Lehrplan
3E
Katholischen Glauben feiern

Zyklus 3
13-15 Jahre
Kompetenz

Liturgische Feiern als persönliches und gemeinschaftliches Beziehungsgeschehen mit Gott erleben und tätig mitfeiern.

Lebensweltbezug

Im Verlauf des Zyklus 3 lösen sich die Jugendlichen weiter vom Einfluss und der Begleitung der Familie bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Die Jugendlichen bewegen sich häufiger in altershomogenen Gruppen, was sich auch auf die Teilnahme an liturgischen Feiern auswirkt. Bewegen sich die Jugendlichen in Kreisen, bei denen Religion und liturgische Partizipation akzeptiert und sogar erwartet werden, stehen sie ebenfalls unter Partizipationsdruck. In stark säkularem oder areligiösem Umfeld hingegen stehen Jugendliche unter Legitimationsdruck, sofern sie ein aktives Glaubensleben und eine Liturgieteilnahme praktizieren. In beiden Fällen benötigen sie die Ermutigung zur Teilnahme. Die Jugendlichen im Zyklus 3 stehen unter der inneren und äusseren Erwartung aktiv ihre Umwelt mitzugestalten. Damit sie sich mit ihren Anliegen und Bedürfnissen in liturgischen Feiern angesprochen fühlen, müssen sie sich gestaltend in die Feier einbringen können.

Inhalts- und Handlungsaspekte

 

 

3E-1|Die Liturgie als Beziehung zwischen Gott und Mensch wahrnehmen, sich darüber austauschen und feiern: Biblische Bezüge im Gottesdienst | Gottesbilder | Unterschiedliche Liturgieformen | ...
Fachbeiträge
Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

„Von grösstem Gewicht für die Liturgiefeier ist die Heilige Schrift“ – Bemerkungen zur Heiligen Schrift im Gottesdienst

Am Ersten Advent wird in den meisten Gemeinden der deutschsprachigen Schweiz das neue Lektionar in einem neuen Gewand mit der revidierten Einheitsübersetzung ... weiterlesen

Äusserlichkeiten. Innerlichkeiten. Wie Weihnachten feiern?

Jedes Jahr dasselbe. Bereits am 1. Advent ist man der Weihnachtsdeko schon müde, und an Weihnachten selbst ruft der beleuchtete Christbaum keine Sensationen ... weiterlesen

Hoffnung, die sich erfüllt: Advent und Weihnachten feiern

Advent und Weihnachten gehören zu den religionspädagogisch und liturgisch wichtigen Zeiten, die auch gesellschaftlich grosse Bedeutung haben. Es stellt sich ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-2|Verschiedene Gebetsformen kennen, einüben und gemeinschaftlich beten: BruderKlausen-Gebet | Fürbittendes Gebet | Schlussgebet | Tagesgebet | Weitere Gebete je nach Liturgieform | ...
Fachbeiträge
Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

Fürbitten – Mit Kindern und Jugendlichen die Not der Welt vor Gott bringen

Die Sprache in der Liturgie gilt manchmal als verstaubt und zu wenig aktuell. Das gilt nicht zuletzt für vorformulierte Gebete. Eines der ältesten ... weiterlesen

Theologische Randnotizen zum Thema Bitten und Für-Bitten

»Bewege die Staaten, den Menschen die Freiheit in der Wahl ihres Glaubens zu gewähren.« - »Für die Staaten: dass sie verantwortungsvoll mit der ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-3|Bestandteile liturgischer Feiern verstehen, ihre Entstehung erläutern und den persönlichen Bezug vor anderen vertreten: Bussakt | Evangelium | Herr, ich bin nicht würdig ... | Hochgebet | Lesung | Segen | ...
Fachbeiträge
Herz auf Richtungssuche

"Erhebet die Herzen" wird uns vor dem Eucharistischen Hochgebet zugerufen. Also nach oben. Logisch. Oder schauen Sie auf Ihre Füsse, wenn Sie nach Gott ... weiterlesen

Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

„So viel Zeit muss sein“

„So lange es die Zeit erlaubt" wurde um das Jahr 150 aus den Schriften des Alten und des Neuen Testaments vorgelesen. Und was geht heute? Damals gab es ... weiterlesen

„Von grösstem Gewicht für die Liturgiefeier ist die Heilige Schrift“ – Bemerkungen zur Heiligen Schrift im Gottesdienst

Am Ersten Advent wird in den meisten Gemeinden der deutschsprachigen Schweiz das neue Lektionar in einem neuen Gewand mit der revidierten Einheitsübersetzung ... weiterlesen

«Wort des lebendigen Gottes»

Dieser Zuruf nach der alttestamentlichen Lesung oder aus Briefes des Neuen Testaments ist zuweilen eine Provokation. Sollte man das besser nicht ersetzen oder ... weiterlesen

*fu* oder „bless you“

In der Jugendsprache hört man oft jenes Wort, das im SMS-Gebrauch mit *fu* (bei Unkenntnis im Internet nachzuschlagen) abgekürzt wird und eines der ... weiterlesen

Übersetzung als Chance! Zur neu revidierten Einheitsübersetzung

Bibel ist nicht gleich Bibel. Als Bibliothek aus vielen Büchern enthält die christliche «Heilige Schrift» einerseits je nach Konfession unterschiedliche ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-4|Christliche Symbole im Rahmen liturgischer Feiern deuten, zum eigenen Leben in Beziehung setzen und anderen erschliessen: Chrisam | Gewänder | Kreuz | Liturgische Farben | ...
Fachbeiträge
Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-5|Gebete für liturgische Feiern verstehen, selbst formulieren und vorsprechen: Fürbitten | Kyrie | ...
Fachbeiträge
Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

Kyrie: „Fangesang“ der Christusgläubigen

Was haben kreischende Fans beim Konzert von Ed Sheeran im Letzigrundstadion gemeinsam mit dem Kyrie? Und können wir von dieser Gemeinsamkeit etwas lernen für ... weiterlesen

Theologische Randnotizen zum Thema Bitten und Für-Bitten

»Bewege die Staaten, den Menschen die Freiheit in der Wahl ihres Glaubens zu gewähren.« - »Für die Staaten: dass sie verantwortungsvoll mit der ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-6|Musik für liturgische Feiern einüben, sich darüber austauschen und gemeinschaftlich anwenden: Lieder | Musik | Instrumente | ...
Fachbeiträge
Gesang und Musik als religiöse Ausdrucksform – worauf es in der Pfarrei ankommt

Da sass ich als Geschenk zu meinem 40. Geburtstag im Joggeli und erlebte endlich einmal ein grosses Live-Fussballspiel. Es spielte der FC Basel gegen den AC ... weiterlesen

Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

Das Blümelein im Winter. Ein Beispiel gelungener Inkulturation: Das Weihnachtslied „Es ist ein Ros´ entsprungen“

Eine Legende erzählt, wie ein junger Trie­rer Mönch zur Weihnachtszeit eine blü­hende Rose im Klostergarten entdeckte. Diese wundersame Erfahrung, so ... weiterlesen

Halleluja! Zur Karriere eines Rufs

Und wieder wird es gesungen, und wieder schmelzen Herzen: Das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Auch das Halleluja aus Händels Oratorium „Messias“ ... weiterlesen

«Da wohnt ein Sehnen tief in uns … » Singen mit dem neuen rise up plus

Musik spielt im Leben von jungen Menschen eine wichtige Rolle. Sie selber zum Singen zu motivieren, ist allerdings nicht immer einfach. Dabei hat Singen viele ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen


3E-7|Die Sakramente der Kirche als besondere Beziehung zu Gott wahrnehmen, deuten und als Ausdrucksform der eigenen Gottesbeziehung annehmen: Firmung | ...
Fachbeiträge
Heiliger Geist – über die Firmung hinaus

An Pfingsten und zur Firmung hat der Heilige Geist seinen grossen Auftritt. Ansonsten wirkt er still und unerkannt im Hintergrund. Die «Geistvergessenheit» ... weiterlesen

Dialog zwischen Gott und den Menschen – Beziehungsgeschichten. Im Himmel und auf Erden.

Wer mitgeht, lässt sich fesseln von etwas oder jemandem. Wer mit einem geht, teilt seinem Weg. Wer aber geht in der Liturgie mit wem – und lässt sich davon ... weiterlesen

Weil Gott schon da ist

Sakramente sind im Kern ein Kommunikationsgeschehen zwischen Christus und dem Menschen. Gott selbst will dabei kein Ferner bleiben, sondern konkret in der Welt ... weiterlesen

Schülerische Lebenswelten und der Religionsunterricht

Eine Integration der Lebenswelten der Schüler ist ein essentieller Bestandteil des Profils des Religionsunterricht im Kanton St. Gallen. Dort wird der ... weiterlesen

Wenn Unterschiedlichkeit zum Ziel führt

Ist Toleranz schon Inklusion? Ich kann vieles tolerieren, wenn es mich nicht unbedingt angeht. Jeder darf seiner Auffassung nachgehen, wenn er nicht die ... weiterlesen


Umsetzungsbeispiel

Im Rahmen der Jugendkatechese im Zyklus 3 nehmen die Jugendlichen an verschiedenen (Jugend-)Liturgien der Pfarrei (oder in anderem Rahmen) teil. Die Jugendlichen gestalten mit Unterstützung von Fachpersonen einen Versöhnungsgottesdienst (oder eine andere liturgische Feier) für Jugendliche und ihre Familien unter Berücksichtigung liturgischer Vorgaben. Dabei
sollen sie Texte und Liedgut wählen, den Aufbau der Feier festlegen, die Aufgaben und Rollen verteilen und eine geeignete Symbolik wählen. Die Jugendlichen wirken bei der Durchführung mit.

Besondere Empfehlungen