Lehrplan
1A
Identität entwickeln

Zyklus 1
5-8 Jahre
Kompetenz

Sich selbst mit positiven und negativen Gefühlen und Eigenschaften wahrnehmen und annehmen

Lebensweltbezug

Spätestens mit Beginn des Kindergartens verlassen Kinder das vertraute familiäre Umfeld und sehen sich mit Neuem konfrontiert: eine neue Gruppe, Lehrpersonen, neue Räumlichkeiten, Regeln, Schulweg etc. Sie stehen nicht (mehr) alleine im Zentrum der Aufmerksamkeit und müssen lernen, sich einer Gemeinschaft anzupassen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Hierfür müssen sie in der Lage sein, Neuem offen und neugierig zu begegnen und sich zugleich abgrenzen zu können. Der produktive Umgang mit den eigenen Gefühlen und ein Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen führt zu Selbstvertrauen und dem Gefühl der Handlungswirksamkeit.

Inhalts- und Handlungsaspekte

1A-1|Eigene Gefühle wahrnehmen, verstehen und angemessen ausdrücken: Angst | Dankbarkeit | Freude | Liebe | Mut | Schmerz | Traurigkeit | Vertrauen | Wut | ...
Fachbeiträge
Träumerei und Bruderhass

Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder bevorzugen? Dürfen die Bevorzugten sich für etwas Besseres halten als ihre Geschwister? Und was ist eine gute Reaktion ... weiterlesen

Nach den langen Ferien dankbar in die Schule?

Wer kennt sie nicht – diese Aussagen der SuS? Doofe Schule. Ich mag nicht, habe keine Lust dazu. In den RU gehen wozu? Ist auch doof. Dann die fiesen LP oder ... weiterlesen


1A-2|Eigene Bedürfnisse wahrnehmen, verstehen und ausdrücken: Anerkennung | Freundschaft | Geborgenheit | Gemeinschaft | Nähe und Distanz | Sicherheit | Versöhnung | ...
Fachbeiträge
Träumerei und Bruderhass

Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder bevorzugen? Dürfen die Bevorzugten sich für etwas Besseres halten als ihre Geschwister? Und was ist eine gute Reaktion ... weiterlesen


Materialien
1A-3|Die biblische Sicht der Einmaligkeit aller Menschen vor Gott verstehen, sie einordnen und für sich förderlich werden lassen: Kind Gottes sein | Schöpfungstexte | ...
Aufgabenset

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Fachbeiträge
Fehlübersetzungen mit Folgen – Korrekturen zur „biblischen Schöpfungsordnung“

Wenn es um die "natürlichen Geschlechterrollen" geht, wird gerne die Bibel zu Rate gezogen und die Schöpfungsgeschichte zitiert, in der über die ... weiterlesen

Schöpfung – Biblische und Religionspädagogische Aspekte

Im religiösen Kontext meint "Schöpfung" die von Gott erschaffene Welt. Darin spiegelt sich der Glaube, dass die Erde und alles was sie belebt, dass die ... weiterlesen

Gleich am Jahresanfang schöpferisch tätig sein

Das Jahr 2018 ist 16 Tage alt. Also noch sehr jung. Ein wunderbarer Moment, um selber über Anfänge nachzudenken. Oder auch gleich im Religionsunterricht mit ... weiterlesen

Die andere Art, um zum Thema Gottesbild zu arbeiten

Bilder von Gott gibt es unzählig viele. Doch welche benutze ich für den RU? Wenn ich möchte, dass die SuS nicht bloss mit Stiften ihr Bild zeichnen, gibt es ... weiterlesen


Materialien
1A-4|Sich selbst als Geschöpf mit Begabungen und Schwächen wahrnehmen, beschreiben und annehmen: Engel | Geboren werden und Sterben | Hilfe anbieten | Hilfe annehmen | Jona | Josefsgeschichte | Lob- und Klagepsalmen | Psalm 18 | Psalm 139 | Rut | Stärken | Talente | ...
Fachbeiträge
Träumerei und Bruderhass

Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder bevorzugen? Dürfen die Bevorzugten sich für etwas Besseres halten als ihre Geschwister? Und was ist eine gute Reaktion ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 3.

Die altestamentliche Erfahrung der Fremdheit hört mit dem Kanon des Neuen Testaments nicht auf. Im Gegenteil. Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 2.

Mit der Wahl des Schwerpunktthemas 'fremd sein' für die Legislatur 2015-2018 hat der Kirchenrat der Römisch Katholischen Kirche im Aargau im Januar 2015 ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 1.

Ich bin fremd. Immer wieder. Vor mir selbst. Mein Körper, wie siehst du auch aus? Warum mach ich das, obwohl ich ganz genau weiss, es ist falsch? Das soll ich ... weiterlesen


Materialien

Umsetzungsbeispiel

Im Verlauf des Zyklus 1 erstellen die Kinder ein Buch oder ein Heft über sich selbst. Fortlaufend ergänzen sie darin Zeichnungen und Fotos, die über sie und ihr Leben Auskunft geben, tragen Informationen über sich ein (z. B. Stärken und Schwächen, Wünsche, Familienmitglieder, Taufpatin oder Taufpate, Freunde, Lieblingstier, Lieblingsgeschichte, Lieblingsspiel, schönes und trauriges Erlebnis, Gottesbild, Lieblingsgebet etc.) oder halten Erlebnisse in Form von Geschichten und Bildern fest. Sie lernen, über sich selbst nachzudenken und ihrem Selbstbild, ihren Gefühlen und ihrer Lebenswelt mit unterschiedlichen Mitteln Ausdruck zu verleihen. Dies ist die Grundlage für die Wahrnehmung von Gleichheit und Differenz innerhalb einer Gruppe und zur Anerkennung gemeinschaftlicher Vielfalt. Durch biblische Bezüge wird sichergestellt, dass immer wieder auch ein religiöser Transfer stattfindet. Am Ende des Zyklus können die Bücher oder
Hefte im Rahmen einer Segensfeier gewürdigt werden.

Besondere Empfehlungen