich leer war?“, zu bejahen. Das Auferstehungsgeheimnis selbst leuchtet in Gestalt der „tiefergründigen wunderbaren Erzählung“21 auf. Diese Erzählung dient zur Vorbereitung der Evangeliumsverkündigung und soll als solche den Schülern vermittelt werden. Weil die Offenbarung Jesu noch nicht geschehen ist, beginnen Osterglauben und Osterverkündigung erst mit den Erscheinungen in Galiläa, also in den nachfolgenden Stunden. Das Erschrecken der Frauen ist eine elementare Erfahrung, die auch die Schüler als Reaktionsweise auf die Auferstehung erleben können. Um die Schüler in ihrer Wahrnehmung und Deutung herauszufordern, ist daher eine erfahrungsorientierte Didaktik zu wählen. 1 Leonhard Goppelt: Theologie des Neuen Testamentes, Göttingen 31983, S.295. 2 Diese Verbindung des Prophetenwortes mit der Auferstehung tritt erst ab dem 2.Jh auf: „Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, er wird uns am dritten Tage aufrichten, daß wir vor ihm leben werden“. 3 Joachim Jeremias: Heiligengräber in Jesu Umwelt, 1958, S.144f. 4 R. Pesch: Das Markusevangelium, I/II, (HThK II), 1976/77, S.536. 5 Hans Frhr. von Campnhausen: Der Ablauf der Ostereignisse und das leere Grab, (SHAW, Phil.-hist.Kl., 1952), 21958 6 Paul Hoffmann, Art.: Auferstehung II/1 in: Theologische Realenzyklopädie (TRE) IV, Berlin 1979, S.498. 7 Gisela Kittel: Der Name über alle Namen II, Göttingen 1990, S.35. 8 Ingo Baldermann: Auferstehung sehen lernen, Neukirchen-Vluyn 1999, S.58. 9 Die doppelte Zeitangabe, „sehr früh“ und „als die Sonne aufging“ wird von Matthäus und Lukas nicht beibehalten. 10 Vgl. R. Pesch: a.a.O., S.520 f. 11 Gisela Kittel: a.a.O., S.35. 12 Vgl. 1.Mose 32,32; Ps 30,6b; 46,6; 90,14; 103,12; oder Klagelieder 3,23. 13 Im Unterschied zu Matthäus (28, 2.5) und Johannes (20,12) verzichtet Markus darauf, von einem „Engel“ zu reden (obgleich er an „Engel“ glaubt: Mk 1,13; 8,38; 12,25; 13,27.32!). 14 Hubertus Halbfas: Religionsunterricht in der Grundschule. Lehrerhandbuch 4, Düsseldorf 11986, S.323. 15 Vgl.: Mt 5,1, wo Jesus sich zu Bergpredigt setzt. 16 I. Baldermann: a.a.O., S.62. 17 H. Halbfas: a.a.O., S.323. 18 So urteilt auch E. Schweizer: Das Evangelium nach Markus (NTD1) 1986, S.215: „Nicht das Wunder der Auferstehung, nicht einmal die unbegreifliche Entdeckung des leeren Grabes schafft Glauben, sondern die Begegnung des Lebendigen mit seinen Jüngern.“. 19 G. Kittel: a.a.O., S.38. 20 So vermutet auch U. Wilckens: Auferstehung (ThTh 4), 1970, S.50-53. 21 G. Kittel: a.a.O., S.40. [/accordion]

Artikel von 194, Jörg Lohrer

Medientyp: Dossier, Medien, Audio, Praxishilfen, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Erzählung, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Ostern, Ostergeschichte, Auferstehung

Artikel lesen · Mehr dazu im rpi-virtuell Materialpool

Konfessionelle Kooperation (Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Konfessionelle Kooperation". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Grundschule, Sekundarstufe

Einführung

In einigen Bundesländern findet "konfessionell-kooperativer Religionsunterricht" statt. D.h., evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler besuchen gemeinsam den Religionsunterricht. Die Lehrkräfte wechseln sich in vorgegebenen Rhythmen ab. Meist geschieht dies in der 1. und 2. Klasse. In diesem Unterricht sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konfessionen entdeckt und die eigene Konfessionzugehörigkeit besser verstanden werden.

Links

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Fachinformation

Warum Religion nicht ökumenisch unterrichten?

Institution: Institution suchen

Artikel in "Christ in der Gegenwart".
Zusammenfassende Darstellung der Situation konfessionell-kooperativen Religionsunterrichtes zu Beginn des Jahres 2014.

Konfessionelle Zusammenarbeit im Religionsunterricht

Konfessionell-kooperatives Lernen

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Erfahrungen und Evaluation

Institution: RPI der EKHN

Arbeitsbericht über das Projekt KRU
Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (KRU) ist ein konfessioneller Religionsunterricht. Er wird in Übereinstimmung mit den Lehren und Grundsätzen der Evangelischen beziehungsweise Katholischen Kirche (vgl. Art7 Abs. 3 GG) erteilt und in Baden- Württemberg landesweit in einem seit 2005 laufenden Schulversuch realisiert. Die Erfahrungen des Versuchs waren so erfreulich, dass die Kirchen aus dem Versuch im Jahr 2009 eine feste Einrichtung gemacht haben.

Vorbereitung

Josefs Weg

Institution: PTZ Stuttgart

Unterrichtsideen für die Klassen 1 und 2
Die Unterrichtseinheit "Josef" des baden-württembergischen Bildungsplanes für die Klassen 1 und 2, kompetenzorientiert und geeignet für den konfessionell-kooperativen Unterricht

Angst und Mut

Institution: PTZ Stuttgart

Unterrichtsideen für die 1. und 2. Klasse der Grundschule
Unterrichtsideen für die 1. und 2. Klasse des baden-württembergischen Bildungsplanes zu den Themenbereichen "Angst und Geborgenheit", "Jesus Christus zeigt den Menschen die Liebe Gottes" und Psalm 23. Geeignet für den konfessionell-kooperativen Unterricht

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht im 2. Schuljahr

Institution: Institution suchen

Überblick
Um Hilfen zur konfessionellen Kooperation zu geben, bietet eine Arbeitsgruppe aus evangelischen und katholischen Religionspädagogen Themen für das 2.Schuljahr an. Die Themen der gültigen evangelischen und katholischen Rahmenrichtlinien werden in Bezug auf fachübergreifende, propädeutisch/allgemein-religiöse und biblische-christliche Aspekte aufgeschlüsselt. Die Hinweise auf konfessionelle Besonderheiten sollen dem Unterricht keine neuen Aufgaben oder Ziele geben, sondern die Lehrkräfte in der oben beschriebenen Weise zum Nachfragen und zum Gespräch mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern der jeweils anderen Konfession anregen. Die bearbeiteten Themen für das 2. Schuljahr sind: * Geborgen in Gottes Hand * Vom Reich Gottes * Tod – Trauer – neues Leben * Weihnachten feiern – Freude schenken * Mit Jesus auf dem Weg * Die Geschichte Gottes mit Noah * Ostern verändert – neue Gemeinschaft entsteht * Leben in Kirche und Gemeinde * Die Josefsgeschichten (Genesis 37-5

Praxishilfen

Das Kirchenjahr

Institution: Schuldekanat Schorndorf

Lernen an Stationen
Mit diesen von Elke Duck erarbeiteten Vorlagen können die Schülerinnen und Schüler das Kirchenjahr selbstständig erarbeiten.

Der Kirchenjahreskreis

Institution: Schuldekanat Schorndorf

Arbeitsblatt zum Kirchenjahreskreis
Das Kirchenjahr in Bild- und Textelementen, dargestellt im Jahreskreis, gezeichnet von Elke Duck nach einer Vorlage des Rauhen Hauses Eignet sich gut, um einen Überblick über das Kirchenjahr zu geben oder das Kirchenjahr zu wiederholen.

Feste im Kirchenjahr

Institution: Bildungsserver Hessen

Selbstlernplattform Mauswiesel
Auf der Selbstlernplattform Mauswiesel stellt der hessische Bildungsserver unter dem Themenbereich Religion online-Aufgaben zum Kirchenjahr zur Verfügung. Dabei wird vor allem auf die "Wissenskarten" zurückgegriffen, aber auch auf andere Internetseiten. Die Aufgabenstellungen sind eher offen und müssten für den eigenen Bedarf eventuell konkretisiert werden. Materialien werden zu folgenden Festen und Feiertagen zur Verfügung gestellt: - Ostern - Fronleichnam - Pfingsten - Christi himmelfahrt - Reformationstag - St. Martin - St. Nikolaus - Weihnachten

Entdeckungsreise Kirchenjahr

Institution: Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Unterrichtsmaterialien für die Grundschule
Der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht stellt eine Leseprobe dieses Buches zur Verfügung. Es umfasst die Inhaltsangabe, Einleitung und Materialien zu Advent und Nikolaus.

Bildungsmedien

Karnelval

Institution: katholisch.de

Närrisches Treiben in der fünften Jahreszeit
Dossier mit Artikeln und Filmen auf dem Portal der Katholischen Kirche in Deutschland.

Feiertags-ABC zu Erntedank

Institution: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Pop-Ups auf dem Portal der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Zu dem pfiffig gemachten Liturgischen Kalender auf dem Portal der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gehört ein ABC zu Erntedank, das man über ein Pop-Up öffnen kann. Jeder Buchstabe von A - Z verrät uns etwas über Erntedank.

Erntedankfest

Institution: Tessloff-Verlag

Information für Kinder
Kindergerechte Beschreibung des Erntedankfestes mit Bildern in der Reihe "Was ist was?"

Bildmeditationen zum Jahreskreis

Institution: Institution suchen

Große Sammlung von meditativen Texten
Eine Fülle von kurzen meditativen Texten zu verschiedenen Bildern und Fotos. Zu: Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten, Heilige, Psalmen... Institution: Bistum Augsburg

Verschiedene Materialien

Berichte vom Religionsunterricht an der Spartacus-Grundschule, Berlin-Kreuzberg

Institution: Spartacus-Grundschule Berlin

Religionsunterricht: fragen- entdecken- verstehen. An unserer Schule wird evangelischer und katholischer Religionsunterricht
Religionsunterricht: fragen- entdecken- verstehen. An unserer Schule wird evangelischer und katholischer Religionsunterricht angeboten. Wir arbeiten in einem konfessionell - kooperativen Modell, das die Verständigung und Begegnung der Religionen fördert. Daher finden einige ausgewählte Themen und Projekte gemeinsam statt.

Formulierungshilfen für Zeugnisse im Fach Religion in den Klassen 1 und 2

Institution: RPZ Bayern

In Bayern hat eine konfessionell-kooperative Arbeitsgruppe der religionspädagogischen Institute Formulierungshilfen
In Bayern hat eine konfessionell-kooperative Arbeitsgruppe der religionspädagogischen Institute Formulierungshilfen für die Beurteilungen in den Zeugnissen der Klassen 1 und 2 zusammengestellt und veröffentlicht.

Konfessionelle Kooperation

Institution: PTZ Stuttgart

KOKO-Unterrichtsplanung 5/6 Realschule
Das PTZ Stuttgart stellt für den konfessionell-kooperativen Unterricht in den Klassen 5 und 6 der Realschule eine Zweijahres-Planung vor, die die Unterrichtseinheiten Ich-Du-Wir, Kirchenjahr, Lebenswelt Jesu, Urkirche, Bibel, Evangelisch-Katholisch, Schöpfung, Psalmen, Gemeinde, Jesusbegegnungen und Islam umfasst. Eine Zweijahresplanung, die die wichtigsten Kompetenzen der kath. und evang. Lehrpläne für Kl. 5/6 enthält - aber keine Unterrichtsentwürfe.

Auf Entdeckerreise durch die Bibel - Ein Projekttag in der Grundschule

Institution: Institution suchen

Seit der Einführung des gemeinsamen Religionsunterrichtes in den Klassen 1 und 2 an der Grundschule Bockenem trifft
Seit der Einführung des gemeinsamen Religionsunterrichtes in den Klassen 1 und 2 an der Grundschule Bockenem trifft sich regelmäßig eine ökumenische Arbeitsgruppe der Religionslehrer, die Fachkonferenzen vorbereitet, Material sammelt und zusammenstellt, die jährlich stattfindenden Schulgottesdienste und andere Vorhaben plant. In dieser Kleingruppe entstanden auch die Idee und das Konzept für einen Projekttag im Jahr der Bibel, bei dem ein ganzer Schultag dem Thema Bibel gewidmet werden sollte.

Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden

Jetzt erst recht

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Ökumenische Zusammenarbeit im Religionsunterricht
Jetzt erst recht - ökumenische Zusammenarbeit im Religionsunterricht. Artikel von Lena Kuhl und Aloys Lögering, RPI Loccum.

Lernorte

Interaktiv-multimedial: Kirchenjahres-Kalender online

Institution: Institution suchen

Interaktiver fortlaufender liturgischer Kalender. Verlinkung zu den Bibeltexten, Erklärung der besonderen Bedeutung
Interaktiver fortlaufender liturgischer Kalender. Verlinkung zu den Bibeltexten, Erklärung der besonderen Bedeutung der Sonn-und Festtage. Orientiert an traditioneller Symbol- und Farbgebung der Kirchenjahreszeiten. Audio: Bibeltexte, Kirchenlieder. Zur Verfügung gestellt von der Evang.-Lutherischen Kirche in Bayern.

Praktische Impulse

Inhalte des konfessionell-kooperativen Unterrichts können gemeinsame Inhalte wie Bibel, Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Feste und Symbole sein. Aber auch das Unterscheidende wie Marienverehrung, Heilige (z.B. Elisabeth, Franziskus), Rolle der Frau, Kirchen- und Ämterverständnis, Papsttum und Sakrementenlehre. [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Maria (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Maria". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Maria, die junge Frau, die Gott auserwählt hat, seinen Sohn auszutragen, erfährt vor allem in der katholischen und orthodoxen Kirche tiefe Verehrung. Einige der bekanntesten Kunstwerke der Welt sind ihr gewidmet. Im Protestantismus dagegen spielt sie kaum eine Rolle. Dies zeigt sich auch an den Inhalten des Religionsunterrichtes. Über ihre Herkunft erfährt man in der Bibel wenig. Weitere Informationen liefern die apokryphen Schriften, die vor allem in die katholischen Traditionen eingeflossen sind. Sie gilt als Frau, die sich Gott bedingungslos zur Verfügung stellt. Von einer unglaublichen Kraft zeugt Marias Lobgesang. Nach katholischer Tradition gilt sie als sündlose Jungfrau, deren Leib nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde.

Links

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Fachinformation

Maria, die Mutter Jesu

Institution: EKD

Info-Text der EKD
Im Rahmen der Materialien zu "Advent ist im Dezember" hat die EKD diesekurze Einführung zu Maria online gestellt.

Maria im Glauben der Kirche

Institution: Erzdiözese Freiburg

Informationstexte
Da Maria die Patronin der Erzdiözese Freiburg ist, hat diese ausführliches Material zu Maria online gestellt: - Maria in der Heiligen Schrift - Maria in der Lehre der Kirche - Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche über Maria - Maria - Vorbild im _Glauben - Darf man Maria Retterin nennen?

Maria

Institution: Ökumenisches Heiligenlexikon

Lexikoneintrag
Ausführliche Beschreibung Marias und der Traditionen, die sich in ihrer Verehrung herausgebildet haben im Ökumenischen Heiligenlexikon.

Die Frau aus Nazaret und der Sohn Gottes

Vorbereitung

Bilder von Maria

Institution: Bayerischer Rundfunk

Materialien des Bayrischen Rundfunks
Wie das Mädchen Mirjam zur Himmelskönigin wurde. Maria ist keineswegs nur die "reine Magd", auf die man sie in entsexualisierender Tendenz gerne reduzieren wollte. So gibt es an Maria, dieser wichtigen Figur der christlichen Tradition, überraschenderweise auch einiges Subversives zu entdecken. Der bayerische Schulfunk bietet umfassende Materialien an.

Praxishilfen

Auf dem Weg nach Bethlehem - Station 2: Maria

Institution: Institution suchen

Personen, Orte und Ereignisse der Weihnachtsgeschichte
Das Arbeitsblatt ist Teil der Materialreihe "Auf dem Weg nach Bethlehem", die auf 15 Einzelstationen das Geschehen der Weihnachtsgeschichte erzählt und durch Hintergrundinformationen zu den Personen, Orten und Ereignissen ergänzt. Die Lesetexte eignen sich für den Einsatz in den Klassen 3 bis 6 und sind so aufbereitet, dass sie von der Lehrkraft z.B. im Morgenkreis oder zu Beginn einer Stunde vorgetragen werden können. Jede Station schließt mit einer Frage ab, die auf beigefügten Kärtchen an die SchülerInnen ausgeteilt und von diesen in Heimarbeit recherchiert werden können. Geeignet für den Einsatz in den Klassenstufen 3 bis 6 zur Impulssetzung etwa im Morgenkreis oder im Rahmen des Unterrichtsfaches Religion... Institution: Lehrermaterial.de

Bildungsmedien

Maria - Gottesmutter und Superheilige

Institution: Planet Wissen

Materialien von Planet Wissen
Planet Wissen hat Materialien zur Maria online gestellt: - Über die Mutter Gottes - Ein Video - Marienverehrung - Mariendogmen und Frauenbild - Maria in den anderen monotheisitischen Religionen - Literatur - Linktipps

e-maria

Institution: EKD

E-Vodcast
Kurzer Animationsclip der EKD zu Maria.

Maria in der Kunst

Mensch Maria - ökumenische Entdeckungen

Institution: Institution suchen

Vortrag von Prof. Dr. Dorothea Sattler (Professorin für »Geschichte und Theologie der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
Vortrag von Prof. Dr. Dorothea Sattler (Professorin für »Geschichte und Theologie der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften aus der Reformation« und Direktorin des Ökumenischen Instituts der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster) am 10.10.2003 im Religionspädagogischen Institut Loccum. Vortrag im Originalton (Real-Audio; 63 Minuten)

Verschiedene Materialien

Maria

Institution: Institution suchen

Hintergrundinformationen, Unterrichtseinheiten, Fortbildungs-Begleitmaterialien, Links
Dieses Paket enthält eine exegetische und eine narrative Annäherung an die Mutter Jesu unter Berücksichtigung der biblischen Quellen. Hinzu kommen eine Menge Materialien bzw Zugänge für Grund- und Sekundarstufe mit Bildern, Musikdateien und unterrichtspraktischen Hinweisen. Außerdem wird die Entwicklung der (katholischen) Marienlehre bis in die Gegenwart und die dazugehörige Quellenlage beleuchtet.

Maria

Institution: Institution suchen

Zeitschrift des Bistums Mainz für den Religionsunterricht mit den Themen: - Christliches Menschenbild im Hinblick auf
Zeitschrift des Bistums Mainz für den Religionsunterricht mit den Themen: - Christliches Menschenbild im Hinblick auf Maria - Maria im NT - Magnificat - Marienlieder - Literarisches zu Maria - Marienfeste und Gebete - Maria in der bildenden Kunst - Maria im Islam

Maria

Lernorte

Religionsunterricht im Museum - Im Bilde sein

Institution: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Führungen zum Kirchenjahr
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bietet zu verschiedenen Themen des Kirchenjahres 90minütige Spezialführungen an: Advent und Weihnachten / Heilig-Drei-König / Passion und Ostern / Himmelfahrt sowie zu Tod und Trauer. Außerdem gibt es Führungen zu Johannes dem Täufer, Christusbildern, Kirchenbau, zur Volksfrömmigkeit, Luther u.a.m.

Praktische Impulse

- Sammeln, was die SuS über Maria wissen
- Biblische Geschichten zu Maria
- Texte von Maria: "Magnificat"
- Bilder von Maria, vergleichen
- frühere und heutige Verehrungsformen
- Lieder, in denen Maria vorkommt (Maria durch ein Dornwald ging, Magnificat...)
- Bedeutung von Maria für die kath. und orth. Kirchen
- Verschiedene Formen der Verehrung: Maria mit dem Kind, Maria als Schmerzensmutter, Maria als Himmelskönigin, als Schutzmantelmadonna, Maria im Rosenhaag
- Maria, die Jungfrau
- Maria, die Magd
- Maria im Johannes-Evangelium
- Marienerscheinungen, Lourdes, schwarze Madonnen [/accordion]

Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Apostelgeschichte (Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe)

Unterrichtspraktische Einstiegsseite zu Thema "Apostelgeschichte". Links zu erprobten Materialien für die Bildungsstufe(n): Unterrichtende, Sekundarstufe, Oberstufe

Einführung

Die Apostelgeschichte ist in der frühchristlichen Literatur ein Sonderfall. Weder entspricht sie ganz den Evangelien noch den Briefen. Außerdem ist sie eine "Fortsetzungsgeschichte" innerhalb des lukanischen Doppelwerkes. Obwohl sie von den Taten der Apostel und in weiten Teilen von den Reisen des Paulus berichtet, ist sie nach Roloff vor allem die "Darstellung des Handelns Gottes, das zur Entstehung der Kirche aus Juden und Heiden als des Gottesvolkes der Endzeit führte". (NTD, Die Apostelgeschichte, Seite 2, Göttingen 1998)

Links

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Fachinformation

Von der Urgemeinde zu Paulus

Gemeinden des Urchristentums

Die Apostelgeschichte

Evangelien und Apostelgeschichte

Institution: Universität München

Materialien zum Bibelstudium
Die Katholische Fakultät der LMU klärt die Begriffe, die Voraussetzungen für die Entstehung der Evangelien, stellt die kanonischen und apokryphen Evanglien vor und die Frage nach dem synoptischen Vergleich. Außerdem führt sie in die Apostelgeschichte ein.

Bildungsmedien

Philippus und der Kämmerer

Institution: Deutsche Bibelgesellschaft

Kurzer Filmausschnitt
Die Deutsche Bibelgesellschaft stellt diesen Filmausschnitt aus der Reihe "Begegnung mit der Bibel" online zur Verfügung. "Ein afrikanischer Finanzverwalter las in einer Schriftrolle des Propheten Jesaja vom »Gottesknecht«. Doch das schwer verständliche Schriftwort blieb ihm verschlossen. Erst durch ein Gespräch mit dem Jünger Philippus wurde ihm deutlich, dass diese Stellen im Alten Testament von dem Handeln und Wirken Christi sprachen. Er erkannte, dass Christus für die Schuld der Menschen gelitten hat und ließ sich von Philippus taufen."

Verschiedene Materialien

Bibelarbeit zur Rede des Paulus auf dem Areopag in Athen

Institution: EKD

Bibelarbeit zu Apg 17,16-34
Bibelarbeit von Wolfgang Huber auf dem Kirchentag 2007

Vorbereitung

Kirche am Anfang

Institution: IRP Freiburg

Unterrichtsentwurf
Mutig den Glauben an Jesus Christus leben: Unterrichtshilfe für die Klassen 5/6 an Hauptschulen vim katholischen IRP Freiburg, Arbeitsheft.

Leben in der Urgemeinde

Kirchengeschichte im Religionsunterricht

Begeisterung steckt an: das Evangelium bezeugen

Praxishilfen

Urgemeinde und Wir

Institution: Bistum Dresden-Meißen

Arbeitsblatt
Das Bistum Dresden/Meißen stellt ein Arbeitsblatt zur Vefügung mit dem Text von Apg. 2, 44 - 47. Die damalige Situation soll mit der heutigen Situation verglichen werden.

Jesusbilder

Institution: Institution suchen

Kombinierte Arbeitsmaterialien für Sekundarstufe II
Ausgangspunkt dieser Lernmaterialien sind Jesusbilder in der bildenden Kunst und im Film. Bilder werden natürlich auch in Texten erzeugt - sowohl in biblischen, theologischen oder literarischen Texten. Einige davon werden zur Sprache gebracht. Dabei wird versucht, mit den multimedialen Möglichkeiten von Computer und Internet die Frage nach unterschiedlichen Jesusbildern aufzugreifen. Dabei geht es nicht nur um persönliche Einstellungen, sondern auch um Hintergrundwissen. Kombinierte Arbeitsmaterialien für Sekundarstufe II

Lernorte

Religionsunterricht im Museum - Im Bilde sein

Institution: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Führungen zum Kirchenjahr
Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg bietet zu verschiedenen Themen des Kirchenjahres 90minütige Spezialführungen an: Advent und Weihnachten / Heilig-Drei-König / Passion und Ostern / Himmelfahrt sowie zu Tod und Trauer. Außerdem gibt es Führungen zu Johannes dem Täufer, Christusbildern, Kirchenbau, zur Volksfrömmigkeit, Luther u.a.m.

Praktische Impulse

- Das Pfingstereignis: Petrus mit Sprechblasen, was sind seine zentralen Aussagen
- In einem Gespräch berichtet ein Mitglied der Jerusalemer Gemeinde einem Freund, wie es dort zu geht
- Gerichtsszene: Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat / Stephanus
- Apostelkonzil, Diskussionrunde: Heidenchristen contra Judenchristen
- Petrus in der Apostelgeschichte
- Steckbrief des Apostels Paulus anhand von Bibelstellen / Silas / Timotheus
- Zeitungsbericht vom Damaskuserlebnis des Paulus
- Reisen des Apostels Paulus in Gruppen anhand von Karten und Bibelstellen erarbeiten
- Karten aus den Städten schreiben lassen, in denen Paulus war
- Spielszene: Paulus auf dem Markthügel von Athen
- Probleme der jungen Gemeind: Berichte - und wie Paulus darauf antwortet
- Tagebuch: Paulus in Gefangenschaft
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Artikel von Andrea Lehr-Rütsche

Medientyp: Dossier

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Twittern wie Luther

Ein Unterrichtsentwurf für den Religionsunterricht in Klasse 8-10 bei dem die Schülerinnen und Schüler sich die Thesen Martin Luthers erarbeiten, selbst im Twitter-Stil Thesen formulieren und das Thema dann vertiefen.
Ein Unterrichtsentwurf für den Religionsunterricht in Klasse 8-10 unter CC0-Lizenz als freies Bildungsmaterial (#OER) in unterschiedlichen Formaten. Zum Kopieren, Entwickeln, Verändern, Veröffentlichen, Verkaufen - alles ohne Urheberrechtsproblematik. https://twitter.com/AnnetteTheis/status/834468279792054272 Die untenstehenden Unterrichtsideen inklusive aller Bilder und Arbeitsblätter gibt es auch zur Bearbeitung:

Luthers Thesen

Heute würde Luther twittern...

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Einstieg | Fotomontage

Das Bild (Fotomontage) wird – zunächst ohne Überschrift – gezeigt. [caption id="attachment_19713" align="aligncenter" width="748"] Fotomontage aus CC0 Luther: https://pixabay.com/photo-1076781/ CC0 Smartphone: https://pixabay.com/photo-586268/ [/caption] Die Schüler ...
  • Erkennen Luther (in einem Denkmal)
  • Es erfolgt einen zeitgeschichtliche Einordnung (Mittelalter->Neuzeit)
  • Nun wird die Überschrift ergänzt: Luther hätte getwittert ?! Was hätte er getwittert?
  • Verknüpfung zu den 95 Thesen wird hergestellt (vgl. Tweet).
  • Welche Medien standen Luther zur Verfügung (Brief, Flugblatt...)

Überleitung | Erarbeitung | Vertiefung

Überleitung: Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, in denen er Kritik an der Kirche übte. Luther setzte damit eine Protestbewegung in Gang, die letztlich dazu führte, dass sich das Christentum spaltete. EA 1: Formuliert auf der Grundlage eures bisherigen Wissens einen Tweet, wie er von Luther verfasst worden sein könnte. Packt seine theologische Botschaft in 140 Zeichen. Verwendet #Hashtags. Bemüht euch um Präzision. Mögliche Inhalte:
  • Kritik am Reichtum der Kirche
  • Kritik am Papst
  • Kritik am Gottesbild
  • Kritik am Ablass
  • ...
Ergebnisse werden im Plenum gesichtet, geprüft, besprochen. EA 2: Nun werden passende Thesen Luthers (in Auswahl) präsentiert.
  • Haben die S-Tweets Luthers Ton getroffen?
  • Passen Sie zu seiner theologischen Aussage? (Gnade, Erlösung, Solus Christus)
  • Worum geht es Luther? (Spätestens jetzt kommt der Ablass ins Spiel)
ÜL: Nennt spontane Assoziationen zum Ablass. Was wisst ihr? (Erlass zeitlicher Sündenstrafen, für sich selbst oder Verstorbene, Fegefeuer, Handel, Rolle Tetzels....) EA 3: Im Folgenden wird Luthers Kritik am Ablass genauer in den Blick genommen. Die S erhalten einzelne Thesen und/oder den Brief an den Erzbischof von Mainz, dem die Thesen ursprünglich angehängt waren (der Anschlag ist wohl Legende). LEK/Vertiefung: Die 96. These – ggf. formulieren die SuS einen weiteren Tweet, diesmal zum Ablass. Aktualisierung: „ecclesia semper reformanda est“ (Augustinus zugeschriebenes Zitat)
  • eine bleibende Aufgabe?
Wir befinden uns im sog. Lutherjahr. 500 Jahre nach Luthers ließe sich Kirche sicherlich weiter / wieder reformieren.
  • Welche Vorschläge zur Veränderung würdet ihr heute machen?
  • Wo seht ihr Handlungsbedarf?
  • ...

Luther twittert...

Aufgabe: Formuliert einen Tweet, wie er von Luther verfasst worden sein könnte. Packt seine theologische Botschaft in 140 Zeichen. Verwendet Hashtags. Bemüht euch um sprachliche Präzision. [caption id="attachment_19714" align="aligncenter" width="800"] CC0 Luther-Tweet: https://flic.kr/p/S9Sw1f[/caption]

Martin Luthers 95 Thesen

wurden am 31. Oktober 1517 als Beifügung an einen Brief an den Erzbischof von Mainz erstmals in Umlauf gebracht. Luther gab die Thesen an einige Bekannte weiter, die sie veröffentlichten und damit zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion im gesamten Reich machten. Dass Luther seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 eigenhändig an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll, ist wohl eine Legende. Aufgaben:
  • Lies die Thesenauswahl und bestimme daraus Luthers theologisches Programm.
  • Reduziere dieses „Programm“ auf insgesamt 4-5 Schlagworte.
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11
Dieses Unkraut, daß man kirchliche Bußstrafen in Fegefeuerstrafen verwandelt, scheint sicherlich gesät worden zu sein, als die Bischöfe schliefen.
28
Das ist gewiß, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier zunehmen; das Fürbittwerk der Kirche steht aber im Ermessen Gottes allein.
36
Ein jeder Christ, der von wahrer Reue erfüllt ist, hat völlige Vergebung von Strafe und Schuld, die ihm auch ohne Ablaßbriefe gebührt.
43
Man lehre die Christen, daß, wer dem Armen gibt oder dem Bedürftigen leiht, besser tut, als wenn er Ablaß löst.
68
Doch in Wirklichkeit sind sie (die Ablässe) sehr gering, verglichen mit der Gnade Gottes und der Güte des Kreuzes.
84
Was ist das für eine neue Frömmigkeit Gottes und des Papstes, daß sie dem Gottlosen und dem Feinde um des Geldes willen gestatten, eine fromme und von Gott geliebte Seele zu erlösen, doch um der Not der frommen und geliebten Seele selbst willen und aus freigeschenkter Liebe erlösen sie sie nicht?
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Brief zu Luthers Position zum Ablasshandel

Brief Martin Luthers vom 31. Oktober 1517 an Erzbischof Albrecht von Mainz Dem hochwürdigen Vater in Christo und durchlauchtigsten Herrn, Albert,Erzbischof der Kirchen zu Magdeburg und Mainz, Primas, Markgraf zu Brandenburg usw., seinem Herrn und Hirten in Christo, geachtet in Ehrerbietung und Liebe! Verzeiht mir, ehrwürdigster Vater in Christo, durchlauchtigster Kurfürst, daß ich, der geringste unter den Menschen, so unbesonnen und vermessen bin und es wage, an Eure höchste Erhabenheit einen Brief zu richten. Der Herr Jesus ist mein Zeuge, daß ich, eingedenk meiner Niedrigkeit und Nichtswürdigkeit, lange aufgeschoben habe, was ich jetzt mit unverschämter Stirn vollbringe. […] Es werden Päpstliche Ablässe im Namen Euer Kurfürstlichen Gnaden zum Bau von St. Peter herum-getragen. Dabei klage ich nicht so sehr das Ausschreien der Ablaßprediger an, das ich nicht gehört habe, sondern ich bin schmerzlich besorgt über die überaus falschen Anschauungen des Volkes, die aus dem entstehen, was man überall und allerorts im Munde führt: etwa, daß die unglücklichen Seelen glauben, daß sie, wenn sie die Ablaßbriefe gekauft hätten, ihres Heiles sicher sind; desgleichen, daß die Seelen sofort aus dem Fegefeuer herausfliegen, sobald sie ihren Betrag in den Kasten gelegt haben; ferner, daß diese Gnaden so stark sind, daß keine Sünde so groß sei, als daß sie nicht erlassen werden könnte, […]; schließlich, daß der Mensch durch diese Ablässe von jeder Strafe und Schuld frei sei. […] Warum machen sie also durch jene falschen Fabeln und Versprechungen von Vergebung das Volk sicher und furchtlos, wo doch die Ablässe den Seelen geradezu nichts Gutes zum Heil und zur Heiligkeit beitragen, sondern lediglich die äußere Strafe wegnehmen, die man einst nach dem geistlichen Recht aufzulegen pflegte. Schließlich sind die Werke der Frömmigkeit und der Nächstenliebe unendlich besser als Ablässe und dennoch predigt man sie weder mit solchem Gepränge noch mit so großem Eifer, im Gegenteil wegen der zu predigenden Ablaßgnaden schweigt man von ihnen, wo es doch die erste und einzige Pflicht aller Bischöfe ist, daß das Volk das Evangelium und die Liebe Christi lernt. Christus hat niemals aufgetragen, Ablässe zu predigen, aber nachdrücklich hat er geboten, das Evangelium zu predigen. […] Es kommt hinzu, hochwürdigster Vater im Herrn, daß es in jener Instruktion für die Ablaßkommissare, die unter Eurem Namen ausgegangen ist, heißt (sicher ohne Euer Wissen und Eure Zustimmung), die eine der Hauptgnaden sei jenes unvergleichliche Geschenk Gottes, durch das der Mensch mit Gott wieder versöhnt wird und alle Strafen des Fegefeuers getilgt werden; desgleichen, daß eine Reue nicht nötig für die sei, die Seelen erlösen oder Beichtbriefe kaufen. […] Aufgabe: Fasse Luthers Position zum Ablass(handel) zusammen und erläutere sie in deinen eigenen Worten!
  • Wie denkt das Kirchenvolk?
  • Bestimme Luthers (Gegen)Position.
[/accordion] Hier die Aktion "Twittern wie Luther" auf dem Kirchentag 2017

Artikel von 12829, Annette Theis, 194, Jörg Lohrer

Medientyp: Lernorte, Virtueller Lernort, Medien, Bild, Praxishilfen, Anforderungssituation, Arbeitsblatt, Aufgabenstellung, Dossier, Vorbereitung, Unterrichtsentwurf

Schlagworte: Reformation, Reformationsjubiläum, Twitter <Softwareplattform>, Martin Luther, 95 Thesen, Thesen

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Passionszeit - Dossier der EKD

Einführung und Materialangebot
Ein Dossier zur Passionszeit auf den Seiten der EKD, mit einer kurzen Einführungen zur Passionszeit, dazu ein Video in Gebärdensprache für Gehörlose, eine kurze Einführung in Gründonnerstag, Abendmahl und Karfreitag sowie dem Markus-Evangelium Kapitel 14 und 15 als Hörbibel. Die Texte sind kurz und ab der Sekundarstufe I verständlich. Die Audiodateien sind textgetreu, Dialoge werden von unterschiedlichen Stimmen gesprochen.

Medientyp: Fachinformation, Medien, Audio, Text/Aufsatz, Video

Schlagworte: Passion, Passionszeit

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