Lehrplan
1C
Christliche Werte vertreten

Zyklus 1
5-8 Jahre
Kompetenz

Eigene und christliche Wertvorstellungen wahrnehmen und benennen

Lebensweltbezug

Spätestens mit Beginn der Schulpflicht werden Kinder Teil heterogener Gruppen, in denen man sich über das gemeinsame Miteinander verständigen muss. Hierfür ist die christliche Haltung der Würde jeder einzelnen Person eine hilfreiche Grundlage. Kinder sind gefordert, ihre bereits entwickelten Wertvorstellungen als solche wahrzunehmen und zu artikulieren. Zudem lernen sie in der heterogenen Gruppe andere Wertvorstellungen kennen. Eine Vielzahl von gesellschaftlich akzeptierten Wertvorstellungen in der Schweiz ist nach wie vor christlich begründet. Die daraus resultierenden Regeln im Miteinander akzeptieren Kinder eher, wenn ihnen die dahinterliegende christliche Wertvorstellung verständlich wird.

Inhalts- und Handlungsaspekte

1C-1|Eigene und fremde Wertvorstellungen beschreiben, erklären und überprüfen: Freundschaft | Gewissensbildung | Umgang mit Andersartigkeit | Umgang mit Konflikten | Umgang mit Regeln | Versöhnung | ...
Materialien
1C-2|Denk-, Rede und Handlungsoptionen im Leben und Handeln der Person Jesu Christi wahrnehmen, verstehen und in Bezug zu eigenen Wertvorstellung setzen: Heilungsgeschichten | Passionsgeschichten | Wunderberichte | ...
Fachbeiträge
«BIBEL erzählt!» – Freies Erzählen als Methode im kompetenzorientierten Unterricht

Der Lehrplan LeRUKa will die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördern. Kompetenzorientierung heisst unter anderem, Kinder und Jugendliche zu ... weiterlesen

Lego im Religionsunterricht?

Wunderschön war es, als Kind zu Hause mit Legos zu spielen. Die kleinen Legosteine sollen in den RU? Was soll damit bloss gemacht werden? Rein zufällig bin ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 3.

Die altestamentliche Erfahrung der Fremdheit hört mit dem Kanon des Neuen Testaments nicht auf. Im Gegenteil. Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 2.

Mit der Wahl des Schwerpunktthemas 'fremd sein' für die Legislatur 2015-2018 hat der Kirchenrat der Römisch Katholischen Kirche im Aargau im Januar 2015 ... weiterlesen

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 1.

Ich bin fremd. Immer wieder. Vor mir selbst. Mein Körper, wie siehst du auch aus? Warum mach ich das, obwohl ich ganz genau weiss, es ist falsch? Das soll ich ... weiterlesen


1C-3|Christliche Wertvorstellungen über Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Frieden, Partnerschaftlichkeit und Wahrheit in der biblischen und nachbiblischen Tradition wahrnehmen, begründen und entwickeln: Barmherziger Samariter | Christophorus | Goldene Regel | Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe | Heilige Elisabeth von Thüringen | Heiliger Nikolaus von Myra | Maria und Elisabeth | Mutter Teresa | Rut und Noemi | Tobit | ...
Aufgabenset

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Fachbeiträge
«BIBEL erzählt!» – Freies Erzählen als Methode im kompetenzorientierten Unterricht

Der Lehrplan LeRUKa will die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördern. Kompetenzorientierung heisst unter anderem, Kinder und Jugendliche zu ... weiterlesen

Zugänge und Lernwege mit der Bibel

Die Bibel gilt als Basis des Christentums und der abendländischen Kultur. Doch durch einen gesellschaftlichen Wandel in der Einstellung zu ihr ... weiterlesen

Lego im Religionsunterricht?

Wunderschön war es, als Kind zu Hause mit Legos zu spielen. Die kleinen Legosteine sollen in den RU? Was soll damit bloss gemacht werden? Rein zufällig bin ... weiterlesen

«Da waren’s nur noch zehn …?» – Denkanstöße zu den Tora-Geboten

Von der Bibel scheinen immerhin alle noch eines zu kennen: die Zehn Gebote. Beim Nachfragen dürfte das Wissen rasch am Ende sein. Wie lauten sie schon wieder? ... weiterlesen


Materialien

Umsetzungsbeispiel

Die Kinder entwickeln ausgehend von der Goldenen Regel einen eigenen Regelkanon, der für ihre Gruppe gelten soll. Dafür beziehen sie die Goldene Regel auf konkrete Situationen des Zusammenseins und formulieren daraus resultierende Regeln des gegenseitigen Umgangs. Anschließend kreieren sie ein Plakat, auf dem die Regeln gestalterisch dargestellt sind. In einem weiteren Schritt beschäftigen sie sich mit der Frage, wie bei Regelverletzungen vorzugehen ist und  lernen die Konzepte Versöhnung, Umkehr und Barmherzigkeit als christliche Werte kennen. Die Kinder vereinbaren Vorgehensweisen und allfällige Sanktionen.

Besondere Empfehlungen